Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Mehr als die Hälfte aller Krebspatienten überlebt heute die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Anlässlich des Weltkrebstags am Mittwoch, 4. Februar, betont das Gesundheitsamt des Landkreises Harburg die Bedeutung von Prävention und Früherkennung. Denn trotz der Fortschritte in Forschung und Behandlung bleibt Krebs eine der häufigsten Krankheiten.
Etwa fünf Millionen Menschen leben deutschlandweit mit einer Krebsdiagnose, jährlich kommen rund 500.000 neue Erkrankungen hinzu. Im Landkreis Harburg wurden im vergangenen Jahr etwa 1.500 neue Fälle diagnostiziert. Die häufigsten Krebsarten sind Brust‑, Prostata‑, Lungen- und Darmkrebs.
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Verzicht auf Rauchen und Alkohol senkt Risiko
Viele Erkrankungen wären vermeidbar. „Jeder von uns kann sein persönliches Krebsrisiko entscheidend verringern”, sagt Astrid Schwemin, Leiterin des Gesundheitsamtes. Der beste Schutz vor Lungenkrebs sei der Verzicht aufs Rauchen. „Und auch Alkohol steigert das Krebsrisiko mit jedem Tropfen erheblich”, betont die Amtsärztin.
Wichtig sei auch die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen. „Viele Risiken lassen sich nicht vermeiden, aber man kann sie durch die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen früh erkennen – oft bevor Beschwerden auftreten”, verdeutlicht Schwemin. Das gelte für die Hautkrebs-Früherkennung, die Versicherten ab 35 Jahren alle zwei Jahre zusteht, aber auch für Gebärmutterhals‑, Brust‑, Darm- und Prostatakrebs. Alle gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen. Termine lassen sich beim Hausarzt vereinbaren. (dh)











