
Buchholz in der Nordheide. Hoher Besuch in der Zukunftswerkstatt: Staatssekretär Stephan Ertner vom niedersächsischen Kultusministerium informierte sich am Donnerstag, 19. März, über innovative Ansätze der praktischen Berufsorientierung. Begleitet wurde er von den Landtagsabgeordneten Jan Bauer (CDU) und Nadja Weippert (Bündnis 90/Die Grünen).
Der Termin fand im Rahmen der Woche der beruflichen Bildung statt. Besonders beeindruckt zeigte sich der Staatssekretär von einer Gruppe Schüler des Luhe Gymnasiums Winsen. Die Jugendlichen programmierten eigenständig Miniroboter und wendeten dabei grundlegende Prinzipien der Informatik an. Das Projekt trägt den Namen „BO 2.0 – IT Berufsorientierung mit Schwerpunkt auf Informationstechnologie” und wird vom ESF gefördert. Die Stärkung der Berufsorientierung ist besonders wichtig, um den Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie in ihrer Berufsfindung unterstützen, sagt Ertner.
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Praktische Erfahrungen sammeln
Außerdem wurde ein Grundschulprogramm vorgestellt, das sich spielerisch mit dem Thema Graphentheorie auseinandersetzt und bereits bei jüngeren Kindern das logische Denken fördert. Das Matching zwischen Schule, Wirtschaft und Handwerk wird hier in der Zukunftswerkstatt gelebt, sagt Bauer. Die Einrichtung versteht sich als außerschulischer Lernort und Ergänzung zum regulären Schulunterricht.
Die Woche der beruflichen Bildung bietet landesweit Gelegenheit, erfolgreiche Initiativen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Bildung, Politik und Praxis zu fördern. Der Besuch unterstreicht die Bedeutung außerschulischer Lernorte als wichtigen Baustein für eine zukunftsorientierte Bildungslandschaft in Niedersachsen. (dh)












