15.000 LED-Lichter verwandeln Haus in Trelde in Winterwunderland

Von riesigen Weihnachtsfiguren bis zu selbstgebauten Elementen: Das Haus der Heidorns in Trelde erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Video: JOTO
Von riesigen Weihnachtsfiguren bis zu selbstgebauten Elementen: Das Haus der Heidorns in Trelde erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Video: JOTO
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Buchholz in der Nordheide/Trelde. Wenn die Dämmerung über den Wiesendamm hereinbricht, beginnt ein besonderes Schauspiel. Rund 15.000 LED-Lichter tauchen das Haus der Familie Heidorn in ein strahlendes Lichtermeer. Spaziergänger bleiben stehen, Kinder drücken ihre Nasen an den Zaun und selbst eilige Eltern müssen innehalten. 

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Was hier im Buchholzer Stadtteil Trelde zu sehen ist, erinnert an die großen Weihnachtsdekorationen aus Amerika und ist das Ergebnis einer Leidenschaft, die vor Jahren über den Atlantik nach Niedersachsen kam. 

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Vanessa und Mathias Heidorn haben ihr Zuhause in ein leuchtendes Winterwunderland verwandelt. Die Inspiration dazu brachte Mathias mit. „Ich bin 2017 in Amerika gewesen und seitdem habe ich das Fieber”, sagt er. Was als kleine Idee begann, wuchs von Jahr zu Jahr. 

Mathias und Vanessa Heidorn haben ihr Zuhause in ein leuchtendes Winterwunderland verwandelt. Foto: JOTO
Mathias und Vanessa Heidorn haben ihr Zuhause in ein leuchtendes Winterwunderland verwandelt. Foto: JOTO

„Angefangen hat es bei unserem Wohnhaus in Schneverdingen”, erzählt Vanessa. Stück für Stück bauten sie ihre Dekoration in Wintermoor auf, bis sie 2024 nach Trelde zogen. Hier ging es dann richtig weiter.

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Die Ausmaße sind beeindruckend. Lichterketten ziehen sich über das gesamte Dach, die Garage und den Garten. Figuren in drei bis vier Metern Höhe thronen vor dem Haus, darunter ein riesiger Weihnachtsmann. „Das ist halt, was auch kein anderer hat”, sagt Mathias stolz. Vieles kauft das Paar im Internet, doch zunehmend bauen die Heidorns selbst. 

„Es kommt dann immer noch mal eine Figur dazu oder noch irgendwas, was leuchtet”

Vanessa Heidorn

Den Schriftzug „Frohe Weihnachten” fertigten sie aus Styropor. „Da sind fünf, sechs Tage für draufgegangen”, berichtet Mathias. Auch der große Weihnachtsbaum ist Eigenarbeit. 

Von Advent bis Weihnachten

Der Aufwand ist erheblich. Drei bis vier Wochen vor dem ersten Advent beginnen die Heidorns mit dem Aufbau, arbeiten jedes Wochenende und nach Feierabend daran. Die Beleuchtung am Dach lassen sie das ganze Jahr über hängen, um sich das ständige Auf und Ab zu ersparen. Seit dem ersten Advent leuchtet das Haus täglich von 17 bis 20 Uhr, am Wochenende auch länger.

 Von riesigen Weihnachtsfiguren bis zu selbstgebauten Elementen: Das Haus der Heidorns in Trelde erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Foto: JOTO
Von riesigen Weihnachtsfiguren bis zu selbstgebauten Elementen: Das Haus der Heidorns in Trelde erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Foto: JOTO

Nach dem dritten Weihnachtstag wird die Pracht wieder abgeschaltet. Die Stromkosten halten sich dank LED-Technik in Grenzen, auch wenn Vanessa betont, dass man die Betriebszeiten im Blick behalten müsse. Nächstes Jahr sind bereits zwei neue Projekte geplant, die das Paar aber noch nicht verraten möchte.

Die Reaktionen aus der Nachbarschaft sind überwältigend positiv. „Die bleiben alle stehen. Die Eltern sind ja schon manchmal so: ‘Ich will nach Hause’, und die anderen wollen einfach nicht”, berichtet Mathias lachend. Die Kinder kämen immer wieder. „Die freuen sich”, bestätigt Vanessa. Natürlich gebe es auch ein oder zwei kritische Stimmen. 

Drei bis vier Wochen Aufbauzeit stecken in der beeindruckenden Weihnachtsdekoration am Wiesendamm in Trelde. Foto: JOTO
Drei bis vier Wochen Aufbauzeit stecken in der beeindruckenden Weihnachtsdekoration am Wiesendamm in Trelde. Foto: JOTO

„Das ist entweder, du magst es oder du magst es halt nicht. Das ist völlig in Ordnung, aber eigentlich überwiegt das Positive”, sagt sie. Sogar die Nachbarn haben nachgezogen. Manche haben der Familie bereits Dekorationen geschenkt, andere haben selbst aufgerüstet.

Die Heidorns dekorieren nicht nur zu Weihnachten. Auch an Halloween war das Haus entsprechend geschmückt, und die Resonanz war groß. Das Ziel der Familie ist klar: Sie wollen den amerikanischen Weihnachtszauber nach Deutschland bringen. 

„Das ist dort einfach genial. Von Haus zu Haus leuchtet es. So das es einfach gigantisch ist”, schwärmt Mathias. Und tatsächlich sieht man in der Nachbarschaft immer mehr Lichter. Der amerikanische Traum wird in Trelde Stück für Stück Wirklichkeit. (JOTO)

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