
Buchholz in der Nordheide. Unter dem Titel Neuland präsentiert das Orchester Nordheide am Samstag, 5. September, um 19 Uhr ein vielseitiges Konzertprogramm in der Kirche St. Johannis. Der Abend verspricht eine musikalische Reise durch verschiedene Epochen und Stile.
Auf dem Programm stehen die Rumänischen Volkstänze von Béla Bartók, Teile aus der Dreigroschenmusik von Kurt Weill, drei Stücke aus dem Film Schindlers Liste von John Williams sowie die Symphonie Nummer 9 von Antonín Dvorák, bekannt als Aus der Neuen Welt. Die Violine spielt Jan Baruschke, die Leitung übernimmt Claudia Zülsdorf.
Der Titel Neuland verbindet die vier Werke thematisch auf mehreren Ebenen. Bartók, Weill und Dvorák betraten jeweils auf ihre Weise kompositorisches Neuland. Zudem verband die drei Komponisten eine biografische Gemeinsamkeit: Sie alle lebten zeitweise in den USA und betraten damit auch geografisches Neuland.
Musikalische Grenzgänger und ihre Geschichten
Der Film Schindlers Liste fügt dem Programm eine weitere Dimension hinzu. Er zeigt, wie es unter der Nazi-Herrschaft möglich war, Schlupflöcher quasi in ein Niemandsland zu betreten. Die filmmusikalischen Stücke von Williams ergänzen damit die historischen und künstlerischen Bezüge des Abends.
Der Eintritt kostet 15 Euro, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Slawski in der Bremerstraße 3 sowie im Gemeindebüro St. Johannis in der Wiesenstraße 25. (tj)
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