Buchholz in der Nordheide. Der Stadtelternrat Buchholz hat einen umfassenden Fragenkatalog mit 75 Fragen an die Bürgermeisterkandidaten und Parteien verschickt. buchholz-aktuell.de veröffentlicht nun die eingegangenen Antworten ohne Kommentierung. Nicht alle Parteien und Kandidaten für die Kommunalwahl haben sich beteiligt.
Keine Antworten sendeten CDU und FDP mit ihrem Spitzenkandidaten Dirk Hirsch. Auch Bernhard Unger antwortete nicht persönlich, allerdings gaben die Freien Bürger Buchholz, die ihn im Wahlkampf unterstützen, Antworten ab.
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Die Wählergemeinschaft Wir für Buchholz mit ihrer Bürgermeisterkandidatin Grit Weiland antwortete mit Screenshots des Online-Formulars, was technisch nicht darstellbar ist und unten zum Download bereit steht.
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Geantwortet haben die AfD mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Max Ostermeier, die Fraktion Buchholzer Liste, Michael Riedel (Volt-Mitglied und als Einzelwahlvorschlag für Grüne/Buchholzer Liste/Volt), Volt als Partei, die Freien Bürger Buchholz, die SPD, Bündnis90/Die Grünen und Die Linke. Das Bündnis Sarah Wagenknecht wurde vom Stadtelternrat nicht angeschrieben.
Alle Fragen und Antworten:
Wie geht es Ihnen heute?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Mir geht es gut. Der Wahlkampf ist intensiv, aber vor allem bereichernd. Die vielen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen und Ehrenamtlichen zeigen mir jeden Tag, wie viel Potenzial in Buchholz steckt. Diese Begegnungen bestärken mich in meiner Überzeugung, Verantwortung übernehmen und unsere Stadt mit Tatkraft, Offenheit und neuen Ideen mitgestalten zu wollen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Sehr gut, wir sind hochmotiviert und freuen uns auf eine neue Wahlperiode im Stadtrat und in den Ortsräten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Mir geht es gut und ich bin zuversichtlich für die Zukunft unserer Stadt. Aus den vielen Gesprächen der letzten Wochen nehme ich viel Frustration über Politik wahr (Bund/Land/Kommune), aber auch eine große Bereitschaft etwas positiv mit zu verändern. Ich bin überzeugt, dass ein „Neuer im Rathaus“ viel Unterstützung erfahren wird, sowohl von der Verwaltung wie auch von vielen Bürgerinnen und Bürger.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Sehr gut – wir starten motiviert in die Kommunalwahl. Als neues Team freuen wir uns darauf, frischen Wind in die Buchholzer Stadtpolitik zu bringen und die Perspektiven von Familien konsequent in den Fokus zu rücken.
Freie Bürger Buchholz
Gut, danke der Nachfrage.
SPD
Mir geht es sehr gut. Der Wahlkampf ist intensiv – und genau das macht ihn spannend. Jeden Tag komme ich mit Menschen ins Gespräch: auf dem Wochenmarkt, bei Vereinsbesuchen, in Unternehmen, auf Veranstaltungen oder einfach auf der Straße. Diese Begegnungen zeigen mir, was die Menschen in Buchholz bewegt. Oft geht es um ganz konkrete Fragen des Alltags. Genau dort beginnt für mich gute Kommunalpolitik.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir sind voller Energie! Die vielen Eintritte neuer Mitglieder (inzwischen über 100 in Buchholz!) und die positive Resonanz in unserem Wahlkampf motivieren uns jeden Tag weiter zu machen. Der Wahlkampf macht uns bisher richtig viel Spaß. Wir freuen uns auf die nächsten intensiven 4 Wochen und auf die kommende Stichwahl.
Die Linke
fantastisch
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Verschiedene Anfragen wurden an mich gerichtet. Diese versuche ich, heute gut verständlich zu beantworten. Dafür nehme ich mir gern Zeit, weil es mir für manche Themen den Blick schärft. Und ich lerne wieder etwas Neues! Das macht Arbeit, aber auch Spaß. Einsatz für die Menschen in Buchholz macht mir eben schon seit vielen Jahren Freude!
Was bedeutet Buchholz für Sie?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Buchholz ist das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zentrum unserer Region. Hier treffen Handel, Mittelstand, Kultur und Ehrenamt zusammen. Die Stadt hat großes Potenzial und eine hohe Lebensqualität. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen – von einer modernen Verwaltung bis hin zu einer zukunftsfähigen Infrastruktur. Genau darin sehe ich die Aufgabe eines Bürgermeisters: Bewährtes zu erhalten und notwendige Veränderungen entschlossen anzugehen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Buchholz ist für uns eine lebenswerte Stadt im Grünen für alle Generationen. Das möchten wir erhalten und setzen uns aktiv für eine umweltgerechte, soziale und nachhaltige Entwicklung der Stadt ein..
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Nach vielen beruflich bedingten Umzügen, ist Buchholz für meine Frau und mich unsere bewusst ausgesuchte Heimat. Eine Stadt zwischen der wunderschönen Natur der Lüneburger Heide und der Metropole Hamburg, die von ihren engagierten Menschen lebt; eine Stadt die alles zum täglichen Leben bietet. Ich möchte einen Beitrag zur Entwicklung von Buchholz leisten – im Dreiklang: nachhaltig – lebenswert – bezahlbar. Und insbesondere möchte ich mich für eine zügigere Umsetzung guter Projekte einsetzen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Buchholz ist für uns eine lebenswerte Heimat mit enormem Zukunftspotenzial. Damit das im Wandel der nächsten Jahre so bleibt, wollen wir die Stadtentwicklung mutig, modern und generationengerecht gestalten. Wir wollen keine jahrelangen Debatten, sondern hin zu pragmatischen Lösungen in Zusammenarbeit mit jungen Menschen.
Freie Bürger Buchholz
Buchholz bedeutet für mich Heimat. Ich bin hier geboren und aufgewachsen, habe hier im Verein Sport getrieben und 2023 am Albert-Einstein-Gymnasium mein Abitur gemacht. Ich will Buchholz noch lange meine Heimat nennen. Unsere Stadt hat alles, um für Junge, Familien und Ältere ein guter Ort zu sein: die Lage vor Hamburg, wirtschaftliche Chancen, starke Vereine. Damit daraus Wirklichkeit wird, engagiere ich mich kommunalpolitisch, für alle, die heute hier leben, und die, die morgen kommen.
SPD
Buchholz ist mein Zuhause. Hier lebe ich mit meiner Familie, hier sind meine Freunde und mein Alltag. Ich sehe das große Potenzial unserer Stadt: engagierte Vereine, gute Schulen, starke Unternehmen und eine wunderschöne Umgebung. Gleichzeitig gibt es Herausforderungen wie bezahlbaren Wohnraum, sichere Schulwege und eine lebendige Innenstadt. Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin: Buchholz kann noch mehr. Gemeinsam möchte ich unsere Stadt weiterentwickeln.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Buchholz ist unser Zuhause. Und genau deshalb liegt es uns am Herzen, dass sowohl die jetzigen als auch die kommenden Generationen in Buchholz glücklich und gesund leben können. Für uns ist Zuhause ein Ort, an dem Klimaschutz, Natur und Lebensqualität Hand in Hand gehen. Ein Ort, an dem wir durch Innovationen und Investitionen zuversichtlich in die Zukunft schauen und dabei soziale Gerechtigkeit nie aus den Augen verlieren.
Die Linke
Heimat, Natur, zu Hause
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Buchholz war für mich keine Liebe auf den ersten Blick. Mit großer Familie habe ich aber viele Menschen, Kita, Schulen kennengelernt. Die Mitarbeit beim Stadtentwicklungskonzept hat mir die Augen für die Vielfalt an Buchholz-Themen geöffnet. Erst so kam ich „richtig“ an. Buchholz ist unser Zuhause. Die Stadt wirkt etwas zusammengewürfelt, hat zwischen Heide und Hamburg aber viel zu bieten, auch durch lebendiges Ehrenamt. Sie braucht mehr junge Leute, passende Wohnungen und ingesamt mehr „Seele”.
Wie wollen Sie sich über die Belange der Schüler- und Elternschaft vor der Wahl und insbesondere während Ihrer Amtszeit informieren?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Mir wäre der regelmäßige Austausch mit dem Stadtelternrat, den Schulelternräten, den Schulleitungen und den Schülervertretungen sehr wichtig. Ich möchte zuhören, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und Probleme frühzeitig erkennen. Gute Entscheidungen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Dialog mit den Menschen, die den Schulalltag erleben.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir gehen in den direkten Austausch mit der Schüler- und Elternschaft, sobald uns Themen bekannt werden (z.B. zentraler oder dezentrale Schulstandort Trelde, Verkehrssicherheit der Schulwege etc.) und greifen diese im Rahmen unserer politischen Arbeit auf.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch Zuhören und Präsenz vor Ort. Ich habe mich bereits mit Grundschul- und Kitaleitungen, SAARI, Jugendrat, Schülervertretungen, Jugendwerkstatt und Stadtelternrat ausgetauscht sowie am Unterricht hospitiert. Als Bürgermeister verankere ich regelmäßige Sprechstunden für Jugend‑, Schüler- und Elternräte sowie persönliche Schulbesuche. Ergänzend etablieren wir unkomplizierte digitale Feedback-Plattformen, um Anliegen auf direktem Weg aufzunehmen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Als neue Kraft im Stadtrat beanspruchen wir nicht, bereits alle Antworten im Detail zu kennen. Wir setzen auf den direkten Dialog mit den Expertinnen und Experten vor Ort: Eltern, Lehrkräften und der Schülerschaft. Neben Treffen mit Stadtelternrat und Jugendrat wollen wir unkomplizierte digitale Feedback-Plattformen etablieren. Zudem regen wir fraktionsübergreifende Austauschformate an, in denen Schülerinnen und Schüler allen Ratsfraktionen direkt Rede und Antwort stehen können.
Freie Bürger Buchholz
Für uns als Wählergruppe zählt (neben gezielten Gesprächen mit Institutionen wie Ihrer) vor allem der persönliche Kontakt. Niklas Sahr und Jonas Matura sind beide Anfang 20 und haben die Buchholzer Schulen selbst noch von innen erlebt. Astrid Albers-Pestke war Mitglied dieses Stadtelternrats. Carsten Schröder hat zwei schulpflichtige Kinder im Haushalt. Konkret ist uns ein verbindliches Anhörungsrecht des Jugendrats wichtig, damit Zuhören nicht von der jeweiligen Mehrheit abhängt.
SPD
Durch Gespräche mit dem Stadtelternrat, Nachbarn, Schülerinnen und Schülern, dem Jugendrat, sowie den Schulleitungen. Während der Amtszeit durch regelmäßige runde Tische, Gesprächsrunden und dem neugegründeten Stadtschülerrat.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Buchholz ist unser Zuhause. Und genau deshalb liegt es uns am Herzen, dass sowohl die jetzigen als auch die kommenden Generationen in Buchholz glücklich und gesund leben können. Für uns ist Zuhause ein Ort, an dem Klimaschutz, Natur und Lebensqualität Hand in Hand gehen. Ein Ort, an dem wir durch Innovationen und Investitionen zuversichtlich in die Zukunft schauen und dabei soziale Gerechtigkeit nie aus den Augen verlieren.
Die Linke
Wir wollen regelmäßig den Stadtelternrat in die Fraktion einladen. Ebenso suchen wir den Kontakt zum Jugendrat.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich bin dem Jugendrat dankbar, dass er zur Wahl eine Podiumsdiskussion vorbereitet. Ich selbst kenne eine Kita, drei Grund- und zwei weiterführende Schulen bis heute von „innen“ und ich verfolge den Ausschuss für Schule und Sport, indem der Stadtelternrat mit Stimmrecht vertreten ist. Sollte ich als Bürgermeisterin darüber hinaus gefragt sein, werden Sie bei mir ein offenes Ohr finden, auch in einem regelmäßigen Austausch.
Welche drei Themen sind aus Ihrer Sicht für Familien mit schulpflichtigen Kindern in Buchholz in den kommenden fünf Jahren am wichtigsten?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Aus meiner Sicht stehen drei Themen im Vordergrund: Erstens eine verlässliche Ganztagsbetreuung, die Familien Planungssicherheit gibt. Zweitens moderne und leistungsfähige Schulgebäude mit zeitgemäßer Ausstattung. Drittens die Sicherheit unserer Kinder – auf dem Schulweg und im schulischen Umfeld. Eltern müssen ihre Kinder mit einem guten Gefühl zur Schule schicken können.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Ausbau der Ganztagsbetreuung und einer starken Schulsozialarbeit
Erhalt und Unterstützung des vielfältigen Sportangebots – Kinder/Jugendliche in Bewegung bringen!
Kinder und Jugendliche in die Gestaltung der Stadt und des kulturellen Angebotes einbeziehen – Gemeinschaft erleben.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
1. Vorausschauender Schulbau & moderne Räume: Rechtzeitige Kapazitätsausbau vor Realisierung von Neubaugebieten sowie Neubau Wiesenschule und Erweiterung Sprötze/Trelde.
2. Verlässliche & qualitative Ganztagsbetreuung: Reibungslose Umsetzung des Rechtsanspruchs mit Partnern wie SAARI oder den jeweiligen Schulvereinen.
3. Sichere Schulwege & nachhaltige Mobilität: Entschärfung von Gefahrenstellen im Verkehr zur Schule und um Schulen herum; sowie verlässliche ÖPNV-Anbindungen zu Schulen & Sport.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Kinderbetreuung & Teilhabe: Bedarfsgerechte Kita- und Krippenplätze sowie flexible Konzepte für den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.
Moderne Lernorte & sichere Schulwege: Schnelle Modernisierung unserer Grundschulen und zeitgemäße digitale Ausstattung. Sichere, baulich getrennte Schulwege sowie kostenlose Mobilität für Kinder und Jugendliche durch ein kreisweites ÖPNV-Ticket.
Bezahlbarer Wohnraum: Mindestens 40 % preisgedämpfter Wohnraum bei Neubauten.
Freie Bürger Buchholz
Sicherer Schulweg: Schulwege auf tatsächliche Gefahrenstellen prüfen und dort zuerst handeln. Dazu den Verkehr entzerren, damit Bus, Auto und Fahrrad sicher nebeneinander passen (Ostumfahrung, Mühlentunnel).
Schulen im Bestand: Der Sanierungsbedarf wird die Haushalte belasten. Bedarf erfassen, nach klarer Priorität abarbeiten.
Betreuung: Wir stehen zum Buchholzer Weg, Qualität und Finanzierung sollen öffentlich überprüft werden.
SPD
Gute Bildung braucht gute Bedingungen. Wenn unsere Stadt wächst, müssen Schulen, Kitas, Betreuung und Infrastruktur mitwachsen. Gleichzeitig brauchen Kinder sichere Schulwege, gute Beleuchtung, übersichtliche Kreuzungen und Tempo 30 vor Schulen. Familien sollen im Alltag entlastet werden – durch bezahlbaren Wohnraum, verlässliche Betreuung, gute Busverbindungen und eine unkomplizierte Verwaltung. Familienpolitik betrifft deshalb fast jede Entscheidung unserer Stadt.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
1. Bezahlbarer Wohnraum und Lebensqualität:
2. Verlässliche und bezahlbare Betreuung nach der Schule
3. Sichere Schulwege
Die Linke
Ganztagsbetreuung wird eine große Herausforderung sein und bleiben. Die Sanierung und der Neubau von Schulgebäuden und Sporthallen steht ebenso an. Als drittes der Ausbau der Schulsozialarbeit, um unsere Lehrkräfte zu entlasten.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
1. Ganztagsbetreuung an Grundschulen mit Qualität für Kinder und Verlässlichkeit für Eltern – in Gebäuden, in denen Lernen Freude macht und SuS gern einen großen Teil ihrer Lebenszeit verbringen. 2. „Kurze Beine, kurze Wege“ – Kinder sollen selbstständig, aber sicher zu Fuß und mit dem Fahrrad zur Schule gelangen. 3. Vielfältige Schullandschaft und gelebte Inklusion – damit alle SuS entsprechend ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen einen passenden Lernort finden
Was verstehen Sie unter einer familienfreundlichen Stadt – konkret bezogen auf Buchholz?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Eine familienfreundliche Stadt schafft gute Rahmenbedingungen für alle Generationen. Dazu gehören verlässliche Kinderbetreuung und gute Schulen ebenso wie attraktive Spiel‑, Sport- und Freizeitangebote sowie ein lebendiges Vereinsleben. Familien brauchen kurze Wege, eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, einen verlässlichen ÖPNV und vor allem sichere Schulwege. Ebenso wichtig sind bezahlbarer Wohnraum, eine bürgernahe Verwaltung und ein sicheres Lebensumfeld. Familien sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder sicher aufwachsen, gute Bildung erhalten und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Mein Ziel ist ein Buchholz, in dem Familien gerne leben, arbeiten und ihre Zukunft sehen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Eine familienfreundliche Stadt hat eine gut bezahlbare familienfreundliche Struktur (z.B. Betreuungsangebot) sowie ein vielfältiges kulturelles Angebot für Familien. Die Stadt sollte Kinder als Bereicherung wertschätzen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Familienfreundlichkeit zeigt sich im Alltag. Eine familienfreundliche Stadt Buchholz bietet allen Kindern von der Kita bis zum Schulabschluss gute Bildungschancen und ein verlässliches Betreuungsumfeld. Das bedeutet:
•Ausreichend Schul- und Kitaplätze, die mit dem Wohnungsbau Schritt halten und nicht hinterherhinken.
•Sichere Schulwege, auf denen Kinder eigenständig zur Schule, zum Sport oder zu Freizeitangeboten gelangen können.
•Vielfältige, nicht-kommerzielle Orte für Kinder und Jugendliche – von Spielplätzen über Jugendtreffs, Lernorten bis zu Sportstätten.
• Eine Verwaltung, die Familien zuhört, unbürokratisch unterstützt und Elternräte sowie Schülervertretungen als Partner begreift.
Familienfreundlichkeit ist für mich eine wichtige Querschnittsaufgabe in der Stadtverwaltung sowie Stadtentwicklung.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Buchholz hat ein starkes Vereinsleben, viel Natur und eine engagierte Bürgerschaft. Konkreter Nachholbedarf besteht bei der Umsetzungsgeschwindigkeit der Verwaltung: Der Sanierungsstau an Grundschulen, fehlende Betreuungsplätze und gefährliche Lücken im Rad- und Fußwegnetz müssen deutlich schneller und pragmatischer abgearbeitet werden.
Freie Bürger Buchholz
Familienfreundlich ist eine Stadt, wenn der Alltag funktioniert, ohne dass Eltern dafür kämpfen müssen. Nicht ein Leuchtturmprojekt entscheidet, ob eine Familie bleibt, sondern die vielen kleinen Dinge.
Für Buchholz heißt das:
ein Kitaplatz in erreichbarer Nähe, nicht nur rechnerisch frei. Eltern nützt ein freier Platz am anderen Ende der Stadt wenig.
Eine Verwaltung, die man nicht während der Arbeitszeit aufsuchen muss. Ummelden, beantragen und bezahlen soll online gehen. Für Anliegen, die mehrere Ämter betreffen, wollen wir eine feste Ansprechperson.
Familienfreundlichkeit darf nicht an der Kernstadt enden. Kita, Verein, Jugendzentrum und Kultur müssen auch in Dibbersen, Holm-Seppensen, Sprötze und Trelde erreichbar bleiben.
Und Vereine, die verlässlich arbeiten können. Fast 15.000 Buchholzer sind im Sport aktiv. Dafür braucht es genug Hallenzeiten und Zuschussregeln, an denen ehrenamtliche Arbeit nicht scheitert.
SPD
Eine familienfreundliche Stadt erkennt man nicht an schönen Worten.
Man erkennt sie daran, ob der Alltag funktioniert.
Finden Familien eine Wohnung?
Kommen Kinder sicher zur Schule?
Gibt es genügend Betreuungsplätze?
Kann man sich Freizeitangebote leisten?
Sind Spielplätze gepflegt?
Funktioniert der Bus?
Genau das entscheidet darüber, ob Familien sich wohlfühlen.
Ich wünsche mir außerdem, dass wir bei jeder größeren politischen Entscheidung künftig fragen:
Was bedeutet diese Entscheidung eigentlich für Kinder und Familien?
Dafür möchte ich einen festen Familien-Check in der Verwaltung einführen.
Denn Familien dürfen nicht nur mitgedacht werden.
Sie müssen im Mittelpunkt stehen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Unter einen familienfreundlichen Stadt verstehen wir, dass die Rahmenbedingungen in der Stadt so gestaltet sind, dass Familien unabhängig von ihrer Herkunft oder Lebenssituation gut leben können.
Eine familienfreundliche Stadt bietet eine starke Gesundheitsversorgung, professionelle Unterstützung bei Herausforderungen aller Art, verlässliche Betreuungsangebote die gleichzeitig keine finanzielle Belastung sind, Freizeitangebote für alle Altersgruppen, bezahlbaren Wohnraum und öffentliche Räume in denen sich Familien gerne aufhalten.
Die Linke
Für eine familienfreundliche Stadt braucht es: eine belebte Innenstadt, Einkaufsmöglichkeiten vor Ort, ein breites Angebot an Freizeitmöglichkeiten und Begegnungsstätten. Buchholz wächst, aber die soziale Infrastruktur stagniert seit Jahren. Hier besteht akuter Handlungsbedarf. Das JuZ allein ist zu wenig.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ein familienfreundliches Buchholz bedeutet für mich, dass sich Kinder, Jugendliche und Eltern gehört und willkommen fühlen und dass sie ihren Alltag gut organisieren können. Dazu gehören in Buchholz bezahlbare und passende Wohnungen, genügend Kita-Plätze, eine vielfältige Schullandschaft und sichere, möglichst kurze Wege – zu Fuß, mit dem Rad, dem BuchholzBus oder dem Auto, auch Carsharing. Ebenso wichtig sind wohnortnahe Arbeitsplätze und schnelles Internet fürs Homeoffice. Familien brauchen außerdem Spielplätze, Treffpunkte, Grün und vielfältige Freizeitangebote – von Sport, Musik über Theater, Kino bis zum Schwimmbad, darunter auch Angebote, die wenig oder nichts kosten. Gerade in unserer Innenstadt fehlen nach den bisherigen Befragungen sinnvolle Angebote für Kinder und Jugendliche. Das möchte ich ändern. Auch für eine Kunsteisbahn auf dem Peets Hoff werde ich mich erneut einsetzen. Und? Zu Familien gehören oft Großeltern, die ebenso zu bedenken sind.
Auch Schülerinnen und Schüler haben uns Fragen mitgegeben – eine davon möchten wir stellvertretend aufnehmen: „Wieso ist der Döner so teuer?“ – Wie nehmen Sie die Lebensrealität und Kosten des Alltags in Buchholz bei jungen Menschen wahr und welche Rolle sollte Politik hierbei spielen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Der Döner ist nur ein Beispiel dafür, dass junge Menschen die steigenden Lebenshaltungskosten ganz konkret spüren. Die Preise für Essen, Freizeit und Mobilität sind für viele eine echte Belastung. Eine Stadt kann Inflation nicht verhindern, aber sie kann gute Rahmenbedingungen schaffen: bezahlbare Freizeitangebote, attraktive Sport- und Kulturangebote, einen verlässlichen ÖPNV und öffentliche Räume, in denen sich junge Menschen gerne und sicher aufhalten.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir nehmen das gastronomische und kulturelle Angebot in Buchholz ebenfalls als überwiegend teuer wahr. Unser Vorschlag ist, ein/e Café/Bar, das junge Menschen anspricht, sowie Vergünstigungen in den kulturellen Angeboten in Buchholz (z.B. Empore).
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der Döner steht für gestiegene Lebenshaltungskosten, die auch Jugendliche treffen. Politik kann keine Preiskontrollen für Gastronomie erlassen, aber wir müssen junge Menschen anderweitig unterstützen. Das heißt konkret: Bezahlbare ÖPNV-Angebote, kostenfreier oder günstiger Zugang zu Sport‑, Freizeit- und Kulturangeboten, gute Mensaverpflegung sowie nicht-kommerzielle Treffpunkte in Buchholz. Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, damit Teilhabe nicht am Geldbeutel scheitert.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die Preisentwicklung im Imbissbereich spiegelt die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise wider. Zwar kann die Kommunalpolitik Preise in der Gastronomie nicht direkt beeinflussen, wir nehmen die finanzielle Belastung von Jugendlichen und Familien jedoch sehr ernst. Politik muss an ihren Stellschrauben ansetzen: Entlastung durch kostenfreie Mobilität im ÖPNV, gebührenfreie Kultur- und Freizeitangebote sowie eine Stärkung der Jugendtreffs.
Freie Bürger Buchholz
Die steigenden Lebenshaltungskosten merkt jeder, Schüler besonders. Als Kommunalpolitiker muss man da ehrlich bleiben: Vieles davon wird nicht in Buchholz entschieden.
Was wir tun können: Orte erhalten, an denen man sich aufhalten kann, ohne etwas zu kaufen. Initiativen wie die Dorfjugend bei ihren Vorhaben unterstützen statt ausbremsen. Und Buchholzer Betriebe stärker mit Schülern zusammenbringen, für Nebenjobs und Ausbildung.
SPD
Großartige Frage. Denn es geht längst nicht nur um den Döner: Essen, Kino, Schwimmbad und Freizeit sind teurer geworden. Politik kann Preise nicht einfach festlegen, aber wir können Teilhabe ermöglichen. Deshalb möchte ich Vereine stärken, Freizeitangebote ausbauen und mich für ein bezahlbares Schülerticket in Buchholz einsetzen. Auch mehr bezahlbarer Wohnraum ist wichtig. Kein Kind sollte ausgeschlossen werden, weil das Geld zu Hause knapp ist. Das ist für mich Chancengerechtigkeit.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Lebensrealität junger Menschen ist geprägt von einer wachsenden Schere zwischen den verfügbaren finanziellen Mitteln (z. B. Taschengeld oder Nebenjobs) und den steigenden Preisen für Freizeit, Verpflegung und Mobilität. Wenn alltägliche Dinge wie ein Döner spürbar teurer werden, schränkt dies die soziale Teilhabe und die Freiheit der Jugendlichen ein. Politik kann zwar nicht direkt die Preise eines Döners steuern, sie kann aber Angebote schaffen, die kostenfrei genutzt werden können.
Die Linke
Wir setzen uns selbstverständlich für eine Dönerpreisbremse ein. (Hatten wir bereits im Bundestagswahlkampf gefordert)
Uns ist bewusst, das Lebensmittelpreise immer weiter steigen. Daher fordern wir auch ein Aussetzen der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Das ist allerdings kein kommunales Thema.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
“ – Wie nehmen Sie die Lebensrealität und Kosten des Alltags in Buchholz (z. B. Preise für Freizeit, Essen oder Mobilität) bei jungen Menschen wahr – und welche Rolle sollte Politik hierbei spielen? Döner und anderes sind leider teurer geworden. Dagegen kann die beste Bürgermeisterin nichts tun. Mit dem Stadtrat kann ich aber für Treffpunkte und Freizeitangebote sorgen, deren Nutzung wenig oder nichts kostet, mich für Vereine und Jugendarbeit einsetzen, auch dafür, dass Kinder und Jugendliche selbstständig gut unterwegs sein können. Besonders wichtig ist mir, Ideen von Kindern und Jugendlichen aufzugreifen und möglichst umzusetzen. Der Jugendrat ist dafür ein wichtiger Ansprechpartner.
Gemäß den entsprechenden schulrechtlichen Regelungen in Niedersachsen (NSchG) ist eine strukturierte Vertretung der Schülerinnen und Schüler auf kommunaler Ebene vorgesehen. In Buchholz existiert aktuell kein Stadtschülerrat. Wie stehen Sie zur Einrichtung eines Stadtschülerrats?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich begrüße die Einrichtung eines Stadtschülerrates ausdrücklich. Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit haben, ihre Anliegen auf kommunaler Ebene einzubringen und an Entscheidungen, die ihren Schulalltag betreffen, mitzuwirken. Deshalb würde ich die Initiative zeitnah nach Amtsantritt gemeinsam mit den Schulen, den Schülervertretungen und der Verwaltung auf den Weg bringen. Wichtig ist mir dabei, dass der Stadtschülerrat nicht nur formal gegründet wird, sondern aktiv arbeitet und ernst genommen wird. Dafür braucht es einen regelmäßigen Austausch mit Politik und Verwaltung sowie die frühzeitige Einbindung der Schülervertretungen aller Buchholzer Schulen. Wer Verantwortung übernehmen möchte, sollte dafür die Möglichkeit und die notwendige Unterstützung erhalten.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Grundsätzlich ist Partizipation ein wichtiger Baustein und wir würden das Engagement eines Stadtschülerrates sehr schätzen, um auch dieser Generation einen Stimme zu geben. Sofern ein Stadtschülerrat nach dem niedersächsischen Schulgesetz gebildet werden kann, unterstützen wir dies und würden uns dafür aktiv einsetzen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Die Absenz eines Stadtschülerrats in Buchholz ist ein Mangel an gelebter Jugendbeteiligung. Ich unterstütze die Einrichtung ausdrücklich. Im Gespräch mit Schülervertretungen und dem Jugendrat wurde deutlich: Jugendliche wollen mitgestalten, brauchen aber Unterstützung. Meine Maßnahmen zur Stärkung:
1. Aktive Unterstützung: Die Stadt stellt organisatorische Begleitung, Räume und ein eigenes Budget bereit.
2. Direkter Draht: Regelmäßige Treffen zwischen Stadtschülerrat und Bürgermeister zur Besprechung konkreter Anliegen.
3. Vernetzung & Qualifizierung: Workshops für Schülervertretungen anbieten, um sie in Gremienarbeit zu stärken.
4. Wirksamkeit zeigen: Anträge des Stadtschülerrats werden verbindlich im Rat und Fachausschuss behandelt, damit Engagement sichtbare Folgen hat.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir unterstützen eine gezielte, institutionalisierte Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern ausdrücklich. Die rechtlichen Grundlagen für Schülervertretungen, Mitwirkungsrechte im Schulausschuss sowie die Genehmigung von Sekundarstufe-II-Oberstufen werden durch das Niedersächsische Schulgesetz und das Kultusministerium geregelt. Auch wenn die Schulträgerschaft für weiterführende Schulen beim Landkreis liegt, sollte die Stadt Buchholz den Aufbau engagiert begleiten.
Freie Bürger Buchholz
Wir sind klar dafür. Rechtlich ist das ohnehin keine Ermessensfrage: § 82 NSchG sieht vor, dass in Gemeinden mit mehr als zwei Schulen in Trägerschaft ein Stadtschülerrat gebildet wird. Buchholz erfüllt diese Voraussetzung.
Wichtig ist dabei: Der Rat kann den Stadtschülerrat nicht per Beschluss einsetzen. Er wird von den Schülerräten der Schulen selbst gewählt. Aufgabe der Stadt ist es, das zu ermöglichen, statt darauf zu warten.
Konkret: Im ersten Jahr nach der Wahl soll die Verwaltung alle Schülerräte anschreiben und zu einer konstituierenden Sitzung einladen. Realistisches Ziel ist das Schuljahr 2027/28. Dazu gehören eine feste Ansprechperson im Rathaus, Räume und die Erstattung der Fahrtkosten, die das Gesetz ohnehin vorsieht.
Damit das trägt, müssen die Schülervertretungen vorher eingebunden werden. Wir würden sie besuchen und fragen, was sie brauchen. Und bis der Stadtschülerrat steht: Die Sitze für Schülervertreter im Schulausschuss sollten besetzt werden.
SPD
Ich unterstütze die Einrichtung eines Stadtschülerrates ausdrücklich. Richtig ist: Ein Stadtschülerrat ist nach den gesetzlichen Vorgaben erst ab zwei weiterführenden Schulen in städtischer Trägerschaft verpflichtend. Für mich ist das aber kein Grund, auf Beteiligung zu verzichten. Im Gegenteil: Es wäre ein starkes Zeichen, wenn die Bürgermeisterin sich aktiv für einen Stadtschülerrat einsetzt.
Junge Menschen sollen Demokratie nicht nur lernen, sondern erleben. Deshalb möchte ich bereits im ersten Jahr gemeinsam mit Schulen, Schülervertretungen und Verwaltung die Gründung vorbereiten. Mein Ziel ist ein Stadtschülerrat, der gehört wird und bei wichtigen Themen mitreden kann.
Zusätzlich möchte ich einen jährlichen Buchholzer Bildungsgipfel einführen, bei dem Schulen, Schülervertretungen, Eltern, Jugendpflege, Politik und Verwaltung gemeinsam Lösungen entwickeln. Auch für die Einbindung der kreisgeführten Schulen werde ich eine Lösung finden.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir befürworten die Einrichtung eines Stadtschüler*innenrates in Buchholz. Der Versuch der Einrichtung eines Stadtschüler*innenrates sollte möglichst zeitnah umgesetzt werden. Wir streben eine Unterstützung ab Beginn der nächsten Ratsperiode an. Wichtig für uns ist, dass die Einrichtung eines solchen Rates mit den Schüler*innen gemeinsam stattfindet. Das Gute: Die Voraussetzungen sind bereits da. Neben den Schüler*innenvertretungen können die Schulen auch Vertretungen für den Stadtschüler*innenrat wählen und entsenden. Der Rat könnte, analog zum Jugendrat, durch ein*e Mitarbeiter*in der Stadt unterstützt und begleitet werden.
Die Linke
Unser Ansinnen ist es, Demokratie und Mitbestimmung auf allen Ebenen zu fördern. Daher setzen wir uns natürlich dafür ein, das Schülerinnen und Schüler ein breites Mitspracherecht bekommen.
Wenn es neben dem Jugendrat eine weitere Vertretung braucht, unterstützen wir das auch politisch.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Welche Maßnahmen würden Sie darüber hinaus ergreifen, um die einzelnen Schulen sowie insbesondere die bestehenden Schülervertretungen aktiv einzubinden, zu stärken und für eine Mitwirkung an einem solchen Gremium zu gewinnen? Wenn ein Stadtschülerrat der mehrheitliche Wunsch von Schülerinnen und Schülern ist, unterstütze ich das. Als Kommune sollten wir das Eintreten junger Menschen für ihre Belange grundsätzlich begrüßen. Die Einrichtung würde ich gemeinsam mit den Schülervertretungen und Schulen angehen, den Prozess insbesondere koordinieren und mich dabei als verlässliche Ansprechpartnerin anbieten. Im Ausschuss für Schule und Sport war bereits ein stimmberechtigter Sitz für die Schülervertretung vorgesehen; der Sitz blieb zuletzt unbesetzt. In der kommenden Ratsperiode sollte diese Beteiligung gesichert, aber auch gestärkt werden.
Ergänzend zu vorheriger Frage: Sofern sich der Stadtschülerrat konstituiert hat, wird dieser dann ebenfalls einen Sitz und Stimmrecht im Schulausschuss bekommen, um bei schulrelevanten Themen und Themen und Anträge direkt mit abstimmen zu können?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ja. Ich würde mich dafür einsetzen, dass ein konstituierter Stadtschülerrat den Schülervertreter für den Schulausschuss vorschlägt. Damit wäre gewährleistet, dass die Stimme der Schülerinnen und Schüler demokratisch legitimiert und mit Sitz und Stimmrecht im Schulausschuss vertreten ist.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Sofern ein Stadtschülerrat konstituiert werden kann, sollte er sich an der politischen Willensbildung aktiv beteiligen können.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Ja. Im Schulausschuss steht dem Stadtschülerrat nach § 110 NSchG gesetzlich bereits ein Stimmrecht zu – das unterstütze ich voll.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir unterstützen diese Vorhaben auf kommunaler Ebene ausdrücklich und werden uns bei den zuständigen Stellen auf Landes- und Kreisebene aktiv für die Umsetzung starkmachen.
Freie Bürger Buchholz
Ja. Das ist geltendes Recht: Nach § 110 Abs. 2 NSchG gehören dem Schulausschuss stimmberechtigte Vertreter der Schulen an, mindestens je einer für Lehrkräfte, Eltern und Schüler. Sobald der Stadtschülerrat steht, hat er das Vorschlagsrecht dafür. Wir drängen darauf, dass der Sitz besetzt wird.
SPD
Ja, denn sonst nimmt man ihm die Wirksamkeit.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Ja, wir würden uns dafür einsetzen, dass der Stadtschüler*innenrat einen Sitz und Stimmrecht im Schulausschuss erhält.
Die Linke
Dafür setzen wir uns ein und werden wir werben, ebenso für ein Antragsrecht, um aktiv mitzugestalten.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ja. Wenn sich ein Stadtschülerrat konstituiert, sollte er die Schülervertretung im Ausschuss für Schule und Sport bestimmen. Damit hätten die Schülerinnen und Schüler eine direkte, demokratisch legitimierte Stimme im Ausschuss.
Wo sehen Sie aktuell den größten kommunalen Handlungsbedarf bei den Schulen in städtischer Trägerschaft?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Den größten kommunalen Handlungsbedarf sehe ich in einer zukunftsfähigen Schulinfrastruktur. Unsere Schulen müssen ausreichend Platz bieten, modern ausgestattet sein und den Anforderungen der Ganztagsbetreuung gerecht werden. Gleichzeitig braucht es eine verlässliche Priorisierung und zügige Umsetzung geplanter Investitionen. Gute Lernbedingungen entstehen nicht nur durch engagierte Lehrkräfte, sondern auch durch eine leistungsfähige Infrastruktur.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir sehen insbesondere Handlungsbedarf beim Ausbau der Ganztagsbetreuung.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der größte Handlungsbedarf liegt in vorausschauender Raum- und Infrastrukturplanung sowie der Ganztagsbetreuung. Wir haben zu lange mit Provisorien reagiert. Sanierungsstau, z.B. an der Wiesenschule, muss dringend adressiert und die Entscheidung zur zukünftigen Aufstellung der Grundschule Sprötze zügig getroffen werden. Auch die Kofinanzierung von Bundesfreiwilligen (Bufdis) und Alltagshelfern durch die Stadt ist essenziell, um Lehrkräfte und Betreuungsteams spürbar zu entlasten.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Der größte Handlungsbedarf liegt in der beschleunigten Modernisierung der Grundschulen, der Anpassung an den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung sowie der Schaffung verlässlicher digitaler Infrastruktur. Wir müssen den Investitionsstau auflösen, damit Räume zeitgemäßem Lernen entsprechen.
Freie Bürger Buchholz
Bei den Gebäuden. Viele Grundschulen sind in die Jahre gekommen, und der Sanierungsstau wird die kommenden Haushalte belasten. Wir wollen den Bedarf an allen Schulen erfassen und nach klarer Priorität abarbeiten, statt einzelne jahrelang warten zu lassen.
Direkt daran hängt der Ganztagsanspruch ab 2026/27. Acht Stunden Betreuung brauchen Räume, Mensakapazität und Ausstattung. Das ist Aufgabe der Stadt als Schulträger und muss jetzt geplant werden, nicht erst wenn es eng wird.
SPD
Der größte Handlungsbedarf liegt für mich darin, rechtzeitig für die Zukunft zu planen. Der Schulentwicklungsplan zeigt: Die Zahl der Schülerinnen und Schüler wird weiter steigen. Deshalb dürfen wir nicht erst reagieren, wenn Räume fehlen oder Container nötig werden. Ich möchte Investitionen frühzeitig auf den Weg bringen und unsere Schulen Schritt für Schritt modernisieren – bei Gebäuden, Fachräumen, Mensen, Schulhöfen und digitaler Ausstattung. Gute Bildung braucht gute Rahmenbedingungen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Schulen in städtischer Trägerschaft müssen an die Anforderungen einer nachhaltigen Zukunft und an die Anforderungen des Klimawandels angepasst werden. Ein weiterer Handlungsbedarf liegt darin, dass Bildung und Teilhabe für alle Schülerinnen möglich sind, unabhängig von Alter, Herkunft oder der Lebenssituation der Familien. Zudem die Schaffung sicherer Schulwege und eine bessere Anbindung an den ÖPNV, um die Selbstständigkeit der Schüler*in auf den Schulwegen zu fördern.
Die Linke
Aktuell ist der Ausbau des Ganztages mit dem Bau von Mensen eine große Aufgabe. Einige Sporthallen müssen dringend saniert werden. Um alle Schulstandorte zu erhalten, sind bauliche und organisatorische Maßnahmen notwendig. Dazu gehört auch, die Schulsozialarbeit weiter auszubauen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Den größten Handlungsbedarf sehe ich beim verlässlichen Ausbau der verpflichtenden Ganztagsbetreuung an unseren Grundschulen. Hinzu kommen konkrete Projekte, die jetzt zügig umgesetzt werden müssen: die Mensa an der Heideschule, der Schulbau in Sprötze- Trelde sowie die vollständige Umsetzung der bereits vorgesehenen Maßnahmen für sichere Schulwege am Schulzentrum I.
Welche Investitionen in Schulen (Gebäude, Schulhöfe, Fachräume, Mensen oder Infrastruktur) in städtischer Trägerschaft halten Sie für prioritär?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Priorität haben für mich Investitionen, die den Schulalltag unmittelbar verbessern: moderne und ausreichend große Schulgebäude, Mensen und Fachräume, attraktive Schulhöfe sowie eine zeitgemäße digitale und bauliche Infrastruktur. Gleichzeitig müssen die Schulen für den Ganztag zukunftssicher aufgestellt werden. Entscheidend ist für mich, dass beschlossene Maßnahmen verlässlich und ohne unnötige Verzögerungen umgesetzt werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Prioritär ist der (barrierefreie) Ausbau von geeigneten Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Priorität haben erstens die Sanierung von Sanitäranlagen sowie der Ausbau von Mensen und Aufenthaltsräumen im Zuge der Ganztagsbetreuung. Zweitens die energetische Sanierung und Raumklimatisierung (Stichwort „Hitzeresilienz“). Drittens zeitgemäße Fachräume wie z.B. Musik- und Werkräume sowie lernförderliche, bewegungsfreundliche Schulhöfe. Schulen müssen Orte sein, an denen Kinder gerne lernen und sich den ganzen Tag wohlfühlen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Priorität haben die Sanierung von Gebäuden und Sanitäranlagen, die zeitgemäße Ausstattung der Mensen für den Ganztag sowie eine chancengerechte IT-Infrastruktur (z. B. Leih-Tablets). Auch die Entsiegelung und naturnahe Umgestaltung der Schulhöfe ist drängend.
Freie Bürger Buchholz
Zuerst die Bausubstanz. Dächer, Heizung, Sanitäranlagen und Brandschutz sind unspektakulär, aber sie entscheiden darüber, ob eine Schule funktioniert. Das gehört vor jedes Prestigeprojekt.
Dann die Räume für den Ganztagsanspruch ab 2026/27, einschließlich Mensakapazität. Der Bedarf ist absehbar und muss jetzt geplant werden.
Und Schulhöfe: vergleichsweise günstig, aber der Ort, an dem Kinder täglich mehrere Stunden verbringen.
SPD
Ich setze fünf Schwerpunkte: ausreichend Klassen- und Fachräume, moderne Mensen und Ganztagsbereiche, attraktive Schulhöfe mit mehr Grün, Schatten und Spielmöglichkeiten, eine zuverlässige digitale Infrastruktur sowie energetische Sanierungen. Mein Ziel: Schulen mit guten Rahmenbedingungen, in denen Kinder gerne lernen und sich wohlfühlen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Für prioritär halten wir, dass im Sinne des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ausreichend Plätze für diese vorhanden sind. Die Kapazitäten und Ressourcen in der Schule, wie u.a der Platz in den Mensen und Betreuungspersonal ‚müssen ausreichend vorhanden sein. Für uns mitgedacht sind Klimanpassungen der Gebäude und Schulhöfe sowie energetische Sanierungen.
Die Linke
Priorität haben aus unserer Sicht: die Heideschule mit dem Bau der Mensa und weiterer Gruppenräume, die Grundschule Sprötze mit einem Neubau und mindestens die Sporthalle der Wiesenschule, die dringend einer Sanierung bedarf.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Prioritär sind für mich Investitionen, die Ganztag, Sicherheit und gute Lernbedingungen konkret verbessern: der Ausbau der Grundschulen für die verpflichtende Ganztagsbetreuung, insbesondere mit ausreichend Mensaplätzen und ansprechenden Aufenthaltsbereichen – drinnen wie draußen –, die Weiterentwicklung der Standorte Sprötze-Trelde sowie sichere Schulwege. Bei allen Investitionen ist Inklusion mitzudenken, zum Beispiel bei der Gestaltung einer Mensa.
Wie wollen Sie sicherstellen, dass die prognostizierten steigenden Schülerzahlen (lt. „Schulentwicklungsplan Stadt Buchholz in der Nordheide“, 09/2022) rechtzeitig durch ausreichend Schulräume und Kapazitäten abgedeckt werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich werde die Schülerzahlen und die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans regelmäßig zur Chefsache machen. Ziel muss sein, Investitionsentscheidungen frühzeitig zu treffen und Baumaßnahmen so rechtzeitig zu beginnen, dass zusätzliche Kapazitäten vor dem tatsächlichen Bedarf zur Verfügung stehen. Schulentwicklung darf nicht erst reagieren, wenn Klassenräume fehlen, sondern muss Wachstum vorausschauend begleiten.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir werden die Entwicklung kontinuierlich im Blick behalten und unter Berücksichtigung der Wünsche der Elternschaft Schulstandorte in ihrer Entwicklung unterstützen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch eine kontinuierliche, vorausschauende Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung, die Wohnungsbauprojekte strikt mit Schulkapazitäten koppelt und gleichzeitig die demografische Entwicklung (Rückgang der Geburtenrate) berücksichtigt. Bevor neue Baugebiete freigegeben werden, müssen Schul- und Kitagebäude geplant und finanziert sein. Zudem müssen wir modular und flexibel bauen, um Erweiterungen zügig und ohne jahrelange Verzögerungen realisieren
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir setzen auf vorausschauende Schulnetzplanung und modulare Bauweisen, um auf Schülerzahlenschwankungen schnell zu reagieren. Zudem nutzen wir flexible Raumkonzepte (z. B. Compartment-Modelle), um Raumressourcen effizient und multifunktional auszuschöpfen.
Freie Bürger Buchholz
Der Plan ist von 2022 und muss fortgeschrieben werden, bevor daraus Bauentscheidungen abgeleitet werden.
Entscheidend ist die Verzahnung mit der Bauleitplanung. Mit Oststadt und Lerchenpark sind über 2.700 Wohnungen geplant. Wer solche Quartiere beschließt, muss die Schulplätze im selben Verfahren mitplanen und nicht Jahre später nachsteuern.
Und wo es eng wird, früh entscheiden. Container sind eine Übergangslösung, kein Dauerzustand.
SPD
Der wichtigste Schritt ist vorausschauende Planung. Der Schulentwicklungsplan darf nicht im Regal verschwinden, sondern muss regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. So erkennen wir frühzeitig, wo zusätzliche Räume oder Erweiterungen nötig sind.
Wohnungsbau und Schulentwicklung müssen wir gemeinsam planen. Bei neuen Wohngebieten müssen Schulen, Kitas, Sporthallen und sichere Schulwege von Anfang an mitgedacht werden. Stadtentwicklung funktioniert nur ganzheitlich.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir priorisieren gezielte Investitionen in den Ausbau von Schulräumen, die gleichzeitig den Ansprüchen an Barrierefreiheit, Qualität und Nachhaltigkeit gerecht werden. Dabei können wir als Fraktion im Rat der Verwaltung dabei helfen, die notwendigen Kapazitäten rechtzeitig und verantwortungsvoll zu schaffen, um die Bildungschancen für die nächste Generation in Buchholz langfristig zu sichern. Dazu gehören für uns regelmäßige Nachfragen in den Ausschüssen, im Rat und Anfragen an die Verwaltung.
Die Linke
Wir werden politisch alle Weichen stellen, damit die Verwaltung sich umgehend um die notwendigen Baumaßnahmen kümmern kann – in enger Abstimmung mit den Schulleitungen, den Schüler- sowie Elternvertretungen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Schulentwicklungsplanung braucht Updates. Schülerzahlen, Geburtenstärken, Baugebiete und tatsächliche Anmeldungen sind stets zu beobachten, damit wir rechtzeitig reagieren können und nicht mit möglicherweise überholten Vorhersagen planen. In Sprötze-Trelde werden z.B. beide Standorte erhalten, aber für den Ganztag weiterentwickelt. In Sprötze wird eine mögliche Erweiterung auf drei Züge mitgedacht. So sollten wir grundsätzlich planen: bedarfsgerecht, aber mit Spielraum für Veränderungen.
Welche Maßnahmen planen Sie, um eine Überlastung einzelner Schulstandorte zu vermeiden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Überlastungen lassen sich vermeiden, wenn Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden. Deshalb werde ich die Entwicklung von Wohngebieten, Geburtenzahlen und Schuleinzugsbereichen regelmäßig überprüfen und notwendige Erweiterungen frühzeitig auf den Weg bringen. Container dürfen eine kurzfristige Übergangslösung sein, aber kein Dauerzustand. Ziel ist eine ausgewogene Auslastung aller Schulstandorte.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Neubauvorhaben sind immer auch mit Blick auf die erforderliche Infrastruktur (z.B. Kindergärten/Schulen) zu planen. Ggf. sind Neubauvorhaben zu begrenzen und/oder sozialer Wohnungsbau über die Stadt verteilen. Das Betreuungspersonal muss ausreichend vorhanden und qualifiziert sein. Das Betreuungsangebot muss pädagogisch gut sein.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Wir müssen die Schulbezirke transparent und vorausschauend anpassen und Engpässe frühzeitig durch gezielte Standorterweiterungen ausgleichen. Zudem gilt es, die Attraktivität und Ausstattung aller Schulstandorte auf hohem Niveau anzugleichen, damit Eltern und Schüler gleichermaßen Vertrauen in die Nahversorgung mit Bildung an jeder Buchholzer Schule haben.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Durch vorausschauende Anpassung der Schulbezirke, gezielte Investitionen in die Attraktivität aller Grundschulstandorte und die rechtzeitige Koppelung von Wohnbauplanung an die Infrastrukturentwicklung verhindern wir Schieflagen.
Freie Bürger Buchholz
Wichtigster Hebel sind die Schulbezirke. Läuft ein Standort dauerhaft über und ein anderer hat Luft, muss die Stadt nachsteuern, aber mit Vorlauf, mit Bestandsschutz für Geschwisterkinder und mit kurzen Schulwegen als Maßstab.
Dafür braucht es aktuelle Zahlen: Geburten und Anmeldungen je Bezirk jährlich auswerten. Und die Standorte in den Ortschaften müssen erhalten bleiben.
SPD
Ich möchte Probleme erkennen, bevor sie entstehen. Deshalb werde ich einen jährlichen Schulentwicklungsbericht im Stadtrat einführen. Er zeigt transparent, wie sich Schülerzahlen entwickeln, welche Standorte an Grenzen kommen, welche Investitionen nötig sind und welche Maßnahmen laufen.
Zudem möchte ich Erweiterungsflächen an Schulen frühzeitig sichern. So vermeiden wir Verzögerungen und schaffen verlässlich gute Lernbedingungen für unsere Kinder.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir setzen auf eine proaktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung, um Kapazitätsentwicklungen frühzeitig zu erkennen und Engpässe durch vorausschauende Planung zu vermeiden. Durch gezielte Investitionen in flexible und moderne Schulräumlichkeiten wollen wir sicherstellen, dass die Infrastruktur jederzeit mit dem Wachstum der Stadt Schritt hält. Gleichzeitig fördern wir eine intelligente Stadtplanung, die Wohnraum und Bildungseinrichtungen räumlich sinnvoll vernetzt.
Die Linke
Dies muss man sich im Detail ansehen. Wenn es notwendig wird, ist eine dynamische Anpassung von Einzugsgebieten eine Möglichkeit.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Überlastungen lassen sich vor allem durch vorausschauende Schulentwicklungsplanung vermeiden. Schülerzahlen, Geburtenentwicklung, Baugebiete und Anmeldungen müssen fortlaufend beobachtet werden. Wichtig sind flexible Gebäudeplanungen, die Erweiterungen wie beispielsweise am Grundschulstandort Sprötze ermöglichen.
Wie bewerten Sie die aktuelle und zukünftige Entwicklung der Klassenfrequenzen – und welche Zielgrößen halten Sie für sinnvoll?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Steigende Klassenfrequenzen sehe ich kritisch, weil sie die individuelle Förderung erschweren und die Belastung für Lehrkräfte erhöhen können. Aus pädagogischer Sicht sind möglichst kleine Klassen sinnvoll. Die konkrete Klassenbildung liegt jedoch in der Verantwortung des Landes Niedersachsen. Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass ausreichend Schulräume zur Verfügung stehen, damit räumliche Engpässe nicht zu unnötig großen Klassen beitragen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Grundsätzlich befürworten wir kleinere Klassen – angepasst an die individuellen Herausforderungen der Schülerschaft sowie den personellen und räumlichen Gegebenheiten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Mein Besuch einer 1. Klasse zeigte klar: Zu große Klassen belasten Kinder & Lehrkräfte. Obwohl Frequenzvorgaben Landessache sind, muss die Stadt als Schulträger Räume für kleinere Lerngruppen und Differenzierung bereitstellen. Ziel im Primarbereich sollten max. 20–22 Kinder pro Klasse sein, um Inklusion und individuelle Förderung zu sichern. Städtische Mittel für FSJ-Kräfte und Alltagshelfer sollten aufgestockt werden, um Lehrkräfte in Klassen 1 und 2 direkt zu entlasten.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die personelle und pädagogische Ausstattung (z. B. Lehrkräfte, Förderschullehrkräfte und Sprachförderkurse) sowie die Festlegung von Klassenfrequenzen fallen rechtlich in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen. Als Stadtratsfraktion werden wir uns beim Land nachdrücklich dafür einsetzen, dass Buchholzer Schulen mit den notwendigen Ressourcen versorgt werden, und kommunal durch moderne Räume und verlässliche IT unterstützen.
Freie Bürger Buchholz
Die Klassengröße legt nicht die Stadt fest. Maßgeblich ist der Klassenbildungserlass des Kultusministeriums, für Grundschulen gilt eine Höchstzahl von 26. Wer als Kommunalpolitiker eigene Zielgrößen verspricht, verspricht etwas, das ihm nicht zusteht.
Was die Stadt beeinflusst, sind die Räume. Fehlt der Klassenraum, wird nicht geteilt, selbst wenn die Zahlen es hergeben. Raumplanung ist der eigentliche kommunale Hebel.
SPD
Über Klassengrößen entscheidet das Land Niedersachsen. Dennoch kann die Stadt ihren Beitrag leisten.
Denn ausreichende Räume schaffen die Voraussetzung dafür, dass Klassen nicht unnötig groß werden.
Ich wünsche mir Lerngruppen, in denen Lehrkräfte genügend Zeit für jedes Kind haben. Gerade dort, wo viele Schülerinnen und Schüler zusätzlichen Unterstützungsbedarf haben, sollten möglichst kleinere Klassen ermöglicht werden.
Für mich steht die Qualität des Unterrichts im Mittelpunkt.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir bewerten die Entwicklung der Klassenfrequenzen kritisch, da zu große Klassen die individuelle Förderung erschweren und der Bildungsqualität sowie der sozialen Teilhabe widersprechen können. Aus unserer Sicht sind Zielgrößen von 2 Lehrkräften/Fachkräften auf 25–30 Schüler*innen wünschenswert – was aber selbstverständlich eine große personelle Herausforderung wäre, welche in der Hand des Landes Niedersachsens liegt.
Die Linke
als Linke stehen wir dafür, das Schulklassen im Grundschulbereich nicht mehr als 20 Kinder je Klasse haben sollten. Zusätzlich ist es sinnvoll, die Klassen auch doppelt zu besetzen: mit einer Lehrkraft und einer sozialen Betreuung.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Kleine Klassen sind pädagogisch wünschenswert, die Vorgaben zur Klassenbildung und Lehrkräfteausstattung werden jedoch vom Land gemacht. Als Stadt sorgen wir für die Schulgebäude und damit für ausreichend Klassenräume. Deshalb ist mir eine vorausschauende Schulentwicklungsplanung mit Erweiterungsmöglichkeiten, wie derzeit in Sprötze vorgesehen, wichtig.
Schulen in Trägerschaft der Stadt: Wie wollen Sie erreichen, dass Kinder und Jugendliche stärker individuell gefördert werden – insbesondere dann, wenn Eltern aus zeitlichen, finanziellen oder fachlichen Gründen nicht in gleichem Maße unterstützten können?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die individuelle Förderung ist in erster Linie Aufgabe der Schulen und des Landes Niedersachsen. Als Schulträger kann die Stadt aber gute Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gehören moderne Lernräume, ausreichend Platz für Förder- und Differenzierungsangebote sowie eine verlässliche Ganztagsbetreuung mit Hausaufgaben- und Lernzeiten. Besonders Kinder, die zu Hause weniger Unterstützung erhalten, sollen dadurch bessere Bildungschancen bekommen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Chancengleichheit im Bildungsbereich ist wichtig. Die Betreuungsangebote müssen auf diese Situation abgestimmt sein, damit gerade diese Kinder ein gutes Angebot bekommen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch hochwertige Ganztags- und Betreuungsangebote mit Lernzeiten und Hausaufgabenhilfe direkt vor Ort. Der Ausbau von Schulsozialarbeit und Lernförderung in Kooperation mit freien Trägern, der Zukunftswerkstatt und Ehrenamtlichen ist essenziell. Die Stadt muss Fördergelder aktiv akquirieren und Kooperationen stärken, damit Chancengleichheit nicht vom Elternhaus abhängt.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die personelle und pädagogische Ausstattung (z. B. Lehrkräfte, Förderschullehrkräfte und Sprachförderkurse) sowie die Festlegung von Klassenfrequenzen fallen rechtlich in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen. Als Stadtratsfraktion werden wir uns beim Land nachdrücklich dafür einsetzen, dass Buchholzer Schulen mit den notwendigen Ressourcen versorgt werden, und kommunal durch moderne Räume und verlässliche IT unterstützen.
Freie Bürger Buchholz
Unterricht und Lehrkräfte sind Landessache. Was die Stadt beeinflusst, entscheidet sich am Nachmittag.
Die außerschulische Betreuung ist genau der Ort, an dem Kinder Unterstützung bekommen, wenn zu Hause die Zeit oder die Möglichkeit fehlt. Sie muss verlässlich ausgestattet sein, und die Elternbeiträge müssen sozial gestaffelt bleiben, damit nicht ausgerechnet diese Kinder abgemeldet werden.
Dazu Schulsozialarbeit dort, wo der Bedarf am größten ist.
SPD
Der Bildungserfolg eines Kindes darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Deshalb möchte ich Ganztagsangebote zu echten Bildungs- und Förderangeboten weiterentwickeln – mit Lernzeiten, Hausaufgabenbetreuung und individueller Unterstützung. Die Zusammenarbeit mit Stadtbücherei, Musikschule, Vereinen und Ehrenamtlichen möchte ich stärken. Lernpatenschaften bieten zusätzliche Unterstützung. Jedes Kind soll seine Talente entdecken und entwickeln können.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Personelle Ausstattung liegt im Schulbereich beim Land Niedersachsen. Die Stadt Buchholz i.d.N. kann durch ein zuverlässiges Betreuungsangebot sicherstellen, dass Familien entlastet werden und Schüler*innen bis zur Abholung einen für sie guten Schultag erleben können. Der Buchholz Weg der einen Betreuungsschlüssel von 1:10 bis 1:12,5 ermöglicht ist aus unserer Sicht ein starkes Angebot. Gleichwohl kritisieren wir, dass dieser, im Vergleich zu Ganztagsschulen, kostenpflichtig ist.
Die Linke
Lernen gehört an die Schule. Der Stoff und die Festigung soll an diesem Ort stattfinden. Daher wollen wir, das die Schüler*Innen grundsätzlich keine Hausaufgaben mehr aufbekommen. Dies trägt zur Bildungsgerechtigkeit bei, wenn der Lernerfolg nicht mehr vom unterstützenden Elternhaus abhängig ist.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Individuelle Förderung ist zunächst Aufgabe der Schulen und des Landes. Als Stadt können wir einen guten Rahmen schaffen: mit qualitativ guter Nachmittagsbetreuung durch die Betreuungsträger, geeigneten Räumen sowie der Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur f.e.e. und Ehrenamtlichen. Ganztagsangebote, flankiert von Schulsozialarbeit, sollten so ausgerichtet sein, dass unterschiedliche Voraussetzungen in den Familien möglichst wenig über die Chancen der Kinder entscheiden.
Im Schulentwicklungsplan wird unter anderem die Prüfung genannt, ob an der Waldschule Oberschule eine Sekundarstufe II – beispielsweise in Kooperation mit Gymnasien – eingerichtet werden sollte. Wie bewerten Sie den aktuellen Stand dieser Prüfung?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die Idee einer Sekundarstufe II an der Waldschule verdient eine ergebnisoffene Prüfung. Eine Entscheidung sollte auf einer belastbaren Bedarfsanalyse beruhen und nicht aus politischen Wunschvorstellungen entstehen. Dazu gehören ausreichende und dauerhaft tragfähige Schülerzahlen, die Abstimmung mit dem Landkreis und den bestehenden Oberstufen sowie ein tragfähiges pädagogisches Konzept und die erforderlichen personellen und räumlichen Ressourcen. Ich halte es für sinnvoll, diese Prüfung innerhalb der nächsten zwei Jahre abzuschließen und anschließend transparent über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Sollte sich die Oberstufe als langfristig tragfähig erweisen, werde ich mich für eine zügige Umsetzung einsetzen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Zu dem zeitlichen Rahmen und den Voraussetzungen der Entscheidungsfindung liegen uns noch keine weiteren Informationen vor. Grundsätzlich würde wir eine Sekundarstufe II und, sofern aus Kapazitätsgründen eine Kooperation mit einem Gymnasium erforderlich ist, begrüßen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Eine Oberstufe an der Waldschule kann das Buchholzer Schulangebot wertvoll ergänzen. Ich werde mich auf Landes- und Kreisebene aktiv für die Umsetzung einsetzen.
Generell wäre mein Vorgehen wie folgt:
1. Bestands- und Bedarfsanalyse (innerhalb von 6 Monaten): Konkrete Schülerzahlerfassungen und Elternbefragungen aktualisieren.
2. Kooperationsgespräche (parallel): Verbindliche Abstimmung mit den Buchholzer Gymnasien und den beruflichen Schulen (BBS) über Kooperationsmodelle für Kurssysteme und Fachräume.
3. Machbarkeits- und Kostenanalyse (innerhalb von 12 Monaten): Klärung der räumlichen Erweiterungsoptionen und personellen Ressourcen im Schulausschuss.
4. Grundsatzentscheidung im Rat im 2. Amtsjahr.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung sind eine stabile Nachfrage seitens der Schüler- und Elternschaft, tragfähige Kooperationen zur Absicherung der Fächervielfalt sowie eine auskömmliche Finanzierung des erforderlichen Schulraumausbaus.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Zu dieser Prüfung haben wir keine weiteren Informationen. Generell stehen wir einer Sekundarstufe II an der Oberschule offen gegenüber, um Bildungswege durchlässiger zu machen.
Freie Bürger Buchholz
Wir sind da zurückhaltend. Die Waldschule ist eine Oberschule der Jahrgänge 5 bis 10. Eine Oberstufe wäre dort ein Schulversuch und bräuchte die Genehmigung des Landes. CDU und FDP haben 2022 im Kreistag genau das für Jesteburg beantragt. Herausgekommen ist keine Oberstufe, sondern ein gymnasialer Zweig.
Dazu die Lage vor Ort: Seit der Einrichtung der IGS Hanstedt und Hollenstedt geht es an der Waldschule zuerst um die Sicherung des Bestandes. Eine Schule, die um Anmeldungen wirbt, baut nicht gleichzeitig nach oben aus.
Voraussetzungen wären für uns dauerhaft tragfähige Anmeldezahlen, eine verbindliche Kooperation mit AEG, GaK oder IGS, gesicherte Fachräume und eine Zusage des Landes zu den Lehrkräften. Solange das nicht belastbar vorliegt, halten wir eine Entscheidung für verfrüht.
SPD
Ich halte es für richtig, diese Möglichkeit ernsthaft zu prüfen.
Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass wir diese Frage nicht über Jahre offenlassen dürfen.
Innerhalb der ersten zwei Jahre meiner Amtszeit möchte ich gemeinsam mit dem Landkreis, den betroffenen Schulen und dem Land Niedersachsen eine belastbare Entscheidungsgrundlage schaffen.
Dabei müssen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
• Reichen die Schülerzahlen langfristig aus?
• Welche räumlichen Voraussetzungen sind notwendig?
• Wie kann eine Kooperation mit bestehenden Oberstufen aussehen?
• Welche finanziellen Auswirkungen entstehen?
Danach sollte eine klare Entscheidung getroffen werden.
Stillstand hilft weder den Schulen noch den Familien.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir befürworten eine sorgfältige Prüfung der Sekundarstufe II an der Waldschule, da eine bessere lokale Verfügbarkeit von Bildungsabschlüssen die Wege verkürzt und die Chancengerechtigkeit erhöht. Die Entscheidung sollte auf Basis einer fundierten Bedarfsanalyse erfolgen, wobei Kooperationen mit Gymnasien und die Sicherung ausreichender personeller sowie räumlicher Ressourcen essenziell sind. Wir setzen uns dafür ein, dass die Umsetzung praxisnah und in enger Abstimmung mit allen Beteiligten erfolgt.
Die Linke
Eine eigene Sek II an einer zweizügigen Oberschule scheitert vermutlich aktuell an rechtlichen Mindestklassengrößen sowie an fehlenden räumlichen und personellen Ressourcen. So sehr wir diesen Schritt begrüßen, schlagen wir aber vor:
Kooperationsmodelle mit bestehenden Gymnasien, der IGS oder der BBS zu prüfen, um den Schüler*Innen verlässliche Wege zum Abitur zu ebnen.
Fokus auf Sek I: Die bestehenden Strukturen und die Qualität der Oberschule absichern, bevor Mittel anderweitig gebunden werden
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Die Einrichtung einer Sekundarstufe II an der Waldschule ist eine komplexe schulorganisatorische Frage. Ich halte es für unangemessen, hier ohne fundierte Prüfung einen Zeitplan oder eine Zusage zu formulieren. Eine Entscheidung kann nur gemeinsam mit den einzubeziehenden Schulen, Schulträgern und dem Land auf Grundlage belastbarer Schülerzahlen und Ressourcen getroffen werden.
Sollte die Rütgersfläche oder weitere Neubaugebiete zeitnah entwickelt werden: Welche Auswirkungen erwarten Sie auf Schulkapazitäten und Infrastruktur?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Neue Wohngebiete müssen vorausschauend geplant werden. Schulen und Verkehrsinfrastruktur haben Planungs- und Bauzeiten von vielen Jahren, während die Bevölkerungsprognosen für Niedersachsen langfristig eher eine Alterung und rückläufige Einwohnerzahlen erwarten. Deshalb müssen Investitionen auf belastbaren Bedarfsprognosen beruhen. Wachstum darf weder zu überlasteten Schulen noch zu dauerhaften Überkapazitäten führen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir begrüßen die Sanierung und den etappenweisen Ausbau der Rütgersfläche, da auf diese Weise die Wiesenschule nicht überlastet wird. Die damit verbundene „Mitfinanzierung” des Neubaus der Wiesenschule bewerten wir positiv. Grundsätzlich sind wir für eine Verdichtung im Innenbereich und nicht für weitere Neubaugebiete im Außenbereich. Bei allen Neubaugebieten ist immer die Infrastruktur mitzudenken.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Die Entwicklung der Rütgersfläche wird über die nächsten 10–15 Jahre schrittweise erfolgen und bringt wahrscheinlich auch viele Familien nach Buchholz. Parallel bzw. mit etwas zeitlichen Vorsprung muss daher der Ausbau der sozialen Infrastruktur wie unter anderem Grundschulen erfolgen (aber auch Sportanlagen); der Schulentwicklungsplan wird jährlich fortgeschrieben
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Neue Wohngebiete erhöhen den Druck auf Kitas und Grundschulen enorm. Schul- und Betreuungskapazitäten sowie Schulwege müssen von Tag 1 an verbindlich mit geplant und zeitgleich mit dem Wohnungsbau fertiggestellt werden, um Überlastungen zu vermeiden.
Freie Bürger Buchholz
Lerchenpark und Oststadt umfassen zusammen über 2.700 Wohnungen. Das ist die Größenordnung eines eigenen Stadtteils. Die Kinder daraus tauchen in keiner Prognose auf, die vor diesen Beschlüssen gerechnet wurde.
Ohne Vorsorge läuft es absehbar so: erst Container, dann geänderte Schulbezirke, dann die Neubaudebatte. Diese Reihenfolge ist falsch.
SPD
Neue Wohngebiete bedeuten fast immer auch mehr Kinder.
Deshalb reicht es nicht aus, nur Wohnungen zu planen.
Ich möchte künftig für jedes größere Neubaugebiet einen Bildungs- und Infrastrukturcheck einführen.
Er soll verbindlich beantworten:
• Welche Auswirkungen hat das Baugebiet auf Schulen?
• Wie viele zusätzliche Kita-Plätze werden benötigt?
• Reichen Sportflächen und Betreuung aus?
• Wie entwickeln sich die Schulwege?
So schaffen wir Planungssicherheit für Familien und für die Stadt.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Entwicklung der Rütgersfläche oder weiterer Neubaugebiete wird zwangsläufig zu einem erhöhten Bedarf an Schulplätzen und einer stärkeren Beanspruchung der vorhandenen Infrastruktur führen. Hier erwarten wir die Einbeziehung des Investors in die Finanzierung der notwendigen zusätzlichen Infrastruktur. Durch eine integrierte Stadtplanung wird der Ausbau von Bildungseinrichtungen, Mobilitätsangeboten und sozialer Arbeit zwingend mit der Schaffung von neuem Wohnraum synchronisiert.
Die Linke
Es wird durch zus. Baugebiete auch eine steigende Zahl an SchülerInnen geben. Der Neubau einer zus. Grundschule ist dabei mitzudenken und die Kapazitäten der weiterführenden Schulen sind zu prüfen und ggf. zu erweitern. Zusätzlich müssen auch weitere Freizeitgestaltungsmöglichkeiten geschaffen werden.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Auswirkungen erwarten Sie auf Schulkapazitäten und Infrastruktur Die Entwicklung der Rütgersfläche ist für mich ein Schlüsselprojekt für Buchholz, für dessen zügige Umsetzung ich mich einsetze. Selbstverständlich müssen dabei die Auswirkungen auf Kitas, Schulen, Schulwege und weitere Infrastruktur von Anfang an mitgeplant werden. Die erwarteten Kinder- und Schülerzahlen müssen in die Schulentwicklungsplanung einfließen, damit notwendige Kapazitäten rechtzeitig zur Verfügung stehen und die Infrastruktur mit dem neuen Quartier mitwächst.
Wie bewerten Sie in diesem Zusammenhang einen möglichen Neubau oder eine Weiterentwicklung der Wiesenschule?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Wenn ein Bestandsgebäude wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll saniert werden kann, ist ein Neubau grundsätzlich der richtige Weg. Entscheidend ist jedoch, dass Größe, Ausstattung und Zeitplan auf belastbaren Bedarfsprognosen beruhen und langfristig tragfähig sind. Angesichts der langen Planungs- und Bauzeiten sowie der demografischen Entwicklung müssen Investitionen mit Augenmaß erfolgen. Ziel ist eine moderne, zukunftsfähige Wiesenschule ohne Über- oder Unterkapazitäten.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Siehe Antwort zur Frage 18.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Die Wiesenschule steht räumlich und baulich vor gewaltigen Herausforderungen. Ein moderner Neubau oder eine umfassende, zukunftsfähige Weiterentwicklung ist dringend nötig, um Barrierefreiheit, Ganztagseignung und ausreichend Räume für steigende Schülerzahlen im Einzugsgebiet nachhaltig zu garantieren. Die Bauweise sollte modular angelegt sein, um ggf. späterer Erweiterungen zu ermöglichen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Siehe 18, eine mögliche Erweiterung ist gesamtheitlich mit zu betrachten. Ausbaumöglichkeiten wären prinzipiell vorhanden.
Freie Bürger Buchholz
Zuerst der Bestand. An der Turnhalle sind Sanitäranlagen und Kunstrasen seit Jahren überfällig, die Stadt hofft auf Bundesmittel. Das gehört erledigt, unabhängig von jeder Neubaudebatte.
Über eine Weiterentwicklung lässt sich seriös erst entscheiden, wenn feststeht, wie viele Kinder aus den neuen Quartieren tatsächlich kommen. Mitzuprüfen ist die Erschließung: Die Schule liegt am Ende einer Sackgasse.
SPD
Ich möchte hier bewusst keine vorschnellen Versprechen machen.
Aber ich möchte klar sagen:
Wenn die Entwicklung der Schülerzahlen zeigt, dass unsere bestehenden Kapazitäten dauerhaft nicht ausreichen, dann müssen wir handeln.
Ob dies durch eine Erweiterung oder einen Neubau geschieht, sollte auf Grundlage aktueller Zahlen, sowohl von Schülerzahlen, als auch von Bau- und Erschließungskosten und einer sorgfältigen Planung entschieden werden. Kinder dürfen nicht unter fehlenden Schulplätzen leiden.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Ein Neubau oder eine Weiterentwicklung der Wiesenschule bewerten wir als eine zentrale Maßnahme, um der voraussichtlich steigenden Nachfrage nach Bildungsplätzen und der notwendigen Modernisierung der Wiesenschule – auch im Sinne moderner Bildungslandschafen – gerecht zu werden. Zudem sollte geprüft werden für welche Zwecke das ehemalige Gebäude und Grundstück in Frage kommen könnte.
Die Linke
Der Neubau der Wiesenschule ist ein Projekt, das in naher Zukunft sicherlich notwendig wird. Dieser Neubau wird aber kaum zur Entlastung der bestehenden Schulen maßgeblich beitragen. Unter dem Aspekt kurze und sichere Schulwege ist mit einem zusätzlichen Schulneubau sicherlich mehr geholfen, um die Heideschule zu entlasten und die Wiesenschule nicht unnötig zu überlasten.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ein Neubau oder eine Weiterentwicklung der Wiesenschule muss sorgfältig geprüft werden. Zu hinterfragen sind u.a.: Schülerzahlen, der bauliche Zustand, die Entwicklungsmöglichkeiten am Standort bei laufendem Betrieb, die Anforderungen des Ganztags, Kosten und Fördermöglichkeiten. Auf dieser Grundlage sollte gemeinsam mit Schule, Politik und Verwaltung über die beste Lösung entschieden werden.
Wie stellen Sie sicher, dass neue Wohngebiete und soziale Infrastruktur (Schulen, Kitas, Betreuung) zusammen gedacht werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Neue Wohngebiete dürfen nicht isoliert geplant werden. Mit jedem Baugebiet steigen die Anforderungen an Schulen, Kitas, Ganztagsbetreuung, Straßen, ÖPNV, Radwege und die gesundheitliche Versorgung. Deshalb müssen Wohnungsbau und Infrastruktur von Anfang an gemeinsam geplant werden. Grundlage sollten belastbare Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung und eine regelmäßige Überprüfung des tatsächlichen Bedarfs sein. Da Schulen, Kitas und Verkehrsprojekte oft viele Jahre Planungs- und Bauzeit benötigen, müssen diese rechtzeitig auf den Weg gebracht werden. Gleichzeitig dürfen Investitionen nicht allein auf kurzfristigen Wachstumsannahmen beruhen, sondern müssen langfristig tragfähig sein. Mein Ziel ist eine ausgewogene Stadtentwicklung, bei der Wohnraum und Infrastruktur im Gleichschritt wachsen und die Lebensqualität dauerhaft erhalten bleibt.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Als Mitglieder des Stadtrates und der Ortsräte werden wir bei allen Änderungen der Flächennutzungs- und Bebauungsplänen darauf achten, dass ausreichende Infrastruktrren mitgeplant werden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Indem wir das Prinzip „Infrastruktur vor oder mit dem Wohnungsbau“ als verbindlichen Standard in der Buchholzer Stadtentwicklung verankern.
1. Koppelung im B‑Plan: Bebauungspläne für neue Wohngebiete werden erst dann rechtskräftig, wenn die finanzielle und räumliche Abdeckung von Kita‑, Schul- und Betreuungsplätzen planerisch und ggf. vertraglich gesichert ist.
2. Städtebauliche Verträge: Investoren müssen verbindlich an den Kosten für soziale Infrastruktur und Verkehrsanbindung beteiligt werden.
3. Integrierte Steuerung: Schaffung einer dezernatsübergreifenden Projektgruppe aus Stadtplanung, Bildung und Finanzen im Rathaus, damit Stadtentwicklung und Schulplanung Hand in Hand laufen.
So verhindern wir, dass Wohnraum entsteht, ohne dass für die dort einziehenden Kinder Versorgungsstrukturen vorhanden sind.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Indem die Verwaltung bei jedem B‑Plan verpflichtend eine Auswirkungsanalyse für Kitas und Schulen vorlegen muss. Baugebiete dürfen nur dann freigegeben werden, wenn die soziale Infrastruktur synchron mitwächst.
Freie Bürger Buchholz
Das ist eine Frage des Verfahrens, nicht des guten Willens. Heute wird über Bebauungspläne oft entschieden, bevor jemand ausgerechnet hat, wie viele Kita- und Schulplätze das Quartier braucht.
Wir wollen, dass jede Bauleitplanung mit Wohnnutzung eine Aussage zur sozialen Infrastruktur enthält und zwar von Anfang an, nicht erst bei der Erschließung. Dazu gehört eine Berechnung des zu erwartenden Bedarfs an Kita- und Grundschulplätzen sowie an Betreuung.
Die Schulentwicklungsplanung muss parallel fortgeschrieben werden. Ein Plan, der die beschlossenen Quartiere nicht abbildet, taugt nicht als Entscheidungsgrundlage.
Und die Betroffenen gehören früh eingebunden: Schulleitungen, Betreuungsvereine und Elternvertretungen wissen vor jeder Verwaltungsvorlage, wo es eng wird. Ihre Einschätzung sollte im Verfahren dokumentiert sein und nicht erst nachträglich eingeholt werden.
SPD
Für mich ist das selbstverständlich.
Zu jeder größeren Wohnbauplanung gehören aus meiner Sicht auch Antworten auf folgende Fragen:
• Wo gehen die Kinder später zur Schule?
• Wo finden sie einen Kita-Platz?
• Wie sieht der Schulweg aus?
• Reichen Sporthallen und Freizeitangebote?
Ich möchte diese Betrachtung verbindlich in der Stadtplanung verankern.
So vermeiden wir Engpässe und schaffen lebenswerte Quartiere.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir setzen uns für eine integrierte Stadtplanung ein, bei der Wohnungsbau und soziale Infrastruktur nicht nacheinander, sondern zwingend zusammen gedacht und realisiert werden. Nur durch eine enge Vernetzung von Stadtentwicklung, Bildungseinrichtungen und Betreuungsangeboten können wir garantieren, dass neue Wohngebiete mit ausreichender Versorgung entstehen. Unser Ziel ist es, Buchholz verantwortungsvoll weiterzuentwickeln, sodass bezahlbarer Wohnraum immer mit einer entsprechenden sozialen Absicherung und hoher Lebensqualität einhergeht. Dafür ist ein enger produktiver Austausch innerhalb unserer Fraktion, und mit anderen Fraktionen in den unterschiedlichen Ausschüssen Grundlage für eine entsprechend gute Zusammenarbeit.
Die Linke
Kitas und Schulen werden bei neuen Projekten bereits jetzt immer mitgedacht. Vernachlässigt werden aus unserer Sicht allerdings die außerschulischen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Treffpunkte von Kindern und Jugendlichen. Schul- und Kitabauten sollten von Anfang an als kombinierte Begegnungsstätten geplant werden. Hierfür setzen wir uns bereits bei den jetzigen Planungen ein.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Neue Wohngebiete dürfen nie isoliert geplant werden. Von Anfang an müssen die Folgen für Kitas, Schulen, Betreuung, Verkehr und weitere soziale Infrastruktur berücksichtigt und die notwendigen Kapazitäten mitgedacht werden. Dazu gehören u. a. belastbare Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung und zu den zu erwartenden Kinderzahlen in Kitas und Schulen. Ziel muss sein, dass die Infrastruktur möglichst zeitgleich mit dem neuen Wohnraum zur Verfügung steht. Alles andere ergibt keinen Sinn und wäre rechtlich nicht haltbar.
Welche verbindlichen Kriterien sollen künftig gelten, damit Wohnungsbau nicht zu Engpässen in Schulen führt?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Neue Wohngebiete dürfen erst dann beschlossen werden, wenn ihre Auswirkungen auf Schulen, Kitas und die Verkehrsinfrastruktur nachvollziehbar bewertet wurden. Grundlage müssen belastbare Bedarfsprognosen, eine gesicherte Finanzierung und ein realistischer Zeitplan für den Ausbau der Infrastruktur sein. Wohnungsbau und Infrastruktur müssen im Gleichschritt entwickelt werden – nicht erst, wenn Engpässe bereits entstanden sind.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Kriterien:
Frühzeitige Mitplanung der Schulkapazitäten/Kitas
Mitfinanzierung durch Investoren
ggf. Begrenzung von großen Neubaugebieten
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
1. Verbindlicher Nachweis ausreichender Schul- und Betreuungskapazitäten (inkl. bereits projektierten Erweiterungen) vor Erteilung von Baurecht.
2. Koppelung der Freigabe von Bauabschnitten an den Baufortschritt sozialer Infrastruktur.
3. Verpflichtende Beteiligung von Bauträgern an den Infrastrukturkosten (Folgekostenvertrag).
4. Jährlicher Abgleich der Schülerstrom-Prognosen mit aktuellen Bau- und Zuzugszahlen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir fordern eine verbindliche Koppelung: Pro neu geschaffener Wohneinheit müssen im Einzugsgebiet ausreichend Kita- und Grundschulplätze rechnerisch nachgewiesen oder durch Erweiterungsbauten gesichert sein.
Freie Bürger Buchholz
Erstens: Keine Bauleitplanung mit Wohnnutzung ohne beziffertes Schul- und Kitaplatzkonzept in der Vorlage.
Zweitens: Bei großen Quartieren Baurecht in Abschnitten. Weitere Bauabschnitte erst, wenn die Plätze gesichert sind.
Drittens: Folgekosten für soziale Infrastruktur über städtebauliche Verträge mit den Vorhabenträgern regeln, statt sie allein dem Haushalt aufzubürden.
SPD
Ich möchte klare und transparente Standards.
Dazu gehören:
• eine aktuelle Bevölkerungs- und Schülerprognose,
• eine Bewertung der Auswirkungen auf Schulen und Kitas,
• die Prüfung zusätzlicher Betreuungsbedarfe,
• die Sicherung notwendiger Erweiterungsflächen,
• eine gute ÖPNV-Anbindung,
• sichere Schulwege.
Außerdem werde ich mich dafür einsetzen, den Schulentwicklungsplan regelmäßig fortzuschreiben und die Öffentlichkeit über die Entwicklung zu informieren.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir fordern, dass die Genehmigung von neuen Wohngebieten an verbindliche Kapazitätsnachweise für die soziale Infrastruktur gekoppelt wird. Ein zentrales Kriterium muss eine dynamische Bedarfsplanung sein, die das prognostizierte Bevölkerungswachstum direkt in konkrete Ressourcen für Bildung und Betreuung übersetzt. Zudem müssen Standards für die räumliche Nähe und Erreichbarkeit gelten, um sicherzustellen, dass die Entwicklung der Stadt nachhaltig erfolgt.
Die Linke
Die Fertigstellung der sozialen Infrastruktur muss zeitlich vor oder parallel zum Erstbezug der Wohnungen erfolgen.
Feste, pädagogisch adäquate Räumlichkeiten inklusive Mensa‑, Differenzierungs- und Fachräume müssen gegeben sein. Containerlösungen sind kein Nachweis für vorhandene Kapazitäten.
Private Entwickler werden an den Folgekosten der sozialen Infrastruktur über städtebauliche Verträge beteiligt.
Ein Mindestflächenanteil für soziale Infrastruktur muss eingehalten werden.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Siehe Antwort zu Frage 20.
Welche Rolle soll die Stadt bei der Qualität der Ganztagsbetreuung künftig einnehmen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die pädagogische Qualität der Ganztagsbetreuung liegt in der Verantwortung der Schulen und des Landes. Aufgabe der Stadt ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehören ausreichend Räume, Mensen, Sport- und Bewegungsflächen sowie eine verlässliche Ausstattung. Zudem sollte die Stadt Kooperationen mit Vereinen und anderen Partnern unterstützen, um den Ganztag sinnvoll zu ergänzen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Stadt sollte den Ausbau der Ganztagsbetreuung aktiv steuern und eine hochwertiges pädagogisches Konzept fördern.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Die Stadt darf nicht nur Kostenträger sein, sondern muss als aktiver Koordinator und Qualitätsgarant auftreten. Nur eine enge Kooperation zwischen Schulen, Jugendpflege, Sportvereinen und Kulturakteuren ermöglicht eine hochwertige Nachmittagsbetreuung. Gute räumliche und materielle Rahmenbedingungen sind zu schaffen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die Stadt muss als Schulträgerin die besten räumlichen und materiellen Rahmenbedingungen schaffen. Sie sollte als Koordinatorin zwischen Schulen, Jugendpflege, Sportvereinen und Kulturakteuren agieren, um ein hochwertiges Nachmittagsangebot zu gewährleisten.
Freie Bürger Buchholz
Die Stadt ist beim Buchholzer Weg mehr als Zuschussgeber. Sie beauftragt die Betreuung, also muss sie auch für die Qualität geradestehen.
Das heißt: klare Standards in den Vereinbarungen mit den Trägern, eine verlässliche und planbare Finanzierung, damit die Vereine Personal halten können, und ein jährlicher öffentlicher Bericht im Schulausschuss.
Die tägliche Arbeit machen die Betreuungsvereine. Die Stadt gibt den Rahmen, statt sie zu verwalten.
SPD
Ganztagsbetreuung ist für viele Kinder Teil des Alltags und für Eltern wichtig, um Familie und Beruf zu vereinbaren. Deshalb zählt nicht nur die Zahl der Plätze, sondern vor allem die Qualität. Kinder sollen spielen, lernen, sich bewegen und Talente entdecken können. Dafür braucht es ausreichend Platz, gute Fachkräfte und vielfältige Angebote mit Vereinen, Musikschule, Jugendpflege und Stadtbücherei. Die Stadt soll gemeinsam mit Schulen, Trägern und Eltern die Qualität stetig weiterentwickeln.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Vom Übergang der außerschulischen Betreuung zur Ganztagsbetreuung sollte die Stadt sicherstellen, dass kein Qualitätsverlust durch den Wechsel einhergeht. Durch die derzeitigen Voraussetzungen des Landes, wird sich die Stadt darauf einstellen müssen, weiterhin die Schulkinderbetreuung zu bezuschussen. Die Elternbeiträge könnten durch die Zuschüsse des Landes (teilweise) ersetzt werden. Der Betreuungsschlüssel von 1:10 sollte dabei möglichst erhalten bleiben.
Die Linke
Am Besten wäre ja, wenn Land und Landkreis ihre Verantwortung übernehmen würden.
Bis dahin ist mit den Betreuungsvereinen eine gute Alternative geschaffen worden.
Die Stadt sollte weiter mit den Schulen gemeinsam an weiteren Konzepten Arbeiten und diese soweit nötig und möglich auch finanziell unterstützen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Eine hohe Qualität der Kinderbetreuung (Räume, Personal) ist für das Wohl der Kinder unerlässlich. Insofern sollte die Stadt dabei einen hohen Anspruch haben.
Wie bewerten Sie den bisherigen „Buchholzer Weg“ der Betreuung – und sehen Sie Änderungsbedarf?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Den „Buchholzer Weg“ bewerte ich grundsätzlich positiv: Der Betreuungsschlüssel von 1:10 und die flexibel buchbaren Zeiten sprechen für Qualität und Familiennähe. Änderungsbedarf sehe ich bei Verlässlichkeit, ausreichenden Plätzen und sozialer Ausgewogenheit. Elternbeiträge dürfen Kinder nicht von Betreuung ausschließen. Das Modell sollte deshalb regelmäßig anhand von Nachfrage, Qualität, Personal und Kosten überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Der sog. Buchholzer Weg ab Schuljahr 2026/27 soll – lt. der Stadt – einen besseren Betreuungsschlüssel sowie eine größere zeitliche Flexibilität in den Betreuungszeiten bieten. Ob dieser Weg im Verhältnis zu der Einführung von Ganztagsschulen der bessere Weg ist, wird erst erprobt werden müssen, bevor Rückschlüsse auf Änderungsbedarfe gezogen werden können. Es wird Aufgabe des Stadtrates sein, die Entwicklung kritisch zu begleiten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der „Buchholzer Weg“ mit engagierten freien Trägern wie SAARI oder Schulvereinen hat viel geleistet. Mein Besuch bei SAARI hat mir gezeigt, wie wertvoll diese Arbeit ist. Wir müssen Träger bzw. die Eltern weiter verlässlich finanziell unterstützen und räumliche Voraussetzungen schaffen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Der „Buchholzer Weg“ bietet gute Ansätze, muss aber im Hinblick auf den Rechtsanspruch ab 2026 weiterentwickelt werden. Wir brauchen flexiblere Betreuungszeiten, qualitativ hochwertige Verpflegung und stärkere Kooperationen mit außerschulischen Partnern.
Freie Bürger Buchholz
Die Entscheidung war richtig. Buchholz hat auf das bewährte System gesetzt statt auf eine schnelle Umstellung, und Flexibilität ist für berufstätige Eltern oft mehr wert als eine einheitliche Schulform.
Änderungsbedarf sehen wir beim Personal. Ohne genügend Betreuungskräfte trägt das System nicht. Verlässliche Betreuung entscheidet auch darüber, ob Eltern arbeiten können, das ist ein Standortthema.
Die Entscheidung gilt zudem vorerst. Sie gehört regelmäßig überprüft
SPD
Der Buchholzer Weg hat sich bewährt und bietet Familien eine verlässliche Grundlage. Dafür danke ich allen Beteiligten. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen: Immer mehr Familien brauchen Ganztagsangebote, zugleich steigen die Erwartungen an Qualität, Förderung und Flexibilität. Deshalb möchte ich den bisherigen Weg gemeinsam mit Eltern, Schulen und Trägern weiterentwickeln. Gute Betreuung muss sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren – nicht an bestehenden Strukturen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wie zuvor beschreiben bewerten wir den Buchholzer Weg im Sinne der Qualität und des Betreuungsschlüssel als guten Weg. Zudem sind auch der größte Teil der Ferienzeit abgedeckt, was für Eltern die best möglichste Grundlage für eine Vereinbarung von Beruf und Familie bietet. Kritisch sehen wir die Kosten, welche Einkommensunabhängig zur Nutzung verpflichtend gezahlt werden müssen. Wie im Kita Bereich setzen wir uns für langfristige beitragsfreie Betreuungen ein.
Die Linke
Das Buchholzer Modell hat den Vorteil, das es stark individualisiert werden kann.
Da das Buchholzer Modell kostenpflichtig ist und somit vom Geldbeutel der Eltern abhängig, ist das zu kritisieren. Es muss eine Möglichkeit gefunden werden, die Ganztagsbetreuung kostenfrei zu gestalten, um eine Bildungsgerechtigkeit für alle zu gewährleisten.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich habe dazu bisher nur positive Rückmeldungen. Änderungsbedarf ist für mich nicht erkennbar.
Wie wollen Sie den Ausbau qualitativ hochwertiger Ganztags- und Betreuungsangebote an allen Schulformen sicherstellen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die pädagogische Qualität liegt in der Verantwortung der Schulen und des Landes. Als Stadt müssen wir jedoch an allen Schulformen die notwendigen Voraussetzungen schaffen: ausreichend Räume, Mensen, Außenanlagen und eine verlässliche Ausstattung. Gleichzeitig sollten Kooperationen mit Vereinen, Musikschulen und anderen Partnern gefördert werden, damit Ganztagsangebote attraktiv und vielfältig gestaltet werden können.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Soweit wir als Stadtratsmitglieder hierauf Einfluss nehmen können, werden wir uns aktiv für ein hochwertiges und kindgerechtes Angebot einsetzen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab August 2026 erfordert eine Kraftanstrengung. Ich setze auf drei Bausteine:
1. Partnerschaft mit Trägern stärken: Enge, verlässliche Kooperation mit bewährten Betreuungsträgern wie SAARI gGmbH und den Schulvereinen, gepaart mit auskömmlicher städtischer Kofinanzierung.
2. Räumliche Voraussetzungen schaffen: Neubau und Erweiterung von Mensen, Betreuungs- und Differenzierungsräumen an den Grundschulen, damit Betreuung nicht in Behelfsräumen stattfindet.
3. Vielseitiges Nachmittagsangebot: Einbindung von Sportvereinen, Musikschulen, Zukunftswerkstatt und Ehrenamtlichen, um ein buntes, bildendes und bewegungsorientiertes Nachmittagsprogramm zu gestalten.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir müssen ehrlich sein: Es gibt hier keine Patentlösung über Nacht. Bisher verlässt sich die Stadt zu sehr auf Vereine und Ehrenamt. Bei leeren Kassen ist eine komplett städtische Betreuung finanziell nicht machbar – aber die Stadt muss mehr Verantwortung übernehmen: Sie muss die Gesamtsteuerung, die Bereitstellung moderner Räume und die Qualitätssicherung garantieren. Durch klare Prioritäten im Haushalt schaffen wir verlässliche Rahmenbedingungen für Familien und Träger.
Freie Bürger Buchholz
Für die Grundschulen gilt: Ganztag braucht zuerst Fläche. Acht Stunden Betreuung ohne zusätzliche Räume und ohne ausreichende Mensakapazität ist Aufbewahrung, nicht Qualität. Der Bedarf ist absehbar und muss jetzt eingeplant werden.
Der eigentliche Engpass ist das Personal. Ohne genügend Betreuungskräfte bleiben Gruppen unbesetzt, egal wie gut die Räume sind. Die Stadt muss den Trägern deshalb eine planbare Finanzierung geben, damit sie Leute halten und ausbilden können.
Qualität entsteht außerdem durch Partner. Sportvereine, Musikschule und Buchholzer Betriebe können den Nachmittag füllen, wenn die Stadt vermittelt und die Rahmenbedingungen unbürokratisch hält. Das entlastet die Träger und macht das Angebot besser.
Bei den weiterführenden Schulen liegt die Trägerschaft beim Landkreis. Dort werden wir keine Zuständigkeit vortäuschen, aber Buchholz sollte seine Interessen deutlich vertreten, statt Entwicklungen abzuwarten.
SPD
Für mich gilt: Qualität ist genauso wichtig wie Quantität. Natürlich brauchen wir genügend Betreuungsplätze – aber Ganztag darf keine reine Aufsicht sein. Kinder sollen Hausaufgaben erledigen, sich bewegen, kreativ sein, Musik machen oder Sport treiben können.
Ich möchte deshalb die Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Einrichtungen in Buchholz stärken. Gemeinsam mit den Trägern soll die Stadt regelmäßig prüfen, ob Räume und Angebote noch zu den Bedürfnissen der Kinder passen.
Dabei ist klar: Als Bürgermeisterin kann ich nur auf Schulen in städtischer Trägerschaft direkt Einfluss nehmen – und auch dort nur in Abstimmung mit dem Landkreis und Institutionen wie dem RLSB Lüneburg. Umso wichtiger ist mir eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ganztag soll ein Gewinn für Kinder sein – nicht nur eine organisatorische Lösung.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Stadt Buchholz ist, mit Ausnahme der Waldschule, ausschließlich für Grundschulen zuständig. Wir setzen auf eine enge Kooperation zwischen Schulen, Kommunen und lokalen Partner*innen, um qualitativ hochwertige und vielfältige Angebote zu schaffen. Unser Ziel ist eine Ganztagsbetreuung, die nicht nur Aufsicht bietet, sondern die individuelle Förderung und Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen (Waldschule) aktiv unterstützt.
Die Linke
Um hier hochwertige Ganztagsangebote zu schaffen sind in erster Linie das Land und der Kreis gefordert, Verantwortung zu übernehmen und finanzielle Mittel bereitzustellen.
Die Stadt kann die Schulen als Kooperationspartner unterstützen um gemeinsam entsprechende Konzepte zu erarbeiten sowie Partnerschaften mit Vereinen zu ermöglichen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Austausch mit den Betreuungsvereinen und entsprechende Mittel im Haushalt
Wie stellen Sie sicher oder helfen, dass Schulen ausreichend personelle und räumliche Ressourcen für die Beschulung von Kindern mit Förderbedarf erhalten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Schülerzahlen an der Förderschule Borns Soll weiter steigen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die personelle Ausstattung ist Aufgabe des Landes; Träger der Förderschule An Boerns Soll ist der Landkreis Harburg. Die Stadt kann aber handeln: Bedarfe frühzeitig mit Schulen und Landkreis erfassen, an städtischen Schulen barrierefreie Förder- und Differenzierungsräume schaffen und Kooperationsklassen räumlich absichern. Steigende Schülerzahlen müssen in die Schulentwicklungs- und Investitionsplanung einfließen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Auf die Qualifizierung und personale Ausstattung mit Lehrkräften kann der Stadtrat wenig Einfluss nehmen. Bei den Schulen, die Kooperationspartner der Schule am Boerns Soll sind, sind die räumlichen Bedarfe in Absprache mit den beiden Schulen an die Bedürfnisse der Schülerschaft anzupassen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Obwohl die Personalausstattung Landessache ist, muss die Stadt als Schulträger optimale räumliche und sächliche Bedingungen schaffen – etwa durch barrierefreie Bauten, Pflegeräume und Reizarmzonen. Zudem werde ich mich beim Landkreis und Land vehement für eine auskömmliche Sonderpädagogen- und Assistenzquote einsetzen und die Zusammenarbeit mit Förderschulen wie
An Boerns Soll gezielt unterstützen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die personelle und pädagogische Ausstattung (z. B. Lehrkräfte, Förderschullehrkräfte und Sprachförderkurse) sowie die Festlegung von Klassenfrequenzen fallen rechtlich in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen. Als Stadtratsfraktion werden wir uns beim Land nachdrücklich dafür einsetzen, dass Buchholzer Schulen mit den notwendigen Ressourcen versorgt werden, und kommunal durch moderne Räume und verlässliche IT unterstützen.
Freie Bürger Buchholz
Die Schule An Boerns Soll ist in Trägerschaft des Landkreises. Das entlässt Buchholz aber nicht aus der Verantwortung: Wird die Kapazität dort knapp, kommen mehr Kinder mit Förderbedarf an unsere Grundschulen.
Deshalb gehört das in jede Sanierungs- und Raumplanung: Barrierefreiheit, Differenzierungs- und Rückzugsräume. Und gegenüber dem Landkreis muss Buchholz früh auf die steigenden Zahlen hinweisen, statt abzuwarten.
SPD
Inklusion gelingt nur mit guten Rahmenbedingungen. Klar ist: Der Landkreis ist Schulträger, Buchholz kann hier keine Entscheidungen treffen. Die Stadt kann aber Kooperationen mit Vereinen und Einrichtungen fördern. Gleichzeitig setze ich mich gegenüber Landkreis und Land für die nötige personelle Unterstützung ein. Gute Inklusion braucht klare Zuständigkeiten, verlässliche Strukturen und die richtigen Voraussetzungen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Stadt Buchholz kann nicht direkt auf die Schule An Boerns Soll einwirken – das Personal an Schulen wird zum größten Teil vom Land beschäftigt und bezahlt. Auf den Ebenen die uns möglich sind setzen wir uns ein, dass Inklusion nicht nur ein Ziel bleibt, sondern durch eine bedarfsgerechte Ausstattung mit spezialisiertem Fachpersonal und barrierefreien, modernen Lernumgebungen möglich ist und wird.
Die Linke
Für personelle Ressourcen ist grundsätzlich die Landesschulbehörde verantwortlich.
Die räumlichen Ressourcen muss der Landkreis als Träger bereitstellen. Hier werden wir uns auch im Kreistag dafür einsetzen, das den wachsenden Anforderungen frühzeitig Rechnung getragen wird und für einen frühzeitigen Erweiterungsbau entsprechende Mittel bereitgestellt werden.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Die Stadt ist für die Gebäude zuständig. Dazu braucht es systematische Rückkoppelungen mit den Schulen und fachliche Beratung, etwa analog zu Sprötze-Trelde.
Wie stehen Sie zur Fortführung eines inklusiven Unterrichts an Buchholzer Schulen – und welche Rahmenbedingungen halten Sie für notwendig, damit dieser pädagogisch sinnvoll und praktikabel umgesetzt werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Inklusion ist richtig, wenn sie den betroffenen Kindern gerecht wird und die Schulen nicht überfordert. Dafür braucht es ausreichend qualifiziertes Personal, kleinere Lerngruppen, eine bedarfsgerechte Förderung und geeignete Räume. Diese Verantwortung liegt vor allem beim Land. Die Stadt muss als Schulträger die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen schaffen, damit Inklusion vor Ort praktikabel umgesetzt werden kann.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Fortführung des inklusiven Unterrichts halten wir für wichtig. Von Bedeutung ist, dass inklusiver Unterricht nicht in Frage gestellt wird und in der Ausbildung der Lehrkräfte einen hohen Stellenwert hat.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Inklusion ist ein Menschenrecht und pädagogisch richtig, braucht aber gute Voraussetzungen. Notwendig sind kleinere Klassen, multiprofessionelle Teams (Sonderpädagogen, Sozialarbeiter, Schulbegleiter) sowie barrierefreie und räumlich angepasste Schulgebäude. Inklusion darf nicht zur Überlastung von Lehrkräften führen, sondern muss verlässlich ausfinanziert sein.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die personelle und pädagogische Ausstattung (z. B. Lehrkräfte, Förderschullehrkräfte und Sprachförderkurse) sowie die Festlegung von Klassenfrequenzen fallen rechtlich in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen. Als Stadtratsfraktion werden wir uns beim Land nachdrücklich dafür einsetzen, dass Buchholzer Schulen mit den notwendigen Ressourcen versorgt werden, und kommunal durch moderne Räume und verlässliche IT unterstützen.
Freie Bürger Buchholz
Inklusion ist gesetzlich vorgegeben. Die Frage ist nicht ob, sondern wie. Und da sind wir ehrlich: Inklusion ohne ausreichende Ausstattung hilft niemandem, weder den Kindern mit Förderbedarf noch den anderen.
Nötig sind verlässliche Doppelbesetzungen statt Zuweisungen auf dem Papier, zügig bewilligte Schulbegleitungen und der Erhalt des Elternwahlrechts zwischen Regel- und Förderschule.
Und die außerschulische Betreuung muss diese Kinder am Nachmittag mittragen können.
SPD
Ich stehe hinter dem Gedanken der Inklusion: Jedes Kind soll gemeinsam mit anderen lernen und am Schulleben teilhaben können. Gleichzeitig gilt: Inklusion gelingt nur mit ausreichender Unterstützung. Lehrkräfte brauchen Zeit, Fortbildungen und weitere Fachkräfte, Schulen geeignete Räume und gute Ausstattung. Für mich steht das einzelne Kind im Mittelpunkt. Nicht jedes Kind braucht dieselbe Unterstützung – aber jedes Kind verdient die Hilfe, die es benötigt.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir stehen der Fortführung des inklusiven Unterrichts an den Buchholzer Schulen absolut positiv gegenüber, da wir eine Stadt anstreben, in der alle Menschen unabhängig von ihrer Lebenssituation gut leben und lernen können. Damit dies praktikabel und sinnvoll umgesetzt werden kann setzen wir uns für räumliche Anpassungen, Vernetzung von Schulen (Beispiel Kooperationsklassen), regionaler Unterstützung und ausreichender Mitteln für Inklusionsaustattung in Buchholz ein.
Die Linke
Grundsätzlich begrüßen wir den inklusiven Unterricht an unseren Schulen. Inklusion ist ein Menschenrecht und der richtige Weg zu einer gerechten Bildungslandschaft. Es braucht ausreichend Differenzierungsräume, Barrierefreiheit sowie Schalldämmung, sowie einen Pool an sozialpädagogischen Betreuungskräften. Dies gilt für den Unterricht genauso wie für die Nachmittagsbetreuung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kitas und Schulen muss ebenso hergestellt werden.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich halte dies für absolut notwendig. Die Stadt muss für Räumlichkeiten mit Rückzugsräumen sorgen und Inklusion von Anfang an mitdenken, z.B. beim Bau der neuen Mensa in der Heideschule. Einen entsprechenden politischen Antrag habe ich kürzlich eingebracht.
Wie möchten Sie sicherstellen, dass Eltern in Buchholz niedrigschwellig, verständlich und frühzeitig Informationen darüber erhalten, wie sie ihre Kinder bei Lernen, Mediennutzung, psychischer Belastung oder Konflikten unterstützen können?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die Hauptverantwortung für die Information und Beratung von Eltern liegt bei den Schulen, dem Land Niedersachsen, den Schulpsychologischen Beratungsstellen sowie, je nach Thema, der Kinder- und Jugendhilfe und dem Landkreis Harburg. Als Bürgermeister sehe ich die Aufgabe der Stadt darin, diese Angebote besser zu vernetzen und den Zugang zu erleichtern. Viele Hilfsangebote sind vorhanden, werden aber nicht immer rechtzeitig gefunden. Deshalb sollten Eltern über Schulen, die städtische Internetseite und zentrale Anlaufstellen frühzeitig, verständlich und mehrsprachig über Unterstützungsangebote zu Lernen, Medienkompetenz, psychischer Gesundheit, Berufsorientierung oder Konfliktbewältigung informiert werden. Ziel ist keine neue Bürokratie, sondern eine bessere Koordination und Sichtbarkeit bestehender Angebote, damit Familien schnell die Hilfe finden, die sie benötigen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Es gibt bereits viele Beratungseinrichtungen und Informationsangebote für Eltern und Kinder. Es wäre zu prüfen, ob deren Sichtbarkeit noch verstärkt und Unterstützungsangebote durch das Familienbüro der Stadt in einer Broschüre/Homepage zusammengefasst werden könnten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Eltern stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Ich plane ein dreistufiges Informations- und Beratungskonzept:
1. Zentrales digitales Buchholz-App inkl. Familienportal & Eltern-App: Eine übersichtliche städtische Plattform, die alle Beratungs- und Hilfsangebote in Buchholz (Familienbüro, Erziehungsberatung, Jugendpflege, Vereine) gebündelt und mehrsprachig zugänglich macht.
2. Elternakademie Buchholz: Regelmäßige, kostenfreie Themenabende und Workshops in Schulen und Kitas zu Themen wie Medienkompetenz, mentale Gesundheit oder Pubertät
– in Kooperation mit Experten und dem Stadtelternrat.
3. Niedrigschwellige Anlaufstellen vor Ort: Stärkung der Schulsozialarbeit und niedrigschwellige Beratungsangebote für Eltern.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Viele gute Angebote existieren bereits – wie Elternbriefe oder Info-Vorträge in der Rathauskantine –, werden aber noch zu wenig genutzt. Wir müssen Schulen und Stadt deutlich besser vernetzen, um Eltern dort zu erreichen, wo sie im Alltag sind.
Freie Bürger Buchholz
Die Strukturen gibt es. Das Familienbüro ist die richtige Anlaufstelle, und der Familienwegweiser ist mit über 200 Seiten gründlich gemacht. Nur erreicht er zu wenige: 1000 Exemplare bei über 40.000 Einwohnern, verteilt wird er vor allem im Babypaket an Neugeborene.
Genau da liegt die Lücke. Familien, die später zuziehen oder deren Kind eingeschult wird, bekommen ihn nie automatisch. Wir wollen deshalb, dass Zuzug und Einschulung feste Anlässe werden, zu denen Eltern die wichtigsten Anlaufstellen in die Hand bekommen.
Beim Inhalt setzen wir auf die Themenabende des Familienbüros. Mediennutzung, Konflikte und psychische Belastung sind die Fragen, mit denen Eltern heute allein dastehen. Solche Abende gehören regelmäßig und gemeinsam mit Schulen und Elternvertretungen organisiert, damit sie dort stattfinden, wo Eltern ohnehin hinkommen.
Bei der Berufsorientierung wollen wir ergänzend ein von Buchholzer Betrieben getragenes Mentoring-Programm.
SPD
Eltern möchten ihre Kinder bestmöglich begleiten. Oft fehlt aber nicht der Wille, sondern der Überblick über die vorhandenen Angebote.
Deshalb wünsche ich mir einen zentralen Familienwegweiser für Buchholz – digital und in gedruckter Form.
Dort sollen alle wichtigen Beratungs- und Unterstützungsangebote leicht verständlich gebündelt sein.
Zusätzlich möchte ich regelmäßige Informationsveranstaltungen gemeinsam mit Schulen, Jugendpflege, Beratungsstellen und der Volkshochschule anbieten.
Hilfe muss leicht zu finden sein – nicht erst dann, wenn eine Krise bereits entstanden ist.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir setzen uns in der Stadt Buchholz dafür ein, dass Beratungs- und Unterstützungsangebote weiterhin über den Landkreis bestehen bleiben und nicht abgebaut werden. Durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Vereinen und Beratungsstellen wollen wir sicherstellen, dass Eltern bei Konflikten oder Lernschwierigkeiten sofort wissen, an wen sie sich wenden können.
Die Linke
Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten sollten Sprechstunden an Kitas und Grundschulen eingerichtet werden. dazu sollten themenspezifische Elternabende angeboten werden. Hier werden wir über die politischen Gremien entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen versuchen und statten die Stelle mit entsprechenden Ressourcen aus.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Eltern brauchen Informationen dort, wo sie ohnehin erreicht werden: in Kitas, Schulen, Jugend- und Familienangeboten und digital. Ich möchte vorhandene Beratungs- und Unterstützungsangebote besser vernetzen, verständlich bündeln und frühzeitig bekannt machen. Darüber müsste ich mir zunächst einen Überblick verschaffen. Wichtig sind feste Ansprechpersonen, kurze Wege und Informationen in verständlicher, möglichst auch mehrsprachiger Form. Prävention muss beginnen, bevor Probleme groß werden.
Wie wollen Sie Schulen mit höheren Anteilen von Kindern mit Migrationshintergrund gezielt unterstützen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die gezielte Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund ist Aufgabe der Schulen und des Landes Niedersachsen. Als Schulträger kann die Stadt gute Rahmenbedingungen schaffen: ausreichend Räume für Sprachförderung und Differenzierung, eine verlässliche Ganztagsbetreuung sowie eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Vereinen und Integrationsangeboten. Ziel muss sein, jedem Kind unabhängig von seiner Herkunft faire Bildungschancen zu ermöglichen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Ein hoher Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund führt nicht automatisch zu einem höheren Unterstützungsbedarf. Dort, wo aufgrund sprachlicher Barrieren oder kultureller Unterschiede ein gezielte Förderung benötigt wird, wäre zu prüfen, ob über Schulsozialarbeit, Elternberatung, Gewaltpräventionsmaßnahmen und Sprachförderung die Schulen unterstützt werden können.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Die Stadt muss hier gezielt unterstützen: Verstärkung von Sprachförder-Programmen, Einsatz von Kumpel-/Patensystemen, Stärkung der Schulsozialarbeit und Bereitstellung von Sprachmittler-Pools für Elterngespräche. Chancengleichheit gelingt dort, wo Sprache von Anfang an intensiv gefördert wird.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die personelle und pädagogische Ausstattung (z. B. Lehrkräfte, Förderschullehrkräfte und Sprachförderkurse) sowie die Festlegung von Klassenfrequenzen fallen rechtlich in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen. Als Stadtratsfraktion werden wir uns beim Land nachdrücklich dafür einsetzen, dass Buchholzer Schulen mit den notwendigen Ressourcen versorgt werden, und kommunal durch moderne Räume und verlässliche IT unterstützen.
Freie Bürger Buchholz
Priorität hat für uns die deutsche Sprache. Sie ist der wichtigste Hebel für Integration, bei Kindern wie bei Erwachsenen. Wer dem Unterricht nicht folgen kann, verliert Jahre.
Der wirksamste Ansatz ist deshalb Sprachförderung schon in der Kita, vor der Einschulung. An den Schulen sollte die Stadt bewährte Partner aktiv vermitteln, an der Waldschule läuft das über die Stiftung Fairchance. Solche Kooperationen gehören organisiert, nicht dem Zufall überlassen.
SPD
Nicht alle Schulen stehen vor den gleichen Herausforderungen. Deshalb möchte ich gezielt dort unterstützen, wo der Bedarf besonders groß ist. Dazu gehören mehr Schulsozialarbeit, Sprachförderung, Elternarbeit sowie eine enge Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, Vereinen und Ehrenamtlichen. Mir ist wichtig, dass Chancen gerecht verteilt sind. Gerechtigkeit bedeutet für mich auch, dort mehr Unterstützung zu geben, wo sie besonders gebraucht wird.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um Schulen mit einem höheren Anteil an Kindern mit Migrationsgeschichte gezielt zu unterstützen, setzen wir auf eine solidarische Ressourcenverteilung, die dort ansetzt, wo der Bedarf am größten ist. Wir wollen sicherstellen, dass Teilhabe für alle Kinder möglich ist, unabhängig von ihrer Herkunft.
Die Linke
Kleinere Klassen, Doppelbesetzung
Deutsch als Zweitsprache – Angebote schaffen
kostenfreies Mittagsessen an Kitas und Grundschulen, um Chancengleichheit zu schaffen
Aufbau eines Dolmetscher*Innenpools für z.B. Elternabende
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Für Buchholz geht es dabei höchstens um die Nachmittagsbetreuung. Auf tatsächlichen Bedarf muss reagiert werden. Aber auch ehrenamtliche Hilfe sollte einbezogen werden.
Wie bewerten Sie die Bedeutung von Mehrsprachigkeit an Schulen in Buchholz, und welche Maßnahmen halten Sie für sinnvoll, um sowohl den Erwerb der deutschen Sprache als auch die Nutzung vorhandener Sprachkompetenz zu fördern?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Gute Deutschkenntnisse sind der Schlüssel für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb muss ihre Förderung Priorität haben – sie ist Aufgabe der Schulen und des Landes Niedersachsen. Gleichzeitig ist Mehrsprachigkeit eine wertvolle Kompetenz, die anerkannt und sinnvoll genutzt werden sollte. Die Stadt kann als Schulträger geeignete Rahmenbedingungen schaffen und Kooperationen unterstützen, die Sprachförderung und Integration stärken.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Grundsätzlich sollte an den Schulen der Erwerb der deutschen Sprache im Mittelpunkt stehen und frühzeitig gefördert werden, da dies den Lernerfolg und Bildungswege der Kinder maßgeblich beeinflusst. Daneben sollte aber auch die Mehrsprachigkeit der Kinder gewürdigt werden. Es ist eine große Herausforderung bzw. Leistung zwei oder mehr Sprachen zu lernen bzw. gleich gut zu sprechen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Mehrsprachigkeit ist eine wertvolle Ressource. Vorrang hat der schnelle, intensive Erwerb der deutschen Sprache als Schlüssel zu Bildung und Integration. Gleichzeitig sollten Erstsprachen wertgeschätzt werden – z.B. mehrsprachige Leseförderung in Stadtbücherei und Schulen sowie Sprachpartnerschaften.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die personelle und pädagogische Ausstattung (z. B. Lehrkräfte, Förderschullehrkräfte und Sprachförderkurse) sowie die Festlegung von Klassenfrequenzen fallen rechtlich in die Zuständigkeit des Landes Niedersachsen. Als Stadtratsfraktion werden wir uns beim Land nachdrücklich dafür einsetzen, dass Buchholzer Schulen mit den notwendigen Ressourcen versorgt werden, und kommunal durch moderne Räume und verlässliche IT unterstützen.
Freie Bürger Buchholz
Priorität hat die deutsche Sprache. Sie entscheidet über Teilhabe in Schule, Ausbildung und Beruf.
Dass viele Kinder zu Hause eine weitere Sprache sprechen, ist ein Gewinn für sie und ihre Familien. Aufgabe der Schule ist es aber nicht, Herkunftssprachen zu unterrichten. Sie soll sicheres Deutsch vermitteln, dazu den reguläreren Fremdsprachenunterricht.
Kommunal heißt das vor allem: Sprachförderung vor der Einschulung, damit alle Kinder mit denselben Voraussetzungen starten.
SPD
Ich sehe Mehrsprachigkeit als große Chance.
Natürlich ist es entscheidend, dass alle Kinder die deutsche Sprache sicher beherrschen. Sie ist die Grundlage für Bildung, Ausbildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Gleichzeitig sollten wir weitere Sprachkenntnisse wertschätzen.
Viele Kinder wachsen mehrsprachig auf. Das ist eine Stärke, die ihnen später im Berufsleben helfen kann.
Deshalb wünsche ich mir, dass wir beides fördern: gutes Deutsch und Offenheit gegenüber weiteren Sprachen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir bewerten Mehrsprachigkeit als eine große Chance und eine wertvolle Kompetenz für die Schüler*innen in Buchholz. In einer vernetzten Welt ist die Fähigkeit, in mehreren Sprachen zu kommunizieren, ein wichtiger Vorteil für die persönliche Entwicklung und die berufliche Zukunft. Wir setzen auf eine wertschätzende Sprachförderung, die den Erwerb der deutschen Sprache intensiv unterstützt und gleichzeitig vorhandene Muttersprachen als wertvolle Kompetenz anerkennt.
Die Linke
Wir fordern Deutsch-als-Zweitsprache-Angeboten an allen Schulstandorten.
Wir setzen uns für die Förderung mehrsprachiger Lernmedien ein, weil eine starke Erstsprache das beste Fundament für den Zweitspracherwerb ist.
Durch einen städtischen Pool an Sprachmittler*Innen/Dolmetscher*Innen stellen wir sicher, dass alle Eltern am Schulleben ihrer Kinder mitwirken können – unabhängig von ihren eigenen Deutschkenntnissen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Prinzipiell halte ich das Erlernen mehrerer Sprachen für sehr sinnvoll. Deutsch muss dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Hierfür ist die Stadt Buchholz jedoch nicht zuständig.
Wie stellen Sie sicher, dass sich soziale oder sprachliche Belastungen nicht auf einzelne Schulen in städtischer Trägerschaft konzentrieren?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ziel muss eine ausgewogene Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die Schulstandorte sein. Die Stadt kann dies durch eine vorausschauende Schulentwicklungsplanung und ausgewogene Schuleinzugsbereiche unterstützen. Gleichzeitig müssen Schulen mit besonderen Herausforderungen bedarfsgerecht ausgestattet werden. Herkunft oder Sprache dürfen nicht über die Bildungschancen eines Kindes entscheiden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Als Mitglieder des Stadtrates werden wir dies ggf. gegenüber der Stadt thematisieren und helfen, Lösungen zu finden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch vorausschauende Steuerung der Schulbezirke und ausgewogene Verteilung bei Einschulungen. Zudem müssen Schulen mit besonderen Herausforderungen gezielt mehr Ressourcen, kleinere Lerngruppen und verstärkte sozialpädagogische Unterstützung erhalten (sozialindexbasierte Ressourcensteuerung).
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Soziale und sprachliche Hürden – ob durch Einkommensarmut, Klassismus oder Migrationsgeschichte – sind kein Defizit per se, und viele Schulen leisten hier hervorragende Arbeit. Wir lehnen pauschale Stigmatisierungen ab. Stattdessen setzen wir auf den direkten Dialog mit den Schulgemeinschaften: Wir evaluieren gemeinsam, ob und wo realer Handlungsbedarf besteht.
Freie Bürger Buchholz
Wir setzen dabei nicht bei der Verteilung der Kinder an, sondern bei den Ressourcen. Schulen mit höherem Bedarf brauchen mehr als die anderen, nicht dasselbe: Schulsozialarbeit, Sprachförderung, Betreuung.
Und kein Standort darf baulich abfallen. Wenn eine Schule sichtbar vernachlässigt wird, meiden Eltern sie, und genau daraus entsteht Konzentration.
SPD
Das ist eine zentrale Zukunftsfrage für Buchholz. Schulentwicklung, Wohnungsbau und Stadtentwicklung müssen gemeinsam gedacht werden. Wenn neue Wohngebiete entstehen oder sich die Bevölkerungsstruktur verändert, müssen wir frühzeitig prüfen, welche Auswirkungen das auf die Schulen hat. Der Schulentwicklungsplan ist dafür eine wichtige Grundlage und muss regelmäßig fortgeschrieben werden. Mein Ziel: gute Bedingungen an allen Buchholzer Schulen und verlässliche Bildungschancen für jedes Kind.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um zu verhindern, dass sich soziale oder sprachliche Belastungen auf einzelne Schulen konzentrieren, setzen wir auf eine solidarische und bedarfsorientierte Ressourcenverteilung sowie eine vorausschauende Stadtplanung. Unser Ziel ist es, eine Stadt zu gestalten, in der Teilhabe für alle Menschen unabhängig von ihrer Lebenssituation möglich ist.
Die Linke
Einzugsgebiete sollten flexibilisert werden, Schwerpunkt nicht allein geografisch, sondern es sollte eine regelmäßige Anpassung anhand von z.B. Kitasprachdaten stattfinden. Bei Ausweisung neuer Baugebiete muss auf durchmischte Baustrukturen geachtet werden.
Durchmischung sollte schon in den Kindertagesstätten gefördert werden, damit Kinder bereits vor dem Schuleintritt gemeinsam aufwachsen und Deutsch lernen.
Wo trotz alledem besondere Belastungen entstehen, gleicht die Stadt diese gezielt aus
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich wäre zunächst einmal darauf angewiesen, dass Sie diese Probleme in den Schulausschuss tragen, wo Sie mit Sitz vertreten sind.
Wie soll verhindert werden, dass schulfremde Personen Zutritt zu Schulgebäuden erhalten?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich setze mich dafür ein, dass alle Schulen über einheitliche Sicherheitsstandards verfügen. Dazu gehören verschlossene Zugänge während des Unterrichts, geregelte Besucheranmeldungen, moderne Schließ- und gegebenenfalls Videosprechanlagen sowie regelmäßig aktualisierte Sicherheitskonzepte. Die Stadt muss notwendige Investitionen zügig umsetzen, damit Unbefugte gar nicht erst unbemerkt in Schulgebäude gelangen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Siehe Antwort zu 32.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch baulich-organisatorische Sicherheitskonzepte: Klar definierte Haupteingänge, moderne Schließ- und Zutrittssysteme, einheitliche Beschilderung sowie Sensibilisierung der Schulgemeinschaft. Wichtig ist eine Balance zwischen Schutz und offener, einladender Lernatmosphäre.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Schulen müssen offene, vertrauensvolle Orte des Lernens und Zusammenlebens bleiben. Wir sehen in Buchholz kein pauschales Sicherheitsproblem und lehnen Maßnahmen wie bauliche Abschottung oder Überwachung ab. Ein aufmerksames Miteinander und Schulsozialarbeit bieten den besten Schutz. Sollten Schulen jedoch von sich aus konkrete Probleme oder Sicherheitsbedürfnisse an uns herantragen, arbeiten wir selbstverständlich eng mit ihnen zusammen, um passgenaue und verhältnismäßige Lösungen zu finden.
Freie Bürger Buchholz
Als Schulträger ist die Stadt für die Gebäude zuständig, und dort lässt sich einiges verbessern, ohne aus Schulen Festungen zu machen.
Konkret: ein klar erkennbarer Haupteingang, Nebeneingänge, die während der Unterrichtszeit verschlossen sind, und eine Klingelanlage mit Gegensprechfunktion, damit Besucher sich anmelden.
Dazu eine geregelte Schlüsselvergabe für die Nachmittagsnutzung. Wie streng es gehandhabt wird, entscheidet die Schule, die Technik stellt die Stadt.
SPD
Schulen sollen offene Lernorte sein und gleichzeitig sichere Orte bleiben. Deshalb braucht jede Schule ein passendes Sicherheitskonzept – eine Lösung für alle gibt es nicht. Gemeinsam mit den Schulleitungen möchte ich Zugänge, Besucherführung und technische Lösungen wie Türsprechsysteme oder elektronische Schließanlagen prüfen. Ebenso wichtig sind Schulungen für Lehrkräfte, Betreuungskräfte und Verwaltung. Sicherheit soll schützen, ohne den offenen Charakter unserer Schulen zu verlieren.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Hierfür bedarf es klare Schließ- und Schutzkonzepte die individuell auf die Gebäude angepasst sind.
Die Linke
Das sind organisatorische Aufgaben der einzelnen Schulen. Wir werden das politisch unterstützen wo es möglich ist.
Pausenaufsicht / Aufsicht zu Stoßzeiten
möglich wäre: Schulung des gesamten Personals, schulfremde Personen immer anzusprechen und hinaus zu bitten
Hausordnung: „Schultorgrenze” Eltern werden gebeten, ihre Kinder nur bis zum Schulhof oder Schultor zu begleiten
Möglicherweise kann die Stadt unterstützen, ein Konzept für ein Besuchermanagement zu etablieren.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Hier vertraue ich auf Erfahrung und Kompetenz der Schulleitungen. Bei Unterstützungsbedarf stehe ich zur Seite.
Welche Maßnahmen halten Sie für sinnvoll, um Schulen sicherer zu machen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Schulen müssen innen und außen sichere Orte sein. Dazu gehören sichere Schulwege, gut beleuchtete Zugänge, funktionierende Schließsysteme, klare Besucherregelungen und regelmäßig überprüfte Sicherheitskonzepte. Ebenso wichtig sind Prävention, Schulsozialarbeit und eine enge Zusammenarbeit von Schulen, Polizei und Jugendhilfe. Sicherheit entsteht durch gute Vorbereitung, klare Zuständigkeiten und konsequentes Handeln.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Nach unseren Informationen ist jede Schule gehalten, ein Sicherheits- und Gewaltpräventionskonzept nach den Vorgaben des niedersächsischen Kultusministeriums zu erstellen und regelmäßig zu aktualisieren.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Notfall- und Krisenpläne, regelmäßige Schulungen für Kollegium und Schüler sowie eine gestärkte Schulsozialarbeit zur Gewalt- und Mobbingprävention.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 31
Freie Bürger Buchholz
Sicherheit im Schulalltag ist mehr als Zutrittskontrolle. Zuerst das Naheliegende: funktionierender Brandschutz, freie Fluchtwege, geübte Abläufe. Unspektakulär, im Ernstfall entscheidend.
Dann das Umfeld: gute Beleuchtung an Eingängen und Schulwegen, keine schlecht einsehbaren Ecken, Vandalismusschäden zügig beseitigen. Verwahrlosung lädt Fehlverhalten ein.
Und eine feste Stelle in der Verwaltung, an die Schulen Mängel melden können, ohne dass es versandet.
SPD
Sicherheit beginnt lange vor einem Notfall. Dafür braucht es aktuelle Notfallpläne, regelmäßige Übungen und eine enge Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr. Auch sichere Schulwege, gepflegte Gebäude, gute Beleuchtung und übersichtliche Außenanlagen geben Kindern und Jugendlichen Sicherheit. Ich möchte zudem, dass jede Schule einen festen Ansprechpartner in der Stadtverwaltung für Sicherheitsfragen hat. Probleme müssen schnell erkannt und gelöst werden.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Sicherheit entsteht für uns durch eine Kombination aus präventiven Maßnahmen und einer schützenden Infrastruktur. Dazu gehören für uns sichere Schulwege und sozialpädagogische Unterstützung an Schulen, die Konflikte frühzeitig erkennen und bei der Lösung hilft. Barrierefreie und moderne Lernumgebungen die ein Klima des Respekts und der gegenseitigen Akzeptanz schaffen sowie die Einbindung der städtischen Gemeinschaft, um ein schützendes Netzwerk um die Schulen zu schaffen, sind notwendig.
Die Linke
Das sind organisatorische Aufgaben der Schulen. Wir werden das politisch unterstützen wo es möglich ist.
Denkbar wären: Regelmäßige Abstimmung der Schulleitungen mit den Kontaktbeamtinnen/-beamten und dem Schulträger zur Überprüfung und Aktualisierung des schulischen Sicherheits- und Notfallkonzepts.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Siehe Frage 31
Wie stellen Sie sicher, dass Sicherheitskonzepte regelmäßig überprüft und angepasst werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich werde darauf hinwirken, dass die Sicherheitskonzepte aller städtischen Schulen regelmäßig gemeinsam mit Schulleitungen, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Erkenntnisse aus Übungen oder Vorfällen müssen zeitnah umgesetzt werden. Sicherheit ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein kontinuierlicher Prozess, den die Stadt als Schulträger aktiv begleiten muss.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Bei Schulen in der Trägerschaft der Stadt kann der Stadtrat Anfragen zu Aktualität der Konzepte stellen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch die Verankerung wiederkehrender Sicherheitsaudits (mindestens alle zwei Jahre) unter Einbindung von Schulträger, Schulleitungen, Polizei, Feuerwehr und Eltern-/Schülervertretungen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 31
Freie Bürger Buchholz
Ein Sicherheitskonzept, das nur im Ordner liegt, nützt niemandem. Es braucht einen festen Turnus statt Prüfung nach Zufall, und es muss geübt werden, nicht nur beschrieben.
Dazu die Anlassprüfung: Nach jedem Vorfall und nach jedem Umbau gehört das Konzept auf den Tisch, nicht erst beim nächsten Turnus.
Wir haben uns vorgenommen, neue Sicherheitsmaßnahmen nach 24 Monaten auf Wirksamkeit und Kosten zu überprüfen. Das gilt auch hier.
SPD
Sicherheitskonzepte dürfen keine Unterlagen sein, die nach ihrer Erstellung im Schrank verschwinden.
Ich möchte, dass jede Schule ihr Sicherheitskonzept regelmäßig überprüft – gemeinsam mit Schulleitung, Polizei, Feuerwehr, Schulträger und gegebenenfalls weiteren Fachleuten. Nach größeren Veränderungen, beispielsweise durch Umbauten oder neue Nutzungskonzepte, sollte eine Überprüfung selbstverständlich sein.
Die Stadt wird ihren Teil dazu beitragen, notwendige Maßnahmen zügig umzusetzen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um sicherzustellen, dass Sicherheitskonzepte nicht nur auf dem Papier existieren, sondern regelmäßig überprüft und an neue Anforderungen angepasst werden, setzen wir auf kontinuierliche Evaluation, aktive Beteiligung und eine enge Vernetzung der Akteure. Sicherheit ist für uns ein dynamischer Prozess, der stetige Aufmerksamkeit erfordert.
Die Linke
Das sind organisatorische Aufgaben der Schulen. Wir werden das politisch unterstützen wo es möglich ist.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Siehe Frage 31
Wer sollte verbindlich in deren Entwicklung eingebunden werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Sicherheitskonzepte sollten verbindlich gemeinsam von Schulleitung, Schulträger, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst entwickelt und regelmäßig überprüft werden. Je nach Thema sollten auch Schulpsychologie sowie Eltern- und Schülervertretungen einbezogen werden. Sicherheit gelingt nur, wenn Erfahrungen aus der Praxis zusammengeführt und Maßnahmen regelmäßig an neue Herausforderungen angepasst werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Polizei
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Hausmeister, Vertretungen der Schüler- und Elternschaft sowie externe Experten von Polizei, Feuerwehr und Unfallkasse.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 31
Freie Bürger Buchholz
Die Schulleitung, weil sie das Gebäude im Alltag kennt. Polizei und Feuerwehr, weil sie im Ernstfall kommen. Der Schulträger, weil er zahlt und baut.
Dazu die Elternvertretung und die Schülervertretung der jeweiligen Schule. Wer täglich dort ist, sieht Schwachstellen, die in keinem Konzept stehen. Beide gehören nicht nur informiert, sondern vor der Entscheidung gehört.
Und für schulübergreifende Fragen der Stadtschülerrat, sobald er steht.
SPD
Für mich gehören an einen Tisch:
• die Schulleitung,
• Lehrkräfte,
• Elternvertretung,
• Schülervertretung,
• Schulträger,
• Polizei,
• Feuerwehr,
• bei Bedarf Rettungsdienst und Fachplaner.
Gerade Schülerinnen und Schüler nehmen Gefahren oft anders wahr als Erwachsene. Deshalb halte ich ihre Beteiligung ausdrücklich für sinnvoll.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
In die Entwicklung von Sicherheitskonzepten müssen zwingend die Schüler*innen, Lehrkräfte und Elternvertretungen der jeweiligen Schule eingebunden werden. Ergänzend sollten Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit sowie Expert*innen für Prävention und Verkehrssicherheit hinzugezogen werden, um eine professionelle und fachliche Grundlage zu schaffen. Neben den genannten Akteur*innen gehören selbstverständlich Personal der Stadtverwaltung aus dem Bereich Hochbau- und Schulabteilung dazu.
Die Linke
Schulleitungen mit den Kontaktbeamtinnen/-beamten und dem Schulträger
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Schulleitungen, Elternvertretung, Schülervertretung, Verwaltung, Politik
Was wollen Sie tun, um Schulwege in Buchholz sicherer zu machen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Sichere Schulwege beginnen mit einer guten Verkehrsplanung. Gefahrenstellen müssen regelmäßig gemeinsam mit Schulen, Eltern und Polizei überprüft und zügig entschärft werden. Dazu gehören sichere Querungshilfen, gut ausgebaute Geh- und Radwege, ausreichend Beleuchtung, Tempo-30-Bereiche vor Schulen sowie regelmäßige Verkehrsschauen. Ziel ist, dass Kinder ihren Schulweg möglichst sicher und selbstständig bewältigen können.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h ist bereits ein Baustein, um Schulwege sicherer zu machen. Weitere Möglichkeiten sind gut von der Fahrbahn abgegrenzte ggf. beleuchtete Fuß- und Fahrradwege und die Errichtung von Ampeln, wo Zebrastreifen zu unsicher sind. Das Schulwegtraining sollte regelhaft durchgeführt werden. Elterntaxis sollten zumindest dort, wo von ihnen eine Gefahr für die zu Fuß gehenden Kindern ausgeht, eingedämmt werden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Sichere Schulwege haben oberste Priorität. Mein Programm sieht vor:
1. Umfassender Schulweg-Sicherheitscheck: Systematische Erfassung aller Gefahrenpunkte gemeinsam mit Eltern, Schülern und Polizei.
2. Entschärfung von Hotspots: Bauliche Anpassungen wie Gehwegverbreiterungen, übersichtliche Querungshilfen, Zebrastreifen und moderne Beleuchtung.
3. Einrichtung von Hol- und Bringzonen („Elternhaltestellen“) mit Abstand zu Schuleingängen zur Reduzierung des Elterntaxi-Verkehrs.
4. Tempo 30 vor allen Schulen und Kitas konsequent umsetzen.
5. Förderung des Zu-Fuß-Gehens und Radfahrens („Walking Bus“, Radfahrprüfungen).
6. Investitionsoffensive: 15 € pro Jahr pro Kopf über 8 Jahre für Radwege (anstatt ~ 2 €)
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 43
Freie Bürger Buchholz
Buchholz braucht für jede Grundschule einen aktuellen Schulwegplan, erstellt gemeinsam mit Schulen, Elternvertretung und Polizei. Nicht als Broschüre, sondern als Arbeitsgrundlage.
Dabei zählt beides: wo Kinder tatsächlich laufen und queren, und welcher Verkehr dort unterwegs ist. Eine Anliegerstraße ist anders zu bewerten als eine Achse mit Bus- und Lieferverkehr in der Morgenspitze. Menge, Zusammensetzung und Tageszeit gehören erhoben, sonst behandelt man alle Stellen gleich, obwohl sie es nicht sind.
Solche Pläne entstehen nicht am Schreibtisch. Wir wollen Begehungen zu Schulbeginn. Eltern wissen nach zwei Wochen Schulweg mehr über die kritischen Stellen als jede Zählung allein.
Daraus folgt eine Prioritätenliste, hinterlegt im Haushalt. Sichtachsen freischneiden, Poller setzen, eine Querung verlegen: kostet wenig, wirkt sofort. Größeres gehört terminiert.
Wir setzen auf bauliche Lösungen. Ein Schild ändert nichts an einer unübersichtlichen Kreuzung.
SPD
Sichere Schulwege gehören für mich zu den wichtigsten Aufgaben einer familienfreundlichen Stadt.
Ich möchte deshalb in den ersten zwei Jahren meiner Amtszeit einen Schulweg-Check für alle Buchholzer Schulen durchführen.
Gemeinsam mit Eltern, Schulen, Polizei und Verwaltung werden gefährliche Stellen vor Ort begangen und bewertet. Anschließend wird veröffentlicht, welche Maßnahmen wann umgesetzt werden.
Dabei geht es beispielsweise um:
• bessere Beleuchtung,
• sichere Querungshilfen,
• bessere Radwege,
• freie Sicht an Kreuzungen,
• sichere Ampelschaltungen,
• regelmäßige Rückschnitte von Hecken und Bäumen.
Mir reicht es nicht, Gefahren zu kennen. Wir müssen sie beseitigen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um die Schulwege in Buchholz sicherer zu machen, setzen wir auf eine Kombination aus verkehrsberuhigenden Maßnahmen, einer besseren Infrastruktur und einer stadtplanerischen Ausrichtung, die den Schutz der Kinder priorisiert. Senkung der Geschwindigkeiten an Schul- und anderen Wegen, Verbesserung von Radwegen und Fußgängerzonen, die sichere Anbindung des ÖPNVs sowie eine bessere Gestaltung von Kreuzungen und Übergängen sind für uns elementar.
Die Linke
Aktuell wird gerade viel getan, um mit baulichen Veränderungen unsere Schulwege zu sichern.
Nach Abschluss der bereits geplanten Maßnahmen werden wir ein Review initiieren um frühzeitig Schwachstellen dieser Maßnahmen zu erkennen und zu beheben bzw. weitere Maßnahmen zu planen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich habe mich bereits an verschiedenen Stellen dafür eingesetzt: Tempo-30-Aktionen an Grundschulen im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, Teilnahme „Runder Tisch Schulwege Schulzentrum I”, Unterstützung von Maßnahmen am SZ I, Forderung eines Konzepts für Schulzentraum II, Tempo 30 Zonen spielen eine zentrale Rolle.
Wie stellen Sie sicher, dass zu Fuß gehende Kinder besser geschützt werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Kinder müssen sich auf ihrem Schulweg sicher bewegen können. Deshalb setze ich mich für sichere Querungshilfen, breite und gut instand gehaltene Gehwege, gute Beleuchtung sowie freie Sicht an Kreuzungen und Einmündungen ein. Gefahrenstellen sollen regelmäßig mit Schulen, Eltern und Polizei überprüft und konsequent beseitigt werden. Wo erforderlich, sind Tempo-30-Bereiche und verkehrsberuhigende Maßnahmen auszubauen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Siehe Antwort zu 35.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Schutz gelingt durch:
• Durchgehende, gut beleuchtete und barrierefreie Gehwege ohne Hindernisse oder Sichthindernisse.
• Sichere Querungsmöglichkeiten (Dunkelampeln, Mittelinseln, Zebrastreifen) an allen Hauptverkehrsstraßen auf Schulwegen.
• Übersichtliche Einmündungen und Parkverbote im Nahbereich von Fußgängerüberwegen.
• Geschwindigkeitskontrollen und Sensibilisierung der Autofahrer vor Schulbeginn.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 43
Freie Bürger Buchholz
Zu Fuß gehende Kinder sind vor allem dort gefährdet, wo sie queren und wo sie nicht gesehen werden.
Das Erste ist deshalb Sicht. An Querungen und Kreuzungen darf nicht bis an die Kante geparkt werden. Da hilft kein Konzept, sondern Kontrolle: Der Ordnungsdienst muss diese Stellen zu Schulbeginn tatsächlich anfahren, nicht nur die Innenstadt.
Baulich wirken Gehwegvorstreckungen und Mittelinseln am besten, weil sie den Weg über die Fahrbahn verkürzen und Autos zwingen, langsamer heranzufahren. Wo eine Querung an der falschen Stelle liegt, gehört sie verlegt.
Dazu der Zustand der Gehwege selbst. Wurzelaufbrüche und zugewachsene Abschnitte zwingen Kinder auf die Fahrbahn.
Im Winterhalbjahr kommen zwei Dinge dazu, die wenig kosten und viel bringen: Beleuchtung an den Querungen und Winterdienst auf Schulwegen zuerst.
Und wir wollen Lotsendienste unterstützen, wo Schulen und Ehrenamtliche sie tragen.
SPD
Kinder bewegen sich anders im Straßenverkehr als Erwachsene. Deshalb müssen wir unsere Infrastruktur darauf ausrichten.
Ich möchte mehr gut erkennbare Zebrastreifen, sichere Mittelinseln, längere Grünphasen an Ampeln und konsequent freigehaltene Gehwege.
Außerdem sollten sogenannte Elterntaxis nicht unmittelbar vor den Schuleingängen halten. Das erhöht häufig das Risiko für die Kinder, die zu Fuß kommen. Das Problem besteht seit Jahren! Bestätigt auch der Verkehrsexperte Hr. Leeven. Aber: Was können konkrete Maßnahmen gegen Elterntaxis sein? Hier gilt es mit Aufklärungskampagnen, begrenzten Durchfahrten, mehr Kontrollen, sowie Kiss- and Ride- Parkplätzen gelöst werden
Mein Ziel ist, dass möglichst viele Kinder ihren Schulweg selbstständig und sicher bewältigen können.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um zu Fuß gehende Kinder besser zu schützen, setzen wir auf eine gezielte Verkehrsberuhigung und eine Infrastruktur, die die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen an erste Stelle setzt . Unser Ziel ist es, die Risiken im Straßenverkehr durch bauliche und regulatorische Maßnahmen massiv zu senken. Siehe Punkt 35.
Die Linke
Wir sollten unsere Kinder befähigen, ihren Schulweg selbstständig zu bewältigen, und Verkehrswege so gestalten, das Fehler der Kinder vorhersehbar und verzeihbar werden.
Die Frage muss lauten: Wie gestalten wir die Stadt so, dass Kinder sich gefahrlos und selbstständig bewegen können?
Verkehrserziehung, breite Fußwege, Zebrastreifen, Ermöglichen von Busfahren für alle Kinder, Temporeduzierung für Autos vor Kitas und Schulen
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Siehe Frage 36, außerdem: Unterstützung der Schulleitung bei passender Ansprache der Eltern zum Verzicht auf „Elterntaxis“
Wie stehen Sie zu Tempo-30-Zonen vor Schulen und Kitas?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Vor Schulen und Kitas hat die Sicherheit von Kindern Vorrang. Wo die örtlichen Gegebenheiten es erfordern, halte ich Tempo 30 für eine sinnvolle und bewährte Maßnahme. Entscheidend ist jedoch ein Gesamtkonzept: Sichere Querungshilfen, gut einsehbare Kreuzungen, ausreichend breite Gehwege, gute Beleuchtung und eine klare Verkehrsführung sind mindestens ebenso wichtig. Jede Situation sollte anhand der tatsächlichen Gefährdung bewertet werden. Mein Ziel ist nicht möglichst viele Verkehrszeichen, sondern möglichst sichere Schulwege. Dort, wo Tempo 30 einen nachweisbaren Sicherheitsgewinn bringt, sollte es selbstverständlich umgesetzt werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir befürworten Tempo-30-Zonen vor Schulen und Kitas.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Ich unterstütze Tempo 30 vor allen Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen uneingeschränkt. Wo Kinder unterwegs sind, muss Sicherheit Vorrang vor der Durchfahrtsgeschwindigkeit von Autos haben. Ich werde alle rechtlichen Handlungsspielräume der Kommune nutzen, um Tempo 30 an diesen Standorten flächendeckend einzurichten und wirksam zu kontrollieren.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Uneingeschränkte Zustimmung. Tempo 30 vor Schulen, Kitas und auf Hauptschulwegen ist eine unverzichtbare Maßnahme für den Schutz unserer Kinder und bereits pilotiert.
Freie Bürger Buchholz
Vor Schulen und Kitas ist Tempo 30 richtig. Dort queren Kinder, dort entscheidet der Bremsweg. Daran gibt es für uns nichts zu diskutieren.
Für uns bleibt innerorts aber Tempo 50 der Standard. So sieht es die Straßenverkehrsordnung vor, und Beschränkungen müssen begründete Ausnahmen bleiben, nicht die neue Regel. Eine Ausnahme vor der Grundschule leuchtet jedem ein, eine flächige Ausweitung ohne Bezug zu einer konkreten Querung nicht.
Wichtig ist deshalb die Kalibrierung. Ein Limit, das auch abends und am Wochenende gilt, wenn kein Kind unterwegs ist, verliert die Akzeptanz, von der seine Wirkung abhängt. Die Zeitfenster gehören an die tatsächlichen Schul- und Betreuungszeiten gekoppelt.
Und am Ende bremst ein Schild niemanden, eine Mittelinsel schon. Wo eine Stelle wirklich gefährlich ist, wollen wir baulich handeln statt nur zu beschildern.
SPD
Ich unterstütze Tempo 30 vor Schulen und Kindertagesstätten ausdrücklich.
Wo viele Kinder unterwegs sind, muss ihre Sicherheit Vorrang haben.
Tempo 30 allein löst allerdings nicht jedes Problem. Deshalb muss immer geprüft werden, ob zusätzliche Maßnahmen wie Querungshilfen, bessere Beleuchtung oder veränderte Verkehrsführungen sinnvoll sind.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir stehen Tempo-30 Zonen vor Schulen und Kitas positiv gegenüber und werden uns auch weiterhin für diese einsetzen.
Die Linke
ist eine super Sache und sollte ausgeweitet werden
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Starke Befürwortung.
Wie stehen sie dazu, dass Buchholzer Innenstadtgebiet generell als Tempo-30 Strecken auszuweisen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich halte eine pauschale Tempo-30-Regelung für das gesamte Innenstadtgebiet nicht für sinnvoll. Geschwindigkeitsbegrenzungen sollten dort gelten, wo sie die Verkehrssicherheit nachweislich erhöhen – etwa vor Schulen, Kitas, Senioren- und Pflegeeinrichtungen oder an besonderen Gefahrenstellen. Gleichzeitig muss der Verkehrsfluss auf den Hauptverkehrsachsen erhalten bleiben. Mein Ziel ist eine sichere und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, die Fußgänger, Radfahrer, den ÖPNV und den motorisierten Verkehr gleichermaßen berücksichtigt. Entscheidungen sollten sich an den tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten orientieren und nicht an pauschalen Vorgaben.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir würden dies insbesondere im Kernbereich der Innenstadt befürworten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Eine generelle Ausweisung der Innenstadt als Tempo-30-Zone befürworte ich sehr; gerne auch über den gesamten „Innenstadt-Ring“. Dies erhöht die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erheblich, senkt Lärm und Abgase und steigert die Aufenthaltsqualität im Zentrum.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir befürworten ein durchdachtes Tempo-30-Konzept für Wohnquartiere und das Innenstadtgebiet, wie bereits in Ansätzen gestartet. Dies erhöht die Verkehrssicherheit, senkt den Lärm und verbessert die Lebensqualität für Familien.
Freie Bürger Buchholz
Davon halten wir nichts. Innerorts gilt Tempo 50, Beschränkungen müssen begründete Ausnahmen bleiben. Eine pauschale Ausweisung dreht dieses Verhältnis um.
Rechtlich ginge es ohnehin nicht einfach: Eine echte Tempo-30-Zone ist auf Vorfahrtstraßen nicht zulässig, und genau die bilden das Innenstadtnetz. Man käme zu vielen Einzelanordnungen, jede für sich begründungsbedürftig.
Dazu die Praxis. Tempo 30 auf den Hauptachsen trifft zuerst den Busverkehr. Längere Fahrzeiten bedeuten Umläufe, die nicht mehr aufgehen, und darunter leiden ausgerechnet die Schüler, die auf den Bus angewiesen sind.
Das eigentliche Problem der Innenstadt ist nicht die zulässige Geschwindigkeit, sondern die Menge des Verkehrs, der sich hindurchschiebt. Ohne die Ostumfahrung bleibt jede Beschilderung Symptombehandlung.
An einzelnen Querungen kann Tempo 30 sinnvoll sein. Das ist etwas anderes als eine Flächenlösung.
SPD
Ich halte eine sorgfältige Prüfung für sinnvoll.
In Bereichen mit vielen Fußgängerinnen und Fußgängern, Radfahrenden, Kindern und älteren Menschen kann Tempo 30 die Sicherheit erhöhen und den Verkehr insgesamt ruhiger machen.
Dabei müssen jedoch auch die Auswirkungen auf Busverkehr, Lieferverkehr und Rettungsdienste berücksichtigt werden.
Mir geht es nicht um Ideologie, sondern um eine vernünftige Lösung für Buchholz.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Ausweisung des Buchholzer Innenstadtgebiets als Tempo-30-Strecke halten wir für eine sinnvolle und richtige Maßnahme, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen zu erhöhen, insbesondere aber die der Fußgänger*innen und Radfahrer*innen. Eine generelle Geschwindigkeitsreduzierung in der Innenstadt trägt dazu bei, die Unfallgefahr zu senken und die Lebensqualität durch weniger Lärm und Abgase für alle Anwohner*innen & Bürger*innen zu verbessern.
Die Linke
Richtig und gut.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich weiß nicht genau, wie Sie Innenstadt definieren. Der Innenstadtring ist größtenteils auf Tempo 30 reduziert. Ich begrüße die Entwicklung, weil sich Kinder damit sicherer fühlen.
Welche Schulwege benötigen aus Ihrer Sicht besondere Aufmerksamkeit?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Schulwege an stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen und im Umfeld der Schulzentren, insbesondere am Buenser Weg sowie an Querungen der Hamburger und Bremer Straße. Dort müssen Gefahrenstellen regelmäßig überprüft und bei Bedarf durch sichere Querungshilfen, bessere Sichtverhältnisse, angepasste Verkehrsführungen und eine sichere Führung des Fuß- und Radverkehrs entschärft werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Alle Straßen, an denen die Grundschulen liegen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Besonders der Bereich Mühlentunnel / Seppenser Mühlenweg sowie die Verkehrsknotenpunkte Mühlenweg/Bremer Straße/Steinbecker Mühlenweg auf dem Weg zum Schulzentrum II. Zudem Schulwege in den Ortschaften mit fehlenden oder zu schmalen Rad- und Gehwegen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Besonders die Zulaufstrecken zum Schulzentrum II sowie die Querungsbereiche rund um den Mühlentunnel und stark befahrene Hauptverkehrsstraßen wie die Bremer Straße bedürfen vordringlicher Sanierung und Absicherung. Die kommende Tempo 30 Einführung an Schultagen ist hier ein wichtiger Schritt.
Freie Bürger Buchholz
Zwei Bereiche behandeln wir in den nächsten Fragen ausführlich: den Mühlentunnel und den Knoten zum Schulzentrum II.
Daneben der Buenser Weg, wo die begonnenen baulichen Maßnahmen konsequent zu Ende gebracht werden müssen.
Und die Wege aus den Ortschaften. In Trelde, Sprötze und Holm-Seppensen queren Kinder Hauptstraßen, auf denen deutlich schneller gefahren wird als in der Kernstadt.
SPD
Besondere Aufmerksamkeit verdienen aus meiner Sicht unter anderem:
• der Bereich Mühlentunnel,
• der Seppenser Mühlenweg,
• die Bremer Straße,
• der Steinbecker Mühlenweg,
• das Umfeld des Schulzentrums II,
• stark befahrene Kreuzungen im Bereich der Grundschulen.
Diese Bereiche werden mir von Eltern immer wieder genannt. Deshalb möchte ich sie im Rahmen des Schulweg-Checks besonders betrachten.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Aus unserer Sicht benötigen vor allem jene Schulwege besondere Aufmerksamkeit, an denen ein hohes Verkehrsaufkommen auf eine große Anzahl von Schüler*innen trifft und wo bereits Gefahrenstellen identifiziert wurden. Dazu kommen komplexe Kreuzungsbereiche wie bspw. die Kreuzung Bremer Straße/Am Kattenberge oder auch Abschnitte der B75 die nahe an Schulbereichen verläuft.
Die Linke
Rund um den Mühlentunnel bis hin zum Schulzentrum II haben wir noch einiges aufzuholen
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Wie stehen Sie zu Hol- und Bringzonen bzw. Schulstraßen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Hol- und Bringzonen sowie Schulstraßen können die Sicherheit erhöhen, wenn sie zur jeweiligen Schule und Verkehrssituation passen. Pauschale Lösungen lehne ich ab. Entscheidend sind die örtlichen Gegebenheiten sowie die Akzeptanz bei Schulen, Eltern und Anwohnern. Ziel muss sein, den Bringverkehr vom unmittelbaren Schuleingang fernzuhalten und Kindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Dies ist insbesondere dort zu befürworten, wo Kinder unkompliziert mit Bus, Fahrrad oder zu Fuß die Schule erreichen können.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Ich unterstütze Hol- und Bringzonen sowie das Modell der „Schulstraßen“ sehr. Einrichten von „Elternhaltestellen“ etwa 200–300 Meter vor der Schule entlastet den unmittelbaren Schulbereich von gefährlichem Park- und Wendeverkehr. Wo nötig, sollten temporäre Fahrverbote vor Schulbeginn („Schulstraßen“) geprüft und erprobt werden.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Sehr positiv. Wir unterstützen die Einrichtung von „Schulstraßen“ (temporäre Fahrverbote vor Schulbeginn) sowie Elterntaxi-Haltestellen in angemessener Entfernung, um das Verkehrschaos direkt vor den Schulen zu beenden.
Freie Bürger Buchholz
Wir sind für alle Verkehrsmittel, das Auto eingeschlossen. Für viele Familien führt der Schulweg über den eigenen Arbeitsweg, gerade aus den Ortschaften. Wer sein Kind fährt, macht nichts falsch.
Genau deshalb sind Hol- und Bringzonen sinnvoll. Sie verbieten nichts, sondern schaffen einen geordneten Platz zum Halten, statt dass alle gleichzeitig bis vor den Eingang fahren. Davon profitieren beide Seiten: Die Kinder, die zu Fuß kommen, haben freie Sicht, und die Eltern im Auto stehen nicht im Rückstau. Die letzten zwei- bis dreihundert Meter gehen die Kinder selbst.
Der Aufwand ist gering: eine geeignete Fläche, Markierung, Beschilderung, Absprache mit der Schule. Anfangen würden wir dort, wo es morgens am engsten wird.
Bei echten Schulstraßen mit zeitweiser Sperrung sind wir zurückhaltender. Das verlagert Verkehr in die Nachbarstraßen und trifft Anwohner und Lieferverkehr. Denkbar wäre ein Versuch dort, wo Schule und Anwohner mitziehen, mit Auswertung nach einem Schuljahr.
SPD
Ich halte Hol- und Bringzonen dort für sinnvoll, wo sie die Verkehrssituation tatsächlich verbessern.
Gleichzeitig wünsche ich mir, dass mehr Kinder ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen können.
Schulstraßen können an einzelnen Standorten ebenfalls eine gute Lösung sein. Ob sie geeignet sind, muss jedoch immer vor Ort geprüft werden.
Pauschale Lösungen helfen selten.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir befürworten die Einrichtung von Hol- und Bringzonen sowie Schulstraßen ausdrücklich, da sie effektive Instrumente sind, um das oft gefährliche Verkehrschaos rund um die Schulen zu entschärfen und die Sicherheit als auch die Selbstständigkeit der Kinder zu fördern.
Die Linke
Schulstraßen sollten konsequent ausgewiesen werden.
Wo es möglich ist, Drop off Zonen in 300–500m Entfernung von der Schule einrichten
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Mir wäre lieber, wenn die Kinder selbständig zur Schule kämen. Aus praktischen Gründen sollte es Hol-und Bringezonen geben, damit für Kinder und Eltern geordnete und sichere Verkehrsverhältnisse bestehen.
Wie bewerten Sie die aktuelle Situation am Mühlentunnel im Bereich Seppenser Mühlenweg – insbesondere im Hinblick auf Schulwegsicherheit – und welche konkreten Maßnahmen in welchem Zeitrahmen sehen Sie, um die Situation zu verbessern?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die Situation am Mühlentunnel ist für den Schulweg seit Jahren unbefriedigend und kann angesichts der vielen Schülerinnen und Schüler kein Dauerzustand sein. Da ein Neubau derzeit nicht absehbar ist, müssen kurzfristig alle Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit ausgeschöpft werden – etwa bessere Beleuchtung, freie Sichtbeziehungen, sichere Querungsbereiche sowie eine Optimierung der Fuß- und Radverkehrsführung. Gleichzeitig muss zeitnah geklärt werden, ob und unter welchen finanziellen Voraussetzungen der Neubau des Tunnels realisiert werden kann. Die Stadt braucht hierfür einen verbindlichen Zeit- und Maßnahmenplan statt weiterer jahrelanger Verzögerungen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Situation am Mühlentunnel ist insbesondere für fahrradfahrende Kinder indiskutabel. Der Bau eines neuen Tunnels hat für uns oberste Priorität.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der Mühlentunnel ist seit Jahren ein gefährlicher Nadelöhr-Engpass für Schülerinnen und Schüler. Die jetzige Situation ist inakzeptabel. Der Ersatzneubau des Mühlentunnels wird voraussichtlich noch mindestens 8 bis 10 Jahre auf sich warten lassen wird. Daher sollte die nachfolgend beschriebene Entlastungsmaßnahme auf ihre Machbarkeit und Wirksamkeit hin untersucht werden: • Kreisel Bremer Straße / Steinbecker Mühlenweg: Die zügige Umsetzung des geplanten Kreisverkehrs an dieser zentralen Kreuzung. • Anbindung des Kreisels an den Seppenser Mühlenweg über eine Verbindungsstraße parallel zum Bahndamm (hinter der Bäckerei Weiß), die als Einbahnstraße fungiert.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Der Mühlentunnel ist ein bekanntes Nadelöhr und ein Sicherheitsrisiko. Wir priorisieren den zweispurigen Neubau mit separaten, ausreichend breiten Rad- und Fußwegen, um die Passage für Schülerinnen und Schüler nachhaltig sicher zu machen.
Freie Bürger Buchholz
Der Tunnel ist ein Nadelöhr aus dem 19. Jahrhundert. Einspurig, 2,30 Meter Durchfahrtshöhe, ein bis zwei Mal im Jahr fährt ein Transporter dagegen. Für einen Weg, den Kinder täglich nutzen, ist das kein Zustand. Beim Neubau bleiben wir ehrlich. 2019 ist er an den Kosten gescheitert: Das günstigste Angebot lag mit gut 36 Millionen Euro rund 79 Prozent über der Schätzung und durfte vergaberechtlich nicht angenommen werden. Wer heute ein Fertigstellungsdatum nennt, verspricht ins Blaue. Deshalb zwei Ebenen. Kurzfristig muss der Bestand sicherer werden: Höhenwarnung vor der Einfahrt, damit Anfahrschäden aufhören, gute Beleuchtung und eine klare, sichtbare Führung für Kinder zu Fuß und mit dem Rad. Das ist in einem Jahr machbar. Mittelfristig führt an einer Erneuerung nichts vorbei, Alter und Schadenslage geben nichts anderes her. Wir wollen, dass die Planung aktuell gehalten und die Finanzierung mit Bahn und Land aktiv verfolgt wird, statt auf den Schadensfall zu warten.
SPD
Der Bereich rund um den Mühlentunnel beschäftigt viele Menschen in Buchholz – und das aus gutem Grund. Die Verkehrsführung ist unübersichtlich, verschiedene Verkehrsarten treffen auf engem Raum aufeinander und viele Kinder nutzen diesen Weg täglich. Ich werde mich dafür einsetzen, dass gemeinsam mit Fachleuten kurzfristig Verbesserungen geprüft und umgesetzt werden. Dazu gehören bessere Querungsmöglichkeiten, eine klarere Verkehrsführung sowie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für den Fuß- und Radverkehr. Mittel- bis langfristig gehört der Mühlentunnel aber im Rahmen der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg- Bremen neugebaut, zweispurig mit Fuß- und Radwegen auf beiden Seiten, sowie übersichtlichen Querungshilfen. Dieses Thema gehört für mich zu den Prioritäten.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die aktuelle Situation am Mühlentunnel im Bereich des Seppenser Mühlenwegs bewerten wir als kritisch und verbesserungswürdig, insbesondere da hier eine hohe Gefährdungslage auf den Schulwegen besteht. Während die Stadt zwar Tempo-30-Regelungen auf vielen hochfrequentierten Schulwegen eingeführt hat, wurde auf dem Abschnitt vom Mühlentunnel bis zum Kattenberg sowie auf dem Seppenser Mühlenweg explizit auf eine solche Begrenzung verzichtet, mit der Begründung, dass dies die Fahrpläne des Busverkehrs gefährden könnte. Wir fordern kurzfristig eine erneute Tempo-30 Prüfung des Abschnitts und mittelfristig die Prüfung baulicher Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die Priorität für Schüler*innen beinhaltet. Der Neubau des Mühlentunnels, der laut aktuellen Informationen noch Jahre auf sich warten lässt , muss von Beginn an nach dem Prinzip „Vision Zero“ geplant werden.
Die Linke
Wir wissen, der aktuelle Zustand ist unhaltbar und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Ein Tunnelneubau wird frühestens in 2031 möglich wenn die Bahntrasse saniert wird. Eine Abstimmung mit der Bahn ist zwingend erforderlich. Ein Tunnelerhalt ist nicht ausreichend, er muss 2spurig ausgebaut und auf beiden Seiten mit breiten Fußwegen ausgestattet werden.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Die Situation am Mühlentunnel halte ich insbesondere für Kinder und Jugendliche für äußerst unbefriedigend. Fuß- und Radverkehr brauchen dort deutlich mehr Sicherheit und Platz. Kurzfristig können neue Markierungen Verbesserungen bringen und Radfahrenden ermöglichen, an wartenden Autos vorbeizufahren. Mittelfristig ist für mich ein neuer Tunnel mit sicheren, getrennten Wegen für Fuß- und Radverkehr das Ziel. Die Planung muss frühzeitig vorangetrieben werden, damit Buchholz auf eine mögliche Generalsanierung der Bahnstrecke vorbereitet ist und diese Chance nutzen kann.
Wie bewerten Sie die Situation für Schülerinnen und Schüler im Bereich der Verkehrsknotenpunkte Mühlenweg / Bremer Straße / Steinbecker Mühlenweg auf dem Weg zum Schulzentrum II (RSAK, BBS, GAK) und wie stellen Sie sicher, dass dieser Bereich sicher ist?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Der Bereich Mühlenweg / Bremer Straße / Steinbecker Mühlenweg gehört zu den verkehrlich anspruchsvollsten Knotenpunkten in Buchholz. Gerade für die vielen Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums II müssen sichere Querungen oberste Priorität haben. Ich werde die Situation gemeinsam mit Schulen, Polizei und Verkehrsbehörde regelmäßig überprüfen und bestehende Gefahrenstellen konsequent entschärfen. Dazu gehören sichere und gut erkennbare Querungsmöglichkeiten, gute Sichtbeziehungen, ausreichend breite Geh- und Radwege sowie eine leistungsfähige Ampelsteuerung. Gleichzeitig muss die langfristige Entwicklung des Knotenpunktes im Zusammenhang mit dem Mühlentunnel verbindlich geklärt werden. Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche ihren Schulweg selbstständig und sicher bewältigen können, nicht nur heute, sondern auch bei künftig steigendem Verkehrsaufkommen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist hier besonders wichtig.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Dieser Knotenpunkt ist durch das extrem hohe Verkehrsaufkommen zu Schulzeiten hochkomplex und unübersichtlich. Schülerinnen und Schüler sind hier erheblichen Risiken ausgesetzt.
Lösungsansätze:
• Siehe Antwort Frage 41
• Weitere Möglichkeiten müssen mit Verkehrsexperten umgehend eruiert werden
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 39
Freie Bürger Buchholz
Der Knoten ist seit Jahren als Problem benannt. Die Stadt selbst schreibt in der Planung zum Mühlentunnel, dass dort alle Verkehre über zwei getrennte Kreuzungen und damit über Eck geführt werden müssen. Passiert ist seither wenig.
Für die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Schulzentrum II ist das der Alltag: hohes Verkehrsaufkommen in der Morgenspitze, mehrere Fahrbeziehungen gleichzeitig und Querungen, die man in mehreren Etappen nimmt. Wer dort mit dem Rad unterwegs ist, braucht Ortskenntnis, die ein Fünftklässler nicht hat.
Kurzfristig wollen wir prüfen lassen, was ohne Umbau geht: sichere Aufstellflächen für Radfahrer, verlängerte Grünzeiten für Querende, freie Sicht an den Ecken und eine eindeutige Radverkehrsführung statt wechselnder Provisorien.
Ehrlich ist aber auch: Solange der Knoten in seiner Grundform bleibt, ist alles andere Flickwerk. Er gehört zusammen mit dem Mühlentunnel gedacht, denn beide Probleme haben dieselbe Ursache.
SPD
Auch hier sehe ich Handlungsbedarf.
Gerade zu den Stoßzeiten treffen viele Schülerinnen und Schüler, Busse, Autos und Fahrräder aufeinander.
Ich möchte gemeinsam mit Polizei, Schulen und Verkehrsplanern prüfen, welche Verbesserungen kurzfristig möglich sind. Eine erste Maßnahme wäre die Einrichtung von Fahrradstraßen parallel zur Bremer Straße und mehr Querungshilfen.
Ziel muss sein, dass Kinder und Jugendliche diesen Bereich sicher und selbstständig nutzen können.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Situation für Schüler*innen im Bereich der Knotenpunkte Mühlenweg, Bremer Straße und Steinbecker Mühlenweg auf dem Weg zum Schulzentrum II bewerten wir als hochproblematisch. Dieser Bereich ist durch ein extrem hohes Verkehrsaufkommen geprägt, das gerade jetzt insbesondere durch Baustellen (z. B. an der Bremer Straße) und daraus resultierende Verkehrschaos-Situationen verschärft wird. Um sicherzustellen, dass dieser Bereich ohne Begleitung sicher nutzbar ist, fordern wir die Optimierung der Signalsteuerung und Querungshilfen, konsequente Verkehrsberuhigung sowie Verkehrsleitende Maßnahmen wie Sicherheitskorridore für Schüler*innen die unabhängig vom Autoverkehr funktionieren. Die gleichzeitige Nutzung der Bürgersteiger durch Fußgänger, Radfahrer und E‑Scooter-Fahrer kann schnell zu Unfällen führen.
Die Linke
Kurzfristig läßt sich die Ampelschaltung so ändern, das für Abbiegende Verkehre und querende Fußverkehre unterschiedliche Grünphasen herrschen und diese nicht parallel stattfinden.
Mittelfristig muß ein Kreisverkehr her, der einen Umlaufverkehr ermöglicht und ein sicheres Überqueren der Straßen ermöglicht
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Die Situation an den Knotenpunkten Mühlenweg/Bremer Straße/Steinbecker Mühlenweg ist für Schülerinnen und Schüler wegen des hohen Verkehrsaufkommens und teilweise schwieriger Querungen problematisch. Schulwege müssen auch ohne Begleitung sicher nutzbar sein. Dafür braucht es sichere Querungen, ausreichend lange Grünphasen sowie klare Rad- und Fußwegeführungen. Eine systematische Bewertung der Schulwege im weiteren Umfeld – analog zum Schulzentrum I – halte ich für absolut geboten.
Wie sollen Eltern und Schulen beim Thema Schulwegsicherheit eingebunden werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Eltern und Schulen kennen die Gefahrenstellen aus dem Alltag am besten und sollten deshalb frühzeitig einbezogen werden. Regelmäßige Schulwegbegehungen und Verkehrsschauen gemeinsam mit Schulen, Elternvertretungen, Polizei und Verwaltung helfen, Probleme früh zu erkennen. Hinweise müssen ernst genommen, transparent bewertet und notwendige Maßnahmen zügig umgesetzt werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Schulwegetraining, Verkehrsunterricht und entsprechende Elternabende unter Einbeziehung der Polizei und Stadt sind denkbare Wege, um die Sensibilität und den Austausch miteinander zu erhöhen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe „Sichere Schulwege“ aus Elternräten, Schülervertretungen, Schulleitungen, Polizei und Verkehrsplanung, die mindestens einmal jährlich Schulwegsicherheitspläne überprüft und Anpassungen anregt.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Über regelmäßige „Schulweg-Audits“, bei denen Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte gemeinsam mit Verwaltung und Polizei Gefahrenstellen identifizieren und pragmatische Lösungen erarbeiten.
Freie Bürger Buchholz
Über den Schulwegplan hinaus braucht es einen festen Weg für Meldungen. Heute erfahren Eltern eine Gefahrenstelle und wissen nicht, an wen sie sich wenden. Wir wollen eine klare Anlaufstelle in der Verwaltung.
Entscheidend ist die Rückmeldung. Wer eine Stelle meldet, muss erfahren, was daraus geworden ist, auch wenn die Antwort ein Nein ist. Nichts entmutigt mehr, als ins Leere zu melden.
Vor Schuljahresbeginn gehört das Thema fest auf die Tagesordnung.
SPD
Eltern kennen die täglichen Probleme oft am besten.
Deshalb sollen sie nicht erst beteiligt werden, wenn Planungen abgeschlossen sind.
Ich möchte regelmäßige Schulwegkonferenzen durchführen, bei denen Elternvertretungen, Schulen, Polizei und Verwaltung gemeinsam Verbesserungen beraten.
Außerdem soll es eine einfache digitale Möglichkeit geben, Gefahrenstellen direkt an die Stadt zu melden.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Eltern und Schulen sollen grundsätzlich am Thema Schulwegsicherheit partizipieren. Für uns sind regelmäßige Dialoge und partizipative Begehungen der Schulwege mit Eltern, Lehrkräften und Schüler*innen entscheidend, um Gefahrenstellen direkt zu identifizieren und Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Wir fordern, dass Schulen und Elternräte bereits in der Planungsphase von Verkehrsprojekten eingebunden werden. Zudem unterstützen wir niedrigschwellige Feedback-Kanäle.
Die Linke
Sicherheit auf dem Schulweg ist eine Gemeinschaftsaufgabe und gelingt nur, wenn Stadtverwaltung, Politik, Schulen, Eltern und die Kinder selbst als Partner auf Augenhöhe zusammenarbeiten.
Wenn wir mehr Kindern ermöglichen den Schulbus zu nutzen, Elterntaxis reduzieren, und Kreuzungen sicher gestalten, werden die Schulwege für alle sicherer
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Eltern und Schulen haben die Sicherheit der Kinder stark im Blick und sollten analog zum Vorgehen am Schulzentrum I stark eingebunden sein.
Wie wollen Sie eine regelmäßige und verlässliche Busverbindung zum Schwimmbad, zur Nordheidehalle und zum Sportzentrum am Holzweg sicherstellen – insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ein verlässlicher ÖPNV ist Voraussetzung dafür, dass Kinder und Jugendliche Sport‑, Schwimm- und Freizeitangebote selbstständig erreichen können. Die Verantwortung für den Busverkehr liegt beim Landkreis Harburg als Aufgabenträger. Als Bürgermeister werde ich mich deshalb dafür einsetzen, dass die Stadt den Bedarf gemeinsam mit Schulen, Vereinen und dem Landkreis regelmäßig erfasst und sich für bedarfsgerechte Taktzeiten und direkte Verbindungen einsetzt. Gerade zum Schwimmbad, zur Nordheidehalle und zum Sportzentrum am Holzweg müssen Schulzeiten, Trainingszeiten und Freizeitangebote besser berücksichtigt werden. Ziel ist ein attraktiver und verlässlicher Nahverkehr, der Familien entlastet und Kindern sichere, selbstständige Mobilität ermöglicht.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Der Erhalt und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist für uns von erheblicher Bedeutung. Dazu gehört auch, zu prüfen, ob die Busverbindungen auch um weitere Haltestellen erweitert werden können.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Eine verlässliche Anbindung der Sport- und Freizeitstätten ist essenziell für die Jugendförderung.
Maßnahmen:
• Taktverdichtung des Buchholz Bus zu Nachmittags- und Wochenendzeiten sowie zusätzliche direkte Anbindung der Sportzentren am Holzweg.
• Abstimmung der Busfahrpläne mit den Trainings- und Kurszeiten der Buchholzer Sportvereine.
• Prüfung von zusätzlichen Stationen für Anrufsammeltaxen (AST) oder On-Demand-Shuttles für verkehrsarme Zeiten.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir wollen nichts versprechen, dessen genauen Bedarf wir noch nicht kennen. Um Steuergelder nicht für Geisterbusse zu verschwenden, müssen wir zuerst gemeinsam mit Schulen, Sportvereinen und Familien den tatsächlichen Bedarf für diese Strecken ermitteln.
Freie Bürger Buchholz
Innerhalb der Stadt hat Buchholz die Hebel selbst in der Hand. Buchholz Bus und Buchholz Bad gehören beide zu den städtischen Wirtschaftsbetrieben. Wenn Bad und Halle innerstädtisch nicht erreichbar sind, kann die Stadt das nicht auf andere schieben.
Das Problem ist die Taktung. Fahrpläne sind auf Schulanfang und Schulschluss ausgelegt. Zum Sport fahren Kinder aber nachmittags, abends und am Wochenende, und genau dort wird es dünn. Wer dann keine Eltern mit Auto hat, kommt nicht hin.
Wir wollen deshalb einen Abgleich der Fahrpläne mit den tatsächlichen Trainings- und Öffnungszeiten, gemeinsam mit der Arge Sport und den Vereinen. Die wissen, wann ihre Gruppen anfangen.
Für die Verbindungen aus den Ortschaften liegt die Zuständigkeit beim Landkreis. Dort muss Buchholz den Bedarf früh und belegt anmelden.
Wo die Nachfrage für eine feste Linie zu dünn ist, ist ein Rufbus die passende Lösung. So bleibt auch am Abend und am Wochenende eine Verbindung.
SPD
Kinder und Jugendliche sollen ihre Freizeitangebote möglichst selbstständig erreichen können.
Deshalb werde ich mich gemeinsam mit dem Landkreis dafür einsetzen, die Busverbindungen zu wichtigen Sport- und Freizeiteinrichtungen zu verbessern. In Buchholz brauchen wir alleine durch die Erweiterungen, bzw. Neuausweisungen von Wohngebieten eine vierte Buslinie und damit komplett neue Linienführungen, die dann auch die Nordheidehalle, das neue Schwimmbad und das Sportzentrum am Holzweg mit einbinden.
Gerade am Nachmittag, am Abend und an den Wochenenden sehe ich Verbesserungspotenzial.
Für mich gehört Mobilität zur Teilhabe.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um eine regelmäßige und verlässliche Busverbindung zu den zentralen Freizeit- und Sportstätten wie dem Schwimmbad, der Nordheidehalle und dem Sportzentrum am Holzweg sicherzustellen, setzen wir auf eine strategische Anpassung des ÖPNV-Angebots an die tatsächlichen Bedürfnisse von Familien, Kindern und Jugendlichen.
Die Linke
Wir fordern, die Stadtbuslinien so zu gestalten, das das Sportzentrum aber auch die umliegenden Ortschaften wie Holm, Dibbersen, Trelde und Sprötze mit angebunden sind.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Leider wurde die einstige Linie nicht ausreichend angenommen und deshalb wieder eingestellt. Hier müsste zunächst einmal ein Bedarf kundig gemacht werden. Gerade setze ich mich dafür ein, dass der Bus möglichst zu seinem alten Fahrplan zurückkehren kann, also 15 Wochenstunden mehr Fahrzeit als gegenwärtig.
Werden Sie sich für ein bezahlbares oder kostenloses Schülerticket im ÖPNV – vergleichbar mit Modellen wie in Hamburg – beim Landkreis resp. beim Land Niedersachsen einsetzen? Wenn ja, wie kann dieser ausgestaltet und finanziert werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Mobilität darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Deshalb unterstütze ich das Ziel, Schülerinnen und Schüler aus Familien mit geringem Einkommen gezielt zu entlasten. Über ein Schülerticket entscheiden allerdings der Landkreis Harburg und das Land Niedersachsen. Ich werde mich dafür einsetzen, bestehende Unterstützungsangebote auszubauen und ein sozial ausgewogenes Modell zu entwickeln. Denkbar sind einkommensabhängige Zuschüsse oder ein kostenfreies Ticket für anspruchsberechtigte Familien. Eine dauerhafte Finanzierung sollte gemeinsam von Land und Landkreis getragen werden. So schaffen wir mehr Bildungsgerechtigkeit, ohne die kommunalen Haushalte dauerhaft zu überfordern.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Als Wählergemeinschaft im Stadtrat ist die Einflussnahmemöglichkeit auf das hierfür verantwortliche Land Niedersachsen gering. Grundsätzlich sollte es für Kinder und Jugendliche ein ermäßigtes Deutschlandticket geben.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Ja, unmissverständlich. Ein kostenfreies oder extrem günstiges Schülerticket stärkt Chancengleichheit und klimafreundliche Mobilität. Ich werde mich beim Landkreis Harburg und der Landesregierung intensiv für ein kreisweites/landesweites kostenloses Schülerticket einsetzen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Ja! Wir setzen uns auf Kreisebene nachdrücklich für die Einführung eines kostenlosen ÖPNV-Tickets für alle Schülerinnen und Schüler ein – unabhängig von der Wohnortentfernung zur Schule, um Mobilität und Teilhabe sozial gerecht zu gestalten.
Freie Bürger Buchholz
Für ein bezahlbares Ticket setzen wir uns ein. Ein kostenloses versprechen wir nicht, solange niemand sagen kann, wer es bezahlt.
Die Zuständigkeit liegt nicht bei der Stadt. Schülerbeförderung und Regionalverkehr sind Sache des Landkreises, die Tarifpolitik hängt am Land und am Verkehrsverbund. Buchholz kann dort Druck machen, aber kein eigenes Ticket auflegen.
Sinnvoll wäre der Anschluss an das Deutschlandticket mit einem vergünstigten Jugendtarif, statt ein eigenes Buchholzer Modell zu erfinden. Entscheidend ist dabei, dass es nicht nur den Schulweg abdeckt, sondern auch den Weg zum Training, zum Nebenjob und am Wochenende. Genau daran scheitert es heute für viele.
Finanziert werden müsste das von Land und Landkreis. Ein kommunaler Zuschuss der Stadt käme nur infrage, wenn er dauerhaft im Haushalt darstellbar ist. Wir halten nichts davon, ein Ticket für zwei Jahre zu subventionieren und es danach wieder zu streichen.
SPD
Ja.
Ich werde mich beim Landkreis Harburg und beim Land Niedersachsen für ein bezahlbares Schülerticket einsetzen. Langfristig halte ich ein kostenfreies Ticket für Schülerinnen und Schüler für das richtige Ziel.
Mobilität darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.
Ein attraktiver ÖPNV entlastet Familien, stärkt die Selbstständigkeit junger Menschen und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.
Ich weiß, dass die Stadt diese Entscheidung nicht allein treffen kann. Aber ich verspreche, mich mit Nachdruck für dieses Ziel einzusetzen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Ja, wir setzen uns mit Nachdruck für ein bezahlbares bzw. kostenloses Schülerticket im ÖPNV ein, das die Mobilität von Kindern und Jugendlichen sowie die finanzielle Entlastung von Familien sicherstellt. Ein solches Modell ist eine Frage der sozialen Teilhabe und der Klimagerechtigkeit. Wir fordern, dass das Land Niedersachsen und der Landkreis Harburg gemeinsam in die Finanzierung einsteigen. Hierfür können aus Mitteln zur Förderung der Bildungsgerechtigkeit oder durch eine Umverteilung von Mitteln aus dem Straßenbau in den Ausbau des ÖPNV bereitgestellt werden. Das Ticket sollte unkompliziert über digitale Plattformen oder Schüler*ausweise nutzbar sein, um die Hürden für die tägliche Nutzung so gering wie möglich zu halten.
Die Linke
Ja, wir setzen uns für ein bezahlbares Schülerticket ein – langfristig für einen kostenlosen ÖPNV.
Die Frage ist: Was kostet es uns, wenn wir nichts tun?
Welche Folgekosten reduzieren wir bei Rettungskräften und im Gesundheitswesen, wenn weniger Unfälle passieren?
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Wenn ja, wie kann dieses konkret ausgestaltet und finanziert werden?Ich würde ein Modell wie in Hamburg sehr begrüßen. Eigentlich gibt es ein ähnliches Versprechen bereits für Niedersachsen. Insofern werde ich mich an die zuständigen Ebenen wenden.
Wie stehen Sie zu dem von der Bund-Länder-AG Veranlassungskonnexität beschlossenen Papier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen” vom 25. Juni 2026 und den Auswirkungen, die diese Vorschläge haben werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Eine effiziente Verwendung öffentlicher Mittel ist grundsätzlich richtig. Einsparungen dürfen jedoch nicht zulasten von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf oder Menschen mit Behinderungen gehen. Leistungen müssen sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und Teilhabe sowie Chancengerechtigkeit gewährleisten. Ich sehe daher kritisch, wenn finanzielle Erwägungen Vorrang vor der individuellen Förderung erhalten. Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass Bund, Land und Landkreis ihrer Verantwortung gerecht werden und notwendige Unterstützungsleistungen nicht aus finanziellen Gründen eingeschränkt werden. Auf kommunaler Ebene werde ich darauf achten, dass Schulen und Familien bestmöglich unterstützt werden und die Rahmenbedingungen für Inklusion und Förderung erhalten bleiben.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wichtig ist, dass ein inklusiver Unterricht sowie die individuelle Unterstützung der Kinder mit Förderbedarf weiterhin gegeben ist.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Sparmaßnahmen, die auf dem Rücken von Kindern mit Förderbedarf oder Menschen mit Behinderung ausgetragen werden, lehne ich entschieden ab. Inklusion und individuelle Förderung sind Grundrechte und keine freiwilligen Aufgaben, die nach Kassenlage gekürzt werden dürfen. Ich erwarte von Bund und Land, dass das Konnexitätsprinzip eingehalten wird („Wer bestellt, bezahlt“), anstatt Kosten auf Kommunen oder Betroffene abzuwälzen. Als Bürgermeister werde ich mich im Städtetag und gegenüber dem Land gegen Leistungsabbau bei Eingliederungshilfe und Fördermitteln stark machen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Hierbei handelt es sich um eine überregionale Entscheidung auf Bund-Länder-Ebene. Als kommunale Vertretung werden wir die Auswirkungen genau beobachten und uns dafür einsetzen, dass Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf in Buchholz keine Nachteile beim Zugang zu Teilhabe und Unterstützung erleiden.
Freie Bürger Buchholz
Der Ausgangspunkt ist berechtigt. Kommunen tragen Lasten aus Gesetzen, die sie nicht beschlossen haben, bei einem Defizit von rund 30 Milliarden Euro. Echte Konnexität ist überfällig: Wer bestellt, muss zahlen.
Das Papier löst dieses Problem aber nicht, es verschiebt es. Wenn individuelle Rechtsansprüche gestrichen werden, etwa auf Schulbegleitung, sinkt nicht der Bedarf, sondern nur der Anspruch. Die Aufgabe bleibt bei Schule und Kommune, dann ohne Grundlage.
Dazu die Rechtssicherheit. Ein Rechtsanspruch ist Verlässlichkeit gegenüber dem Staat. Wer ihn durch Ermessen ersetzt, erzeugt Einzelfallstreit, Widerspruchsverfahren und Klagen. Das bindet Verwaltung und kostet Geld. Deutschland ist zudem an die UN-Behindertenrechtskonvention gebunden.
Auch haushaltspolitisch ist das kurz gedacht. Wer Teilhabe früh verhindert, zahlt später bei Betreuung und Sozialleistungen mehr.
Sparen ja, aber bei Strukturen und Verfahren, nicht bei Rechtsansprüchen.
SPD
Ich halte es für richtig, Verwaltungsabläufe regelmäßig zu überprüfen und Bürokratie dort abzubauen, wo sie Menschen unnötig belastet oder Ressourcen bindet. Einfachere, schnellere und transparentere Verfahren helfen Familien, Schulen, Verwaltung und allen, die Unterstützung benötigen.
Für mich gibt es aber eine klare Grenze: Bürokratieabbau darf nicht zu Leistungskürzungen führen. Gerade Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf sowie Menschen mit Behinderungen brauchen verlässliche und individuelle Unterstützung.
Jede Reform muss deshalb daran gemessen werden, ob sie Teilhabe verbessert oder verschlechtert. Effizientere Verfahren sind sinnvoll, wenn sie Zugänge erleichtern, Bearbeitungszeiten verkürzen und Fachkräfte entlasten – nicht, wenn notwendige Hilfen erschwert werden. Inklusion und Chancengerechtigkeit müssen im Alltag gelebt werden.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wie betrachten das beschlossene Papier mit großer Sorge. In der politischen Praxis bedeutet „effizienter Ressourceneinsatz“ oft eine versteckte Kürzung von Leistungen, die dort ansetzt, wo die Kosten am höchsten sind. Das sind leider oft genau die Bereiche, die eine intensive, individuelle Betreuung erfordern. Wir stellen uns entschlossen gegen das Papier.
Die Linke
Als Linke sagen wir: Ja zu festen, verlässlichen Betreuungsteams an unseren Schulen – Nein zu Sparmodellen auf dem Rücken von Kindern und Beschäftigten. Pooling darf kein Trick sein, um Stellen einzusparen. Es muss dazu dienen, Prekäre Anstellungsverhältnisse bei den Assistenzkräften zu beenden, Bürokratie für die Eltern abzubauen und Kindern eine Unterstützung ohne Stigmatisierung zu garantieren.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Einen effizienten Mitteleinsatz halte ich für gerechtfertigt. Einsparungen dürfen aber nicht zulasten von Menschen gehen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Besonders kritisch sehe ich Vorschläge, die individuelle Teilhabeansprüche und Schulbegleitung einschränken könnten. Einige Verbände warnen hier zu Recht vor erheblichen Einschnitten. Für mich gilt: kein Abbau von Teilhabe und Inklusion.
Welche Angebote für Jugendliche möchten Sie ausbauen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich möchte vor allem Angebote ausbauen, die Jugendliche im Alltag tatsächlich nutzen: offene Jugendtreffs, Sport- und Bewegungsangebote sowie attraktive öffentliche Aufenthaltsorte. Gleichzeitig sollten Vereine und die Jugendarbeit besser unterstützt werden. Jugendliche brauchen Räume, in denen sie sich sicher treffen, aktiv sein und Verantwortung übernehmen können – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Kostengünstige und passgenaue kulturelle und gastronomische Angebote
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Nicht-kommerzielle Treffpunkte im öffentlichen Raum (z.B. überdachte Unterstände, Calisthenics-Parks, Skaterpark-Erweiterung), kreative Lernorte für den Nachmittag, freies WLAN an Jugendorten, und stärkere Unterstützung von Jugendkulturveranstaltungen. Ein höheres Budget (~20´000 €) zur freien Verfügung (z.B. Jugendfest) für den Jugendrat ist im Haushalt einzustellen
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir wollen nicht-kommerzielle Aufenthaltsräume in der Innenstadt schaffen, den Skatepark und Bolzplätze aufwerten sowie frei zugängliche Outdoor-Sportgeräte aufstellen, um attraktive, analoge Begegnungsorte zu bieten.
Freie Bürger Buchholz
Vieles muss die Stadt nicht selbst anbieten, sondern ermöglichen. Initiativen wie die Dorfjugend wollen Veranstaltungen für Jugendliche organisieren, scheitern aber an Hürden. Da braucht es keine Belehrung, sondern eine Verwaltung, die mitsucht statt pauschal auf Lärm zu verweisen. Klare, erfüllbare Auflagen zu Zeit, Ort und Lautstärke statt Absagen.
Ausbauen wollen wir den Übergang von Schule in den Beruf: die Jugendwerkstatt erhalten, dazu ein Mentoring mit Buchholzer Betrieben.
SPD
Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich treffen können, ohne etwas kaufen zu müssen. Ich möchte die offene Jugendarbeit stärken und neue Angebote gemeinsam mit Jugendlichen entwickeln. Dazu gehören Jugendveranstaltungen, mehr Sport- und Bewegungsangebote, moderne Treffpunkte im Freien mit WLAN und Beleuchtung sowie kreative Angebote in Musik, Kultur und Medien. Auch Räume zum Lernen gehören dazu. Jugendliche sollen sich in Buchholz willkommen fühlen und ihre Freizeit hier verbringen können
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir möchten Angebote für Jugendliche ausbauen, die nicht nur der Freizeitgestaltung dienen, sondern Räume für Partizipation, soziale Begegnung und eine nachhaltige Lebensweise schaffen. Im Zentrum stehen für uns partizipative Angebote wie der Jugendrat oder ein Stadtschüler*innenrat, der Ausbau von Jugend- und Begegnungsräumen, des ÖPNV Angebots und Radverkehrs, die Förderung von Sport- und Jugendkulturangeboten.
Die Linke
Wir setzen uns für die Einrichtung weiterer dezentraler Jugendtreffs ein. Das JuZ allein reicht für eine Stadt wie Buchholz längst nicht mehr aus.
Es muss modernisiert und mit mehr Personal ausgestattet werden, die Öffnungszeiten in die Abendstunden ausgebaut werden.
Wir widersprechen den Plänen der Wirtschaftsbetriebe, das Freibadbecken auf nur noch 1,35m zu verringern und die Aufenthaltsqualität dort einzuschränken
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Buchholz benötigt Orte der Begegnung für Jugendliche, die keinen Konsumzwang erfordern, sowohl in einem Gebäude als auch im Freien.
Welche konkreten Freizeit‑, Sport‑, Kultur- und Begegnungsangebote möchten Sie ausbauen, damit (nicht vereinsgebundene) Kinder und Jugendliche in Buchholz attraktive Alternativen zu überwiegend digitaler Freizeitgestaltung haben?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich möchte vor allem Angebote stärken, die ohne Vereinsmitgliedschaft genutzt werden können. Dazu gehören attraktive Bolz- und Basketballplätze, moderne Spiel- und Bewegungsflächen sowie offene Jugendtreffs. Auch Kultur- und Musikveranstaltungen für junge Menschen und Ferienangebote sollten weiterentwickelt werden. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten für Begegnung, Bewegung und gemeinsame Aktivitäten außerhalb der digitalen Welt zu bieten.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Insbesondere die Sportvereine, Feuerwehr, Musik- und Malschulen, Theatergruppen, Chöre etc. bieten auch für Kinder und Jugendliche ein vielfältiges Angebot, das wir – ebenso wie das Jugendzentrum – unterstützen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Frei zugängliche Sport- und Bewegungsflächen (Bolzplätze, Basketballfelder, Pumptrack), offene Jugendtreffs mit attraktiven Programmen, einen attraktiven Lernort für den Nachmittag, Kreativwerkstätten in Kooperation mit der Zukunftswerkstatt sowie jugendgerechte Events (Outdoor-Kino, Band-Contests).
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Buchholz ist mit Spiel- und Bolzplätzen sowie dem Sportzentrum am Holzweg (Skatepark, Volleyball, Basketball) bereits gut aufgestellt. Jugendliche wünschen sich vor allem Ergänzungen im Detail: wettergeschützte, überdachte Unterstände zum Verweilen bei Regen, kostenfreie Wasserspender und ausreichend Mülleimer. Wir wollen diese bestehenden Orte durch solche unkomplizierten Maßnahmen spürbar aufwerten, statt teure Großprojekte am Bedarf vorbeizuplanen.
Freie Bürger Buchholz
Wer nicht im Verein ist, braucht Orte, die ohne Anmeldung, Beitrag und feste Uhrzeit funktionieren. Davon hat Buchholz zu wenige.
Konkret: Schulhöfe und Sportflächen auch außerhalb der Schul- und Vereinszeiten offen halten. Das kostet wenig und schafft sofort Platz. Dazu Bolz- und Basketballflächen, die Skateanlage und einfache Sitzgelegenheiten, an denen man sich treffen kann, ohne etwas zu kaufen.
Und vorher fragen, wo Jugendliche sich tatsächlich aufhalten.
SPD
Digitale Medien gehören zum Alltag. Gleichzeitig brauchen Kinder und Jugendliche Räume für Bewegung, Begegnung und Kreativität. Ich möchte Bolz- und Basketballplätze modernisieren, Pumptrack- und Skateangebote weiterentwickeln sowie kostenlose Bewegungsflächen schaffen. Jugendveranstaltungen, Kulturangebote und Ferienprogramme mit Vereinen möchte ich stärken. Stadtteil- und Dorfgemeinschaftshäuser sollen einbezogen werden. Wichtig ist mir: Jugendliche sollen Angebote selbst mitgestalten können
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um attraktive Alternativen zur rein digitalen Freizeitgestaltung zu schaffen, müssen wir Räume und Angebote fördern, die auf Bewegung, Kreativität und echtem sozialen Miteinander basieren. Wir setzen uns für eine mittelfristige Erhöhung der Ressourcen im Jugendarbeits‑, Jugendpflege- und Jugendfreizeitsbereichs ein, damit mehr Angebote vorgehalten werden können.
Die Linke
Auf unser Betreiben hin wurden bereits die Sportboxen in Buchholz eingerichtet. Nach erfolgreicher Einführung wollen wir dies gern an weiteren Stellen ermöglichen.
Wir setze uns für einen Aus- oder Neubau des Hallenbades ein. Wir brauchen dort zwingend ein Lehrschwimmbecken. Wir befürworten einen kostenfreien Kulturpass, der die Möglichkeiten des Besuchs von Museen, der Empore und des Kinos ermöglicht.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Wir benötigen Angebote gegen die „Wohlstandsverwahrlosung”. Ich habe zum Beispiel eine Kunsteisbahn im Winter auf dem Peets Hoff ganz massiv vorangebracht. Leider ist das Vorhaben aus meiner Sicht in den beginnenden Wahlkampf geraten und dabei gescheitert. An zweiter Anlauf wäre sinnvoll.
Welche Rolle messen Sie Jugendzentren und Jugendpflege bei?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Jugendzentren und die Jugendpflege leisten einen wichtigen Beitrag für Prävention, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie bieten jungen Menschen verlässliche Anlaufstellen, fördern soziale Kompetenzen und schaffen sinnvolle Freizeitangebote. Ich möchte ihre Arbeit stärken und eng mit Schulen, Vereinen und Ehrenamtlichen vernetzen, damit Kinder und Jugendliche gute Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort haben.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Das Jugendzentrum und die Jugendarbeit der Stadt sind immens wichtig, um den Kindern und Jugendlichen etwas anzubieten, wo sie ihre Talente erproben, Rat holen und Freunde treffen können.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Eine zentrale Rolle als geschützte Räume für Gemeinschaft, Beratung und Entfaltung. Die städtische Jugendpflege und Jugendzentren wie das JUZ müssen personell und finanziell gestärkt werden, um verlässliche Anlaufstellen für alle Jugendlichen zu sein.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Eine zentrale Säule des sozialen Miteinanders. Die offene Jugendarbeit braucht eine verlässliche finanzielle und personelle Ausstattung, um Prävention, Integration und Räume ohne Konsumzwang zu sichern.
Freie Bürger Buchholz
Das Jugendzentrum ist der Ort, an dem Jugendliche sein dürfen, ohne dass jemand etwas von ihnen will. Diese niedrigschwellige Funktion hat kein Verein und keine Schule, deshalb muss sie erhalten bleiben.
Jugendpflege ist dabei eine Fachaufgabe, keine Aufsicht. Wer regelmäßig da ist und Vertrauen hat, merkt früh, wenn etwas kippt. Das erspart der Stadt später teurere Fälle.
Bei Bedarf gehört das Angebot auf die Ortschaften ausgeweitet.
SPD
Jugendpflege ist weit mehr als Freizeitgestaltung: Sie ist Anlaufstelle, Begleitung und Unterstützung – gerade für Jugendliche, die nicht in Vereinen oder Organisationen aktiv sind. Deshalb möchte ich die Jugendpflege stärken und sichtbarer machen. Die Mitarbeitenden sollen regelmäßig Schulen besuchen und enger mit Vereinen, Schulsozialarbeit und Beratungsstellen zusammenarbeiten. So erreichen wir Jugendliche frühzeitig und schaffen verlässliche Unterstützung.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir messen Jugendzentren und der Jugendpflege eine Schlüsselrolle für die soziale Stabilität, persönliche Entwicklung, die demokratische Bildung und die Chancengerechtigkeit in Buchholz bei. Wir werden uns stets dafür einsetzen, dass diese Bereiche keine Kürzungen erleben müssen.
Die Linke
Jugendzentren und die kommunale Jugendpflege sind das Herzstück einer jugendgerechten Stadt. Sie bieten jungen Menschen geschützte Räume, um sich ohne Leistungs- oder Konsumdruck zu entfalten, Gemeinschaft zu erleben und Selbstwirksamkeit zu erlernen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Jugendpflege personell gestärkt und das JuZ modernisiert wird
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Sehr wichtig!
Wie kann Jugendbeteiligung konkret gestärkt werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Jugendbeteiligung gelingt, wenn junge Menschen frühzeitig in Entscheidungen einbezogen werden, die ihren Alltag betreffen. Ich möchte bestehende Beteiligungsformate stärken, Schulen, Jugendzentren und Vereine stärker einbinden und digitale Beteiligungsmöglichkeiten ausbauen. Wichtig ist, dass Anregungen ernst genommen werden und Jugendliche nachvollziehen können, welche ihrer Vorschläge umgesetzt werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Angebote sind sichtbarer zu machen und in Rücksprache mit dem Jugendrat passgenau auszubauen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Jugendliche müssen spüren, dass ihre Stimme zählt.
• Jugend 2034 – Entwicklung eines Konzeptes für die Jugend von Jugendlichen;
fertigzustellen in 2027 in einem partizipativen Prozess mit klar definierten Maßnahmen
bzw. Projekte für die Umsetzung in den Folgejahren
• Konstituierung und verbindliche Verankerung des Stadtschülerrats und Stärkung des Jugendrats (Rede- und Antragsrecht in Ausschüssen).
• Eigenes Jugendbudget, über dessen Verwendung Jugendliche selbst demokratisch entscheiden können (z.B. 20´000 €/Jahr).
• Regelmäßige Jugendforen mit dem Bürgermeister/in; idealerweise 3x jährlich.
• Digitale Beteiligungstools für einfache Mitwirkung bei Projekten in der Stadt.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir wollen bestehende Strukturen wie den Jugendrat und die Schülerräte verlässlich unterstützen und bei Entscheidungen eng einbinden. Zudem muss das Jugendzentrum als zentraler, geschützter Treffpunkt gestärkt werden. Um auch Jugendliche abseits etablierter Gremien zu erreichen, setzen wir auf unkomplizierte digitale Beteiligungsformate und Umfragen – zum Beispiel direkt integriert in eine städtische Bürger-App.
Freie Bürger Buchholz
Buchholz hat seit 2015 einen gewählten Jugendrat, der eigenständig etwas bewegt hat, von der Slackline im Skaterpark bis zur Lösung eines überfüllten Schulbusses. Das Problem ist nicht das Gremium, sondern dass sein Gewicht von der jeweiligen Ratsmehrheit abhängt.
Deshalb wollen wir ein verbindliches Anhörungsrecht bei Ratsentscheidungen mit direktem Bezug zu jungen Menschen. Dazu ein eigenes, planbares Budget, über das der Jugendrat selbst entscheidet. Das ist der Unterschied zwischen Mitreden und Mitentscheiden.
Beteiligung endet aber nicht beim Jugendrat. Viele Jugendliche organisieren sich außerhalb fester Gremien, in losen Gruppen ohne Vereinsstruktur. Auch die wollen wir fördern: unbürokratischer Zugang zu Räumen und Flächen, eine feste Ansprechperson in der Verwaltung und Genehmigungen, die nicht an pauschalen Bedenken scheitern.
Und: In Niedersachsen wird ab 16 gewählt. Jugendliche sind keine Zielgruppe, sondern Wähler.
SPD
Jugendbeteiligung darf kein einmaliges Projekt sein.
Ich möchte drei Dinge umsetzen:
Erstens: einen Stadtschülerrat.
Zweitens: eine Jugendsprechstunde der Bürgermeisterin.
Einmal im Quartal, an wechselnden Orten in Buchholz.
Ohne Anmeldung.
Einfach zuhören.
Drittens: Beteiligung bei wichtigen Projekten.
Wenn ein Spielplatz, ein Jugendtreff oder ein Sportplatz geplant wird, sollen Jugendliche mitentscheiden können.
Wer mitgestalten darf, identifiziert sich auch stärker mit seiner Stadt.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Jugendbeteiligung muss als fester Bestandteil der kommunalen Entscheidungsprozesse verankert werden. Um sie konkret zu stärken, setzen wir auf eine Kombination aus institutionellen Strukturen, niederschwelligen Angeboten und echter Entscheidungsmacht. Wir fordern, dass bei allen Themen, die Kinder und Jugendliche direkt betreffen wie Stadtplanung, der Gestaltung von Spielplätzen oder der Verkehrsplanung (z. B. Schulwege) eine verpflichtende Anhörung oder Beteiligung der Jugendvertretungen stattfindet. Da wo es möglich und sinnvoll ist, sollten junge Menschen im politischen System zudem ein Stimmrecht erhalten. Deshalb unterstützen wir den Jugendrat und befürworten die Einführung eines Schüler*innenrates.
Die Linke
Der Buchholzer Jugendrat ist das zentrale, gewählte Gremium zur Vertretung der Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber dem Stadtrat und der Stadtverwaltung. Er bietet jungen Menschen die Möglichkeit, die Kommunalpolitik vor Ort aktiv mitzugestalten und eigene Themen auf die Tagesordnung zu bringen.
Wir fordern eine spürbare Stärkung der Jugendbeteiligung: Die Verwaltung muss die Betreuung des Jugendrates intensivieren und sicherstellen, dass die Anliegen der Jugendlichen in den Ratsgremien nicht nur gehört, sondern zügig aufgegriffen und umgesetzt werden.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Jugendbeteiligung muss dort stattfinden, wo Entscheidungen junge Menschen konkret betreffen. Neben einem starken Jugendrat möchte ich deshalb Workshops und projektbezogene Beteiligungsformate ausbauen – etwa zu Schulwegen, Busverkehr, Freizeitangeboten oder Stadtentwicklung, direkt an Schulen und ergänzt durch digitale Formate. Wichtig ist mir: Jugendliche müssen anschließend erfahren, was aus ihren Ideen geworden ist. Beteiligung muss erkennbar Wirkung haben.
Welche Bedeutung haben Sportvereine für Sie – und wie wollen Sie deren Infrastruktur sichern?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Sportvereine sind unverzichtbar für Gesundheit, Gemeinschaft und die Jugendarbeit. Sie vermitteln Teamgeist, Verantwortung und ehrenamtliches Engagement. Ich werde mich für den Erhalt und die bedarfsgerechte Modernisierung von Sporthallen, Sportplätzen und Vereinsanlagen einsetzen sowie die Vereine bei Planung und Entwicklung frühzeitig einbinden. Gute Sportinfrastruktur ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Buchholzer Sportvereine leisten eine tolle Arbeit, die wir als Stadtratsmitglieder unterstützen werden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Sportvereine stiften Identität, integrieren und halten gesund und benötigen eine gute Infrastruktur. Die in den kommenden Jahren im Landkreis verfügbaren zusätzlichen Investitionsmittel in Höhe von rund 154 Mio. Euro sind eine sehr gute Chance auch Sportstätten zu erneuern (mindestens 5% sollten für Sportinfrastruktur genutzt werden). Weiterhin müssen Sportvereine aktiv und partnerschaftlich bei der Stellung von Förderanträgen unterstützt werden; inkl. kommunaler Ko-Finanzierung. .
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Sportvereine sind das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Um ihre Infrastruktur und Arbeit zu sichern, muss das Ehrenamt endlich einfacher werden: Wir fordern konsequenten Bürokratieabbau bei Genehmigungen und Hallennutzungen sowie stärkere administrative Unterstützung durch die Stadt. Wenn wir Ehrenamtliche von Bürokratie entlasten und Hallenzeiten unkompliziert bereitstellen, halten wir den Vereinssport zukunftsfähig.
Freie Bürger Buchholz
In der Arge Sport sind 17 Vereine mit fast 15.000 Sportlerinnen und Sportlern organisiert, die sich 14 Hallen und Plätze teilen. Das funktioniert nur, weil Ehrenamtliche es tragen.
Dieses System stößt an Grenzen, wenn Buchholz weiter wächst. Wir wollen frühzeitig mit der Arge Sport klären, wo zusätzliche Kapazitäten nötig werden, statt Engpässe erst zu bemerken, wenn Hallenzeiten fehlen.
Dazu einfachere Zuschussrichtlinien, damit Fördermittel ankommen.
SPD
Sportvereine leisten unglaublich viel.
Sie bringen Menschen zusammen, fördern Gesundheit, vermitteln Teamgeist und leisten wichtige Integrationsarbeit.
Ich möchte deshalb Sportvereine als starke Partner der Stadt behandeln.
Dazu gehören:
• gut gepflegte Sportanlagen,
• moderne Umkleiden,
• ausreichend Hallenzeiten,
• verlässliche Investitionsplanung,
• weniger Bürokratie bei Veranstaltungen.
Sportvereine dürfen nicht ständig darum kämpfen müssen, ihre Infrastruktur zu erhalten.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Sportvereine sind gesellschaftliche Ankerpunkte und wichtige Motoren der sozialen Integration. Wir messen ihnen eine enorme Bedeutung bei, da sie Werte wie Teamgeist, Fairplay und Disziplin vermitteln und einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit und Lebensqualität aller Generationen in Buchholz leisten. Wir setzen auf die Unterstützung der Vereine durch die Bereitstellung von Sportstätten, sowie eine unbürokratische Hilfe für die engagierten Ehrenamtlichen in der Arbeit in ihren Vereinen.
Die Linke
Unsere Sportvereine sind das Herzstück des sozialen Miteinanders in Buchholz. Sie fördern die Gesundheit, bringen Menschen zusammen und leisten eine unersetzliche Jugendarbeit.
Bei der Überarbeitung der Förderrichtlinie werden wir uns dafür einsetzen, das Infrastrukturprojekte förderfähig bleiben.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Eine sehr hohe! Vereine fördern körperliche Gesundheit, psychische Stabilität und Gemeinschaft. Sie schaffen Begegnung, Zugehörigkeit und soziale Bindung – gerade auch für Kinder und Jugendliche. Als Stadt unterstützen wir ihre Arbeit finanziell. Obwohl es sich dabei um freiwillige Leistungen handelt, werde ich mich dafür einsetzen, diese Förderung auch in finanziell schwierigen Zeiten beizubehalten.
Wie stellen Sie Chancengleichheit beim Zugang zu Sport- und Freizeitangeboten sicher?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Jedes Kind sollte unabhängig vom Einkommen der Eltern Zugang zu Sport- und Freizeitangeboten haben. Deshalb möchte ich bezahlbare Angebote erhalten, Vereine und die offene Jugendarbeit stärken sowie barrierefreie und gut erreichbare Freizeitangebote fördern. Gleichzeitig sollten Fördermöglichkeiten für Familien mit geringem Einkommen konsequent genutzt und bekannt gemacht werden, damit Teilhabe nicht am Geldbeutel scheitert.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Sofern Angebot nicht kostenfrei sind, ist zu prüfen, ob Ermäßigungen für bestimmte Gruppen eingeführt werden können.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch unbürokratische Unterstützung sozial benachteiligter Familien bei Vereinsbeiträgen und Ausrüstung, Ausbau kostenfreier öffentlicher Sportstätten sowie gezielte Förderung inklusiver Sportangebote.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Durch unbürokratische Unterstützung finanziell schwächerer Familien (z. B. Förderung von Vereinsbeiträgen) und barrierefreie Gestaltung von Freizeiteinrichtungen.
Freie Bürger Buchholz
Am Zugang stehen meist drei Hürden: Kosten, Ausrüstung und Erreichbarkeit.
Bei den Kosten funktionieren Sozialermäßigungen nur, wenn Familien davon wissen und sie ohne Offenlegung ihrer Verhältnisse bekommen. Da können Stadt und Vereine unbürokratischer werden.
Ausrüstung lässt sich über Vereinsfundus und Tauschbörsen lösen. Das ist eine Kleinigkeit, entscheidet für manche Familien aber über die Anmeldung.
Und ohne Bus kommt niemand zum Training, der keine Eltern mit Auto hat.
SPD
Kein Kind sollte auf Sport oder Musik verzichten müssen, weil das Geld fehlt.
Deshalb möchte ich bestehende Unterstützungsangebote bekannter machen und gemeinsam mit Vereinen überlegen, wie finanzielle Hürden weiter abgebaut werden können.
Außerdem setze ich mich für gute Busverbindungen zu Sportstätten ein.
Auch Mobilität entscheidet über Teilhabe
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir fördern die finanzielle und physische Zugänglichkeit durch die Unterstützung von Sozialtickets sowie die konsequente Barrierefreiheit aller Sport- und Freizeiteinrichtungen. Gleichzeitig schaffen wir attraktive, kostenlose und nicht-vereinsgebundene Bewegungsangebote im öffentlichen Raum, um unabhängig von Mitgliedschaften Teilhabe zu ermöglichen. Dazu wollen wir durch einen besseren ÖPNV und sichere Radwege die Erreichbarkeit dieser Angebote für alle Menschen in Buchholz sichern.
Die Linke
Die Nutzung städtischer Sportstätten für den Kinder- und Jugendsport muss für Buchholzer Vereine ausnahmslos gebührenfrei bleiben. Zudem stärken wir unbürokratische Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Beiträge und Ausrüstung. Wir setzen uns für die Erweiterung der erfolgreichen Sportboxen in Buchholz ein.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Chancengleichheit bedeutet für mich, dass Sport und Freizeit nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen dürfen. Deshalb sind bezahlbare Vereinsangebote, die Förderung der Vereine und niedrigschwellige Angebote im öffentlichen Raum wichtig. Ebenso müssen Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung zugänglich sein. Wo finanzielle Hürden bestehen, müssen bestehende Unterstützungsangebote wie das Bildungs- und Teilhabepaket bekannt und unkompliziert nutzbar sein.
Was macht die Innenstadt für Familien und Jugendliche attraktiv – und was fehlt aus Ihrer Sicht?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die Buchholzer Innenstadt bietet bereits einiges, was Familien und Jugendliche anspricht: kurze Wege, eine gute Mischung aus Einzelhandel und Gastronomie, Veranstaltungen sowie den Wochenmarkt. Auch Spielmöglichkeiten und die Nähe zum Rathauspark sind Pluspunkte. Gleichzeitig sehe ich Verbesserungsbedarf. Jugendlichen fehlen attraktive Treffpunkte ohne Konsumzwang sowie mehr Freizeit- und Kulturangebote in der Innenstadt. Für Familien können die Aufenthaltsqualität, Sitzgelegenheiten, schattige Bereiche und sichere Wege weiter verbessert werden. Mein Ziel ist eine lebendige Innenstadt, in der sich Menschen aller Generationen gerne aufhalten – zum Einkaufen, Begegnen und Verweilen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Für Familien sind die Überschaubarkeit und die kurzen Wege in der Innenstadt gut. Die Empore und das Kino bieten auch für Familien etwas. Sowohl für Familien als auch für Jugendliche könnten das gastronomische Angebot und die Vielfalt der Geschäfte erhöht werden. Für Jugendliche fehlt ein kulturelles Angebot.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Buchholz hat eine ausbaufähige Innenstadt und viele Maßnahmen sind möglich; unter anderem:
• Sichere, grüne Aufenthaltsbereiche und schattige Sitzgelegenheiten.
(z.B. Umgestaltung Peets Hof, Übergang Kabenhof – Bahnhof, Rathauspark)
• Attraktive Treffpunkte für Jugendliche (Jugendcafé/Open-Space/Lernorte);
z.B. durch Nutzung von leerstehenden Flächen in den Buchholzer Höfen.
• Mehr Veranstaltungen für Familien; z.B. Jugend- und Sportfeste.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Stadtfeste und eine autofreie Innenstadt schaffen bereits viel Lebensqualität. Was jedoch fehlt, sind kostenlose, überdachte Verweilmöglichkeiten – Orte ohne Konsumzwang, an denen man sich wettergeschützt aufhalten kann, ohne vertrieben zu werden. Wir setzen auf eine Innenstadt, die nicht nur zum Einkaufen einlädt, sondern auch Raum für Begegnung und saubere, geschützte Aufenthaltsbereiche für Jugendliche und Familien bietet.
Freie Bürger Buchholz
Zuerst die Grundlage: Sicherheit. Wer sich abends in der eigenen Innenstadt nicht wohlfühlt, kommt nicht wieder, Familien schon gar nicht. Dass es so weit gekommen ist, ist ein Armutszeugnis. Ordnungsdienst, konsequente Ahndung und Beleuchtung sind die Voraussetzung für alles andere.
Zweitens der Wandel. Die Menschen kaufen zunehmend online, Geschäfte schließen und kommen nicht zurück. Wer die Innenstadt als reine Einkaufsstraße denkt, verliert. Das Gerüst muss die Gastronomie sein: Sie bringt Menschen her, und wer da ist, geht auch wieder in ein Geschäft.
Dafür muss aber das Umfeld stimmen. Außengastronomie funktioniert nur, wo man gerne sitzt: Begrünung und Schatten, gutes Licht am Abend, ordentliche Beläge und Möblierung statt Provisorien. Und die Genehmigung muss großzügiger werden.
Für Familien fehlen Spielmöglichkeiten und saubere Toiletten. Und Jugendliche brauchen einen Platz, an dem sie sein dürfen, ohne etwas kaufen zu müssen.
SPD
Unsere Innenstadt hat großes Potenzial.
Sie braucht aber mehr Leben.
Ich wünsche mir:
• mehr Veranstaltungen,
• mehr Sitzgelegenheiten,
• mehr Grün,
• mehr Schatten,
• bessere Beleuchtung,
• sichere Wege,
• Spielmöglichkeiten für Kinder,
• Orte zum Verweilen.
Eine Innenstadt lebt von Menschen.
Deshalb möchte ich, dass sie wieder stärker zum Treffpunkt für alle Generationen wird.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Eine attraktive Innenstadt braucht lebendige, sichere und autofreie Begegnungsräume, in denen sich Familien, Kinder und Jugendliche ohne Konsumzwang aufhalten können. Aktuell fehlen uns jedoch vermehrt niederschwellige „Third Places“, wie etwa moderne offene Treff- und Begegnungsorte oder öffentliche Aufenthaltsflächen mit Bewegungsangeboten, die über das reine Einkaufen hinausgehen. Wir wollen die Innenstadt daher durch eine stärkere Verkehrsberuhigung und die Schaffung von begrünten, attraktiven, inklusiven Aufenthaltsorten für alle Generationen aufwerten.
Die Linke
Was die Innenstadt für Jugendliche attraktiv macht:
Eine kompakte Fußgängerzone mit kurzen Wegen und erste gute Ansätze für kostenfreie Bewegung wie die neuen Sportboxen.
was fehlt:
Aus unserer Sicht fehlen attraktive, wettergeschützte Treffpunkte in der City (mit Sitzgelegenheiten und WLAN), an denen sie verweilen können, ohne Geld ausgeben zu müssen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Die Innenstadt ist für Familien und Jugendliche attraktiv, wenn sie nicht nur Einkaufsort, sondern auch Aufenthalts- und Begegnungsraum ist. Dazu gehören sichere Wege, Grün, Sitzmöglichkeiten, Spiel- und Bewegungsangebote sowie Orte, an denen Jugendliche willkommen sind, ohne etwas konsumieren zu müssen. Davon haben wir in Buchholz noch zu wenig. Gerade für Jugendliche fehlen attraktive, frei zugängliche Treffpunkte und Angebote im öffentlichen Raum.
Wie wollen Sie Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen in Buchholz stärken – nicht nur durch Schule, sondern auch durch Jugendpflege, Vereine, Elternangebote und außerschulische Partner?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Medienkompetenz ist heute eine Schlüsselkompetenz und darf nicht allein Aufgabe der Schulen sein. Ich möchte die Zusammenarbeit von Jugendpflege, Vereinen, Stadtbücherei, Polizei sowie weiteren außerschulischen Partnern stärken und Eltern durch Informations- und Beratungsangebote unterstützen. Themen wie Datenschutz, Cybermobbing, Desinformation, Künstliche Intelligenz und ein verantwortungsvoller Umgang mit sozialen Medien sollten altersgerecht vermittelt werden. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, digitale Medien sicher, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen. Die Stadt kann dabei Partner vernetzen, Angebote fördern und bestehende Initiativen besser sichtbar machen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Hierzu könnte es, sofern noch nicht vorhanden, Angebote des Familienbüros der Stadt geben. Hierbei könnte auch die Stadtbücherei einbezogen werden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation. Schulcurricula bestimmt zwar das Land, doch die Kommunalpolitik hat vor Ort einige Hebel:
• Gute Infrastruktur: Als Schulträger sorgt Buchholz für funktionierende IT an städtischen Schulen. Zudem bauen wir die Stadtbücherei zum digitalen Lernort aus.
• Kommunales Netzwerk: Schulen, Volkshochschule, präventiv wirkende Bündnisse sowie Vereine und das Jugendzentrum werden an einen Tisch gebracht, um Medienprojekte lokal
zu bündeln.
• Aktivierende Jugendarbeit: Städtisch geförderte Workshops zu KI, Fake News und Cybermobbing in Jugendzentren sowie Schulungen für ehrenamtliche Übungsleiter in
Sport- und Jugendvereinen zum Thema „Social Media“.
• Informierte Eltern: Niedrigschwellige Orientierungs- und Infoabende zur digitalen Mediennutzung im Familienalltag.
• Mentale Gesundheit & Schutzräume: Niedrigschwellige, anonyme Anlaufstellen für Sorgen, Schulstress o. mentale Belastungen im Alltag (z.B. d. Cyber-Mobbing).
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Siehe 27. Und eben durch wie von Ihnen genannt Jugendpflege, Vereine etc.
Freie Bürger Buchholz
Unterricht macht die Stadt nicht. Was sie hat, sind eigene Einrichtungen und gute Kontakte, und die sollte sie nutzen.
Die Stadtbücherei ist dafür der naheliegendste Ort. Sie erreicht Kinder und Eltern ohnehin und kann Kurse und Sprechstunden anbieten, von Recherche über Quellenprüfung bis zum Umgang mit KI-Werkzeugen, die inzwischen jeder für Hausaufgaben nutzt.
Die Jugendpflege erreicht die Älteren dort, wo sie ohnehin sind. Das funktioniert aber nur ohne erhobenen Zeigefinger. Wer Jugendlichen erklärt, ihr Handy sei das Problem, hat sie nach zwei Minuten verloren.
Bei den Eltern liegt die eigentliche Lücke. Viele fühlen sich überfordert und wissen nicht, was altersgerecht ist. Solche Abende gehören gemeinsam mit Schulen, Elternvertretungen und der Präventionsstelle der Polizei organisiert.
Und Medienkompetenz heißt nicht nur Schutz vor Risiken, sondern auch, digitale Werkzeuge sinnvoll bedienen zu können.
SPD
Medienkompetenz, gerade auch in Bezug auf KI- generierte Bilder, ist heute genauso wichtig wie Lesen, Schreiben und Rechnen.
Kinder müssen lernen,
• Informationen einzuordnen,
• Falschmeldungen zu erkennen,
• soziale Medien verantwortungsvoll zu nutzen,
• ihre Daten zu schützen.
Dabei dürfen wir Eltern nicht alleinlassen.
Ich möchte deshalb gemeinsam mit Schulen, Volkshochschule, Jugendpflege und Beratungsstellen regelmäßig Informationsveranstaltungen für Familien anbieten.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Medienkompetenz darf kein reines Schulthema sein, sondern muss als lebensweltliche Kompetenz in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verankert werden. Wir setzen auf ein vernetztes System, das Jugendliche in ihrer gesamten Lebensrealität begleitet. Wir stärken die Medienkompetenz durch die Vernetzung der Akteur*innen auf Landkreisebene (bspw. Medienzentrum, Reso-Fabrik) sowie die Integration digitaler Bildung in die Arbeit lokaler Vereine. Parallel dazu setzten wir uns für den Erhalt von Beratungsangeboten für Eltern, Kinder und Jugendlichen ein.
Die Linke
Ganz genau so
Wir werden die Fachverwaltung mit der Erarbeitung konkreter Konzepte beauftragen, und unsere Schulen, Vereine, die Jugendpflege vernetzen. Wir fordern, u.a. im JuZ Medienprojekte (Prävention gegen Cybermobbing, Datenschutz, Gaming-Kultur) zu etablieren.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Medienkompetenz wird vor allem in Familie und Schule vermittelt. Die Stadt kann ergänzend sensibilisieren, informieren und bestehende Angebote unterstützen. Im Rahmen der Jugendpflege können außerschulische Angebote und Workshops zu Themen wie soziale Medien, Cybermobbing, Datenschutz, Desinformation oder KI stattfinden. Wichtig ist mir außerdem, Eltern auf vorhandene Beratungs- und Informationsangebote aufmerksam zu machen und kompetente Partner miteinander zu vernetzen.
Wie lässt sich das gesellschaftliche Miteinander in Buchholz konkret stärken?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen und Verantwortung übernehmen. Deshalb möchte ich Vereine, Ehrenamt, Nachbarschaftsinitiativen und die offene Kinder- und Jugendarbeit stärken. Gleichzeitig brauchen wir attraktive öffentliche Räume, in denen sich Menschen aller Generationen treffen können. Wichtig sind außerdem eine bürgernahe Verwaltung, transparente Entscheidungen und echte Beteiligungsmöglichkeiten. Wo miteinander gesprochen statt übereinander geurteilt wird, wächst Vertrauen, und damit auch der Zusammenhalt in unserer Stadt.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Es gibt in Buchholz viele tolle Einrichtungen/Vereine/Events/Ideen, die das gesellschaftliche Miteinander stärken. Wichtig ist, diese Einrichtungen miteinander zu vernetzen und aktiv zu fördern. Die Idee einer Bürgerstiftung des Bürgermeisterkandidaten Herrn Riedel wäre ein Baustein für diese Förderung. Ebenso wäre die Arbeit von fee (Ehrenamt) zu stärken, um niedrigschwellig Menschen miteinander zu verbinden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Miteinander entsteht durch Begegnung. Wir stärken das Miteinander durch:
• Zusätzliche Veranstaltungen (Kultur, Sport, Feste, …) in der Innenstadt über das gesamte Jahr
• Förderung von Nachbarschafts- und Stadtteilfesten.
• Ausbau sowie Förderung von generationenübergreifenden Begegnungsorten.
• Wertschätzung und Stärkung des Ehrenamts durch eine städtische Ehrenamtskarte.
• Förderung interkultureller Begegnungsformate.
• Einrichtung eines „Hauses der Vereine“ oder eines Zentrums für „Kultur und Kommunikation“
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Ein starkes Miteinander entsteht nicht durch politische Sonntagsreden, sondern im konkreten Alltag. Als Stadtelternrat wissen Sie am besten: Wenn Schulen, Kitas und Vereine verlässlich funktionieren und Ort der Begegnung sind, ist das die beste Basis für eine funktionierende Stadtgemeinschaft. Genau darauf konzentrieren wir unsere Arbeit.
Freie Bürger Buchholz
Miteinander entsteht nicht durch neue städtische Programme, sondern dort, wo Menschen ohnehin zusammenkommen: in Vereinen, bei der Feuerwehr, in Kirchengemeinden, in Nachbarschaften.
Die Stadt kann dafür vor allem eines tun, nämlich Hürden abbauen. Die Zuschussrichtlinien für Vereine gehören überprüft und vereinfacht, damit ehrenamtliche Arbeit nicht an Formularen hängen bleibt. Die Freiwilligenagentur f.e.e und die Ehrenamtsmesse verdienen verlässliche Unterstützung.
Feste sind das Zweite. Das Stadtfest findet 2026 zum fünfzigsten Mal statt, dazu kommen die Feste in den Ortschaften. Solche Anlässe bringen Menschen zusammen, die sich sonst nicht begegnen, und sie brauchen eine langfristige Perspektive statt jährlicher Unsicherheit.
Und drittens der Ton. Wie im Rat miteinander umgegangen wird, färbt auf die Stadt ab. Als parteiunabhängige Gruppe wollen wir zeigen, dass man in der Sache hart streiten kann, ohne persönlich zu werden.
SPD
Indem Menschen miteinander ins Gespräch kommen.
Ich wünsche mir mehr Begegnungen zwischen Jung und Alt, zwischen Vereinen, Schulen, Kultur und Ehrenamt.
Deshalb möchte ich Stadtteilfeste, Vereinskooperationen und generationsübergreifende Projekte stärker unterstützen.
Eine Stadt funktioniert am besten, wenn Menschen sich kennen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Das gesellschaftliche Miteinander in Buchholz lässt sich stärken, indem wir Räume für Begegnung schaffen, die über den Konsum hinausgehen und soziale Barrieren abbauen. Wir wollen das Miteinander durch die aktive Einbindung aller Generationen in politische Prozesse, beispielsweise durch die Förderung von Jugendpartizipation und Stadtschülerräten einbinden. Gleichzeitig wollen wir inklusive Begegnungsorte im öffentlichen Raum schaffen und durch bezahlbaren Wohnraum eine soziale Durchmischung der Stadtgesellschaft ermöglichen. Dazu unterstützen wir die Vereinskultur und das Ehrenamt als zentrale Säulen des sozialen Zusammenhalts in Buchholz.
Die Linke
Wir brauchen mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum – schattige Sitzgelegenheiten, öffentliche Trinkbrunnen, freies WLAN und gepflegte Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Orte wie der Rathausplatz, der Stadtpark oder unsere Dorfplätze in den Ortsteilen müssen Treffpunkte für alle Generationen sein.
Solche Orte braucht es dezentral in den Ortsteilen und auch in neuen Wohnbaugebieten.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Gesellschaftliches Miteinander entsteht dort, wo Menschen sich begegnen, Verantwortung übernehmen und sich zugehörig fühlen. Die Stadt kann dafür gute Rahmenbedingungen schaffen: Vereine und Ehrenamt stärken, Begegnungsorte erhalten, Nachbarschafts- und Beteiligungsprojekte unterstützen und unterschiedliche Gruppen gezielt zusammenbringen. Wichtig ist mir auch eine offene, respektvolle Debattenkultur und dass Beteiligung ernst genommen wird.
Welche Maßnahmen planen Sie für hitzeresiliente Schul- und Freizeitflächen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Hitzevorsorge wird auch in Buchholz immer wichtiger. Bei der Planung und Sanierung von Schulhöfen, Spiel- und Freizeitflächen möchte ich deshalb auf mehr Bäume, natürliche Beschattung, Grünflächen und möglichst wasserdurchlässige Beläge setzen. Wo sinnvoll, sollen Trinkwasserspender und ausreichend Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Gleichzeitig sollten versiegelte Flächen reduziert und bestehende Anlagen schrittweise an die Folgen des Klimawandels angepasst werden. Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche Schulen, Spielplätze und Freizeitflächen auch an heißen Tagen sicher und gerne nutzen können. Klimaanpassung ist für mich eine Daueraufgabe der kommunalen Infrastrukturplanung.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wichtig wäre u.a., die Spielplätze und Freiflächen mit Sonnenschutz zu versehen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der Klimawandel erfordert Anpassung unserer Freiflächen:
• Entsiegelung von Schulhöfen und Schaffung von Grün- und Schatteninseln mit Bäumen.
• Installation von Trinkwasserspendern an allen Schulen und öffentlichen Plätzen.
• Sonnenschutzsegel über Spielgeräten und Schulhofbereichen.
• Gründächer und Fassadenbegrünung an Schul- und Sportgebäuden.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Entsiegelung von Schulhöfen, gezielte Baumpflanzungen als Schattenspender, die Installation von Trinkwasserbrunnen und die Schaffung grüner Oasen auf öffentlichen Spielplätzen.
Freie Bürger Buchholz
Wir gehen das praktisch an, nicht als Klimaprogramm. Ein Schulhof ohne einen einzigen Schattenplatz ist kein Klimaproblem, sondern schlecht geplant.
Das Wirksamste sind Bäume. Sie kosten wenig, halten Jahrzehnte und kühlen besser als jede Technik. Bei Sanierungen und Neuanlagen von Schulhöfen gehört Verschattung selbstverständlich mitgeplant, dazu Trinkwasserspender, die im Sommer ohnehin gebraucht werden.
In den Gebäuden helfen einfache Dinge: außenliegender Sonnenschutz an Südfassaden und Querlüftung. Das ist Standard bei jeder Sanierung und muss nicht extra beschlossen werden.
Was wir nicht wollen, sind teure Einzelprojekte mit Vorzeigecharakter. Das Geld ist in einem sanierten Dach und ein paar gepflanzten Bäumen besser angelegt als in Konzepten.
SPD
Heiße Sommer werden häufiger.
Darauf müssen wir reagieren.
Ich möchte deshalb:
• mehr Bäume pflanzen,
• zusätzliche Schattenspender schaffen,
• Trinkwasserangebote ausbauen,
• helle Oberflächen statt dunklem Asphalt prüfen,
• Schulhöfe stärker begrünen.
Das verbessert das Klima und macht den Aufenthalt deutlich angenehmer.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um Schul- und Freizeitflächen hitzeresilient zu gestalten, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, der die Versiegelung reduziert und die natürliche Kühlleistung der Umwelt nutzt. Dazu gehört für uns die Entsiegelung und Begrünung von Flächen, energetische Sanierungen und Klimaanpassungen, die Schaffung von natürlichen Schattenplätzen sowie die Integration von Wasserflächen zur Speicherung von Regenwasser. Neubauten sollten von Beginn an hitzeresilient geplant werden.
Die Linke
Gemeinsam mit unseren Schulleitungen sollten wir versuchen, Schulhöfe zu entsiegeln und mit schattenspendenden Bäumen zu versehen.
Das gilt im übrigen auch für unsere Innenstadt. Auf Spielplätzen sind bereits Maßnahmen getroffen worden, um diese zu verschatten.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Derzeit wird ein Klimawandelanpassungskonzept erarbeitet.
Wie sichern Sie langfristig ausreichend Bewegungsräume für Kinder?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ausreichend Bewegungsräume müssen bei jeder Stadtentwicklung mitgedacht werden. Ich möchte bestehende Spiel‑, Sport- und Grünflächen erhalten, bedarfsgerecht ausbauen und bei neuen Wohngebieten frühzeitig einplanen. Ebenso wichtig sind sichere Schulhöfe, Bolzplätze und frei zugängliche Bewegungsangebote. Kinder brauchen wohnortnahe Räume zum Spielen, Toben und Sporttreiben. Das ist eine wichtige Investition in ihre Gesundheit und Entwicklung.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Bebauung ist möglichst auf den Innenbereich der Stadt zu begrenzen. Spielplätze, Skaterbahnen etc. und Grünanlagen sind in ausreichender Form bei der Bebauung zu berücksichtigen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch Schutz und Pflege bestehender Spiel- und Bolzplätze, die verpflichtende Einplanung von Bewegungs- und Spielflächen bei allen Neubauprojekten sowie die Öffnung von Schulhöfen als Bewegungsräume am Nachmittag. Weiterhin sollte geprüft werden ob Buchholz einen Abenteuerspielplatz analog Jesteburg zentrumsnah einrichten kann.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Indem wir bei Bauplanungen Freiflächen und Spielplätze von Beginn an verbindlich schützen. Zudem wollen wir bestehende Infrastruktur besser nutzen: Schulsportanlagen und Höfe sollen nach Unterrichtsschluss sowie in den Ferien unbürokratisch für Vereine und Jugendliche geöffnet werden.
Freie Bürger Buchholz
Flächen sichert man planungsrechtlich, nicht durch Absichtserklärungen. Bei jedem neuen Quartier gehören Spiel- und Bewegungsflächen im Bebauungsplan festgesetzt, nicht als Restfläche übrig gelassen.
Ebenso wichtig ist, vorhandene Flächen nicht Stück für Stück anderweitig zu verplanen. Jede einzelne Entscheidung wirkt klein, in der Summe verschwindet die Fläche.
Und wir brauchen Angebote für Ältere. Viele Plätze sind auf Kleinkinder ausgelegt, ab zehn fällt man durchs Raster.
SPD
Bei jeder größeren Stadtentwicklung muss ausreichend Platz für Bewegung eingeplant werden.
Spielplätze, Bolzplätze, Sportflächen und Grünanlagen dürfen nicht der letzte Punkt auf einer Planungsliste sein.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass Bewegungsflächen genauso selbstverständlich mitgeplant werden wie Straßen oder Parkplätze.
Denn Kinder brauchen Platz zum Spielen, Rennen und Toben.
Das kann keine App ersetzen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um langfristig ausreichend Bewegungsräume für Kinder in Buchholz zu sichern, setzen wir auf eine integrierte Stadtplanung, die Spiel‑, Sport- und Naturflächen als essenzielle Infrastruktur begreift. Die Schaffung von Wohnraum muss mit dem Ausbau der sozialen Infrastruktur gekoppelt sein. Zudem sollten Naturräume immer mit gedacht werden. Durch den Ausbau sicherer Schul- und Radwege wollen wir Kindern ermöglichen sich eigenständig und sicher durch die Stadt zu bewegen.
Die Linke
Wir sollten sicherstellen, das Schulhöfe und Sportplätze nachmittags und in den Ferien für freie Bewegungsangebote geöffnet bleiben.
Die kostenlosen Sportboxen wollen wir weiter ausbauen und in vorhanden Parkanlagen zur Verfügung stellen.
In neuen Baugebieten werden wir darauf achten, das solche Bewegungsräume geschaffen werden.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Bewegungsräume müssen bei der Stadtentwicklung von Anfang an mitgedacht werden. Dazu gehören Spielplätze, Bolzplätze, Sportflächen, Schulhöfe, Grünflächen und sichere Wege, auf denen Kinder sich selbstständig bewegen können. Bei neuen Wohngebieten müssen ausreichend Flächen dafür eingeplant und bestehende Flächen geschützt und gepflegt werden. Wichtig sind mir auch frei zugängliche Bewegungsangebote, die unabhängig vom Geldbeutel genutzt werden können.
Wie bewerten Sie die Entwicklung der Rütgersfläche insgesamt?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die Entwicklung der Rütgersfläche bietet die Chance, dringend benötigten Wohnraum und neue städtebauliche Impulse zu schaffen. Gleichzeitig muss sie sich an der vorhandenen Infrastruktur orientieren. Schulen, Kitas, Straßen, medizinische Versorgung und Freizeitangebote müssen mitwachsen. Mein Ziel ist eine ausgewogene Entwicklung, die langfristig tragfähig ist und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger erhält.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Es ist zu begrüßen, dass diese innerstädtische Fläche saniert wird, da dort in Bahnhofsnähe ein autoarmes Wohngebiet entstehen kann.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Die Rütgersfläche ist eine zentrale Chance für Buchholz. Eine schrittweise Entwicklung als autoarmes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität wird diesen Bereich von Buchholz deutlich aufwerten. Der geplante Drittelmix (u.a. mit preis-gedämpften Wohnraum) wird die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ermöglichen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir befürworten die schrittweise Entwicklung der Rütgersfläche als autoarmes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität und Platz für Verweilen. Im Fokus stehen bezahlbarer Wohnraum und eine sehr gute Rad- und Fußweganbindung – und zwar unabhängig von der Realisierung einer Ortsumfahrung „Ostring“.
Freie Bürger Buchholz
Die Fläche zu entwickeln ist richtig. Ein brachliegendes Industriegelände direkt am Bahnhof ist Innenentwicklung im besten Sinne, besser als jedes neue Baugebiet auf der grünen Wiese.
Entscheidend ist die Reihenfolge. Rund 1.260 Wohnungen erzeugen Verkehr, der über die heutigen Straßen nicht abfließt. Ohne verbindliche Realisierung der Ostumfahrung wird aus dem Quartier ein Problem für die ganze Stadt.
Und Altlasten gehören sauber geklärt, bevor gebaut wird.
SPD
Die Entwicklung der Rütgersfläche ist eine große Chance für Buchholz. Dort kann ein lebendiges Stadtquartier mit modernem Wohnraum, Arbeitsplätzen, Freizeitangeboten und Grünflächen entstehen. Wichtig ist mir eine gute Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit statt eines reinen Wohngebiets. Von Anfang an müssen Kitas, Schulen, Spielplätze, Sportangebote, Bus- und Verkehrsanbindung mitgedacht werden. So entsteht ein Quartier, auf das Buchholz langfristig stolz sein kann.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Entwicklung der Rütgersfläche ist für uns von großer Bedeutung, denn: Wo mehr zentral gebaut und verdichtet wird, findet pro Quadratmeter Wohnfläche weniger Versiegelung statt und Naturbereiche können Naturbereiche bleiben. Zudem liegt die Rütgersfläche zentral im Stadtgebiet nah am Bahnhof und Innenstadt wodurch zusätzliches Verkehrsaufkommen minimiert wird. Zentraler heißt: Mehr Fuß, mehr Fahrrad, mehr ÖPNV.
Die Linke
Es ist gut, dass die Altlastensanierung nun endlich Fahrt aufnimmt. Ebenso positiv ist zu bewerten, dass hier dringend benötigter Wohnraum entsteht, um das Wohnen in Buchholz bezahlbar zu gestalten.
Kritisch sehen wir jedoch, dass in den aktuellen Entwürfen noch zu wenig Begegnungs- und Bewegungsräume für Kinder, Jugendliche, Familien und Senior*Innen mitgedacht werden. Hier werden wir in den weiteren Planungen und Ausschussberatungen gezielt nachschärfen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Sehr positiv aufgrund Innenstadt-Lage. Sanierung nach Jahrzehnten!
Welche Nutzungsmischung halten Sie dort für sinnvoll?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ich halte eine ausgewogene Nutzungsmischung für sinnvoll: Wohnraum für unterschiedliche Lebensphasen, ergänzende Gewerbe- und Dienstleistungsflächen sowie ausreichend Grün- und Aufenthaltsbereiche. Gleichzeitig müssen Schulen, Kitas, Verkehr und medizinische Versorgung von Anfang an mitgedacht werden. Die Entwicklung sollte sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und die bestehende Infrastruktur nicht überlasten.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Es sollte ein lebendiges Quartier mit einer Mischnutzung entstehen, in der neben Wohnbebauung (Hamburger Drittelmix) auch gemeinschaftsförderndes Kleingewerbe, Spielplätze, eine Kita, evt. ein Hostel neben naturnah gelassene Flächen einen Platz erhalten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Eine gesunde Mischung aus bezahlbarem Wohnraum für Familien und Senioren, etwas Kleingewerbe, viel Grün/Freizeitflächen sowie integrierter sozialer Infrastruktur (Kita/Betreuung) bei hervorragender ÖPNV- und Radanbindung.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 58
Freie Bürger Buchholz
Schwerpunkt Wohnen, aber keine reine Schlafstadt. Ein Quartier dieser Größe braucht Nahversorgung im Gebiet, sonst fahren 1.260 Haushalte für jede Kleinigkeit los.
Die Lage direkt am Bahnhof ist zu gut für reines Wohnen. Büro- und Dienstleistungsflächen gehören dorthin, wo man ohne Auto hinkommt.
Dazu Kita und Betreuung im Quartier statt später nachgerüstet. Und eine Wohnungsmischung, die für Familien und Ältere funktioniert, nicht nur für Kapitalanleger.
SPD
Ich wünsche mir ein Quartier für alle Generationen.
Dazu gehören:
• bezahlbare Mietwohnungen,
• Eigentumswohnungen,
• Reihenhäuser für Familien,
• seniorengerechtes Wohnen,
• sozialer Wohnungsbau,
• kleine Gewerbeflächen,
• Arztpraxen,
• Gastronomie,
• Grünflächen,
• Spielplätze,
• Begegnungsorte.
Ich möchte außerdem, dass möglichst viele Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt werden können.
Ein modernes Quartier bedeutet für mich Lebensqualität und nicht möglichst viele Parkplätze.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wichtig ist bezahlbarer Wohnraum, welcher für junge Familien, Singles, junge Erwachsene als auch für Senior*innen attraktiv ist. Unverzichtbar ist die direkte Integration von Einrichtungen wie Kitas, Schulplätzen sowie Begegnungsstätten. Ein ausreichender Teil der Fläche muss als öffentliche Grünfläche erhalten bleiben oder gestaltet werden (Hitzeschutz). Eine Ansiedlung von kleinteiligem Gewerbe kann sinnvoll sein, sofern diese die Wohnqualität nicht beeinträchtigen.
Die Linke
Der Drittelmix ist der richtige Rahmen für die Rütgersfläche – aber Beton allein schafft kein Quartier. Wir stimmen Bauplänen nur zu, wenn die soziale Infrastruktur verbindlich mitgebaut wird:
Kitas als Mehrgenerationen-Treffs: Keine isolierten Einrichtungen, sondern Räume für Nachbarschaftscafés, Seniorentreffs und Vor-Ort-Begegnung von Jung und Alt.
Freie Bewegungsräume: Sichere Spiel- und Freiflächen sowie gefahrlose Schulwege.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Geplant sind Reihenhäuser und insbesondere Mehrgeschosswohnungsbau im Drittelmix (gefördert/freie Miete/Eigentum). Damit können benötigte kleinere Wohnungen für alleinstehende Menschen, aber auch größere für Familien, mit verschiedenem Einkommen stadtnah entstehen.
Wie wollen Sie bezahlbaren Wohnraum für Familien sichern?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Bezahlbarer Wohnraum entsteht durch eine vorausschauende Stadtentwicklung. Neben der verantwortungsvollen Ausweisung neuer Baugebiete sehe ich großes Potenzial in der Umnutzung geeigneter Gewerbe- und Bestandsimmobilien zu Wohnraum. Das kann häufig schneller umgesetzt werden als Neubau auf der grünen Wiese und trägt dazu bei, Flächen effizient zu nutzen. Gleichzeitig müssen Genehmigungsverfahren zügig begleitet und bei neuen Baugebieten unterschiedliche Wohnformen für Familien berücksichtigt werden. Entscheidend ist, dass Kitas, Schulen, Verkehr und medizinische Versorgung mitwachsen. Nur wenn Wohnraum und Infrastruktur gemeinsam geplant werden, bleibt Buchholz auch für Familien langfristig lebenswert und bezahlbar.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Denkbare Wege wären u.a. die Vergabe von Grundstücken in öffentlicher Hand in Erbpacht und gemeinwohlorientierte Wohnprojekte/Baugemeinschaften.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Bezahlbares Wohnen ist die Frage in Buchholz.
• Einführung einer verbindlichen Quote für Sozialwohnungen/preisgedämpften Wohnraum (mind. 30%) bei neuen Großprojekten
• Vorrangige Vergabe städtischer Grundstücke an Genossenschaften und gemeinwohlorientierte Bauträger (z.B. KWG) statt Höchstpreisverfahren
• Realisierung eines Einheimischen-Modells, bei dem über Kriterien die Vergabe von städtischen Baugrundstücken zu attraktiven Preisen erfolgt.
• Förderung von Baugemeinschaften und mehrgenerativem Wohnen
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir setzen auf eine verbindliche Quote von mindestens 40 % Sozialwohnungen/preisgedämpftem Wohnraum bei neuen Bauvorhaben sowie auf die Nutzung von Innenentwicklungspotenzialen (Nachverdichtung, Aufstockung). Um Mietpreise dauerhaft niedrig zu halten, unterstützen wir das Einbringen städtischer Flächen in die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) des Landkreises.
Freie Bürger Buchholz
Der wirksamste Hebel gegen hohe Preise ist Angebot. In Buchholz wird Wohnen teuer, weil zu wenig gebaut wird, während der Zuzug aus Hamburg anhält. Wer das ändern will, muss Bauland ausweisen und Genehmigungen beschleunigen.
Da liegt viel brach. Verfahren dauern zu lange, und jeder Monat kostet Geld, das am Ende auf die Miete umgelegt wird. Den Bauturbo sollte Buchholz konsequent nutzen, um auf ausgewiesenen Flächen schneller zu Baurecht zu kommen.
Innenentwicklung geht vor Neuausweisung. Der Lerchenpark ist dafür das beste Beispiel, ebenso Nachverdichtung, wo sie zum Bestand passt.
Für Familien entscheidend sind ausreichend große Wohnungen. Entstehen überwiegend Ein- und Zweizimmerwohnungen, weil sie sich besser rechnen, hilft das keiner Familie. Das lässt sich in Bebauungsplänen steuern.
Neue städtische Fördertöpfe wollen wir nicht. Das Geld ist in Erschließung und Verfahren besser angelegt.
SPD
Das ist für mich eines der wichtigsten Themen überhaupt.
Immer mehr Familien erzählen mir, dass sie in Buchholz keine bezahlbare Wohnung mehr finden. Manche ziehen weg, obwohl sie eigentlich gerne bleiben würden.
Das möchte ich ändern. Deshalb setze ich mich für die Gründung einer kommunalen Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft ein. Sie soll dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen und erhalten.
Gleichzeitig brauchen wir weiterhin private Investoren. Die Stadt wird den Wohnungsbedarf nicht allein decken können.
Ich wünsche mir einen gesunden Mix aus kommunalem, genossenschaftlichem und privatem Wohnungsbau. So entstehen unterschiedliche Wohnformen für unterschiedliche Lebenssituationen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir sichern bezahlbaren Wohnraum, indem wir die Schaffung neuer Wohnflächen mit den Investoren fest vereinbaren und einfordern. Dies ist durch neue Konzepte der modularen Bauweise und Gebäudetyp E möglich. Bei Neubauprojekten setzen wir uns für feste Quoten an sozial gebundenen Wohnungen ein, um eine soziale Durchmischung zu gewährleisten.
Die Linke
Dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Familien schaffen wir nur durch die öffentliche Hand. Befristete Investoren-Förderungen reichen nicht aus.
Wir setzen auf zwei konkrete Säulen:
Bauen mit der KWG: Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Niedersachsen-Harburg (KWG) muss in Buchholz gezielt bezahlbare Familienwohnungen errichten.
kAöR als eigene Wohnungsbaugesellschaft nutzen: Wir befürworten die Ausweitung der Buchholzer kAöR zu einer voll handlungsfähigen Wohnungsbaugesellschaft. Über eine einfache Satzungsänderung kann sie städtische Flächen direkt entwickeln, bebauen und verwalten.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Siehe Frage 59. Außerdem kooperiert die Stadt Buchholz mit der Kommunalen Wohnungsgesellschaft. Für mich wäre wichtig, solche Wohnungen nicht an den Stadtrand zu bauen.
Welche Rolle können kommunale oder genossenschaftliche Modelle dabei spielen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Genossenschaften können einen wichtigen Beitrag zu dauerhaft bezahlbarem Wohnraum leisten und sollten von der Stadt unterstützt werden. Auch kommunale Wohnungsbaugesellschaften können dort sinnvoll sein, wo sie wirtschaftlich tragfähig sind. Entscheidend ist für mich jedoch ein ausgewogener Mix aus privaten, genossenschaftlichen und kommunalen Akteuren. So schaffen wir mehr Wohnraum, ohne die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu gefährden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Beide Modelle sind sehr wichtig. Genossenschaftliche Modelle sollten in Buchholz eine größere Rolle spielen und von der Stadt nicht nur akzeptiert, sondern auch aktiv gefördert werden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Eine Schlüsselrolle! Genossenschaften und die kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) schaffen dauerhaft bezahlbaren Wohnraum, der der Spekulation und dem Auslaufen von Mietpreisbindungen entzogen ist. Die Stadt muss Flächen gezielt für solche Träger reservieren.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
s. 60
Freie Bürger Buchholz
Wohnraum entsteht, wo gebaut werden darf und wo sich Bauen rechnet. Der Hebel der Stadt liegt bei Bauland, schnellen Verfahren und maßvollen Auflagen, nicht bei staatlicher Wohnungswirtschaft.
Die KWG des Landkreises, an der Buchholz beteiligt ist, kann eine Ergänzung sein, wo der Markt eine Lücke lässt. Ersatz für privates Bauen ist sie nicht.
Genossenschaften begrüßen wir ausdrücklich: private Selbstorganisation statt neuer städtischer Strukturen.
SPD
Eine sehr wichtige.
Kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen denken langfristiger als viele private Investoren.
Sie können dafür sorgen, dass Wohnungen auch nach vielen Jahren noch bezahlbar bleiben.
Ich sehe sie deshalb als sinnvolle Ergänzung zum privaten Wohnungsmarkt.
Nicht als Konkurrenz.
Nur gemeinsam werden wir den Wohnraummangel lösen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Rütgersfläche ist in Privatbesitz und durch die notwendige Sanierung der Fläche werden hohe Summen investiert werden müssen. Die Grundstückspreise sind entsprechend hoch anzusetzen. Kommunale und genossenschaftliche Projekte werden aus unserer Sicht eher an anderen Orten in Buchholz verwirklicht, oder sie binden Geld der Stadt, für das an anderere Stelle mehr Leistung erreicht werden kann.
Die Linke
Sie können nicht nur eine Rolle spielen – sie müssen die zentrale Rolle spielen! Nur kommunale Träger und Genossenschaften garantieren Wohnraum, der dauerhaft spekulationsfrei und bezahlbar bleibt.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Kommunale und genossenschaftliche Modelle können einen wichtigen Beitrag zu dauerhaft bezahlbarem Wohnraum leisten. Genossenschaften entziehen Wohnungen kurzfristigen Renditeinteressen und sichern langfristige Mietbindungen. Die Stadt kann unterstützen, indem sie eigene Grundstücke gezielt vergibt, Konzeptvergaben nutzt und bei neuen Baugebieten Flächen für geförderten, genossenschaftlichen oder kommunalen Wohnungsbau sichert. Entscheidend ist ein guter Mix verschiedener Wohnformen.
Wie vermeiden Sie zusätzliche Verkehrsprobleme durch neue Baugebiete?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Zusätzliche Verkehrsprobleme lassen sich nur vermeiden, wenn die Infrastruktur mitwächst. Kurzfristig setze ich auf eine intelligente digitale Steuerung des Verkehrsflusses, um Staus zu reduzieren und bestehende Straßen besser zu nutzen. Langfristig ist die Realisierung der Ostumfahrung entscheidend, um die Innenstadt und bestehende Wohngebiete dauerhaft vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Neue Baugebiete dürfen deshalb nur gemeinsam mit einer vorausschauenden Verkehrsplanung entwickelt werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Grundsätzlich setzen wir auf den öffentlichen Nahverkehr und den Ausbau der Fahrradwege. Neue Baugebiete sind immer auch unter dem Gesichtspunkt der Verkehrssituation und der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zu betrachten. Die Rütgersfläche ist für die Bebauung geeignet, da die Nähe zur Innenstadt und die Anbindung an die Bahn eine verkehrsarme Entwicklung des Quartiers zulässt. Das angedachte Neubaugebiet „Stadtausgang West” lehnen wir ab.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch integrierte Mobilitätskonzepte vor Baubeginn: Direkte ÖPNV-Anbindung, durchgehende Rad- und Fußwege, digitale Verkehrssteuerung, Carsharing-Angebote sowie die Vermeidung von Nadelöhren im Straßennetz.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die ÖPNV- und Radweganbindung muss bei B‑Plänen zwingend mit geplant werden. Statt millionenschwerer Großprojekte setzen wir auf die gezielte Beseitigung punktueller Engpässe (z. B. den zweispurigen Neubau des Mühlentunnels) sowie auf smarte digitale Verkehrssteuerung und Tempo 30 zur Entlastung von Wohngebieten.
Freie Bürger Buchholz
Verkehr entsteht nicht beim Einzug, sondern bei der Planung. Deshalb gehört eine belastbare Verkehrsuntersuchung vor den Satzungsbeschluss, nicht danach.
Bei großen Quartieren wollen wir Baurecht in Abschnitten. Weitere Abschnitte erst, wenn die Erschließung tatsächlich trägt.
Und ein Quartier muss von Anfang an mit Bus, Rad und zu Fuß funktionieren. Wer das nachrüstet, hat die Wege schon verloren, weil sich Gewohnheiten in den ersten Monaten festsetzen.
SPD
Für mich beginnt Verkehrsplanung nicht nach dem Bau der ersten Häuser.
Sie beginnt vorher.
Deshalb möchte ich bei jedem größeren Baugebiet frühzeitig prüfen:
• Wie kommen Kinder sicher zur Schule?
• Reichen Busverbindungen aus?
• Gibt es genügend Radwege?
• Wo entstehen zusätzliche Belastungen?
Ich wünsche mir kürzere Wege statt immer mehr Verkehr.
Das spart Zeit, schützt das Klima und erhöht die Lebensqualität.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um zusätzliche Verkehrsprobleme durch neue Baugebiete wie die Rütgersfläche zu vermeiden, setzen wir auf eine vorausschauende Planung, die nicht nur den Autoverkehr, sondern die gesamte Mobilität im Blick hat. Die Notwendigkeit von Autofahrten muss reduziert werden und der Ausbau eines leistungsfähigen ÖPNvs und attraktiver Fuß- & Radwege sind hierfür essentiell.
Die Linke
Wir müssen Mobilität neu denken: Wie bewegen wir uns in 10, 15, 20 Jahren fort? Neue Baugebiete dürfen nicht nach Rezepten der 90er geplant werden. Wir vermeiden Verkehr durch:
1) Stadt der kurzen Wege: Kita, Nahversorgung und Spielräume direkt im Quartier reduzieren Wege.
2) sichere Fuß- und Radinfrastruktur zuerst planen (Schulwege), um Elterntaxis gar nicht erst entstehen zu lassen.
3) Moderne Alternativen: ÖPNV-Anbindung ab Tag 1, Carsharing und Quartiersgaragen, On-Demand-Busse
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Neue Baugebiete dürfen nicht geplant werden, ohne die Folgen für den Verkehr mitzudenken. Verkehr und Erschließung müssen von Anfang an Teil der Planung sein: sichere Fuß- und Radwege, gute Anbindungen an Bus und Bahn sowie leistungsfähige Straßen. Nahversorgung, Kitas und andere Alltagsangebote sollten auf kurzen Wegen erreichbar sein. Ziel ist, zusätzlichen Autoverkehr möglichst zu vermeiden, statt ihn später bewältigen zu müssen.
Wie bewerten Sie das Sicherheitsgefühl in Buchholz insgesamt?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Buchholz ist grundsätzlich eine lebenswerte und vergleichsweise sichere Stadt. Dennoch nehmen viele Bürgerinnen und Bürger Unsicherheiten an bestimmten Orten oder zu bestimmten Zeiten wahr. Dieses Sicherheitsgefühl ist ebenso wichtig wie die Kriminalitätsstatistik. Ich möchte Angsträume konsequent abbauen, durch gute Beleuchtung, gepflegte öffentliche Räume, sichtbare Ordnung, enge Zusammenarbeit mit der Polizei und eine bürgernahe Stadtverwaltung.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir nehmen war, dass das Sicherheitsgefühl nicht immer gegeben ist und halten es für wichtig, hierfür mit den davon besonders betroffenen Gruppen ins Gespräch zu gehen, um Lösungsansätze zu entwickeln.,
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der Landkreis Harburg (und damit wahrscheinlich auch Buchholz) weist im Vergleich zur PD Lüneburg und dem Land Niedersachsen eine deutlich geringere Häufigkeitskennzahl auf. In Buchholz gibt es aber an einzelnen Orten (z.B. Bahnhofsumfeld, dunkle Unterführungen, Parkhaus Kabenhof) ein deutliches Unbehagen. Sicherheitsgefühl entsteht durch Sauberkeit, gute Beleuchtung und sichtbare Präsenz des kommunalen Ordnungsdienstes und/oder der Polizei.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Die letzten Bürgerumfragen in Buchholz zeigen: Beim Thema Sicherheit geht es meist um ein subjektives Empfinden und weniger um objektive Gefahrenlagen. Wir nehmen Sorgen ernst, vermeiden aber Panikmache. Das Sicherheitsgefühl stärken wir durch pragmatische Stadtgestaltung: Wir setzen uns für eine gut ausgeleuchtete Straßen‑, Fuß- und Radwegbeleuchtung ein, um Angsträume konsequent zu beseitigen. Belebte Plätze und mobile Sozialarbeit schaffen Sicherheit.
Freie Bürger Buchholz
Buchholz ist keine gefährliche Stadt. Aber das Sicherheitsgefühl hat gelitten, und das ist kein Gerede.
Am Bahnhof werden regelmäßig Fahrräder gestohlen. In der Innenstadt kommt es zu Gewaltvorfällen. Dazu alkoholbedingte Gruppenbildungen, Vermüllung und dunkle Ecken an Kabenhof und Peets Hoff.
Für uns gilt: Regeln gelten für alle, ohne Ansehen der Person. Wer sich nicht daran hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Dass das lange relativiert wurde, hat Vertrauen gekostet.
SPD
Viele Menschen fühlen sich in Buchholz wohl, aber an manchen Orten nicht mehr so sicher wie früher. Dieses Gefühl müssen wir ernst nehmen. Sicherheit braucht Polizei und eine gute Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden. Sie entsteht aber auch durch Sauberkeit, gute Beleuchtung, gepflegte öffentliche Räume und lebendige Plätze. Ich möchte, dass sich alle Generationen in Buchholz sicher fühlen – tagsüber und auch am Abend.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Das Sicherheitsgefühl in Buchholz ist ein vielschichtiges Thema, das weit über die bloße Abwesenheit von Kriminalität hinausgeht. Es umfasst für uns auch die physische Sicherheit im öffentlichen Raum ebenso wie das soziale Vertrauen und die psychologische Sicherheit im Alltag. Durch die Schaffung von Begegnungsorten, einem Angebot der sozialen Arbeit und baulichen Veränderungen wie einer intelligenten Beleuchtung stärken wir den sozialen Zusammenhalt und das Wohlbefinden aller Bürger*innen.
Die Linke
Obwohl die Statistik sinkt, nimmt das Unbehagen zu. Statistiken nützen aber nichts, wenn Bauchschmerzen bleiben. Statt Repression setzen wir auf soziale Sicherheit und gute Stadtgestaltung:
Angsträume beseitigen: Helle Beleuchtung und Übersichtlichkeit auf Schulwegen, in Parks, an Haltestellen und am Bahnhof.
Soziale Präsenz: Streetwork und Jugendarbeit ausbauen
Belebte Plätze: Wo Orte frei zugänglich sind, Sportboxen stehen und Leben herrscht, entsteht soziale Kontrolle ganz von allein.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Insgesamt ist Buchholz eine sichere Stadt. Trotzdem gibt es Orte, in denen sich Menschen – besonders abends – unsicher fühlen. Dieses Sicherheitsgefühl nehme ich ernst. Wichtig sind gute Beleuchtung, gepflegte und übersichtliche öffentliche Räume, Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst sowie ein enger Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern.
Welche Orte sollten aus Ihrer Sicht verbessert oder sicherer gemacht werden?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Verbesserungsbedarf sehe ich insbesondere an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten wie dem Bereich Mühlenweg/Bremer Straße/Steinbecker Mühlenweg sowie an Unterführungen und schlecht beleuchteten Wegen. Dort müssen Beleuchtung, Sichtbeziehungen und Sauberkeit verbessert und Angsträume konsequent beseitigt werden. Öffentliche Plätze sollten regelmäßig überprüft werden, damit sich Bürgerinnen und Bürger zu jeder Tageszeit sicher fühlen können.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Hilfreich wäre eine Belebung der Innenstadt (insbes, Rathauspark, Kabenhof/Bahnhof) auch in den Abendstunden und eine Verbesserung der Beleuchtung.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Der Bahnhofsvorplatz, rund um den Kabenhof, Peets Hoff, der Mühlentunnel, unzureichend beleuchtete Wege an den Schulzentren und Parks bei Dunkelheit. Hier schaffen wir durch bewegungsgesteuerte LED-Beleuchtung, Gestaltung und Präsenz mehr Sicherheit.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir setzen auf eine verstärkte Präsenz des städtischen Ordnungsdienstes in Kooperation mit der Polizei am Bahnhof, eine zielgerichtete, helle LED-Beleuchtung zur Beseitigung von Angsträumen sowie gesicherte, videoüberwachte Fahrradboxen zur Diebstahlprävention.
Freie Bürger Buchholz
Das Bahnhofsumfeld zuerst. Es ist für viele der erste Eindruck von Buchholz und braucht sichere Fahrradabstellanlagen und regelmäßige Präsenz statt gelegentlicher Kontrollen.
Darüber hinaus gilt das für die gesamte Innenstadt. Es gibt dort keinen Bereich, den man vernachlässigen kann, denn eine verwahrloste Ecke färbt auf das ganze Umfeld ab.
Was wirkt, ist Präsenz und konsequente Ahndung, gemeinsam mit Handel und Gastronomie.
SPD
Aus vielen Gesprächen kenne ich Bereiche, die immer wieder genannt werden: der Bahnhof, der Mühlentunnel, schlecht beleuchtete Wege und einzelne Bereiche der Innenstadt. Ich werde mich dafür einsetzen, diese Orte gemeinsam mit Polizei, Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern sicherer zu gestalten. Oft braucht es keine großen Baumaßnahmen: Bessere Beleuchtung, mehr Sauberkeit, regelmäßige Pflege und eine höhere Aufenthaltsqualität können viel bewirken.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
In der Stadt Buchholz sehen wir Verbesserungspotential bei der Barrierefreiheit (u.a. Absenkung der Bordsteine) Bei der Aufenthaltsqualität setzen wir uns für die Begrünung und natürliche Verschattung der Flächen ein. Zudem wollen wir durch eine bessere Beleuchtung und eine menschenfreundliche Gestaltung von öffentlichen Plätzen dafür sorgen, dunkle oder ungenutzte Ecken zu vermeiden. Grundsätzlich hat Buchholz immensen Aufholbedarf was die Fuß- und Radwege betrifft.
Die Linke
In erster Linie das Bahnhofsumfeld mit dem Kabenhof
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Bereich rund um den Kabenhof, Bahnhof
Welche Rolle sollen Prävention und soziale Arbeit spielen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Prävention und soziale Arbeit sind wichtige Bausteine für mehr Sicherheit. Sie helfen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Fehlentwicklungen vorzubeugen – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig gilt: Prävention ersetzt nicht die konsequente Durchsetzung von Recht und Ordnung. Beides gehört zusammen. Deshalb setze ich auf eine enge Zusammenarbeit von Jugendhilfe, Schulen, Vereinen, Polizei und Stadtverwaltung.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Prävention und soziale Arbeit sind eine vernünftige Herangehensweise. Eine Verlagerung bestimmter Probleme in andere Stadtbereiche löst das Problem nicht.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Prävention ist der beste Schutz. Straßensozialarbeit, mobile Jugendarbeit und Antigewaltprojekte verhindern Konflikte, bevor sie entstehen, und bieten Menschen Perspektiven.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Eine Schlüsselrolle. Prävention verhindert Entstehung von Kriminalität und sozialer Isolation. Wir wollen die Schulsozialarbeit, niederschwellige Beratungsangebote und offene Jugendtreffs stärken, um frühzeitig Unterstützung bei Krisen anzubieten und echtes Miteinander zu fördern.
Freie Bürger Buchholz
Prävention hat ihren Platz, aber nicht an erster Stelle. Soziale Angebote allein wirken kurzfristig nicht. Unsere Reihenfolge ist deshalb klar: erst wirksame Ordnung, dann begleitende soziale Angebote dort, wo sie ansetzen können.
In Buchholz lief es umgekehrt. 120.000 Euro jährlich für Streetwork und Tagesaufenthalt aus eigener Kasse, während der Ordnungsdienst erst im Juli mit 1,5 Stellen startet. Diese Reihenfolge halten wir für falsch.
SPD
Eine sehr große.
Ich bin überzeugt:
Die beste Kriminalität ist die, die gar nicht erst entsteht.
Deshalb brauchen wir starke Jugendarbeit, gute Schulen, Sportvereine, Kulturangebote und soziale Einrichtungen. Dies reduziert nachweislich die Entstehung von Kriminalität.
Gerade Kinder und Jugendliche brauchen Perspektiven.
Prävention kostet Geld.
Aber fehlende Prävention kostet meistens deutlich mehr.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Prävention und Soziale Arbeit spielen für uns eine fundamentale Rolle. Wir sehen sie nicht als bloße Reaktion auf Probleme, sondern als proaktive Gestaltung eines starken sozialen Netzes.
Die Linke
Soziale Arbeit und Prävention sind keine freiwilligen Luxusaufgaben, sondern das Fundament unserer Stadt. Sie lösen Ursachen, statt Symptome zu verdrängen:
Streetwork & Jugendarbeit stärken: Fachkräfte direkt vor Ort, die unterstützen, vermitteln und Ansprechpartner auf Augenhöhe sind.
Schulsozialarbeit ausbauen: Verlässliche Anlaufstellen an allen Buchholzer Schulen für Kinder und Eltern.
Prävention durch Teilhabe: Kostenlose Freizeitangebote sichern echte Entfaltung für alle Jugendliche.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Eine zentrale Rolle. Sicherheit entsteht nicht allein durch Kontrollen, sondern auch durch Prävention und frühzeitige Unterstützung. Jugendpflege, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen und aufsuchende Angebote können helfen, Konflikte früh zu erkennen und Eskalationen zu verhindern. Die Stadt sollte dafür gute Rahmenbedingungen schaffen, vorhandene Akteure vernetzen und dort gezielt unterstützen, wo kommunale Zuständigkeiten bestehen.
Wie vermeiden Sie pauschale Stigmatisierungen in Sicherheitsdebatten?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Sicherheitspolitik muss sich an Fakten orientieren. Nicht an Vorurteilen. Straftaten müssen konsequent verfolgt werden, unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Hintergrund. Gleichzeitig dürfen weder ganze Bevölkerungsgruppen noch einzelne Stadtteile pauschal unter Generalverdacht gestellt werden. Mein Ziel ist eine sachliche Debatte, die Probleme klar benennt und Lösungen entwickelt, ohne Menschen ungerecht zu stigmatisieren.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Eine faktenorientierte sachliche Diskussion und das kontinuierliche Hinterfragen von eigenen Vorurteilen hilft bei der Sicherheitsdebatte.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Indem wir auf Fakten und Ursachen schauen statt auf Vorurteile, Jugendliche aktiv einbinden und Probleme durch Dialog, Prävention und gute Freizeitangebote statt durch Ausgrenzung lösen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Indem wir Debatten evidenzbasiert führen und zwischen konkreten Sicherheitsrisiken und gefühlter Unsicherheit unterscheiden. Wir setzen auf stadtgestalterische Maßnahmen (Licht, Aufenthaltsqualität, soziale Durchmischung) statt auf Ausgrenzung.
Freie Bürger Buchholz
Indem wir Fakten benennen und niemanden in Sippenhaft nehmen. Das ist kein Widerspruch.
Wer Zahlen ausspricht, stigmatisiert nicht. Stigmatisierung beginnt dort, wo von einzelnen Tätern auf eine ganze Gruppe geschlossen wird, nicht dort, wo Probleme beim Namen genannt werden.
Wer Vorfälle verschweigt, zerstört Vertrauen und liefert Pauschalurteilen erst die Vorlage.
Verantwortlich ist immer der Einzelne für sein Verhalten.
SPD
Indem wir Probleme klar benennen, ohne ganze Gruppen unter Generalverdacht zu stellen.
Wer Straftaten begeht, muss dafür Verantwortung übernehmen.
Gleichzeitig dürfen wir nicht Menschen aufgrund ihres Alters, ihrer Herkunft oder ihres Wohnortes verurteilen.
Ich wünsche mir eine sachliche Diskussion.
Sicherheit entsteht durch Zusammenhalt – nicht durch gegenseitige Vorwürfe.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um pauschale Stigmatisierungen in Sicherheitsdebatten zu vermeiden, setzen wir auf eine sachliche, differenzierte und lösungsorientierte Kommunikation, die Menschen nicht über ihre Herkunft, Religion oder soziale Lage definiert, sondern die tatsächlichen Ursachen von Problemen in den Fokus rückt.
Die Linke
Öffentlicher Raum gehört allen Menschen in Buchholz
Stigmatisierung vermeiden wir, indem wir soziale Fragen nicht zu Kriminalitätsproblemen umdeuten.
Jugendliche oder marginalisierte Gruppen dürfen nicht pauschal als Sicherheitsrisiko gebrandmarkt werden, nur weil sie im öffentlichen Raum sichtbar sind. Statt Verdrängung setzen wir auf Dialog, Streetwork und Orte, an denen sich Jugendliche ohne Konsumzwang aufhalten können.
Sicherheit entsteht durch soziale Teilhabe.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Indem wir Probleme klar benennen, ohne ganze Gruppen dafür verantwortlich zu machen. Entscheidend sind konkrete Situationen und konkretes Verhalten – nicht Herkunft, Alter oder sozialer Hintergrund. Sicherheitsmaßnahmen müssen sich an Fakten und tatsächlichen Problemlagen orientieren. Gleichzeitig nehme ich das Sicherheitsgefühl der Menschen ernst. Eine sachliche Sicherheitsdebatte muss beides können: Probleme ernst nehmen und pauschale Stigmatisierungen vermeiden.
Wie wollen Sie dazu beitragen, dass Buchholzer Schülerinnen und Schüler besser auf lokale und globale Herausforderungen vorbereitet werden – etwa in den Bereichen Demokratie, Nachhaltigkeit, kritisches Denken?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die Vermittlung von Unterrichtsinhalten ist Aufgabe der Schulen und des Landes Niedersachsen. Die Stadt kann jedoch gute Rahmenbedingungen schaffen. Ich möchte die Zusammenarbeit von Schulen mit Vereinen, Feuerwehr, Polizei, Unternehmen und weiteren außerschulischen Partnern stärken. Medienkompetenz, kritisches Denken, demokratische Teilhabe und gesellschaftliches Engagement werden besonders durch praktische Erfahrungen gefördert. Ebenso wichtig ist mir ein respektvoller und vorurteilsfreier Umgang miteinander. Wer lernt, unterschiedliche Meinungen sachlich auszutauschen, Verantwortung zu übernehmen und andere mit Respekt zu behandeln, ist gut auf die Herausforderungen unserer Zeit vorbereitet. Die Stadt sollte solche Begegnungen und Projekte aktiv unterstützen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Stadt könnte diese Themen altersgerecht bereits in den Kindergärten mit den Kindern „üben” und diese in Entscheidung auch einbeziehen. Darüber hinaus sind die Kindern und Jugendlichen kontinuierlich in die politische und gesellschaftliche Arbeit einzubeziehen. Dort wo sie sich aktiv einbringen können, erfahren sie, was Selbstwirksamkeit bedeutet und übernehmen auch gesellschaftliches Engagement.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Zukunftsfähigkeit entsteht durch Erproben im Alltag.
• Demokratiebildung durch gelebte Mitbestimmung (Stadtschülerrat, Jugendparlament, Jugendbudget).
• Nachhaltigkeit erlebbar machen: Förderung von Schulgärten, Klima-Projekten und Lernorten im Grünen.
• Schulpartnerschaften in Europa, die unterstreichen wie wichtig ein vereintes Europa für unseren Wohlstand und Sicherheit ist.
• Medien- und Medienkritik-Workshops mit externen Partnern.
• Förderung des Ehrenamts und gesellschaftlichen Engagements durch Projektwochen in Kooperation mit Buchholzer Vereinen und Initiativen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Für Bildungsstandards und Kerncurricula ist das Land Niedersachsen verantwortlich. Als Kommune unterstützen wir die Schulen gezielt bei den Rahmenbedingungen – etwa durch die Bereitstellung moderner digitaler Infrastruktur (wie Leih-Tablets) sowie die Einbindung außerschulischer Partner in der Nachmittagsbetreuung.
Freie Bürger Buchholz
Demokratie lernt man nicht im Abstrakten, sondern am konkreten Fall. Und der beste Fall liegt vor der Haustür: In Niedersachsen wird ab 16 kommunal gewählt. Wer mit 16 über den Rat mitentscheidet, sollte vorher gesehen haben, wie dort gearbeitet wird.
Konkret heißt das: Ratssitzungen und Ausschüsse als Unterrichtsbesuch, Praktikumsplätze in der Stadtverwaltung, Podien vor Wahlen an den Schulen. Das kostet fast nichts und wirkt mehr als jedes Arbeitsblatt.
Beim kritischen Denken ist uns eines wichtig: Schule soll befähigen zu urteilen, nicht vorgeben, was zu denken ist. Wer streitige Fragen mit den echten Argumenten beider Seiten behandelt, erzieht mündige Bürger. Wer eine Position als alternativlos darstellt, erreicht das Gegenteil.
Und Engagement entsteht durch Mitmachen. Feuerwehr, Vereine, Jugendrat und Ehrenamt sind gelebte Demokratie. Die Stadt sollte den Zugang dorthin so einfach wie möglich machen, statt neue Programme aufzulegen.
SPD
Unsere Schulen leisten hier bereits viel.
Als Stadt können wir sie dabei unterstützen.
Ich möchte Projekte fördern, bei denen Schulen mit Vereinen, Unternehmen, Umweltverbänden, sozialen Einrichtungen und Kulturinstitutionen zusammenarbeiten.
Außerdem wünsche ich mir mehr Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, Kommunalpolitik kennenzulernen.
Zum Beispiel durch:
• Jugendforen,
• Rathausbesuche,
• Planspiele,
• Gespräche mit Ratsmitgliedern,
• Beteiligung an konkreten Projekten.
Demokratie lernt man nicht nur aus Büchern.
Man lernt sie, indem man sie erlebt.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die inhaltlichen Schwerpunkte von Schulen werden durch das Land Niedersachsen festgelegt. Die Stadt kann Angebot im Bereich der Jugend- und Vereinsarbeit fördern und unterstützen.
Die Linke
Schulen sind Lernorte, aber die Stadt muss der Erfahrungsort sein. Wir bereiten Jugendliche vor durch:
Jugend- & Schülerbeteiligung: Jugendrat und Stadtschülerrat fest einbinden – mit eigenem Rede- und Antragsrecht in den Fachausschüssen für erlebbare Demokratie.
Medien- & Demokratiekompetenz: Projekte mit lokalen Initiativen gegen Fakes und Hetze unterstützen.
Nachhaltigkeit vor Ort: Kooperationen für grüne Schulhöfe und Umweltbildung.
Freiräume für Engagement: Unbürokratische Räume für eigene Projekte.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Bildung ist vor allem Aufgabe der Schulen. Die Stadt kann aber gute Rahmenbedingungen schaffen und außerschulische Angebote unterstützen. Dazu gehören Jugendbeteiligung, Kooperationen mit Vereinen und Initiativen, etwa durch die Freiwilligenagentur fee, sowie Angebote der Jugendpflege. Wichtig ist mir, jungen Menschen Räume zu geben, in denen sie diskutieren, Verantwortung übernehmen und erleben können, dass ihr Engagement etwas bewirkt. Ich wünsche mir ein Haus der 1000 Möglichkeiten, der gerade auch ein Lern- /Veranstaltungsort für Jugendliche wäre.
Welche drei Maßnahmen werden Sie in den ersten zwei Jahren umsetzen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Meine drei Prioritäten für die ersten zwei Jahre sind: Erstens, den Verkehr durch intelligente digitale Steuerung kurzfristig zu verbessern und die Ostumfahrung konsequent voranzubringen. Zweitens, Wohnraum verantwortungsvoll zu entwickeln und dabei Schulen, Kitas und Verkehr von Anfang an mitzudenken. Drittens, Sicherheit und Lebensqualität durch den Abbau von Angsträumen, eine bessere Infrastruktur und die Stärkung von Vereinen, Ehrenamt und Jugendarbeit weiter zu erhöhen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Infrastruktur verbessern (u.a. Planungen des Mühlentunnels, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und des Radwegeausbaus)
Klima- und Umweltschutz vorantreiben (z.B. Klimaneutralität, Stadtwerke als Motor für nachhaltige Versorgung)
Demokratie, Vielfalt und Gemeinschaftsleben stärken (z.B. Kita, Schulen, Förderung Vereine/Feuerwehr, kulturellen Einrichtungen)
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
1. Rad- und Fußverkehr – ab 2027 15 € pro Kopf pro Jahr für den Ausbau von sicheren Rad- und Fußwegen.
2. Jugend 2034 – Entwicklung eines Konzeptes für die Jugend von Jugendlichen;
fertigzustellen in 2027 in einem partizipativen Prozess – danach zügig in die Umsetzung
3. Attraktive Innenstadt 2028 – zu entwickeln im ersten Halbjahr 2027 im Bürgerdialog-Format, mit konkreten Maßnahmen-Paketen, die zügig umgesetzt werden.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir haben unsere Prioritäten für Familien, Bildung und Jugend klar benannt. Die konkrete Zeitschiene der Umsetzung hängt jedoch maßgeblich von den Mehrheitsverhältnissen im neuen Stadtrat ab.
Freie Bürger Buchholz
Erstens den Kommunalen Ordnungsdienst stärken: mehr Personal, geschärftes Aufgabenprofil, messbare Ziele und Schwerpunktkontrollen an Bahnhof, Kabenhof und Peets Hoff.
Zweitens die Ostumfahrung verbindlich voranbringen, mit belastbarer Kostenkontrolle und einem öffentlich kommunizierten Zeitplan.
Drittens keine Erhöhung von Grund- und Gewerbesteuer, dafür eine echte Aufgabenkritik vor jeder Haushaltsberatung.
SPD
In den ersten zwei Jahren:
Erstens: Einen verbindlichen Schul- und Kitagipfel mit regelmäßigen Gesprächen zwischen Schulen, Eltern, Verwaltung und Politik einführen.
Zweitens: Einen umfassenden Schulweg-Check für alle Schulen durchführen und die wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit auf den Weg bringen.
Drittens: Die Gründung einer kommunalen Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft vorantreiben, damit bezahlbarer Wohnraum schneller entsteht
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wenn die politischen Mehrheiten zu gewinnen sind, wollen wir dafür sorgen, dass 1. die Planungen zum Neubau des Mühlentunnels zügig vorangehen, 2. Voraussetzungen für eine Alternative zu der sich bald im Bau befindenen Brücke der Bendestorfer Straße, eine Radverkehrsbrücke zwischen „Am Radeland“ und dem „Itzenbüttlerweg“ geschaffen werden und 3. Familien im Kita-Bereich durch geringere bis hin zu gar keinen Beiträgen entlastet werden.
Die Linke
Als kleine Fraktion stellen wir keine Mehrheiten – um ehrlich zu bleiben. Unsere Aufgabe ist es, Anträge einzubringen und um Mehrheiten für soziale Themen zu werben.
Unsere ersten drei Anträge werden sein:
Satzungsänderung der kAöR: Den Anstoß geben, damit Buchholz eigene Wohnungen bauen kann.
Verbindliche Räume für Jung & Alt auf der Rütgersfläche einfordern.
Wir wollen helfen, den Stadtschülerrat zu etablieren, und fordern Rede- und Antragsrecht in den Ausschüssen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich gehe davon aus, dass sich die Frage auf Kinder und Jugendliche bezieht: 1. 2. 3. Jugendbeteiligung stärken: Workshops und projektbezogene Beteiligung mit verbindlicher Rückmeldung. Sichere Schulwege: Schulwege systematisch überprüfen und Gefahrenstellen Schritt für Schritt beseitigen. Treffpunkte schaffen: Gemeinsam mit jungen Menschen prüfen, wo frei zugängliche Treffpunkte, Spiel- und Bewegungsangebote fehlen, und Verbesserungen umsetzen.
Welche davon sind kurzfristig realistisch finanzierbar?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Kurzfristig finanzierbar und umsetzbar sind vor allem die digitale Steuerung des Verkehrsflusses, die Aufwertung öffentlicher Räume sowie die Schaffung von Wohnraum durch die geförderte Umnutzung geeigneter Gewerbe- und Bestandsimmobilien. Langfristige Großprojekte wie die Ostumfahrung oder umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen müssen dagegen gemeinsam mit Land und Bund geplant und finanziert werden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Eine verlässliche Auskunft hierzu ist leider derzeit nicht möglich.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Für mich persönlich alle: es hängt vom politischen Willen der Ratsfraktionen ab, die oben genannten Themen zu priorisieren. Themen der Stadtentwicklung sind auch enorm wichtig, dauern aber deutlich länger in der Umsetzung.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Angesichts knapper Finanzen setzen wir auf kreative Übergangslösungen beim Schulbau (z. B. Doppelnutzung von Räumen mit flexibler Möblierung für den Ganztag) sowie auf das systematische Abrufen von EU‑, Bundes- und Landesfördermitteln für Digitalisierung und Klimaanpassung.
Freie Bürger Buchholz
Zwei von drei sofort.
Die Aufgabenkritik kostet nichts, sie schafft im Gegenteil erst den Spielraum. Und der Verzicht auf Steuererhöhungen ist keine Ausgabe, sondern eine Entscheidung.
Der Ordnungsdienst kostet Personal, aber in einer Größenordnung, die im Haushalt darstellbar ist, wenn man an anderer Stelle prüft.
Die Ostumfahrung ist das teure Stück und ohne Landes- und Bundesmittel nicht zu stemmen. Das sagen wir offen, statt eine Finanzierung zu behaupten.
SPD
Der Schul- und Kitagipfel sowie der Schulweg-Check können kurzfristig mit überschaubaren Mitteln umgesetzt werden.
Größere Investitionen, beispielsweise in Schulgebäude oder Wohnungsbau, benötigen selbstverständlich eine solide Finanzierung und entsprechende politische Beschlüsse.
Mir ist wichtig, verantwortungsvoll mit Steuergeld umzugehen.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Radverkehrsbrücke als Veloroute nach Jesteburg ist über Förderungen der gemeindeverbindenden Routen finanzierbar. Die übrigen Kosten wären in Absprache mit der Samtgemeinde Jesteburg zu finanzieren.
Durch die zusätzliche Finanzhilfe des Landes im Kitabereich, können die Elternbeiträge fast vollständig kompensiert werden.
Die Linke
Alle drei Anträge sind finanziell sofort machbar. Sie scheitern nicht am Geld, sondern höchstens am politischen Willen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Alle genannten Punkte in Frage 68 halte ich für gut machbar.
Welche Entscheidung der letzten Jahre würden Sie rückblickend anders treffen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Rückblickend hätte die Stadt ihre Prioritäten anders setzen müssen. Die seit Jahren ausstehende Umsetzung des Bürgerauftrags zur Ostumfahrung und der Investitionsstau bei wichtigen Infrastrukturprojekten waren aus meiner Sicht Fehler. Stattdessen wurden Projekte vorangetrieben, die für viele Bürger nicht die dringendsten Probleme gelöst haben. Ich möchte den Fokus wieder auf leistungsfähige Infrastruktur, Verkehr, Wohnraum und eine vorausschauende Stadtentwicklung legen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Frage kann ich leide nicht beantworten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Es wurden viele Konzepte in der Vergangenheit erstellt – es mangelt(e) häufig an der Umsetzung aufgrund verzögerter Entscheidungen. Daher wäre der Fokus für mich eine schnellere Entscheidungsfindung um Projekte zügiger zu realisieren.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Volt ist bislang nicht im Stadtrat vertreten.
Freie Bürger Buchholz
Den Nachtragshaushalt vom Februar 2026. Der Rat hat Grund- und Gewerbesteuer angehoben, nachdem der Landkreis den Doppelhaushalt wegen eines Defizits von 4,6 Millionen Euro nur eingeschränkt genehmigt hatte.
Wir hätten anders entschieden. Vor einer Steuererhöhung gehört die Ausgabenseite geprüft, und zwar ohne Denkverbote. Steuererhöhungen dürfen nicht das Instrument sein, mit dem ein Haushalt saniert wird.
Dasselbe gilt für das vorgezogene Klimaziel 2035.
SPD
Ich hätte mir an einigen Stellen mehr Mut zur langfristigen Planung gewünscht.
Gerade bei den Themen Wohnungsbau, Schulentwicklung und Infrastruktur dürfen wir Entwicklungen nicht hinterherlaufen.
Galeria, Einkaufsläden und Wohnraum hätte ich definitiv anders gestaltet.
Mein Anspruch ist, Entscheidungen früher zu treffen und Zukunft stärker mitzudenken.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Rückblickend würden wir entschiedener als gesamte Partei (auch in der Fraktion) gegen den ursprünglichen Standort der Feuerwehr in Holm-Seppensen einstehen.
Die Linke
Wir stehen hinter allen Entscheidungen, denen wir zugestimmt habe in der letzten Legislaturperiode.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Keine
Wo setzen Sie klare Prioritäten zugunsten von Familien?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Familien und eine leistungsfähige Wirtschaft sind für mich kein Widerspruch – im Gegenteil. Gute Arbeitsplätze, bezahlbarer Wohnraum, verlässliche Kinderbetreuung, gute Schulen und eine funktionierende Infrastruktur gehören zusammen. Deshalb setze ich Prioritäten bei Wohnraum, Kitas, Schulen, sicheren Schulwegen und einer starken Wirtschaft. Nur eine wirtschaftlich erfolgreiche Stadt kann dauerhaft in die Lebensqualität von Familien investieren.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Bezahlbarer Wohnraum und eine pädagogisch gutes Betreuungsangebot in Kindergärten und Schulen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Bei den Investitionen in Kitas, Schulen, Ganztagsbetreuung, sichere Rad- und Fußwege und Sport- und Spielstätten. Davon profitieren sowohl Kinder & Jugendliche wie auch ältere Generationen. Eine „Stadt in Bewegung“ mit einer sehr guten Bildungs-Infrastruktur ist meine Priorität.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Bildung, Kinderbetreuung und die Sicherheit auf Schulwegen stehen für uns an oberster Stelle. Bei Haushaltsengpässen sparen wir eher an repräsentativen Bauvorhaben oder Verwaltungsaufwand, nicht aber an der Zukunft von Kindern und Jugendlichen.
Freie Bürger Buchholz
Familienpolitik ist für uns kein eigenes Ressort. Eine sichere Innenstadt und ein Verkehr, der funktioniert, sind Familienthemen, auch wenn sie nicht so heißen. Wer sein Kind nicht allein in die Stadt fahren lässt, hat ein Familienproblem.
Konkret priorisieren wir sichere Schulwege, Kitaplätze wohnortnah statt nur rechnerisch, und keine neuen Wohnquartiere ohne Schulplätze und Erschließung.
Dazu keine Steuererhöhungen, die am Ende auch Familien treffen.
SPD
Familien stehen für mich im Mittelpunkt kommunaler Politik.
Deshalb haben für mich Vorrang:
• gute Bildung,
• verlässliche Betreuung,
• sichere Schulwege,
• bezahlbarer Wohnraum,
• starke Wirtschaft mit guten Ausbildungsplätzen
• starke Vereine,
• lebenswerte Stadtteile.
Ich möchte, dass Familien merken:
Diese Stadt denkt an uns.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wie bereits beschrieben, wollen wir Familien vor Ort durch weniger Beiträge im Betreuungsbereich entlasten.
Die Linke
Familien und soziales Miteinander stehen bei allen Entscheidungen an erster Stelle:
Bezahlbares Wohnen: kAöR-Ausweitung und KWG-Neubau für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Familien sichern.
Soziale Quartiere: Kitas als Mehrgenerationen-Treffs planen – mit Spiel- und Freiflächen im Wohnumfeld.
Sichere Mobilität: Fuß- und Radwege zu Schulen priorisieren, um Elterntaxis zu minimieren und Kindern selbstständige Wege zu ermöglichen.
Echte Beteiligung: Schüler- und Jugendrat stärken.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Klare Prioritäten zugunsten von Familien setze ich bei verlässlicher Kinderbetreuung, guten Schulen, sicheren Schulwegen, bezahlbarem Wohnen und einer alltagstauglichen Mobilität. Ebenso wichtig sind Spiel‑, Sport- und Begegnungsräume sowie eine familienfreundliche Stadtplanung mit kurzen Wegen. Für mich heißt Familienfreundlichkeit: den Alltag einfacher machen und Angebote so gestalten, dass sie gut erreichbar und bezahlbar sind.
Wie machen Sie Fortschritte transparent und überprüfbar?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Vertrauen entsteht durch Transparenz. Die Kommunikation der Stadt mit ihren Bürgerinnen und Bürgern ist aus meiner Sicht deutlich ausbaufähig. Ich möchte Entscheidungen, Projekte und den Stand wichtiger Vorhaben verständlich und regelmäßig kommunizieren. Soziale Medien sollen dabei eine zentrale Rolle spielen – ergänzt durch die städtische Internetseite und Bürgerversammlungen. Fortschritte müssen nachvollziehbar sein, damit Bürger sehen können, was erreicht wurde und woran noch gearbeitet wird.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Unsere politische Arbeit ist sowohl auf unserer Homepage als auch im Ratssystem der Stadt (Anfragen) jederzeit einsehbar. Wir geben im Gespräch gerne Auskunft über unsere Arbeit. Wer möchte, kann sich in unserer Wählergemeinschaft einbringen.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Durch ein öffentliches, digitales Dashboard „Zukunft Buchholz“ mit Statusberichten, inkl. klarer Beschreibung von Meilensteinen laufender Projekte, auf der Stadtwebsite (und später Bürger-App), regelmäßige Fortschrittsberichte im Ratsinformationssystem sowie regelmäßige Bürger- und Elternforen.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Wir fordern den Aufbau einer zentralen Bürger-App sowie digitaler Beteiligungsmöglichkeiten, auf denen der Bearbeitungsstand von Ratsbeschlüssen und Großprojekten mit klaren Meilensteinen für alle öffentlich einsehbar ist.
Freie Bürger Buchholz
Wir haben uns dazu selbst verpflichtet: Nach etwa zwei Jahren im Rat legen wir öffentlich Rechenschaft ab, was von unserem Programm tatsächlich umgesetzt wurde. Auch über das, was nicht geklappt hat.
Für die Verwaltung wollen wir ein öffentlich einsehbares Dashboard zu Bearbeitungszeiten bei Baugenehmigungen und Gewerbeanmeldungen. Zahlen, die jeder sehen kann, erzeugen mehr Druck als jede Ankündigung.
Und neue Maßnahmen gehören nach 24 Monaten auf Wirksamkeit und Kosten geprüft.
SPD
Ich möchte einen jährlichen Familien- und Bildungsbericht veröffentlichen.
Darin soll nachvollziehbar sein:
• welche Maßnahmen umgesetzt wurden,
• welche Projekte laufen,
• welche Ziele noch offen sind.
Außerdem werde ich regelmäßig das Gespräch mit Eltern, Schulen und Jugendlichen suchen.
Transparenz schafft Vertrauen. Deshalb halte ich die Beschneidungen des IFG auf Bundesebene für fatal.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Um Fortschritte transparent und überprüfbar zu machen, setzten wir auf einen regelmäßigenengen Austausch zwischen der Parteibasis des Ortsverbandes, Vorstand und der Fraktion. Nach außen wollen wir in regelmäßigen Abständen aus dem Rat durch Info-Veranstaltungen und Pressemiteillungen (Auch Social Media) berichten.
Die Linke
Wir bleiben ansprechbar und wollen uns regelmäßig mit den Stadteltern und den Stadtschülern austauschen, um gemeinsam unsere Stadt nach vorn zu bringen.
Gute Kommunalpolitik entsteht im Dialog – nicht über die Köpfe von Familien und Jugendlichen hinweg. Transparenz bedeutet für uns: Zuhören, Anliegen aufgreifen und konkrete Fortschritte bei Schule, Wohnen und Freizeit Schritt für Schritt offenlegen.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Wo nötig, braucht man Kennzahlen und Evaluation von Veränderung. Aber man sollte Routinen nicht unnötig bürokratisch aufblähen.
Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um steigende Schülerzahlen und begrenzte Ressourcen gleichzeitig zu bewältigen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Steigende Schülerzahlen erfordern eine vorausschauende Planung. Ich werde den Schulentwicklungsplan regelmäßig fortschreiben und Schulneubauten oder Erweiterungen frühzeitig auf den Weg bringen. Gleichzeitig müssen Wohnungsbau und Schulplanung besser aufeinander abgestimmt werden. Übergangslösungen wie Modulbauten können sinnvoll sein, dürfen aber keine Dauerlösung werden. Ziel ist, vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen und Engpässe rechtzeitig zu vermeiden.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir befürworten eine gute räumliche Ausstattung der Schulen, die auch eine Doppelnutzung für Unterricht und Ganztag zulässt.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Prioritätensetzung im Haushalt zugunsten von Bildung, Nutzung modularer und nachhaltiger Bauweisen (schneller & kosteneffizienter) sowie Abrufen aller verfügbaren Fördergelder von Land, Bund und EU.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Als Schulträger der Grundschulen müssen wir vorausschauend planen. Wenn Neubauten Zeit brauchen, setzen wir auf flexible Raumkonzepte (z. B. Compartment-Modelle mit multifunktionaler Nutzung), um Betreuung und Unterricht ohne Qualitätsverlust zu garantieren.
Freie Bürger Buchholz
Beides gleichzeitig geht nur mit klaren Kriterien. Wer alles gleich wichtig nennt, entscheidet am Ende nach Lautstärke.
Erstens Bestand vor Neubau: Vorhandene Gebäude erweitern und ertüchtigen ist schneller und billiger als jeder Neubau.
Zweitens Folgekosten dorthin, wo sie entstehen. Wer ein Quartier mit 1.260 Wohnungen baut, muss über städtebauliche Verträge auch zur Infrastruktur beitragen.
Drittens ehrlich sagen, was in dieser Wahlperiode nicht geht (z.B. ein neues Schwimmbad).
SPD
Wir müssen vorhandene Gebäude sinnvoll nutzen, Erweiterungen frühzeitig planen und den Schulentwicklungsplan regelmäßig fortschreiben. Gleichzeitig müssen Wohnungsbau und Bildungsplanung künftig gemeinsam betrachtet werden. Genau das ist die Lehre aus den Prognosen des Schulentwicklungsplans.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Wir fordern, dass die Genehmigung neuer Baugebiete zwingend und zeitgleich mit dem Ausbau von Kita- und Schulplätzen gekoppelt wird, um eine Überlastung der Infrastruktur zu verhindern. Dazu möchten wir die Verwaltung dazu auffordern zu fest geschriebenen Zeitpunkten innerhalb eines Jahres ausführliche Statistiken zu erstellen, um ggf. Richtungen neu definieren zu können. Um den Problem entgegen zu gehen benötigt es klare Formate in welchen Schule, Land, Landkreis und Stadt zusammenarbeiten.
Die Linke
Neue Baugebiete (wie Rütgersfläche) koppeln wir vertraglich an die Mitfinanzierung sozialer Infrastruktur.
Bei Schulneubauten sorgt die moderne Modulbauweise für kostengünstige und schnelle Fertigstellung.
So können wir vorausschauend auf steigende Schülerzahlen reagieren.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Steigende Schülerzahlen erfordern frühzeitige Planung statt kurzfristiger Notlösungen. Die Stadt muss Schulentwicklungsplanung, Raumbedarfe und Investitionen regelmäßig anpassen, und Erweiterungen ggf. rechtzeitig vorbereiten. Wichtig ist mir eine enge Abstimmung mit den Schulen.
Wo sehen Sie aktuell das größte strukturelle Risiko für die Schulqualität in Buchholz?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Das größte strukturelle Risiko sehe ich in einer unzureichenden Abstimmung von Wohnungsbau, Bevölkerungsentwicklung und Schulplanung. Wenn Infrastruktur dem Wachstum hinterherläuft, entstehen überfüllte Schulen und vermeidbare Engpässe. Deshalb müssen Schulentwicklungsplanung, Investitionen und Stadtentwicklung frühzeitig aufeinander abgestimmt werden. So schaffen wir gute Lernbedingungen und vermeiden kostspielige Nachbesserungen.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Schwierig dürfte insbesondere sein, qualifizierte Lehrkräfte und pädagogisch geeignetes Betreuungspersonal in ausreichendem Maß zu finden und zu halten.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Das größte Risiko ist ein dauerhafter Investitionsstau durch unklare Prioritätensetzung im Haushalt sowie die finanzielle Unterstützung für das Buchholzer Modell für die Ganztagsbetreuung durch die Stadt (aufgrund der schwierigen Finanzlage der Kommunen sowie der unklaren wirtschaftlichen Entwicklung).
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Das größte Risiko ist ein dauerhafter Investitionsstau durch unklare Prioritätensetzung im Haushalt. Wir steuern dagegen, indem wir den Grundschulausbau als Pflichtaufgabe der Daseinsvorsorge behandeln, Fördermittel maximal ausschöpfen und die IT-Infrastruktur professionell organisieren, damit Lehrkräfte entlastet werden.
Freie Bürger Buchholz
Der Haushalt. Nicht die Pädagogik.
Buchholz muss in den nächsten Jahren gleichzeitig Schulen sanieren, Ganztagsräume schaffen und neue Quartiere erschließen. Wenn der Spielraum fehlt, entscheidet nicht mehr der Bedarf, sondern was gerade noch geht. Dann warten einzelne Standorte jahrelang, und genau daran zerfällt Qualität.
Deshalb hängt Schulqualität in Buchholz an solider Haushaltsführung. Das klingt unspektakulär, ist aber der Kern.
SPD
Das größte Risiko besteht darin, Entwicklungen zu spät zu erkennen.
Wenn steigende Schülerzahlen, fehlende Räume oder Fachkräftemangel erst sichtbar werden, wenn Probleme bereits entstanden sind, wird gutes Handeln deutlich schwieriger.
Deshalb setze ich auf vorausschauende Planung und einen regelmäßigen Austausch mit allen Beteiligten.
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Das größte Risiko liegt darin, dass vermeintlich überraschend einzelne Schulbezirke an ihre räumlichen und personellen Ressourcen kommen, da die Schüler*innenzahl diese in kurzer Zeit sprengen. Sowohl in der Unterrichtszeit als auch in der Schulkinderbetreuung.
Die Linke
Das größte Risiko ist das Hinterherhinken der Infrastruktur bei wachsenden Schülerzahlen. Wenn Klassenräume fehlen und Sanierungen dauern, leidet die Unterrichtsqualität.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Das größte strukturelle Risiko sehe ich darin, dass die Anforderungen schneller wachsen als die notwendigen Strukturen: 1. Inklusion braucht geeignete Räume und ausreichend Fachpersonal. 2. Mit dem Ausbau des Ganztags müssen zudem Mensa und Betreuungsräume rechtzeitig zur Verfügung stehen und genügend Fachkräfte für die Betreuung gewonnen werden. Die Stadt muss insbesondere bei Schulgebäuden, Mensen und Ausstattung vorausschauend planen und investieren.
Würden Sie sich einer erneuten Befragung nach zwei Jahren stellen?
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Ja
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Ja
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Ja
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Ja
Freie Bürger Buchholz
Ja
SPD
Ja
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Ja
Die Linke
Ja
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ja (aber bitte kürzer und prägnanter)
Hinweise & Anmerkungen
AfDmit Bürgermeisterkandiat Max Ostermeier
Die Antworten geben meine persönliche politische Haltung sowie die Positionen meines Wahlprogramms wieder. Für die Recherche, die Strukturierung und die sprachliche Überarbeitung wurden auch digitale Hilfsmittel, einschließlich KI-gestützter Anwendungen, genutzt. Grundlage der Antworten waren jedoch geltendes Recht, öffentlich zugängliche Informationen sowie meine eigenen politischen Überzeugungen und Zielsetzungen für die Stadt Buchholz. Alle Aussagen wurden von mir geprüft und verantwortet.
Buchholzer Listemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Antworten wurden kurzfristig unter Zeitdruck beantwortet und geben das Programm der Buchholzer Liste nur in Auszügen wieder. Das verbindliche und umfassende Programm der Buchholzer Liste ist unter www.buchholzer-liste.de zu finden.
Michael Riedelals Bürgermeisterkandidat für Volt / Grüne / Buchholzer Liste
Diese Antworten spiegeln mein persönliches und programmatisches Vorhaben als unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Buchholz in der Nordheide wider. Bei der Ausarbeitung wurden persönliche Eindrücke aus Hospitationen (Grundschulunterricht 1. Klasse, SAARI-Nachmittagsbetreuung) sowie intensive Gespräche mit Schulleitungen, dem Stadtelternrat, Schülervertretungen, der Jugendwerkstatt und dem Jugendrat einbezogen. Ich würde mich sehr freuen, als Bürgermeister dem Gemeinwohl zu dienen und gemeinsam mit den Ratsfraktionen und Bürgerinnen und Bürger die Zukunft von Buchholz zu gestalten – Buchholz: nachhaltig – lebenswert – bezahlbar.
Voltmit Bürgermeisterkandiat Michael Riedel
Mit unseren Kandidaten für Buchholz (Achim Siemers, Julie Kramer und Enno Schnackenberg) haben wir die Fragen mit unserem Wahlprogramm abgeglichen und die Antworten abgestimmt. Da Volt bisher nicht im Stadtrat vertreten ist, können uns hier teilweise Hintergründe fehlen. Wir haben versucht entsprechend zu recherchieren und haben natürlich unsere persönlichen Erfahrungen als Eltern und vor nicht langer Zeit noch Schüler genutzt. Bei Unklarheiten oder Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung: Maike Siemers (Local Team Lead Volt Nordheide – maike.siemers@volteuropa.org)
Freie Bürger Buchholz
Zunächst vielen Dank für diesen Fragebogen. Der Aufwand dahinter ist beträchtlich und die Fragen haben uns an mehreren Stellen gezwungen, genauer zu werden, als es ein Wahlprogramm verlangt. Das ist gut so.
Die Antworten beruhen auf dem Wahlprogramm der Freien Bürger Buchholz.
Verfasst wurden die Antworten von Jonas Matura (Kandidat für den Stadtrat im Wahlbereich 1), unter Nutzung üblicher digitaler Hilfsmittel.
Für Rückfragen zu einzelnen Antworten stehe ich gerne zur Verfügung, auch nach der Wahl. (Mailadresse: info@freiebuergerbuchholz.de oder jonas.matura@gmx.de)
SPD
Die Antworten wurden persönlich von mir verantwortet. Für die Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung habe ich digitale Hilfsmittel genutzt. Inhaltlich spiegeln sie meine politischen Überzeugungen und Ziele für Buchholz wieder.
Die Zeichenbeschränkung war den umfangreichen Fragen leider nicht immer angemessen und hätte höher ausfallen müssen.
Ich antworte für die SPD und für Heike Werner
Grünemit Bürgermeisterkandidat Michael Riedel
Die Antworten auf den Fragenkatalog wurde mit Unterstützung unserer Parteiinternen KI „Grünerator“ mit Einpeisung unseres Wahlprogramms erstellt. Wir bedanken uns ausdrücklich für das Engagement des Stadtelternrates und freuen uns auf die nächste Befragung. Gerne sind wir auch für ein Feedback zum Fragebogen und der Anfrage bereit.
Grit Weilandals Bürgermeisterkandidatin für WIR für Buchholz
Ich fand den Fragenkatalog ungewöhnlich umfangreich; einige Fragen überschnitten oder wiederholten sich. Bei einzelnen Themen liegen die Zuständigkeiten zudem nicht oder nur teilweise bei der Stadt Buchholz. Ich habe dennoch versucht, alle Fragen so konkret wie möglich aus kommunaler Perspektive zu beantworten und dabei deutlich zu machen, wo die Stadt tatsächlich gestalten und Verantwortung übernehmen kann.
Wir für Buchholz – mit Bürgermeisterkandidatin Grit Weiland
Wir für Buchholzmit Bürgermeisterkandidatin Grit Weiland
Wir für Buchholz hat ihre Antworten zum Fragenkatalog leider nicht als Text, sondern nur als Screenshots eingereicht. Da sich diese nicht in das Akkordion-Format der anderen Parteien einfügen lassen, stellen wir sie hier zum Download bereit.
Update, 02.09., 19.00 Uhr: Bürgermeisterkandidat Bernhard Unger begründet seine Nicht-Abgabe: „Entgegen der klaren Absprache zur gemeinsamen Veröffentlichung hat Dr. Riedel seine Antworten bereits am 24. August veröffentlicht und beworben. Damit wurde die vereinbarte Chancengleichheit aus meiner Sicht nicht gewahrt”, sagt Unger zu buchholz-aktuell.de. Die Frist zur Abgabe war am 22. August. Michael Riedel hatte die Ergebnisse nur kurzzeitig online.
Buchholz in der Nordheide. Wegen des Stadtfests kommt es in der Innenstadt zu mehreren Straßensperrungen und Parkplatzschließungen. Die Sperrungen beginnen bereits am Dienstag, 15....