Von Wohnraum bis Gesundheit: SPD stellt Wahlprogramm für Landkreis Harburg vor

Svenja Stadler. Foto: Anya Zuchold
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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Die SPD im Landkreis Harburg hat ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl am Sonntag, 13. September, beschlossen. Das Programm entstand nicht in geschlossenen Sitzungen, sondern durch direkte Gespräche mit den Bürgern.

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In mehreren Dialogveranstaltungen diskutierten Bürger gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Ehrenamt über Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahre. Die Anregungen, Ideen und Erfahrungen aus diesen Gesprächen bilden die Grundlage des Programms.Im Mittelpunkt stehen fünf Themenfelder: Wohnen, Wirtschaft, Familie, Mobilität und Gesundheit. Die SPD will mehr Wohnraum für Auszubildende und Studierende schaffen. Unternehmensgründungen und Innovationen sollen gezielt gefördert werden. 

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Erneuerbare Energien und Mobilität im Fokus

Der Ausbau erneuerbarer Energien steht im Programm, um bezahlbaren Strom und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort zu sichern. Ein kreisweites Mobilitätskonzept soll die Verkehrsangebote besser vernetzen.

Die kommunalen Krankenhäuser in Winsen und Buchholz will die SPD dauerhaft erhalten. Das Programm sieht zudem familienpolitische Maßnahmen vor: Willkommenspakten für Neugeborene, den Aufbau einer Elternschule und die Schaffung eines Kreisjugendparlaments.

„Für uns lebt Demokratie vom Mitmachen”, sagt Svenja Stadler, SPD-Unterbezirksvorsitzende. Das Kreiswahlprogramm sei im Gespräch mit den Menschen entstanden. „Wer zuhört, bekommt nicht nur Kritik, sondern vor allem gute Ideen”, sagt Stadler. Genau diese Ideen fänden sich jetzt im Programm wieder.

Thomas Grambow, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, ergänzt: „Wir wollen nicht Probleme nur beschreiben, sondern diese lösen.” Die SPD wolle mehr bezahlbaren Wohnraum und bessere Busverbindungen schaffen, eine starke kommunale Gesundheitsversorgung erhalten und den Unternehmen im Landkreis weiter gute Rahmenbedingungen bieten. „Alles konkrete Maßnahmen, an denen wir arbeiten und uns am Ergebnis gerne messen lassen wollen”, sagt Grambow.

Mit dem Beschluss startet die SPD in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs. In den kommenden Wochen will die Partei den Dialog mit den Menschen fortsetzen und ihre Ideen vor Ort vorstellen und weiter diskutieren. (dh)

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