Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Bunte einheimische Vögel fliegen wieder zahlreich durch die Gärten, und ihr Gesang bereitet den Menschen große Freude. Passend dazu startet der Naturschutzbund Deutschland e.V. gemeinsam mit seinem bayrischen Partner, dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), die nächste „Stunde der Gartenvögel“. Bereits zum 22. Mal haben Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber die Möglichkeit, daran teilzunehmen.
Von Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai, sind Menschen auch in der Region Elbe-Weser eingeladen, in ihrem Garten, auf dem Balkon oder bei einem Picknick im Park die heimischen Vögel zu zählen. Jede und jeder Einzelne trägt hiermit zu wichtigen Erkenntnissen über die Entwicklung der heimischen Vogelwelt in Siedlungsräumen mit bei. Entwicklung über die Anzahl an Vögeln können durch die Mitmachaktion, die von der Beteiligung vieler Menschen lebt, festgestellt werden.
Wer zum Naturschutz und der damit verbundenen Datenerfassung beitragen möchte, wählt einen für sich geeigneten Beobachtungsplatz und zählt eine Stunde lang alle Vögel, die er oder sie sieht. Zur Beobachtung braucht es keine Vorkenntnisse – ein Blick auf ein Portrait über die 40 häufigsten Gartenvögel in Deutschland ist dennoch nützlich.#
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In diesem Jahr steht unter anderem die Amsel besonders im Fokus. Nachdem ihr Gesang im Frühjahr 2025 vielerorts deutlich seltener wahrgenommen wurde, deuten aktuelle Beobachtungen auf eine mögliche Erholung der Bestände hin. „Ob sich dieser Eindruck bestätigt, werden die Ergebnisse der Zählung zeigen“, erklärt Jana Jensen, Regionalgeschäftsleiterin des NABU in der Region Elbe-Weser.
Auch Kinder können mitmachen. Für sie bietet die Naturschutzjugend (NAJU) die „Schulstunde der Gartenvögel“ von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 8. Mai. Materialien zum Basteln und Lernen inklusive einer Gartenvogel-Ralley findet man dazu unter: www.naju.de/sdg
Alle wichtigen und weiteren Informationen zu der „Stunde der Gartenvögel“ sind unter www.stundedergartenvoegel.de nachzulesen. Auch seltenere Arten lassen sich mit etwas Glück entdecken. Insbesondere die vielfältige Landschaft der Elbe-Weser-Region bietet dafür gute Voraussetzungen und ermöglicht immer wieder besondere Beobachtungen. „Das macht den Reiz der Aktion aus – man weiß nie, welche gefiederten Gäste man vor die Linse bekommt“, sagt Jensen. (af)













