Legendäre Disko-Fläche erwacht: Spatenstich für beechwood campus in Buchholz

Wo einst die Diskothek Number One stand, wird künftig der beechwood campus entstehen. Michael Groß (Otto Wulff Bauunternehmer), Dirk Hirsch (1. Stadtrat), Jan Bauer (CDU-Ratsherr), Jan-Hendrik Röhse (Bürgermeister, CDU) Florian Möschter, Antonio und Kurt Hampfe (alle dreibeechwood.immo) beim Spatenstich. Foto: JOTO
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Buchholz in der Nordheide. Minus vier Grad, gefrorener Boden und doch fand sich am Mittwoch eine Stelle, an der die Spaten in die Erde gestochen werden konnten. Am Eingang zum Canteleu-Quartier, wo einst die legendäre Diskothek „Number One” die Nächte erhellte und die Fläche danach mehr als 25 Jahre brach lag, startete offiziell der Bau des beechwood campus. 

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Das Mehrzweckgebäude an der Bahnhofstraße soll im Mai 2027 fertiggestellt werden. Sechs Geschosse sind geplant: Im Erdgeschoss entstehen ein Restaurant mit mehr als 100 Plätzen und ein Café. 

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Darüber folgen fünf Stockwerke mit Büroflächen, Co-Working-Bereichen, vier Hoteletagen und einer großzügigen Veranstaltungsfläche. 

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Florian Möschter und Antonio Vella, die beiden Geschäftsführer von beechwood Immo, entwickeln das Projekt gemeinsam mit dem Generalunternehmen Otto Wulff. 

Begegnung statt
Abschottung, Zusammenarbeit
statt Konkurrenz

Florian Möschter
(Geschäftsführer beechwood.immo, links im Bild)

Die Dachterrasse soll laut Möschter „ein magischer Ort über den Dächern der Stadt” werden, an dem sich unterschiedliche Menschen begegnen können.

Wo früher schon der Bürgermeister tanzte, entsteht jetzt ein Campus

Die Geschichte des Grundstücks reicht zurück bis in die 1970er Jahre. Michael Groß, der das Bauprojekt als Vertreter von Otto Wulff begleitet, erinnert sich gut an die Zeit. „Hier stand das Haus mit der Diskothek drin, die ‘Number One’.”. 

Der damalige Betreiber Heinz Kern habe die Diskothek 1970 eröffnet und „immer viel gehalten auf die Jugend”. Als Teenager seien Groß und auch Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse regelmäßig Gäste gewesen. „Herr Röse und ich haben da unser Unwesen getrieben”, erinnert sich Groß schmunzelnd. Die wilde Zeit der 1980er Jahre möchte er nicht missen.

Das Gebäude entwickelt sich sozusagen selber mit Veranstaltungen, mit Speakern, mit Co-Working, mit neu zu gründenden Unternehmen

Kurt Hampfe
(Projektleiter beechwood.immo)

An diese Historie wollen die Entwickler anknüpfen. Die Baugenehmigung wurde zwar für die Bahnhofstraße 17 erteilt, doch ursprünglich trug das Grundstück die Adresse Lüneburger Straße 1. „Wir hätten schon gerne die Lüneburger Straße 1 wieder”, sagt Projektleiter Kurt Hampfe.

Ein Grund: Die Dachterrasse soll künftig als „Number One” firmieren. Die Entwickler hoffen sogar, dass die ehemalige Betreiberin des Originals die neue Location eröffnen wird.

An der Bahnhofstraße entsteht bis Mai 2027 ein sechsgeschossiges Mehrzweckgebäude mit Restaurant, Hotel und Büroflächen. Grafik: beechwood.immo
Dieses Gebäude mit Restaurant, Hotel und Büroflächen soll bis Mai 2027 an der Bahnhofstraße entstehen. Grafik: beechwood.immo

Für Vella und Möschter geht es um mehr als wirtschaftlichen Erfolg. „Es ist hier kein Objekt, wo wir gesagt haben: Wir nehmen es als Renditeobjekt”, betont Vella beim Spatenstich. Man habe einen „Mehrwert für Buchholz” schaffen wollen. Die Stadt sei „das Eingangstor zur Nordheide und die Schnittstelle zu Hamburg”. 

Die ersten Baggerarbeiten haben begonnen. Foto: JOTO

Möschter ergänzt, kleine und mittelständische Unternehmen könnten vom „Spirit der Gründer profitieren” und gleichzeitig von der Erfahrung etablierter Firmen. Die Bauarbeiten übernimmt Otto Wulff als Generalunternehmen. „Wir kriegen das hin”, versichert Groß. Trotz schwieriger Wetterbedingungen zum Baustart zeigt sich Hampfe zuversichtlich, den Fertigstellungstermin einzuhalten.

Schlüsselprojekt für das Canteleu-Quartier

Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse (CDU) bezeichnet den beechwood campus als „ganz wichtiges Schlüsselprojekt” für das Canteleu-Quartier. Das Gebäude sei „noch mal so ein richtiger Hingucker, ein Eingangstor” in das neue Viertel. Bereits vor zwei Jahren sei ein Wohngebäude im Quartier entstanden, doch nun gehe es „wirklich voran”. 

Für das Restaurant habe man „ein sehr großes Unternehmen, einen der Marktführer für Systemrestaurants” gewonnen, sagt Hampfe. Auch ein Café-Betreiber, der bereits in der Nordheide aktiv ist, stehe fest. Der beechwood campus soll als „Blaupause” dienen, die an weiteren Standorten kopiert werden könne. Architekt Martin Schenk habe die Idee eines „offenen, lebendigen Campus in Architektur” übertragen, lobt Möschter. Bis zur Fertigstellung im Mai 2027 wird noch viel Arbeit nötig sein. (JOTO)

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