Landrat: Keine Privatisierung der Krankenhäuser Buchholz und Winsen

Das Krankenhaus Buchholz. Foto: Krankenhaus Buchholz
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Buchholz in der Nordheide. Die Krankenhäuser in Buchholz und Winsen werden nicht privatisiert. Das stellt Landrat Rainer Rempe als Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikgesellschaft unmissverständlich klar. Angesichts jüngster Spekulationen betonte er, dass eine Privatisierung des Unternehmens oder einzelner Unternehmensteile kein Thema sei.

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„Die Krankenhäuser in Buchholz und Winsen bleiben unverändert in kommunaler Trägerschaft. Das hat sich bewährt”, sagt Rempe. Gleichzeitig würden die Kliniken so aufgestellt, dass sie auch in Zukunft eine sichere, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung effizient gewährleisten könnten. Der Landrat unterstrich, dass der Landkreis Harburg zu seinen Krankenhäusern in kommunaler Trägerschaft stehe. An der jetzigen Trägerschaft und den beiden Standorten würden der Landkreis, der Aufsichtsrat und die Klinikgeschäftsführung festhalten. 

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„Das habe ich persönlich als Aufsichtsratsvorsitzender und als Landrat in der Vergangenheit bereits mehrfach betont und dazu stehe ich uneingeschränkt, wie auch der gesamte Aufsichtsrat geschlossen”, erklärt Rempe. Alle anderslautenden Behauptungen entbehrten jeder Grundlage.

Umfassende Restrukturierung läuft bereits

Um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, hat der Aufsichtsrat bereits im Spätsommer 2025 den Startschuss für eine umfassende Restrukturierung der Krankenhäuser Buchholz und Winsen gegeben. Hintergrund sind die massiven finanziellen Herausforderungen, unter denen das gesamte Gesundheitssystem in Deutschland steht. Die steigenden Preise der Inflationsjahre haben in vielen Häusern und auch in den Krankenhäusern Buchholz und Winsen zu erheblichen Defiziten geführt, die nicht kompensiert werden konnten.

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„In der Verantwortung des Landkreises liegt es auch, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sorgsam umzugehen”, betont Rempe. Deshalb werde aktuell geprüft, wie die gemeinnützige Krankenhausgesellschaft so wirtschaften könne, dass die medizinische Versorgung heute und in Zukunft auf hohem Niveau und zuverlässig angeboten werden kann. Gleichzeitig solle der Verlustausgleich durch die Mittel des Landkreises als Träger so weit als möglich reduziert werden, um die angespannten kommunalen Kassen nicht weiter zu belasten.

Mit dieser Prüfung ist die Oberender AG beauftragt. Das Unternehmen verfügt nach Angaben des Landkreises über ausgewiesene Expertise darin, gerade bei unveränderter Trägerschaft zukunftsweisende Konzepte in medizinischer wie wirtschaftlicher Sicht zu erstellen. (tj)

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