
Buchholz in der Nordheide. Beim traditionellen Neujahrsempfang am Sonntag stand die Unterstützung der Ukraine im Mittelpunkt. Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU) erinnerte in seiner Rede an die vielfältigen Hilfsaktionen, die Buchholz seit Beginn des Krieges geleistet hat.
„Die Menschen in der Ukraine brauchen unsere Hilfe, unsere Solidarität und unsere Unterstützung, denn sie kämpfen auch für unsere Freiheit”, sagte Röhse. Er berichtete von einer Fahrt an die polnisch-ukrainische Grenze. Wenige Wochen nach dem russischen Angriff im Februar 2022 hatte die Stadt ein Notstromaggregat und Medikamente übergeben.
Die Generalkonsulin der Ukraine in Hamburg, Dr. Iryna Tybinka, richtete eindringliche Worte an die Gäste. Sie verwies auf die anhaltenden Angriffe auf die zivile Infrastruktur in ihrem Land.
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„Russland nimmt die diplomatischen Bemühungen der zivilisierten Staaten nicht ernst”, sagte Tybinka. Russland verlängere den Krieg und versuche, der Ukraine maximalen Schaden zuzufügen.
Appell an die Gäste
Die Generalkonsulin appellierte an die Anwesenden, sich nicht beirren zu lassen. „Haben Sie keine Angst! Glauben Sie an die gerechte Sache und setzen Sie Ihr gutes Wirken fort”, sagte sie. Tybinka dankte der Stadt für die Städtepartnerschaften mit den ukrainischen Städten Brody und Berdytschiw. Auch die Aufnahme ukrainischer Geflüchteter würdigte sie ausdrücklich.
Landrat Rainer Rempe (CDU) unterstrich die Notwendigkeit weiterer Unterstützung. „Es ist umso wichtiger, dass Europa und besonders auch Deutschland weiterhin alles dafür tut, die Ukraine im Kampf gegen den Aggressor Putin weiter zu unterstützen”, sagte Rempe. (JOTO)










