Buchholz in der Nordheide. Das Hospiz Nordheide bietet am Samstag, 24. Januar, von 14 bis 18 Uhr einen Letzte-Hilfe-Kursus an. Einen weiteren Kursus gibt es am Samstag, 21. März. Die kostenlosen Angebote richten sich an Erwachsene, die lernen möchten, schwerstkranke und sterbende Menschen am Lebensende zu begleiten.
Sterben gehört zum Leben. Trotzdem wird über diese letzte Lebensphase selten gesprochen. Viele Menschen haben Angst, etwas Falsches zu tun oder zu sagen. Unsicherheit und Unwissenheit prägen den Umgang mit dem Thema. Die Letzte-Hilfe-Kurse geben Antworten auf Fragen wie: Was passiert in der letzten Lebensphase? Welche Beschwerden treten auf? Wie kann ich helfen und begleiten?
Das Kurskonzept stammt von dem Schleswiger Palliativmediziner Dr. Georg Bollig. Es vermittelt ein kleines Einmaleins der Sterbebegleitung für das Umsorgen von schwerstkranken und sterbenden Menschen.
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Grundlagen wie bei Erster Hilfe
Wiebke Runkler und Pastorin Svenja Kluth leiten die Kurse. Runkler arbeitet als Pflegefachkraft im Hospiz Nordheide, Kluth als Seelsorgerin im Hospiz und im Krankenhaus Buchholz. Beide sind ausgebildete Kursleiterinnen für Letzte-Hilfe-Kurse. „Erste-Hilfe-Kurse sind verpflichtend, mindestens wenn man einen Führerschein macht”, sagt Kluth. „Das Thema Sterbebegleitung verdient eine ähnliche gesellschaftliche Selbstverständlichkeit.”
Die Letzte-Hilfe-Kurse leisten dazu einen Beitrag. Es gehe darum, Grundlagen und Sicherheit zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen. Die Kurse finden im großen Seminarraum des Hospizes in der Hermann-Stöhr-Straße 14 statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich unter der Rufnummer 04181–134025 oder per E‑Mail an svenja.kluth@evlka.de. (dh)











