Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Schwarze Punkte tauchen rund um das Badezimmerfenster auf. Die schwarzen Flecken breiten sich aus, hinter der Couch im Wohnzimmer und in anderen Wohnräumen. Besonders in der kalten Jahreszeit kann sich gesundheitsschädlicher Schimmel bilden, wenn beim Heizen gespart und falsch gelüftet wird.
Der Landkreis Harburg bietet zusammen mit der Verbraucherzentrale zwei kostenlose Online-Vorträge zum Thema Schimmel an. Die Vorträge finden am Mittwoch, 25. Februar, um 18 Uhr und am Dienstag, 3. März, um 12 Uhr statt. Jeder Vortrag dauert eineinhalb Stunden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab sofort unter www.energiewegweiser.de möglich.
Referentin Beate Oedekoven erläutert am 25. Februar unter dem Titel „Schimmel in der Wohnung: Was nun?”, was Schimmel ist und wie er entsteht. Sie erklärt, wie man Schimmel vermeiden kann und was bei der Beseitigung zu beachten ist.
Tipps für nachhaltige Bekämpfung
Energieberaterin Tina Götsch spricht am 3. März über „Schimmel im Wohnraum? Das können Sie tun”. Sie geht auf das Zusammenspiel von Luftfeuchte, Raumtemperatur und baulichen Schwachstellen ein. Sie zeigt die Rolle von Wärmebrücken, was man beim Lüften und bei der Möblierung falsch machen kann und gibt Tipps zur nachhaltigen Schimmelbekämpfung.
Schimmelsporen können das Mauerwerk schädigen, das Raumklima negativ beeinflussen und krank machen. Schimmel findet sich oft am Fenster, hinter Gardinen, Bildern und großen Möbeln an der Außenwand sowie im Bad an den Fugen. Wenn es in der Wohnung modrig oder muffig riecht, ist das oft ein Indiz. Die Pilzsporen können allergische Reaktionen hervorrufen und erhöhen das Risiko für Atemwegerkrankungen und Infektionen.
„Nur wirklich kleine und oberflächliche Schimmelschäden können in Eigenregie beseitigt werden”, sagt Oliver Waltenrath, Klimaschutzmanager des Landkreises Harburg. „Bei einem größeren Befall über einem halben Quadratmeter sollte ein Experte ans Werk gehen und unbedingt auch die Ursache des Befalls klären, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder. Häufig sind hohe Luftfeuchtigkeit, Kälte oder große Temperaturunterschiede zwischen einzelnen Räumen verantwortlich”, sagt Waltenrath.
Der Landkreis bietet außerdem regelmäßige kostenfreie Energieberatungen im Kreishaus Winsen sowie in den Rathäusern Buchholz, Elbmarsch, Hanstedt und Neu Wulmstorf an. Ansprechpartner sind Oliver Waltenrath und sein Team bei der Stabsstelle Klimaschutz des Landkreises, unter der Rufnummer 04171–693-6601. (dh)













