Estetal stolpert beim Vorletzten – „Gebrauchter Sonntag“ in Altencelle

Tom Künzer (re.) traf zur frühen Führung für die SG, am Ende gab es aber die zweite Niederlage im dritten Spiel des neuen Jahres. Foto: BernardG/Archiv
Tom Künzer (re.) traf zur frühen Führung für die SG, am Ende gab es aber die zweite Niederlage im dritten Spiel des neuen Jahres. Foto: BernardG/Archiv
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Buchholz in der Nordheide/Estetal. Die SG Estetal hat im Abstiegskampf der Bezirksliga eine große Chance liegen lassen. Beim abgeschlagenen Tabellenvorletzten SV Altencelle unterlag der Aufsteiger mit 1:3 und wartet damit weiterhin auf den ersten Sieg im neuen Jahr.

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Dabei hatte Altencelle vor der Partie selbst seit zwölf Ligaspielen nicht mehr gewonnen. Umso bitterer aus Sicht der Gäste, dass ausgerechnet dort wichtige Zähler liegen blieben. Schon die Anreise verlief alles andere als optimal: „Gebrauchter Sonntag für uns in Altencelle“, fasste Estetals Trainer Marco Spangenberg die Ereignisse später zusammen. 

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Auf der Hinfahrt sorgte zunächst ein platter Reifen für Verzögerungen, zudem wurden Teile der Ausrüstung vergessen, sodass die Partie verspätet angepfiffen wurde. Auch während des Spiels kam der Rhythmus kaum zustande: Bereits nach zwölf Minuten musste Estetal verletzungsbedingt wechseln, wenig später wurde die Partie länger unterbrochen, weil sich eine Schiedsrichterassistentin eine Muskelverletzung zuzog.

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Sportlich erwischte Estetal zunächst dennoch den besseren Moment. In der 32. Minute brachte Tom Künzer die Gäste mit 1:0 in Führung. Doch noch vor der Pause schlug Altencelle zurück, als ein Eigentor den Ausgleich zum 1:1 bedeutete (45.). Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber. 

Oumar Mary Sangare traf in der 52. Minute zur Altenceller Führung, ehe Jannik Heiligenstadt mit dem 3:1 in der 71. Minute für die Entscheidung sorgte. „Spätestens nach der langen Unterbrechung waren wir komplett von der Rolle und gaben unsere durchaus verdiente Führung nach Freistößen aus dem Halbfeld aus der Hand“, ärgerte sich Spangenberg. Entsprechend frustriert fiel auch die Heimreise aus: „Sehr bittere, lange Rückfahrt.“

Für den Aufsteiger geht der Blick nun nach vorne. Im nächsten Heimspiel gegen Elbmarsch will Estetal unbedingt wieder punkten. „Da müssen wir endlich wieder drei Punkte holen, um nicht unten reinzurutschen“, so Spangenberg.

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