Babendererde begrüßt Wehrdienst-Einigung als wichtiges Signal

Dr. Cornell Babendererde vertritt künftig die Interessen in Berlin. Foto: Jahn
Dr. Cornell Babendererde im Bundestag. Foto: Jahn
Werbung
Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
Bike Park Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen

Buchholz in der Nordheide. Der Kompromiss beim Wehrdienst steht. Für Dr. Cornell Babendererde, CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Landkreis Harburg, ist das eine wichtige und gute Nachricht. Die Zeitenwende spiegele sich nun auch in der Verteidigungsfähigkeit wider, sagt sie. Angesichts der seit dem russischen Angriffskrieg deutlich verschärften Bedrohungslage sei es dringend notwendig, die Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands spürbar zu stärken. Eigene Stärke sei das beste Mittel, um den Verteidigungsfall gar nicht erst eintreten zu lassen. Entscheidend sei, dass die Bundeswehr den zugesagten Fähigkeitszielen der NATO künftig strukturell, materiell und personell gerecht werde, sagt Babendererde weiter. 

Werbung
SPD Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
Hier geht es zur Webseite

Der Kompromiss sieht vor, dass die Bundeswehr bis zum Jahr 2035 auf 255.000 bis 270.000 aktive Soldatinnen und Soldaten sowie rund 200.000 Reservistinnen und Reservisten anwächst. Dafür sollen alle jungen Männer verpflichtend gemustert werden. Falls sich unter den wehrtauglichen jungen Männern nicht genügend Freiwillige finden, bleibt die Möglichkeit einer sogenannten Bedarfswehrpflicht. 

Werbung

Wer länger als zwölf Monate dient, wird Soldat auf Zeit. Wer kürzer bleibt, gilt als freiwillig Wehrdienstleistender. Um den Dienst an der Waffe attraktiver zu machen, erhält jeder Freiwillige rund 2600 Euro brutto monatlich. Ab einer Verpflichtungszeit von einem Jahr wird ein Führerscheinzuschuss für Pkw oder Lkw gewährt.

+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++

Signal an Verbündete und Gesellschaft

Die Einigung der Koalitionspartner sei ein wichtiges Signal, betont Babendererde. An die Verbündeten in der NATO ebenso wie an potenzielle Aggressoren. Aber sie sei auch ein Signal in die Gesellschaft: Die Zeiten haben sich verändert, sagt die Abgeordnete. Der Staat stelle sich darauf ein und passe die Verteidigungsfähigkeit der Situation an. Jetzt sollte auch jeder Einzelne nachziehen.

Mit Blick auf die persönliche Krisenvorsorge rät Babendererde zu einem sogenannten 72-Stunden-Paket, das die Europäische Union empfiehlt. Dieses Notvorratspaket ermöglicht eine drei Tage lange Eigenversorgung bei Krisen oder Stromausfällen. Es enthält Lebensmittel, Wasser, ein Erste-Hilfe-Set, eine Taschenlampe und weitere Basisartikel. Es geht nicht um Angstmacherei, sondern um Bewusstsein und Vorbereitung, sagt Babendererde. (dh)

Werbung
SHELL Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen
SHELL Anzeige - Klicken um die Webseite zu besuchen