Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Niedersachsen startet die größte Infrastruktur-Offensive seiner Geschichte. Mit einem Investitionsvolumen von 170 Millionen Euro geht das Bauprogramm 2026 an den Start. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler begrüßt die Initiative. Das Programm setze ein klares Zeichen gegen den Sanierungsstau, sagt sie.
45 Millionen Euro des Gesamtvolumens stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz der Bundesregierung. Das Geld fließt in Fahrbahnerneuerungen, Brückensanierungen und Brückenbauten. Auch Radwege und Straßenmeistereien profitieren von der Offensive, die Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne auf den Weg gebracht hat.
Im Landkreis Harburg werden zwei Landesstraßen erneuert. Die L 217 zwischen Nettelberg und Drage erhält neue Fahrbahnen. Gleiches gilt für die L 233 zwischen Ebstorf und Melbeck. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist für die Umsetzung zuständig.
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Sieben Jahre für die Umsetzung
Mit der Infrastruktur-Offensive würden wichtige Wege erneuert und in Stand gehalten, betont Stadler. Das sei ein gutes Zeichen an die Menschen, die tagtäglich auf gute und verlässliche Strecken angewiesen sind, sagt die Abgeordnete. Das Land Niedersachsen habe sich zum Ziel gesetzt, das Sondervermögen innerhalb von nur sieben Jahren in sichtbare Projekte zu investieren. Das sei unterstützenswert, sagt Stadler. Sie drücke die Daumen, dass es gelinge. (dh)














