Schüler machen Zeitung: Dreckige Sporthalle, gefährlicher Sportunterricht

Wühlmäuse sind nicht das einzige Problem in der Sporthalle Am Kattenberge.
Wühlmäuse sind nicht das einzige Problem in der Sporthalle Am Kattenberge.
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Buchholz in der Nordheide. Wir haben ein Problem: Wir benutzen alle die Sporthalle Am Kattenberge und sie ist dreckig. Aber was bedeutet dreckig? Es bedeutet, dass wenn wir vom Boden aufstehen, unsere Hosen weiß wegen des Staubes sind. Außerdem mussten die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Abiturprüfung alle fünf bis sechs Minuten ihre Schuhe nass machen, um nicht auf dem verstaubten Hallenboden auszurutschen. Auf den Turngeräten sammeln sich Wollmäuse (Staubklumpen) und der Kraftraum der Sporthalle ist genauso verschmutzt. 

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Zu diesem Thema haben wir Marc Daburger, den Fachobmann für das Fach Sport. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass der Sportunterricht am Gymnasium am Kattenberge ungehindert laufen kann. Auch sein eigener Unterricht ist von dem Problem betroffen. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt, deren Antworten wir in diesem Artikel zeigen. 

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Wie lange gibt es das Problem schon und was wurde dagegen unternommen?

Akut ist dieses Problem erst seit kurzer Zeit, seit einem halben/Dreiviertel Jahr. Aber wirklich sauber war die Sporthalle seit Jahren nicht mehr. Wenn man die Sporthalle am Kattenberge mit denen von anderen Schulen vergleicht, sieht man erst, wie dreckig sie eigentlich ist.

Über das Projekt "Schüler machen Zeitung"

Das Projekt „Schüler machen Zeitung“ ist eine neue Rubrik auf buchholz-aktuell.de, die in Kooperation mit dem Gymnasium Am Kattenberge (GAK) gestartet wurde. Schüler von der 5. bis zur 12. Klasse übernehmen hier journalistische Aufgaben: Sie berichten regelmäßig über Themen aus ihrem Alltag – von Problemen wie fehlendem Busverkehr bis hin zu Hobbys.

Die Artikel erscheinen regelmäßig auf buchholz-aktuell.de und sind in der gleichnamigen Kategorie zu finden. In Redaktionskonferenzen lernen die Nachwuchsreporter journalistische Grundlagen und erhalten Einblicke in Medienarbeit.

Hat das Gymnasium am Kattenberge denn gar nichts unternommen? 

Doch, Daburger sagte dem Hausmeister Team der Schule schriftlich Bescheid, dass die Sporthalle auffällig dreckig sei. Diese berichteten daraufhin offensichtlich mehrfach dem Landkreis von den Problemen, da er für die Säuberung der Sporthallen zuständig ist, aber es tat sich nichts. Dieses Problem machte sich dann auch in den Umkleiden und dem Kraftraum der Schule bemerkbar. 

Gab es Beschwerden?

Tatsächlich erreichten Daburger auch Beschwerden, aber nicht direkt von Schülern, da der Zustand der Halle ziemlich offensichtlich ist. Es haben sich jedoch Vereine gemeldet und gefragt, ob es von Schulseite auch Probleme mit der Sauberkeit gäbe. Die Vereine haben sich dann auch mehrfach bei dem Landkreis gemeldet, doch die Sporthalle ist immer noch nicht sauber. 

Mehr als dem Landkreis schreiben kann man auch nicht tun. Die Reinigungsfirmen haben nämlich bestimmte Anforderungen, die sie erfüllen müssen, und Reinigungsmittel, die zu verwenden sind. Wenn man das in eigene Hand nehmen würde, könnte man den Boden aus Versehen durch falsche Reinigungsmittel nur noch rutschiger machen.

Warum ist die Sporthalle so dreckig und was wird sich vom Landkreis gewünscht?

Daburger denkt, dass die Sporthalle so verunreinigt sind, da sie nicht so regelmäßig und intensiv geputzt werden, wie es eigentlich. Sein Wunsch an den Landkreis wäre, dass sie eine Firma beauftragen, die die Sporthalle häufiger und intensiver putzen oder mit dem Betreiber der jetzigen Reinigungsfirma reden.

Dieses Problem ist also nicht so leicht zu lösen, wie es scheint. Dieses Problem beschäftigt alle Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrkräfte und andere Sporthallennutzer. Also warum kümmert sich keiner darum? Am Ende wollen wir nur Eins: Saubere Sporthallen und Sportunterricht ohne Ekel vor dreckigen Sportgeräten und Angst vorm Ausrutschen. 

Dieser Artikel wurde verfasst von:
Evelin Jagel und Hannah LevsenEvelin Jagel und Hannah Levsen

Dennis Hamann (links) und Johannes "Jojo" Tapken (2. v. rechts) freuen sich gemeinsam mit Christoph Reise (r.) auf das neue Projekt "Schüler machen Zeitung" mit den GAK Schülern Julius Mali (v.l.), Evelin Jagel, Emma Holste, Lina Möller, Laura Hinrichs, Lena Geßner und Helge Peters. Auf dem Foto fehlen Elena Alexowsky und Hannah Levsen. Foto: buchholz-aktuell.de
Dennis Hamann (links) und Johannes „Jojo” Tapken (2. v. rechts) freuen sich gemeinsam mit Christoph Reise (r.) auf das neue Projekt „Schüler machen Zeitung” mit den GAK Schülern Julius Mali (v.l.), Evelin Jagel, Emma Holste, Lina Möller, Laura Hinrichs, Lena Geßner und Helge Peters. Auf dem Foto fehlen Elena Alexowsky und Hannah Levsen. Foto: buchholz-aktuell.de
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