Langjähriger Ortsbürgermeister Kurt Hölzer gestorben

Kurt Hölzer prägte Steinbeck mehr als drei Jahrzehnte lang als Ortsbürgermeister und stellvertretender Ortsbürgermeister. Foto: Stadt Buchholz
Kurt Hölzer prägte Steinbeck mehr als drei Jahrzehnte lang als Ortsbürgermeister und stellvertretender Ortsbürgermeister. Foto: Stadt Buchholz

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Buchholz in der Nordheide/Steinbeck. Kurt Hölzer ist tot. Der langjährige Ortsbürgermeister der Buchholzer Ortschaft Steinbeck starb am Donnerstag, 16. April, im Alter von 87 Jahren. Mit Weitsicht, Beharrlichkeit und Durchsetzungskraft prägte er Steinbeck wie kein Zweiter.

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Bereits 1971 war der gebürtige Hamburger mit seiner Familie in die damals noch eigenständige Gemeinde gezogen. Von 1976 bis 1984 übernahm Hölzer als stellvertretender Ortsbürgermeister Verantwortung in der mittlerweile zu Buchholz gehörenden Ortschaft. Von 1984 bis 2016 war er Ortsbürgermeister, unterbrochen von einer fünfjährigen Pause. 

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Mehr als drei Jahrzehnte prägte der Christdemokrat die Entwicklung Steinbecks. Seine Amtszeit war geprägt von konkreten Projekten, die bis heute das Ortsleben bestimmen.

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Vom Dorffest bis zum Glasfasernetz

Im Jahr 1985 rief Hölzer als erste aller Buchholzer Ortschaften ein Dorffest ins Leben. Bis heute gilt in Steinbeck die Tradition, dass die jeweils 40-Jährigen beim Dorffest eine besondere Rolle spielen. Auch beim Bau der bis heute beliebten Köhlerhütte spielte der Ortsbürgermeister eine tragende Rolle.

Bei der Ausweisung des Neubaugebiets auf dem ehemaligen Iduna-Gelände Am Kattenberge war Hölzer maßgeblich beteiligt. Durch großes persönliches Engagement trug er zudem zum Erfolg von Buchholz Digital bei. Er ging in Steinbeck von Haustür zu Haustür, warb für das Glasfasernetz des Tochterunternehmens der Buchholzer Stadtwerke und sorgte mit dafür, dass das Geschäftsmodell erfolgreich wurde.

Im Stadtrat engagierte sich der überzeugte Christdemokrat über viele Jahre als Ratsherr. Von 1977 bis 2001 und dann noch einmal von 2006 bis 2011 vertrat er die Interessen der Bürger.

Dem gebürtigen Hamburger, der die Angriffe der Alliierten auf seine Heimatstadt im Zweiten Weltkrieg nur knapp überlebte, war das Gedenken an die Greuel der Nazi-Herrschaft stets ein besonderes Anliegen. Regelmäßig organisierte er zum Volkstrauertag Veranstaltungen am Kriegerdenkmal in Steinbeck. Die Stadt Buchholz wird Kurt Hölzer in bester Erinnerung behalten. Das Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. (dh)

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