Nebelmaschinen und Schreie: Feuerwehr trainiert den Ernstfall

Mitglieder der Jugendfeuerwehr spielten bei der Übung die Bewohner. Foto: JOTO
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Buchholz in der Nordheide. Dichter Rauch hüllt das leerstehende Mehrfamilienhaus in der Hermannstraße ein, Hilferufe dringen aus den Fenstern. Was wie ein Ernstfall aussieht, war am Dienstagabend eine Übung der Ortsfeuerwehr Buchholz. Zwei Nebelmaschinen sorgten für die realistische Kulisse, fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr spielten die Bewohner und schrien beim Eintreffen der ersten Retter.

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Die Übung um 19 Uhr diente der Ausbildung neuer Feuerwehrleute. „Etwa 25 Teilnehmer nahmen an der Übung unter Realbedingungen teil”, sagt Niko Hering von der Feuerwehr Buchholz. Das leerstehende Gebäude bot dafür ideale Voraussetzungen. 

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Die Priorität war klar festgelegt. „Als erstes gilt es die Menschen zu retten, dann das Feuer zu löschen”, erklärt Hering. Die Feuerwehrleute setzten Drehleiter und Steckleitern ein und arbeiteten unter Atemschutz.

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Bei der Übung ging es vor allem darum, die Handgriffe zu trainieren. Die Abläufe müssten auch unter Stress und eingeschränkter Sicht funktionieren.

Die Puppe atmete nicht mehr und musste reanimiert werden. Foto: JOTO
Die Puppe atmete nicht mehr und musste reanimiert werden. Foto: JOTO

Die Jugendfeuerwehrmitglieder wurden von den Feuerwehrleuten gerettet, zwei Puppen mussten reanimiert werden. Die realitätsnahe Ausbildung bereitete die Feuerwehrleute auf echte Einsätze vor. (JOTO)

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