Neuer Ratgeber: Landkreis Harburg empfiehlt Krisenvorsorge für jeden Haushalt

Landrat Rainer Rempe empfiehlt die Broschüre für jeden Haushalt im Landkreis Harburg. Foto: Landkreis Harburg
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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Ein neuer Ratgeber soll Bürgern helfen, sich auf Krisen und Katastrophen vorzubereiten. Die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen” des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erklärt, was ins Notgepäck gehört, welche Unterlagen griffbereit sein sollten und wie viel Lebensmittelvorrat sinnvoll ist.

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Der Landkreis Harburg ist auf Gefahrenabwehr und Katastrophenlagen wie extremes Hochwasser vorbereitet. „Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf den Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Harburg verlassen”, sagt Landrat Rainer Rempe. Doch bei großflächigen Katastrophen wie einem länger andauernden Stromausfall oder einer Hochwasserkatastrophe können Rettungskräfte nicht überall und sofort zur Stelle sein. 

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„Umso wichtiger ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Harburg selbst Vorkehrungen treffen und wissen, wie sie sich, ihren Familien und ihren Nachbarn im Notfall helfen können”, sagt Rempe. Der neue Ratgeber zeige leicht verständlich mit vielen Praxistipps auf, wie man sich auf Krisen aller Art vorbereiten könne. „Dieser Ratgeber gehört in jeden Haushalt”, betont der Landrat.

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Die Broschüre behandelt klassische Themen wie Vorbereitung auf Stromausfälle oder Extremwetterereignisse, das Anlegen eines Notfallvorrats und Warnsignale. Neu hinzugekommen sind angesichts der Weltlage Erklärungen zum Verhalten bei Explosionen oder Luftangriffen. Zudem wird erklärt, wie man mit Ängsten und Sorgen in Extremsituationen umgehen kann. Eine Checkliste zeigt den Stand der eigenen Vorbereitung.

Mit der Broschüre will das Bundesamt Menschen erreichen, die bisher noch keine persönliche Notfallvorsorge betreiben. Laut einer BBK-Umfrage haben 53 Prozent der Befragten noch keine gezielte Vorsorge getroffen. Bei den Hinweisen handelt es sich um Empfehlungen, die individuell angepasst werden sollten. Grundsätzlich gilt: Man sollte sich möglichst für zehn Tage selbst versorgen können. Aber auch ein Vorrat für drei Tage hilft. Beim Wasservorrat werden idealerweise zwei Liter pro Person empfohlen. Für einen Drei-Personen-Haushalt sind das 18 Liter für drei Tage oder 60 Liter für zehn Tage.

Den neuen Notfallratgeber gibt es in den Gebäuden der Kreisverwaltung. Er kann auch unter www.landkreis-harburg.de/katastrophenschutz heruntergeladen werden. Informationen zu allen Themen der Broschüre finden sich zudem unter www.bbk.bund.de/vorsorge. (dh)

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