
Buchholz in der Nordheide/Niedersachsen. Auf dem Bezirksparteitag der CDU Nordostniedersachsen haben die Unionspolitiker ihr Bekenntnis zum Alpha-E-Kompromiss erneuert. Die Region brauche endlich Verlässlichkeit auf der Schiene, betonten die Abgeordneten. Der Ausbau der Bestandsstrecke sei der einzig realistische und zeitnahe Weg, um die Schieneninfrastruktur im Norden zu verbessern.
Dr. Cornell Babendererde, Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Harburg, verwies auf die Bedeutung des Projekts für die Menschen vor Ort. „Die Menschen erwarten zurecht Lösungen, die ihren Alltag verbessern”, sagte sie. Die Lösung sei keine Neubaustrecke, sondern Alpha‑E. „Es steht für Verlässlichkeit, für Kapazitätsausbau und für ein Ende der jahrelangen Unsicherheiten der Deutschen Bahn”, erklärte Babendererde.
Dr. Merlin Franke, Bezirksvorsitzender der CDU Nordostniedersachsen, unterstrich die Dringlichkeit des Vorhabens. Die Unzuverlässigkeit des heutigen Betriebs sei für viele Pendler kaum noch tragbar. „Die Bürger haben keinerlei Verständnis mehr für tägliche Verspätungen und Ausfälle”, sagte Franke. Niemand werde akzeptieren, dass erst in den 40er oder 50er Jahren eine Neubaustrecke komme, die bis dahin nichts verbessere. „Alpha‑E ist die einzig sinnvolle Lösung”, betonte er.
Dr. Marco Mohrmann, Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, bekräftigte die Position seiner Partei. „Die Ausbauvariante kann schnell den neuen Verkehr und alle Güterprognosen aufnehmen und auch in Kombination mit dem Ausbau von A20 und A39 schnell umgesetzt werden”, sagte er. Die CDU sei völlig klar in ihrem Bekenntnis zu Alpha‑E.
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Breite Unterstützung aus allen politischen Ebenen
Auch aus den Reihen der Landtagsabgeordneten kommt Unterstützung für das Projekt. André Bock, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der CDU Harburg-Land, verwies auf die wirtschaftliche Relevanz. Eine jahrelang blockierte Region durch Großraumplanungen ohne absehbaren Nutzen sei nicht vermittelbar. „Alpha‑E ist dagegen ein Projekt, das Engpässe realistisch und zeitnah löst”, sagte Bock.
Sein Kollege Jan Bauer ergänzte, der Ausbau sei ein Projekt mit Augenmaß. „Während eine Neubaustrecke Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde, sind Verbesserungen auf der Bestandsstrecke in überschaubaren Zeiträumen erreichbar”, sagte er.
Vivian Tauschwitz, Bundestagsabgeordnete für den Heidekreis, mahnte an, dass ländliche Räume nicht weiter übergangen werden dürften. „Alpha‑E ist ein zentraler Baustein für eine moderne Infrastruktur im Norden und ein notwendiges Signal an die Region, dass ihre Anliegen ernst genommen werden”, sagte sie.
Alexander Jordan, Bundestagsabgeordneter und Verkehrspolitiker aus dem Wahlkreis Helmstedt-Wolfsburg, stellte den überregionalen Kontext heraus. „Alpha‑E erhöht Kapazitäten schneller als jedes Neubauprojekt und fügt sich in die bundesweiten Ausbauprioritäten ein”, erklärte er. „Wir brauchen belastbare Strukturen, und wir brauchen sie jetzt.”
Die CDU Nordostniedersachsen hält am Ausbauprojekt Alpha‑E fest. Die Region brauche eine zukunftsfähige, verlässliche Schieneninfrastruktur und nicht jahrzehntelange Planungsverfahren ohne Nutzen. Die Abgeordneten kündigten an, dieses Ziel auf allen politischen Ebenen weiterhin entschlossen zu vertreten. (dh)










