Solidarität in Buchholz: Baum als Symbol für Opferschutz

Jarmo Drewes (v.l.)(Baumschule FLÜGGE), Michael Finnern (WEISSER RING), Christian Weiss (TSV Buchholz 08), Vera Theelen (WEISSER RING), Matties Kaisik (TSV Buchholz 08) und Jürgen Heikamp (WEISSER RING). Foto: Michael Kropp
Jarmo Drewes (v.l.)(Baumschule FLÜGGE), Michael Finnern (WEISSER RING), Christian Weiss (TSV Buchholz 08), Vera Theelen (WEISSER RING), Matties Kaisik (TSV Buchholz 08) und Jürgen Heikamp (WEISSER RING). Foto: Michael Kropp
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Buchholz in der Nordheide. Ein Baum als Symbol der Hoffnung wächst seit vergangenen Montag auf dem Sportgelände des TSV Buchholz 08. Die Außenstelle des WEISSEN RINGS im Landkreis Harburg hat gemeinsam mit dem Sportverein zwei Bäume gepflanzt und damit ein sichtbares Zeichen für Menschen gesetzt, die Opfer von Straftaten geworden sind. Die Aktion ist Teil einer bundesweiten Baumpflanz-Challenge, die Klimaschutz mit sozialer Verantwortung verbindet.

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Nominiert für die Challenge wurde die Außenstelle von der Stiftung Opferhilfe, Büro Göttingen. Bei der Initiative rufen sich Vereine und Unternehmen gegenseitig dazu auf, einen Baum zu pflanzen, die Aktion zu dokumentieren und weitere Teilnehmer zu nominieren. Einer der beiden gepflanzten Bäume erhielt eine Plakette mit der Aufschrift Baum der Hoffnung. Er steht stellvertretend für die vielen Menschen im Landkreis Harburg, die nach einer Straftat Unterstützung benötigen. 

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Vera Theelen, Leiterin der Außenstelle des WEISSEN RINGS im Landkreis, erklärte die Bedeutung: Viele Opfer von Straftaten fühlen sich zunächst allein gelassen oder verlieren Vertrauen und Sicherheit im Alltag. Unsere Aufgabe ist es, ihnen beizustehen und neue Perspektiven zu eröffnen, sagt Theelen. Der Baum soll dauerhaft daran erinnern, dass Hilfe möglich ist und Betroffene nicht allein bleiben müssen.

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Christian Weiss, der zweite Vorsitzende des TSV Buchholz 08, betonte die Verbindung zwischen Sport und Solidarität: Als Sportverein stehen wir für Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung. Mit der Pflanzung dieses Baumes möchten wir ein Zeichen dafür setzen, dass Menschen, die Opfer einer Straftat geworden sind, nicht alleinstehen. Der WEISSE RING leistet hier wichtige Arbeit, die wir sehr gern unterstützen, sagt Weiss.

Der WEISSE RING bietet Betroffenen persönliche Beratung und menschliche Zuwendung, begleitet sie zu Polizei‑, Gerichts- oder Behördenterminen und informiert über Rechte und Hilfsangebote. Außerdem vermittelt die Organisation Fachberatungen und therapeutische Unterstützung. In bestimmten Fällen leistet sie auch finanzielle Soforthilfe. Die Unterstützung erfolgt vertraulich, kostenfrei und unabhängig von einer Mitgliedschaft. Die Organisatoren dankten der Baumschule FLÜGGE aus Seevetal für den fairen Preis, den kostenfreien Transport und die Pflanzung. (tj)

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