Buchholz in der Nordheide. Dieser Text ist ein Erfahrungsbericht von Florian Blume aus dem Team von buchholz-aktuell.de. Er hat Wero, die neue Bezahlfunktion in der Sparkassen App, im Alltag getestet und berichtet von seinen persönlichen Eindrücken.
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Als ich Wero zum ersten Mal in meiner Sparkasse App entdeckte, war ich zunächst skeptisch. Noch eine digitale Bezahlmöglichkeit? Nach den ersten Anwendungen änderte sich mein Eindruck jedoch schnell. Wero ist laut Sparkasse eine europäische Lösung für mobile Zahlungen in Echtzeit, die direkt mit dem Girokonto verbunden ist. Ich musste keine separate App installieren und kein neues Konto bei einem Drittanbieter eröffnen. Das überzeugte mich sofort.
Mein erstes echtes Wero-Erlebnis hatte ich nach einem Abendessen mit Freunden. Wie üblich übernahm eine Person die Rechnung, und danach begann die lästige Rechnerei. Früher hätte ich nach der IBAN gefragt oder später eine Überweisung gemacht. Mit Wero war das deutlich einfacher: Für das Senden oder Anfordern von Geld reicht eine Mobilfunknummer oder E‑Mail-Adresse. Eine IBAN ist nicht notwendig. Das Teilen der Rechnung wurde zum kurzen Handgriff auf dem Smartphone.
Zehn Sekunden bis zum Geldeingang
Auch im Familienalltag erwies sich Wero als praktisch. Wenn ich für meine Schwester beim Bäcker etwas mitbringe oder meine Eltern mir Geld für ein gemeinsames Geschenk überweisen möchten, muss niemand lange Kontodaten heraussuchen. Besonders angenehm: Zahlungen kommen laut Sparkasse in der Regel in weniger als zehn Sekunden auf dem Bankkonto an. Ich sehe Ein- und Ausgänge direkt auf meinem Konto und kann die Transaktionen auch im Wero-Profil nachvollziehen. Bei vielen kleinen Alltagsbeträgen ist das sehr hilfreich.
Mit Wero lassen sich Beträge einfach unter Freunden und Familie aufteilen
Positiv überrascht hat mich die Funktion, Beträge aufzuteilen. Wenn mehrere Personen beteiligt sind, etwa bei einem gemeinsamen Einkauf fürs Grillen oder bei Kinotickets, lässt sich ein Betrag direkt in der App unter Wero-Kontakten aufteilen. Auch beim Online-Shopping sehe ich Potenzial: Die Sparkasse beschreibt Wero als Zahlart, die zunehmend in Online-Shops verfügbar ist. Am Desktop kann ein QR-Code gescannt werden, auf dem Smartphone wird man direkt zur Zahlungsfreigabe weitergeleitet.
Wichtig ist mir bei digitalen Zahlungen das Thema Sicherheit. Bei Wero wird eine Transaktion durch PIN-Code, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung bestätigt. Mein Fazit fällt deshalb klar positiv aus: Wero macht das Bezahlen im Alltag einfacher. Nicht, weil es alles neu erfindet, sondern weil es typische Situationen spürbar erleichtert. Für mich ist Wero eine moderne, europäische und alltagstaugliche Bezahlmöglichkeit, die sich unaufdringlich in mein normales Banking einfügt. Und das alles, ohne Abhängigkeiten zu einem amerikanischen oder chinesischen Unternehmen. (fb)
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