Projektideen gesucht: LEADER-Region vergibt noch Fördergelder bis Mai

Fördermittel. Foto: Symbolbild
Fördermittel. Foto: Symbolbild
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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Wer eine Projektidee für die Region hat, kann sich noch bis Sonntag, 3. Mai, um LEADER-Fördermittel bewerben. Pro Vorhaben stehen zwischen 10.000 und 12.000 Euro zur Verfügung. Die Lokale Aktionsgruppe entscheidet am Montag, 15. Juni, über die eingereichten Anträge.

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Die LEADER-Region Regionalpark Rosengarten umfasst die Stadt Buchholz, die Samtgemeinde Hollenstedt, die Gemeinde Rosengarten, die Gemeinde Neu Wulmstorf sowie Teile des Bezirks Harburg. Für die Förderperiode 2023 bis 2027 stehen insgesamt über 1,8 Millionen Euro für Projekte aus der Region bereit. Im Jahr 2022 hatte sich die Region mit einem Regionalen Entwicklungskonzept auf die Handlungsanweisung für die aktuelle Förderperiode vorbereitet. 

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Mit dem Jahreswechsel 2025 auf 2026 hat die Region einen wichtigen Meilenstein übererfüllt. Bis zum 31. Dezember 2025 mussten mindestens 50 Prozent der bereitgestellten Fördermittel bewilligt sein. Diese Vorgabe soll verhindern, dass Gelder an andere LEADER-Regionen abgegeben werden müssen, und gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung der Mittel über die gesamte Förderperiode.

Interessierte können Fördergelder für Projekte in vier Handlungsfeldern beantragen: Natur‑, Kulturlandschaft und Klimaschutz, Lebensqualität und Daseinsvorsorge, Regionale Wertschöpfung sowie Digitalisierung und Datennutzung. Jeder kann als Ideengeber und Projektträger mitwirken. Welche Vorhaben bereits umgesetzt wurden, zeigt die Internetseite www.regionalparkrosengarten.de/portfolio. Dort finden sich auch erste Informationen zur Antragstellung.

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Gremium entscheidet über Förderung

Eine Besonderheit des LEADER-Programms ist die Lokale Aktionsgruppe, kurz LAG. In dem Gremium sitzen 18 Wirtschafts- und Sozialpartner sowie sechs Personen aus den öffentlichen Verwaltungen. Sie vertreten die Interessen der Region und entscheiden, welche Projekte eine Förderung erhalten. Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg begleitet die Arbeit der LAG. Das Gremium tagt mindestens zweimal im Jahr. 

Die nächste Sitzung findet am Montag, 15. Juni, statt. Projektträger müssen ihren Projektsteckbrief mit Kostenvoranschlag bis spätestens Sonntag, 3. Mai, beim Regionalmanagement einreichen. Das Regionalmanagement begleitet den gesamten Prozess. Nach Prüfung der Steckbriefe und Klärung möglicher Fragen erhalten die LAG-Mitglieder die finalen Unterlagen vorab. So können sie sich in die Projekte einarbeiten und eine informierte Entscheidung in der Sitzung treffen.

Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Ausschöpfung des Fördertopfes gelten besondere Einschränkungen. Projektträger können nur noch Vorhaben mit förderfähigen Kosten zwischen 12.500 und 15.000 Euro einreichen. Die Fördersumme beträgt dann zwischen 10.000 und 12.000 Euro je Projekt. Diese Regelung soll sicherstellen, dass bis zum Ende der Förderperiode Ende 2027 noch möglichst viele Projektträger eine Chance auf Fördermittel haben. (dh)

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