SPD Neujahrsempfang: Minister Tonne ruft zu gemeinsamem Handeln auf

Minister Grant Hendrik Tonne rief dazu auf, Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen statt in Passivität zu verharren. Foto: ein
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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Rund 200 Gäste kamen am vergangenen Sonntag zum Neujahrsempfang des SPD-Unterbezirks Landkreis Harburg in der Burg Seevetal zusammen. Die zentrale Botschaft der Veranstaltung lautete: Demokratie braucht Menschen, die sich vor Ort engagieren. Mitglieder, Gäste und Unterstützer nutzten den Empfang zur Mittagszeit, um sich auszutauschen und gemeinsam ins neue politische Jahr zu starten.

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Als Hauptredner begrüßte der Unterbezirk Grant Hendrik Tonne (SPD), Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen. Grußworte sprachen außerdem der Europaabgeordnete Bernd Lange (SPD) sowie die Gastgeberin Svenja Stadler (SPD), Unterbezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete. Tonne war bereits zum zweiten Mal beim Neujahrsempfang zu Gast. 

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Der Minister machte in seiner Rede deutlich, dass gemeinsames Gespräch in der Gesellschaft mehr Gewicht verdiene. Spaltung und Nörgelei würden zu häufig den Ton bestimmen, sagte Tonne. Man müsse Herausforderungen klar benennen und gemeinsam ergreifen, von energie- und wirtschaftspolitischen Fragen über die Zukunft der Stahlindustrie in Niedersachsen bis hin zur Bedeutung von Freihandel und globaler Zusammenarbeit.

In einer Zeit, in der vieles nicht mehr stabil sei, was einst selbstverständlich schien, müsse man Gestaltungsmöglichkeiten nutzen statt in Passivität zu verharren. „Pessimismus können und dürfen wir uns nicht leisten”, sagte Tonne. „Unsere Antwort muss sein, gemeinsam antreten und gemeinsam gestalten. Wir sind nicht machtlos.”

Blick auf lokale Herausforderungen

Stadler rückte in ihrem Beitrag die Herausforderungen und Chancen vor Ort in den Mittelpunkt. „Was mich antreibt, sind drei Dinge: Krisen benennen, Zuversicht verbreiten und Zusammenhalt stärken”, sagte sie. Viele Probleme seien in der Kommune spürbar, vom Zugang zu medizinischer Versorgung über den öffentlichen Personennahverkehr bis hin zu Infrastrukturfragen.

Die Antworten darauf seien nicht in Berlin allein zu finden, betonte die Bundestagsabgeordnete. Politisches Engagement beginne vor Ort, getragen von Menschen in Vereinen, im Katastrophenschutz, beim THW, in den Feuerwehren und in der Gesellschaft insgesamt. Mit Blick auf die Kommunalwahlen am Sonntag, 13. September, unterstrich Stadler die Bedeutung lokaler Verantwortung.

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„Zuversicht ist eine Entscheidung, und sie wird leichter, wenn man sie nicht allein trifft”, sagte sie. „Kommunalpolitik braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen.” Europaabgeordneter Lange verwies auf die Bedeutung von Zusammenhalt und Partnerschaft in Europa und der Welt. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten seien regelbasierte Zusammenarbeit, faire Handelsabkommen und ein starkes Europa unverzichtbar, um soziale und wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

Den musikalischen Rahmen gestaltete erneut Matthias Grabi am Klavier, der die Gäste bereits zum dritten Mal durch den Empfang begleitete. Unter anderem spielte er das dänische Stück „Verliebt in Kopenhagen” und einen jazzigen Abschluss. Zum Ausklang wurde der traditionelle SPD-Kuchen serviert, versehen mit dem Slogan „Aus Liebe zum Wir”, dem Motto der Kommunalwahl in Niedersachsen. (tj)

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