Wanderwege passen sich an Hitzewellen an

Der Heidschnuckenweg gehört zu den renommiertesten Wanderwegen Deutschlands, die auf den Klimawandel reagieren wollen. Foto: Lüneburger Heide GmbH
Der Heidschnuckenweg gehört zu den renommiertesten Wanderwegen Deutschlands, die auf den Klimawandel reagieren wollen. Foto: Lüneburger Heide GmbH

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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat es deutlich gemacht: Der Klimawandel ist in Deutschland angekommen und verändert auch beliebte Freizeitaktivitäten wie das Wandern. Wie sich Premiumwanderwege an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen können, war Thema bei der Zukunftswerkstatt der Top Trails of Germany. Mit dabei war Christiane Vogt, Koordinatorin für den Heidschnuckenweg beim Landkreis Harburg.

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Die Tagung, zu der der WesterwaldSteig eingeladen hatte, beschäftigte sich mit aktuellen Zukunftsthemen des Wandertourismus. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Deutschlands führende Qualitätsfernwanderwege auch künftig attraktive und nachhaltige Wandererlebnisse bieten können. 

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„Die Zukunftswerkstatt hat erneut gezeigt, wie wertvoll der Austausch innerhalb der Top Trails of Germany ist”, sagt Vogt, die auch Vorsitzende der Top Trails ist. Die diskutierten Ansätze ließen sich auf den Heidschnuckenweg übertragen.

Bei der Zukunftswerkstatt tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der renommiertesten deutschen Fernwanderwege über aktuelle Entwicklungen aus. Gemeinsam arbeiteten sie an neuen Lösungsansätzen. Im Fokus standen die Themen Nachhaltigkeit, Sponsoring und Partnerschaften sowie die Zusammenarbeit mit dem Verein a tip:tap.

Nachhaltige Infrastruktur und Gästesensibilisierung

Ein Schwerpunkt war die nachhaltige Gestaltung von Wanderangeboten. Diskutiert wurden Maßnahmen zur nachhaltigen Infrastruktur, neue Kommunikationsansätze und nachhaltige Angebote entlang der Wege. Auch Möglichkeiten, Gäste für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Landschaft zu sensibilisieren, standen auf der Agenda. Ziel ist es, dass Wanderinnen und Wanderer Nachhaltigkeit entlang der Top Trails erleben können.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die langfristige Finanzierung hochwertiger Wanderangebote. Anhand erfolgreicher Praxisbeispiele tauschten sich die Teilnehmenden über Sponsoring- und Partnerschaftsmodelle aus. Gemeinsam entwickelten sie Ideen, wie die Qualität der Wege auch künftig gesichert und weiterentwickelt werden kann.

Kostenfreies Trinkwasser für Wanderer

Außerdem fiel der offizielle Startschuss für eine Zusammenarbeit mit dem Verein a tip:tap. Ziel ist es, die Versorgung mit kostenfreiem Trinkwasser entlang der Wanderwege weiter auszubauen und damit einen weiteren Beitrag zu nachhaltigem Wandertourismus zu leisten.

„Unser Ziel ist es, die hohe Qualität des Wanderwegs kontinuierlich zu sichern, weiterzuentwickeln und gleichzeitig Schritt für Schritt an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen”, sagt Vogt. So schaffe man auch für die Zukunft attraktive und nachhaltige Naturerlebnisse für die Gäste. (tj)

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