Buchholz in der Nordheide/Sprötze/Trelde. Die Stadt plant Millionen-Investitionen in die Grundschule Sprötze-Trelde. Die Grundschule in Sprötze braucht einen Ersatzneubau für rund acht Millionen Euro, die Grundschule in Trelde muss auf eine Ganztagesbetreuung vorbereitet werden. Im Ausschuss für Schule und Sport wurden jetzt die erste Ideen und Planungen dafür vorgestellt.
Die Grundschule Sprötze-Trelde arbeitet an zwei Standorten: In Sprötze an der Lehrer-Schwägermann-Straße läuft sie zweizügig, in Trelde am Drestedter Weg einzügig. Dirk Hirsch, Erster Stadtrat, berichtet von jahrzehntelanger Raumnot in Sprötze. Das Lehrerzimmer sei zu klein, die sogenannte „Villa Kunterbunt” reiche für das Mittagessen bei einer Ganztagesbetreuung nicht aus. Die Schule wurde bereits vor einigen Jahren angebaut, doch die Probleme bleiben.
Eine Machbarkeitsstudie untersuchte verschiedene Lösungen. Eine zunächst geplante Aufstockung fällt aus, weil die Statik nicht mitspielt. Aktueller Favorit: ein Anbau an das neuere Bestandsgebäude, damit der Schulbetrieb im alten Gebäude während der Baumaßnahmen weiter gehen kann.
Vier Millionen fehlen noch
Die geschätzten Kosten liegen bei rund acht Millionen Euro. Im Haushalt sind bisher vier Millionen Euro eingeplant. Als nächster Schritt ist ein Workshop geplant. Konkretere Pläne gibt es noch nicht.
+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++
Auch der Standort Trelde müsse für die Ganztagesbetreuung ausgebaut werden. Eine Küche fehle noch, erklärt Hirsch. Nicole Bracht-Bendt (FDP) vom Ortsrat Trelde erklärt, dass es immer wieder Gerüchte über eine mögliche Schließung der Grundschule gebe: „Ich und der Ortsrat sprechen uns klar für den Erhalt des Schulstandorts aus.” Die Schule verbinde die Region Drestedt, Kakenstorf und Trelde. Auch an der Schule in Trelde soll jetzt ein Workshop zur weiteren Bauplanung starten. (JOTO)











