Kino und Currywurst: Besonderer Abend würdigt Meilenstein der Gleichberechtigung

Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten mit (vorn, von links) Svenja Riebau, Andrea Schrag, Martina Munz, Antje Borowski sowie (hinten, von links) Ulrike Glüer, Yvonne Bodendiek, Inka Theden, Carsten Reck und Astrid Warburg-Manthey lädt zu Kino und Currywurst ein. Foto: Landkreis Harburg
Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten mit (vorn, von links) Svenja Riebau, Andrea Schrag, Martina Munz, Antje Borowski sowie (hinten, von links) Ulrike Glüer, Yvonne Bodendiek, Inka Theden, Carsten Reck und Astrid Warburg-Manthey lädt zu Kino und Currywurst ein. Foto: Landkreis Harburg
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Buchholz in der Nordheide. Der 19. Februar markiert einen Meilenstein in der deutschen Demokratiegeschichte. An diesem Tag im Jahr 1919 hielt die SPD-Politikerin Marie Juchacz als erste Frau eine Rede vor einem demokratisch gewählten Parlament in Deutschland. Um an diesen symbolischen Tag für Gleichberechtigung zu erinnern, lädt der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Harburg gemeinsam mit dem Movieplexx-Kino Buchholz zu einem besonderen Abend ein. Am Donnerstag, 19. Februar, um 17.30 Uhr wird der Film „Love Sarah – Liebe ist die wichtigste Zutat” gezeigt. Im Anschluss sorgt Currywurst für das leibliche Wohl, während die Gäste bei einem geselligen Networking zusammenkommen.

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Das Frauenwahlrecht wurde am 30. November 1918 in Deutschland gesetzlich verankert. Am 19. Januar 1919 konnten Frauen erstmals als Wählerinnen und Kandidatinnen an Wahlen teilnehmen. Diese Errungenschaft war das Ergebnis eines jahrzehntelangen Kampfes mutiger Frauenrechtlerinnen, die unermüdlich für politische Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe eintraten. Genau um diese Solidarität von Frauen und um weibliche Selbstbestimmung geht es auch in dem ausgewählten Film. 

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Drei Generationen kämpfen für ihren Traum

„Love Sarah” erzählt die berührende Geschichte über Mut, Zusammenhalt und die Kraft, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Die warmherzige Tragikomödie beschreibt, wie drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen nach einem Verlust gemeinsam neue Wege gehen. Sarah träumte davon, im Londoner Stadtteil Notting Hill eine eigene Bäckerei zu eröffnen. Als sie überraschend stirbt, beschließt ihre 19-jährige Tochter Clarissa, den Traum ihrer Mutter zu verwirklichen. Gemeinsam mit Sarahs langjähriger Freundin und der lebensklugen Großmutter Mimi wagt sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Regisseurin Eliza Schroeder inszeniert die in London gedrehte Geschichte als leise, aber wirkungsvolle Erzählung über weibliche Lebensrealitäten. Mit Humor und Wärme richtet sie den Blick auf unbezahlte Sorgearbeit, ökonomische Abhängigkeiten und den Mut, sich gegen gesellschaftliche Erwartungen zu behaupten.

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„Wir freuen uns, mit den Besucherinnen und Besuchern über erkämpfte Rechte, Solidarität und Gleichstellung ins Gespräch zu kommen”, sagt der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten. Der Eintritt zu der Veranstaltung im Movieplexx-Kino Buchholz kostet 6 Euro. (tj)

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