
Buchholz in der Nordheide. Die CDU Buchholz lädt am heutigen Montag, 15. Juni, zu einer öffentlichen Ortsbegehung auf dem ehemaligen Rütgersgelände ein. Bürgermeisterkandidat Dirk Hirsch und Stefan Menk, Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Stadtentwicklungsausschusses, wollen sich vor Ort ein Bild machen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können an der Begehung teilnehmen. Treffpunkt ist um 19 Uhr am südlichen Treppenabgang der Wohlaubrücke.
Das geplante Quartier Lerchenpark zählt derzeit zu den bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekten in Buchholz. Auf dem Areal sollen neuer Wohnraum, Grünflächen und soziale Infrastruktur entstehen. Zudem sind neue Wege- und Verkehrsverbindungen rund um das Bahnhofsumfeld vorgesehen.
„Rund um das ehemalige Rütgersgelände geht es nicht nur um ein neues Wohnquartier, sondern um das Zusammenspiel von Wohnen, Verkehr, Innenstadtentwicklung sowie Rad- und Fußverkehr”, sagt Menk mit Blick auf die aktuellen Beratungen im Stadtentwicklungsausschuss. Voraussetzung sei für die CDU dabei die Umsetzung der Ostumgehung.
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Anbindung an Järvenpää-Brücke wird diskutiert
Ein zentrales Thema der jüngsten Ausschusssitzung war die geplante Anbindung des neuen Quartiers an die Järvenpää-Brücke – buchholz-aktuell.de berichtete. Diskutiert wird derzeit insbesondere über eine sichere, barrierearme und alltagstaugliche Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Innenstadt, Bahnhof und künftigem Wohngebiet. Verschiedene Varianten werden aktuell geprüft.
Dabei geht es unter anderem um Breite, Steigung und die städtebauliche Einbindung der Verbindung. Ziel ist eine Lösung, die im Alltag gut nutzbar ist und gleichzeitig den Anforderungen moderner Mobilität gerecht wird.
Auch die weitere Verkehrsentwicklung rund um das neue Quartier spielt aus Sicht der CDU eine wichtige Rolle. Die Diskussionen um die Südtangente und die langfristige Entlastung der Innenstadt durch die östliche Umfahrung von Buchholz zeigen nach Auffassung der Christdemokraten, wie eng Stadtentwicklung und Infrastruktur miteinander verbunden sind.
„Die Entscheidungen, die heute auf der Rütgersfläche getroffen werden, prägen Buchholz für Jahrzehnte. Deshalb müssen wir Wohnen, Mobilität und Aufenthaltsqualität von Anfang an gemeinsam denken”, sagt Hirsch. Die CDU will die weitere Entwicklung des Projekts konstruktiv begleiten und dabei insbesondere auf eine ausgewogene Verbindung aus Wohnungsbau, Verkehrsentlastung und einer attraktiven Innenstadtentwicklung setzen. (dh)
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