
Buchholz in der Nordheide. Etwa 75 Kinder und Erwachsene sind am Samstag gemeinsam durch die Buchholzer Innenstadt geradelt. Mit der sogenannten Kidical Mass machten sie lautstark auf ein Anliegen aufmerksam: Sie fordern bessere Radwege für Familien und junge Verkehrsteilnehmende.
Um 14 Uhr setzte sich der Verband vom Parkplatz vor dem Freibad in Bewegung. Die Route führte durch die Innenstadt bis zum Rathauspark. Zwei Polizeifahrzeuge begleiteten den Zug. Es war bereits die zehnte Auflage der Veranstaltung, die der Verein zweimal jährlich in Buchholz ausrichtet.
Hinter der Demo steckt ein konkretes Anliegen: Nach Angaben der Veranstalter sind Kinder und Familien im Straßenverkehr benachteiligt. Viele Eltern wünschen sich sichere, durchgängige und gut ausgebaute Radwege. Nur so könnten ihre Kinder eigenständig zur Schule oder zum Sport fahren.
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Stefan Töpfer, Vorstandsmitglied beim Verein Buchholz fährt Rad, bringt die Forderung auf den Punkt. „Nur eine fahrradfreundliche Stadt ist eine wirklich kindgerechte Stadt”, sagt er. Sichere Radwege und ausreichend Platz für junge Verkehrsteilnehmende seien eine Investition in die Mobilität von morgen.
Fahrradfreundlich heißt kindgerecht
Der Verein Buchholz fährt Rad setzt sich seit rund zehn Jahren dafür ein, mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen. Mit Aktionen, Veranstaltungen und Vorträgen wirbt er regelmäßig für den Alltag auf dem Fahrrad. (JOTO)
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