
Buchholz in der Nordheide/Seevetal. 55 ehrenamtliche Helfer der Johanniter im Bevölkerungsschutz haben erfolgreich an einer Übung teilgenommen. Die Freiwilligen aus den drei Ortsverbänden Seevetal, Buchholz und Salzhausen trainierten den Ernstfall.
Ziel der Übung war es, nach der Alarmierung zusammenzukommen, Material zügig auf die Fahrzeuge zu verladen und sich an einem zentralen Ort zu sammeln. Von dort aus sollte die Kolonne geschlossen zum potenziellen Einsatzort fahren.
Das Übungsszenario stellte die Helfer vor eine realistische Herausforderung. In einer niedersächsischen Stadt führte eine Serie von Bränden in einem zentralen Umspannwerk zu einem großflächigen Stromausfall. 250.000 Menschen waren betroffen. Die Johanniter im Regionalverband Harburg wurden zur Unterstützung der Einsatzkräfte angefordert.
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Im Landkreis Harburg engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz. Dazu gehören spezialisierte Teams wie die Rettungshundestaffel, Drohnenpiloten und Kriseninterventionsteams.
Konzentration beim Fahren gefordert
„Diese Übung hat allen gezeigt, was im Ernstfall zu tun wäre, und verdeutlicht, wie wichtig regelmäßiges Training ist”, sagt Tobias Könecke, Leiter Bevölkerungsschutz. Besonders die Kolonnenfahrt sei eine Herausforderung. „Im geschlossenen Verband auf Landstraßen oder innerorts zu fahren, erfordert Konzentration, vor allem, um den richtigen Abstand zum Vordermann zu halten”, erklärt Könecke.
Insgesamt waren 20 Fahrzeuge an der Übung beteiligt. Die Kolonnenfahrt ist ein fester Bestandteil der Ausbildung der Ehrenamtlichen. „Unser Ziel ist es, den Menschen in solchen Szenarien die schnellstmögliche und bestmögliche Hilfe zu bieten – sei es medizinische Versorgung, Betreuung oder Not-Verpflegung”, betont Könecke. (dh)
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