
Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Aktiv Zukunft mitgestalten – unter diesem Motto startete der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Harburg in seine zwölfte Amtsperiode. In der konstituierenden Sitzung wurde Roger Grewe aus Salzhausen als Vorsitzender bestätigt.
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Als neue Stellvertreterin steht ihm Kristina Schneider aus Winsen zur Seite. Sie löste Elisabeth Schmidt aus Buchholz ab. Schriftführerin bleibt Hannelore Buls aus Neu Wulmstorf. Die Amtsperiode läuft bis 2028.
Kreisrätin Ana Cristina Bröcking betonte die Bedeutung des Gremiums. „Der Kreisseniorenbeirat ist wichtiges Sprachrohr und Interessenvertreter, er macht auf die Belange von Seniorinnen und Senioren aufmerksam, er informiert und setzt sich ein”, sagt Bröcking. Die demografische Entwicklung unterstreiche diese Rolle: 2024 lebten rund 32.000 Menschen über 75 Jahre im Landkreis, 20 Jahre zuvor waren es nur gut 17.000. „Der Anteil der Bevölkerung im Seniorenalter wird auch künftig weiter zunehmen”, sagt die Kreisrätin.
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Kreisverwaltung unterstützt Seniorenarbeit
Die Kreisverwaltung habe die Belange älterer Bürger fest im Fokus, betonte Bröcking. Sie verwies auf die Initiative „stadtlandpraxis”, die die Niederlassung von Hausärzten fördert, und das niedersachsenweit einzigartige Modellprojekt „Ausbildungsnetzwerk Pflege im Landkreis Harburg”. Dieses unterstützt Pflegeunternehmen bei der 2020 eingeführten generalistischen Pflegeausbildung. Auch der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises berät zu allen Fragen rund um Pflege und Alter.
Die Kreisrätin würdigte die ausscheidenden Mitglieder Angelika Ambrosius aus Seevetal, Hans-Joachim Erhorn aus Rosengarten, Jürgen Tiedt aus Hanstedt und Elisabeth Schmidt für ihr Engagement. Der Kreisseniorenbeirat besteht aus 17 Mitgliedern, die von den zwölf Städten und Gemeinden im Landkreis sowie von fünf Wohlfahrtsverbänden benannt werden. (dh)










