Sperrungen: Kaputter Zug und gerissene Oberleitung sorgen für Probleme

Der Metronom fährt am Gleis 11 am Bahnhof Bucholz vorbei. Foto: JOTO
Der Metronom fährt bei Umleitungen noch am Gleis 11 am Bahnhof Bucholz vorbei. Foto: JOTO

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Buchholz in der Nordheide. Wer am Freitagmorgen vom Buchholzer Bahnhof in Richtung Hamburg oder Bremen fahren wollte, erlebte eine Überraschung: Der Metronom fuhr für zwei Stunden durch den Buchholzer Bahnhof ohne zu halten. 

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Stattdessen warteten drei Gelenkbusse vor dem Bahnhof auf die Reisenden. Der Schienenersatzverkehr brachte sie zunächst nach Sprötze oder bis nach Hamburg-Harburg, wo sie in den Metronom einsteigen konnten. Seit dem Nachmittag gibt es neue Sperrungen und Verspätungen. 

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Grund für die Maßnahme am Morgen war ein einzelner defekter Güterzug, der gegen 1 Uhr in der Nacht bei Hittfeld mit einer kaputten Bremse liegen geblieben war. Der Zug musste an Ort und Stelle repariert werden. Dafür sperrte die Bahn den Streckenabschnitt zwischen Buchholz und Hamburg-Harburg ab 9 Uhr für zwei Stunden vollständig.

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Züge der Linie RE4 und RB41 fuhren in dieser Zeit über Jesteburg. Und damit kamen sie am Buchholzer Bahnhof nicht an ihren Standardbahnsteigen vorbei und fuhren ohne Halt am zu kurzen Gleis 11 direkt in Sichtweite der Passagiere am Bahnsteig vorbei. Dafür funktionierte der Ersatzverkehr ohne große Probleme. 

Auch die Klecken und Hittfeld konnte nicht von der Regionalbahn angesteuert werden. Gegen 11 Uhr normalisierte sich der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Bremen wieder. 

Nächste Störung ließ nicht lange auf sich warten

Kaum war die Lage am Vormittag unter Kontrolle, meldete das Eisenbahnunternehmen Metronom am Mittag die nächste Störung. Seit etwa 13 Uhr kommt es auf der Strecke zwischen Hamburg und Lüneburg zu Behinderungen. Eine Oberleitung ist im Bereich zwischen Ashausen und Bardowick gerissen. Das Unternehmen rechnet mit Verspätungen. Auch der Fernverkehr ist betroffen. Wie lange die Sperrung andauert, ist bisher unklar. (JOTO)

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