Buchholz in der Nordheide. Mittlerweile ist es schon gang und gäbe die beliebte künstliche Intelligenz Chat GPT zu benutzen. Ob nun beim Lernen oder um das perfekte Rezept zu finden, Chat GPT übernimmt immer häufiger unsere Alltagsaufgaben, bis wir nicht mehr ohne die Hilfestellung können. Es ist ja immerhin praktisch, doch gewöhnen wir uns dabei an nicht mehr selber zu denken?
In der Schule hört man häufiger den Satz „ChatGPT regelt das schon“ im Bezug auf Hausaufgaben oder Klassenarbeitsvorbereitungen. Es ist eine einfache und schnelle Lösung, vor allem, wenn man ein mal den Aufsatz vergessen hat, der zu morgen fällig ist oder Hausaufgaben nicht verstanden hat. Dadurch, dass man den inhaltlich richtigen Text auch noch anpassen kann oder von der KI auf das eigene Niveau umschreiben lassen kann, bemerkt man häufig keinen Unterschied. Allerdings findet ChatGPT nicht nur im Leben von Schülern Platz, sondern auch im Alltag von Erwachsenen. Es hat also einen ziemlich großen Bestandteil in unserer Gesellschaft.
Wo das Problem beginnt
Man könnte ja meinen, eine kleine KI-Hilfe würde nicht schaden, bis es irgendwann zur Angewohneheit wird. Immer mehr Aufgaben werden schnell mit ChatGPT erledigt, weil man ja „keine Zeit“ für lästige Hausaufgaben hat. So gewöhnen wir uns daran, dass wir gar nicht nachdenken und uns nicht anstrengen müssen, da wir den anspruchsvolleren Denkaufgaben nicht mehr nachkommen. Das geht dann irgendwann so weit, dass wir mit schwierigeren Aufgaben oder Aufgaben die eine höhere Kreativität verlangen, nicht zurecht kommen, was uns zum Verhältnis werden kann.
Über das Projekt "Schüler machen Zeitung"
Das Projekt „Schüler machen Zeitung“ ist eine neue Rubrik auf buchholz-aktuell.de, die in Kooperation mit dem Gymnasium Am Kattenberge (GAK) gestartet wurde. Schüler von der 5. bis zur 12. Klasse übernehmen hier journalistische Aufgaben: Sie berichten regelmäßig über Themen aus ihrem Alltag – von Problemen wie fehlendem Busverkehr bis hin zu Hobbys.
Die Artikel erscheinen regelmäßig auf buchholz-aktuell.de und sind in der gleichnamigen Kategorie zu finden. In Redaktionskonferenzen lernen die Nachwuchsreporter journalistische Grundlagen und erhalten Einblicke in Medienarbeit.
Positive Nutzung:
Dieser Artikel soll keine Kritk an ChatGPT-Nutzer sein, ich gehöre ja selber dazu, denn man kann dieses Tool auch auf eine positive Art benutzen, zum Beispiel als eine Lernstütze um Lernzettel zu erstellen oder um Anregungen für einen Präsentationstitel zu bekommen. Es wird lediglich zum Problem, wenn das selbstständige Denken dabei ausgelassen und komplett von der KI übernommen wird.
Es ist wichtig ChatGPT und andere künstliche Intelligenzen verantwortungsbewusst zu nutzen und dabei im Hinterkopf zu behalten, dass wir unsere Aufgaben von Zeit zu Zeit auch mal selber erledigen sollten.
Dieser Artikel wurde verfasst von:
Evelin Jagel, 13 Jahre, Klasse 8D
Das Redaktionsteam von Schüler machen Zeitung












