Buchholz in der Nordheide. Schüler des Albert-Einstein Gymnasiums erlebten römische Geschichte hautnah. Die Römer-AG des achten Jahrgangs unternahm eine Exkursion nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands.
Die Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich das ganze Schuljahr über mit Fragen zum Leben im Römischen Reich. Wie sah eine römische Stadt aus? Was ist heute noch davon übrig? Der jährliche Höhepunkt ist die Fahrt nach Trier, das in der Antike Augusta Treverorum hieß. Zahlreiche Bauwerke aus römischer Zeit sind dort erhalten.
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Schon bei der Ankunft beeindruckte die Porta Nigra die Lateinschüler. Das große Stadttor aus dunklem Stein ist das Wahrzeichen der Stadt. Anschließend erkundeten die Schüler und Lehrkräfte weitere bedeutende Bauwerke. Dazu gehörten die Kaiserthermen, die Villa Borg und das Amphitheater. Besonders faszinierend war die Vorstellung, dass in der Arena vor fast 2.000 Jahren Gladiatorenkämpfe stattfanden.
Die Lateinlehrerin Frau Kopetsch führte die Gruppe durch die antiken Stätten. Die Schüler erfuhren viel über die Badekultur, die Baukunst und den Alltag der Römer. Viele waren überrascht, wie fortschrittlich manche Einrichtungen bereits waren. Die ausgeklügelten Heizsysteme in den Thermen beeindruckten besonders.
Die Schüler konnten auch selbst aktiv werden. Beim Bogenschießen und Speerwurf erlernten sie antike Jagdtechniken. Am Ende der Exkursion waren sich alle einig: Geschichte wird besonders spannend, wenn man sie selbst erleben kann. (dh)











