
Buchholz in der Nordheide. Eine neue Rad- und Fußwegbrücke soll die Bahnstrecke zwischen der Straße Am Radeland und dem Itzenbüttler Weg überqueren und damit eine Lücke im Buchholzer Radnetz schließen. Das ist ein aktueller Vorschlag der Grünen, der von fast allen Parteien unterstützt wird. Dafür braucht Buchholz auch die Unterstützung von Jesteburg.
Es gibt Grund zur Eile: Ab 2028 wird die Straßenbrücke an der Bendestorfer Straße neu gebaut. Ohne die neue Querung am Radeland müssten Fußgänger und Radfahrende während der Bauzeit erhebliche Umwege fahren oder gehen.
Für Fußgänger bedeutet das bis zu 40 Minuten zusätzliche Wegezeit. Frerk Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) sagt: „Der Lückenschluss über die Bahnstrecke ist ein Schlüsselprojekt für die Verkehrswende in Buchholz. Wenn wir die Chance haben, durch interkommunale Zusammenarbeit eine bessere Förderkulisse zu schaffen und die Brücke früher zu realisieren, sollten wir sie jetzt nutzen.”
Radbrücke am Radeland: Jesteburg soll Förderung ermöglichen
Der Plan: Wenn die Route über den Itzenbüttler Weg bis nach Jesteburg verlängert wird, erreicht die Mindestlänge von mehr als 10 Kilometern, die viele Förderprogramme für überörtliche Velorouten voraussetzen.
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Das Sonderprogramm „Stadt und Land” bezuschusst solche Vorhaben mit bis zu 75 Prozent. Ein gemeinsamer Antrag mit Jesteburg würde den städtischen Eigenanteil erheblich senken. Im Radverkehrskonzept Fahrradmobilität 2030 ist die Verbindung bereits vorgesehen.
Die Buchholzer Verwaltung unterstützt den Ansatz und hat Jesteburg bereits kontaktiert. Die Nachbargemeinde zeigte sich an einem gemeinsamen Gespräch interessiert. Auch eine günstigere Behelfsbrücke in Holzbauweise soll geprüft werden. Die Stadt prüft jetzt das weitere Vorgehen. (JOTO)











