SPD-Abgeordnete Svenja Stadler unterstützt Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige

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Buchholz in der Nordheide. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler begrüßt eine Bundesratsinitiative aus Niedersachsen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien. Unsere Kinder und Jugendlichen seien das Beste, was wir haben, sagt Stadler. Es gelte, sie zu schützen und dabei zu unterstützen, gesund aufzuwachsen. Besonders dringend sei der Schutz der psychischen Gesundheit im digitalen Raum geboten.

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Niedersachsen setzt sich mit der Initiative für ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 14 Jahren ein. Jugendliche unter 16 Jahren sollen einen altersgerechten Zugang erhalten, bei dem algorithmisch oder KI-gesteuerte Empfehlungen und suchtverstärkende Funktionen ausgeschlossen sind. Die Konzerne sollen verpflichtet werden, wirksame und datensparsame Altersüberprüfungen einzuführen, die Kinder und Jugendliche vor ungeeigneten und gefährlichen Inhalten schützen. 

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Risiken für die psychische Gesundheit

Soziale Medien seien längst ein zentraler Lebensraum für junge Menschen, mit erheblichen Risiken, sagt Stadler. Eine exzessive Nutzung stehe in direktem Zusammenhang mit Depressionen, Angststörungen, Schlafmangel, geringem Selbstwertgefühl und Cybermobbing. Kinder und Jugendliche seien den Mechanismen von Plattformen, die auf maximale Aufmerksamkeit und emotionale Zuspitzung setzen, oft schutzlos ausgeliefert.

Die Abgeordnete plädiert für eine übergreifende Präventionsstrategie, die über die Regulierung sozialer Medien hinausgeht und auch den Bereich Ernährung betrifft. Prävention heiße, Verantwortung zu übernehmen, auch und gerade dort, wo der Markt versage, sagt Stadler. Sie bedeute, Kinder vor Produkten zu schützen, die nachweislich ihrer Gesundheit schaden. Appelle an die Selbstverantwortung der Industrie, egal ob bei Digitalkonzernen oder Süßwarenproduzenten, wirkten offenbar nicht. Prävention schütze Kinder, entlaste Familien, stärke die Gesellschaft und spare enorme Folgekosten. Prävention bei Kindern und Jugendlichen sei eine der besten Zukunftsinvestitionen. (dh)

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