Landkreis Harburg verzichtet auf rund 13 Millionen Euro

Haushalt. Foto: Symbolbild
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Buchholz in der Nordheide. Der Kreisausschuss will die für 2026 beschlossene Erhöhung der Kreisumlage deutlich zurücknehmen. Statt um fünf Prozentpunkte soll die Umlage nur noch um zwei Prozentpunkte steigen. Dies erfuhr buchholz-aktuell.de aus politischen Kreisen. Die Entscheidung soll am Donnerstag, 2. Juli, in Winsen fallen.

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Ende vergangenen Jahres hatten die Kreispolitiker lange und intensiv über die ursprünglich geplante Erhöhung diskutiert. Damals gingen die Verantwortlichen von deutlich höheren Ausgaben aus. buchholz-aktuell.de berichtete im Dezember 2025: Kompromiss in letzter Minute: Kreistag Harburg erhöht Kreisumlage um fünf Prozentpunkte

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Besonders die prognostizierten Kosten für Flüchtlinge lagen über den nun tatsächlich angefallenen Beträgen. 

Auch zusätzliche Einnahmen, die im Dezember noch nicht absehbar waren, tragen zur Entspannung der Haushaltslage bei. Nach Informationen von buchholz-aktuell.de herrscht im Kreisausschuss Einigkeit über die Reduzierung der Umlage.

Finanzielle Entlastung für die Kommunen

Konkret bedeutet die Änderung: Die Kreisumlage steigt von ursprünglich geplanten 53,5 Prozent nur noch auf 50,5 Prozent. Der Landkreis Harburg erhält dadurch etwa 13 Millionen Euro weniger von den Kommunen und Städten im Kreisgebiet. 

Kreisumlage: Abgabe, die Städte und Gemeinden an ihren Landkreis zahlen müssen. Wird oft basierend auf einem durchschnittlichen Hebesatz berechnet - auch wenn die tatsächlichen Einnahmen der Gemeinde niedriger sind.

Allerdings bezieht sich die Reduzierung ausschließlich auf das laufende Jahr 2026. Die ursprüngliche Erhöhung war auch für 2027 vorgesehen. Nach Informationen von buchholz-aktuell.de ist für das kommende Jahr keine Absenkung der Umlage geplant.

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Die Kommunen müssen also damit rechnen, dass die höhere Belastung im Folgejahr bestehen bleibt. (tj/JOTO)

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