Buchholz in der Nordheide. Ein Verkehrsunfall auf der Hamburger Straße zog am Samstag eine folgenschwere Kettenreaktion nach sich. Mindestens sieben Autos wurden beschädigt, weil ein 54-jähriger Autofahrer zuvor eine Verkehrsinsel rammte und anschließend flüchtete. Der Mann meldete sich erst einen Tag später bei der Polizei.
Der 54-Jährige überfuhr am Samstagabend gegen 18.30 Uhr mit seinem Wagen die Verkehrsinsel auf der Hamburger Straße. Dabei beschädigte er die Insel erheblich. Anschließend entfernte sich der Fahrer von der Unfallstelle, ohne diese zu sichern oder die Polizei zu informieren. Die beschädigte Verkehrsinsel und die Trümmerteile blieben auf der Fahrbahn zurück.
Die fehlende Beschilderung wurde anderen Verkehrsteilnehmern zum Verhängnis. Im weiteren Verlauf des Abends verunfallten mindestens sieben weitere Autos mit der beschädigten Verkehrsinsel. Alle Fahrzeuge wurden entsprechend beschädigt. Die genaue Zahl der betroffenen Fahrzeuge könnte noch höher liegen.
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Der Unfallverursacher meldete sich erst am Sonntag bei der Polizei. Gegen den 54-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist eine Straftat, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden kann.
Die Polizei bittet weitere Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise durch das Überfahren von Trümmerteilen oder der beschädigten Verkehrsinsel einen Schaden erlitten haben, sich zu melden. Der zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Harburg ist telefonisch unter 04181–2850 erreichbar. (tj)











