Update 28.08. 12.30 Uhr: Die Stadt Buchholz teilt mit, dass sich der Start der Bauarbeiten an der Canteleubrücke verzögern wird. Grund seien, dass nicht alle Unterlagen für die verkehrsrechtliche Planungen vorliegen würden. Wann die Sanierung startet, ist bisher nicht bekannt.
Erstmeldung 24.08. 15.24 Uhr: Buchholz in der Nordheide. Die Sanierung der Canteleubrücke beginnt am Montag, 31. August. Dann werden die Fuß- und Radwege sowie das zu niedrige Brückengeländer erneuert, wie Stadtbaurat Manuel Reichel vergangene Woche bekannt gab. Die Arbeiten sollen bis Mitte September andauern.
Während der Bauzeit wird es zu Sperrungen auf den Seitenbereichen der Brücke kommen. Zunächst sanieren die Arbeiter eine Seite, während die andere als Umleitung für Fußgänger und Radfahrer dient.
Ist die erste Seite fertig, wechseln die Bauarbeiten auf die gegenüberliegende Seite. Der Parkplatz unter der Brücke bleibt laut Stadtsprecherin Anna Meuche während der gesamten Bauzeit geöffnet. Auch der Auto- und Busverkehr kann normal rollen.
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Die Arbeiter erneuern zunächst den Belag von Fuß- und Radweg. Anschließend montieren sie das neue, höhere Geländer. Es wird künftig 1,30 Meter hoch sein und damit allen Sicherheitsbestimmungen entsprechen. „Wir rechnen mit Kosten von 450.000 Euro für das neue Geländer und die Sanierung des Fuß- und Radweges”, sagt Stadtsprecherin Anna Meuche. Auch das markante Brückennamensschild wird erneuert.
Ein Geländer, das 30 Zentimeter zu niedrig war
Die Sanierung beendet eine Geschichte, die seit Monaten für Diskussionen sorgt. Seit Dezember 2025 durften Radfahrer die Canteleubrücke nicht mehr befahren. Sie mussten absteigen, schieben oder auf die Fahrbahn ausweichen.
Der Grund: Ein Brückenprüfer stellte fest, dass das Geländer neben dem Radweg mit nur einem Meter Höhe deutlich zu niedrig ist. Vorgeschrieben sind 1,30 Meter. buchholz-aktuell.de berichtete im März: Geländer zu niedrig: Sanierung der Canteleubrücke kostet mehr als 300.000 Euro
Für die Sanierung ist die Stadt Buchholz zuständig, nicht der Landkreis. Nach einer Vereinbarung aus dem Jahr 1973 obliegen Geh- und Radweg sowie das Geländer der Stadt, während der Landkreis nur für die eigentliche Fahrbahn zuständig ist.
Unfälle habe es durch das zu niedrige Geländer nach Angaben der Polizei bisher nicht gegeben. Mit dem Baustart am kommenden Montag herrscht nun endlich Klarheit über das Ende der Einschränkungen. (JOTO)
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