Neue TV-Frequenzen für Buchholz und neun weitere Orte

Fernbedienung. Foto: Symbolbild
Fernbedienung. Foto: Symbolbild
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Buchholz in der Nordheide. Vodafone nimmt in der Nacht von Montag, 13. April, auf Dienstag, 14. April, eine technische Umstellung am regionalen Technik-Standort für Kabelfernsehen in Buchholz vor. Viele TV-Sender und Hörfunkprogramme im Kabelnetz erhalten dabei eine andere Frequenz. 

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Um das Programmangebot wie gewohnt zu empfangen, ist nach der Umstellung ein Sendersuchlauf erforderlich. In vielen Fällen führt der TV-Receiver diesen automatisch durch. Der Netzbetreiber optimiert mit der Maßnahme das Kabelnetz. Ziel ist es, langfristig einen größeren Gestaltungsspielraum bei den kabelbasierten Internetangeboten zu erhalten. 

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Vodafone empfiehlt seinen Kunden, ihre Empfangsgeräte und den Kabel-Router zum Umstellungszeitpunkt nicht vom Stromnetz zu trennen. Am Morgen nach der Umstellung sollten Nutzer prüfen, ob alle Sender wie bisher zu empfangen sind. Die Umstellung betrifft Zuschauer in Bendestorf, Harmstorf, Buchholz, Dohren, Tostedt, Wistedt, Handeloh, Otter, Jesteburg und Hanstedt. In allen diesen Orten wird das Programmangebot im Kabelnetz optimiert.

Empfangsgeräte von Vodafone, der ehemaligen Unitymedia oder Sky finden die Sender nach der Umstellung in der Regel automatisch. Bei Empfangsgeräten von anderen Anbietern oder direkt an das Kabelnetz angeschlossenen Fernsehern kann ein Sendersuchlauf notwendig sein, der von Hand angestoßen werden muss. Dies sollte vor allem bei Geräten von Vodafone der Regelfall sein. Je nach Gerät kann es erforderlich sein, Favoritenlisten anzupassen und Aufnahmen neu zu programmieren, damit alles wie gewohnt funktioniert.

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Vodafone hat seine Kunden im Vorfeld per Brief, via E‑Mail sowie über Hausaushänge über die Umstellung informiert. Informationen und Hilfestellungen zur Frequenz-Umbelegung erhalten Vodafone-Kunden zudem auf einer Service-Seite im Internet. Zur Verbreitung des TV-Signals unterhält Vodafone insgesamt zwei große Sendezentren. Sie stehen in Frankfurt-Rödelheim und in Kerpen bei Köln und verteilen das Fernsehsignal für ganz Deutschland. 

In den Sendezentren werden die ankommenden Daten der TV-Sender in sendefähige Signale aufbereitet und fließen dann von dort weiter in das regionale Verteilnetz. Hier stehen die sogenannten Hubs. Dies sind regionale Technik-Standorte, die die verschiedenen Regionen und Einzugsgebiete mit dem digitalen TV-Signal versorgen. Zudem werden hier regionale TV-Programme dem Datenstrom hinzugefügt.

Im Zuge der Frequenzumstellung führt Vodafone im gesamten Kabelnetz den sogenannten NorDig-LCN-Standard ein. Dadurch erkennt das Empfangsgerät automatisch, wenn ein Sender auf einen anderen Programmplatz verschoben wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Favoritenliste nicht mehr angepasst werden muss. Darüber hinaus nutzt Vodafone zur Übertragung von SD-Sendern künftig das moderne Videokompressionsverfahren H.264. HD-Sender werden bereits in diesem Format übertragen. (dh)

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