
Buchholz in der Nordheide. CDU-Stadtratskandidatin Frauke Prenzler hat sich zu den Vorwürfen geäußert, ihre Wahlplakate bereits zwei Tage vor dem offiziellen Starttermin aufgehängt zu haben. In einer Stellungnahme an buchholz-aktuell.de erklärt sie, ihr Ehemann Thorsten Prenzler, Vorsitzender der AfD Buchholz, habe ihr ein Rundschreiben der Gemeinde Neu Wulmstorf gezeigt, das einen früheren Plakatierungsbeginn nahelegte. Auch die Alternative für Deutschland hatte bereits zu früh in Buchholz plakatiert.
Politische Werbung
Politische Werbung
Die Stadt Buchholz hatte als offiziellen Starttermin für die Wahlwerbung Sonntag, 12. Juli, ab Mitternacht festgelegt. Prenzlers Wahlplakate hingen jedoch bereits am Freitag, 10. Juli.
Die Kandidatin auf Listenplatz 11 der CDU erklärt dazu, ihr Ehemann habe sie beim gemeinsamen Abendessen am Donnerstag, 9. Juli, über einen vermeintlichen Erlass aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium informiert. „Als Beleg dafür zeigte er mir ein Rundschreiben der Gemeinde Neu Wulmstorf”, schreibt Prenzler.
+++ Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy! – Hier klicken und abonnieren +++
Sie und ihr Mann seien davon ausgegangen, dass dies auch für Buchholz gelte. Weil Plakatierungsplätze knapp seien, habe sie entschieden, in ihrem Wohnumfeld kurzfristig plakatieren zu lassen. Die Durchführung habe sie jedoch nicht selbst übernehmen können.
„Da ich am Donnerstag aufgrund einer jüngst diagnostizierten Krebserkrankung eine Chemotherapie erhalten habe, war ich selbst dazu nicht in der Lage und habe Mitglieder meiner Familie gebeten, die Plakatierung vorzunehmen”, erklärt Prenzler.
Kein gemeinsames Vorgehen mit der AfD
Prenzler weist außerdem den Vorwurf zurück, gemeinsam mit der AfD plakatiert zu haben. „Ein gemeinsames Aufhängen meiner Plakate gemeinsam mit AfD-Plakaten hat nicht stattgefunden und wird auch zukünftig nicht stattfinden”, betont sie. Die AfD hatte ebenfalls zwei Tage zu früh plakatiert. buchholz-aktuell.de berichtete: Zoff um AfD-Plakate: Warum sie zwei Tage vor anderen plakatierte.
Sophie Arps, Vorsitzende der CDU Buchholz, bestätigt gegenüber buchholz-aktuell.de, dass Stadtratskandidaten eigenständig ihre Plakate aufhängen. Die Informationen zum Plakatierungsstart seien in den vergangenen Wochen mehrfach kommuniziert worden. „Dass sich eine einzelne Kandidatin nicht an die klar kommunizierten Regeln hält ist bedauerlich, hier lag scheinbar eine andere Auffassung vor”, sagt Arps. Die breite Masse der CDU habe zusammen mit den anderen Parteien am 12. Juli mit der Plakatierung begonnen. (JOTO)
Politische Werbung











