Zitterpappel: Baum des Jahres wächst jetzt in Buchholz

Bei der Pflanzung in Seppensen: (v. li.) Manuel Reichel, Jens Imbeck (beide Stadt Buchholz) sowie die Ratsmitglieder Marina Graul, Sigrid Spieker, Rainer Sekula und Dr. Martin Pries. Foto: Stadt Buchholz
Bei der Pflanzung in Seppensen: (v. li.) Manuel Reichel, Jens Imbeck (beide Stadt Buchholz) sowie die Ratsmitglieder Marina Graul, Sigrid Spieker, Rainer Sekula und Dr. Martin Pries. Foto: Stadt Buchholz

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Buchholz in der Nordheide/Seppensen. Vier Ratsmitglieder, ein Stadtbaurat und ein Mitarbeiter der Abteilung StadtGrün griffen am Samstag, 25. April, gemeinsam zum Spaten. Im Richardt-Heuer-Park beim Museumsdorf Seppensen setzten sie symbolisch eine Zitterpappel in die Erde. 

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Der Baum trägt eine besondere Auszeichnung: Die Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat die Zitterpappel zum Baum des Jahres 2026 gekürt. Die Zitterpappel gilt als ökologisch wertvolle, schnell wachsende Pionierbaumart. Sie trägt maßgeblich zur Biodiversität bei und gilt als besonders klimastabil. Diese Eigenschaften überzeugten die Stiftung bei der Auswahl. Mit dem neuen Exemplar in Buchholz wächst der Baum des Jahres nun auch in der Nordheide. 

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An der Pflanzaktion beteiligten sich Sigrid Spieker (CDU), die Ratsvorsitzende, sowie die Ratsmitglieder Marina Graul und Rainer Sekula (beide AfD) und Dr. Martin Pries (FDP). Stadtbaurat Manuel Reichel und Jens Imbeck von der Abteilung StadtGrün vervollständigten die Gruppe. Der Kommunalbetrieb der Stadt unterstützte die Aktion.

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Die Zitterpappel trägt auch den Namen Espe. Sie gehört zur Familie der Weidengewächse. Ihren charakteristischen Namen verdankt sie ihren rundlichen Blättern. Diese sind an einem langen, flachen Stiel befestigt und beginnen schon bei leichtem Wind zu zittern. Die schnellwachsende Baumart besiedelt vorrangig Brachflächen, Lichtungen und Waldränder.

Das Holz der Zitterpappel ist leicht und hell. Diese Eigenschaften machen es gut geeignet für den Möbelbau. Die Holzindustrie nutzt es zudem ideal für die Herstellung von Zündhölzern. Die vielseitige Verwendbarkeit ergänzt den ökologischen Wert des Baumes.Interessierte finden den Baum des Jahres 2026 am östlichen Ende des Teichs im Richardt-Heuer-Park. (dh)

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