
Buchholz in der Nordheide. Rund 100 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung des Stadtarchivs Buchholz zu einer Zeitreise in die Vergangenheit. Am Dienstag, 18. November, kamen sie in die Rathauskantine, um gemeinsam mit Zeitzeugen über Buchholz’ wilde Jahre zu sprechen.
Im Mittelpunkt standen die 1970er und 1980er Jahre, eine Phase, in der sich die Innenstadt grundlegend veränderte. Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse eröffnete den Abend mit einem Grußwort. Anschließend gab Klaus Fink in einem Impulsvortrag einen Überblick über die zentralen Entwicklungen der beiden Jahrzehnte.
Dabei ging er auch auf das Wirken des damaligen Stadtdirektors Dieter Ohnesorge sowie der ersten Bürgermeisterin Margareta Braasch ein. Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Abriss des alten Rathauses. Die Entscheidung hatte damals für intensive öffentliche Debatten gesorgt. Der ehemalige Stadtdirektor Dieter Ohnesorge schilderte seine Erinnerungen an die politischen Entscheidungsprozesse jener Zeit. Er berichtete, wie der Abriss trotz erheblichen Widerstands beschlossen wurde.
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Jugendzentrum sorgte für Kontroversen
Ein weiteres Thema war die Suche nach einem neuen Standort für das Rathaus und der anschließende Umzug an seinen heutigen Platz. Auch die Errichtung des Jugendzentrums wurde lebhaft von den geladenen Zeitzeugen erörtert. Das Projekt war damals politisch umstritten.
Zum Abschluss richtete sich der Blick auf das Zentrum der Stadt und das Veranstaltungszentrum Empore. Es war samt Teich auf dem Areal des ehemaligen Rathauses errichtet worden, das nach dessen Abriss lange brach lag. Die Gäste diskutierten darüber, welche Herausforderungen das kulturelle Leben in Buchholz damals zu bewältigen hatte und wie sich das Angebot seither weiterentwickelt hat. (dh)










