Neue Tourismusstrategie soll auch Betriebe in Buchholz stärken

Dr. Cornell Babendererde. Foto: Niklas Hintze
Dr. Cornell Babendererde. Foto: Niklas Hintze
Werbung
Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
Brandgeist Anzeige - Klicken um die Webseite Brandgeist zu besuchen

Buchholz in der Nordheide/Berlin. Das Bundeskabinett hat am Donnerstag die neue Nationale Tourismusstrategie beschlossen. Für die CDU-Bundestagsabgeordnete und Tourismuspolitikerin Dr. Cornell Babendererde ist der Beschluss ein wichtiger Schritt, um den Tourismusstandort Deutschland wirtschaftlich zu stärken und zukunftsfest aufzustellen. 

Werbung
Hier geht es zur Webseite
SPD Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen

Die Strategie wurde unter Federführung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erarbeitet. „Der Tourismus ist weit mehr als Freizeit und Erholung, er ist ein zentraler Wirtschaftszweig, gerade für kleine und mittelständische Betriebe und für ländliche Räume wie die Lüneburger Heide”, sagt Babendererde. Die Nationale Tourismusstrategie schaffe einen verlässlichen Rahmen, um Betriebe zu entlasten und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. 

Werbung

+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++

Weniger Formulare für Gastronomen

Ein Schwerpunkt der Strategie liegt auf dem Abbau unnötiger Bürokratie. Gerade kleine und familiengeführte Betriebe leiden unter komplexen Regelungen und hohem Verwaltungsaufwand. Verfahren sollen vereinfacht, Berichtspflichten reduziert und Regelungen praxistauglicher ausgestaltet werden.

„Wer ein Hotel, ein Restaurant oder einen Reisebetrieb führt, braucht Freiräume für Qualität und Gastfreundschaft statt immer neuer Formulare”, sagt Babendererde. Bürokratieabbau sei ein zentrales Instrument, um Unternehmen zu stärken und Investitionen zu ermöglichen. Zugleich setzt die Nationale Tourismusstrategie auf eine bessere Erreichbarkeit und moderne Infrastruktur. Investitionen in Mobilität und eine starke internationale Vermarktung des Reiselands Deutschland sollen dazu beitragen, im Wettbewerb der touristischen Destinationen weiter aufzuholen. 

Ein weiterer Fokus liegt auf Digitalisierung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Insbesondere kleinere Betriebe sollen beim Wissenstransfer und bei der praktischen Anwendung digitaler Lösungen unterstützt werden.Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle. Dabei geht es nicht nur um Umwelt und Klimaschutz, sondern auch um soziale Aspekte des Tourismus. Barrierefreiheit wird als wichtiger Wettbewerbsfaktor verstanden, der neue Zielgruppen erschließt und zugleich mehr Teilhabe ermöglicht. 

„Ein inklusiver Tourismus ist kein Nischenthema, sondern ein Qualitätsmerkmal”, betont Babendererde. Barrierefreie Angebote kämen Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Familien gleichermaßen zugute und stärkten die Attraktivität der Reiseziele. Die Nationale Tourismusstrategie konzentriert sich auf Maßnahmen in der Zuständigkeit des Bundes und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Ländern, Kommunen und der Branche. 

Ein Tourismuspolitisches Forum soll den Austausch weiter vertiefen und die Umsetzung begleiten. „Der Beschluss der Nationalen Tourismusstrategie ist ein wichtiges Signal”, sagt Babendererde abschließend. Entscheidend werde nun sein, dass die Inhalte konsequent umgesetzt würden, damit der Tourismusstandort Deutschland wirtschaftlich stark, inklusiv und zukunftsfähig bleibe. (dh)

Werbung
SHELL Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
SHELL Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen