
Buchholz in der Nordheide. Die Johanniter aus dem Regionalverband Harburg haben beim Tag der Johanniter in Linstow in Mecklenburg-Vorpommern Silber und Bronze gewonnen. Bei dem Erste-Hilfe-Wettkampf, der alle zwei Jahre stattfindet, sicherte sich das Team den zweiten Platz in der Kategorie A der Sanitätshelfer über 16 Jahre. Die Rettungshundestaffel belegte den dritten Platz.
39 Teams aus Norddeutschland traten in sechs verschiedenen Alters- und Leistungsklassen gegeneinander an. Von den kleinsten Ersthelfern über die Schulsanitätsdienste bis hin zu den Profirettern aus dem Rettungsdienst zeigten die Teilnehmer ihr Können. Unter den Augen des Schiedsgerichtes mussten sie realistische Unfallszenarien in altersgerechten Schwierigkeitsgraden bewältigen.
Das Harburger Team überzeugte in der Kategorie A mit souveränen Leistungen. Eine der Aufgaben stellte die Teams vor eine besondere Herausforderung: Sie mussten eine Person mit einer tief im Großzeh steckenden Glasscherbe präzise und schonend versorgen.
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Allergische Reaktion erfordert schnelles Handeln
Ebenso anspruchsvoll war eine weitere Situation. Die Sanitätshelfer mussten eine Spaziergängerin mit einer allergischen Reaktion und aufkommender Atemnot betreuen. Das Team meisterte auch diese Aufgabe erfolgreich.
Bei den Rettungshundestaffeln der Kategorie H zählte das Zusammenspiel von Mensch und Tier. Zunächst meisterten die Hunde einen Gewandheitstest. In einem tiergerechten Hindernisparcours stellten sie ihre Aufmerksamkeit und Gehorsamkeit unter Beweis.
Strategie ohne Vierbeiner

Anschließend planten die Staffelmitglieder eine Personensuche, ohne die Hunde einzusetzen. Sie legten fest, wie das Suchgebiet aufgeteilt werden sollte, welche Wege kontrolliert und die Kräfte optimal eingesetzt werden sollten. Die Rettungshundestaffel aus dem Landkreis Harburg sicherte sich damit den dritten Platz.
Regionalvorstand Henning Janßen lobte die Teams. „Die hervorragenden Platzierungen unserer ehrenamtlichen Mannschaften beim Erste-Hilfe-Wettkampf zeigen, wie sich Training, Einsatz, Ausbildung und Motivation auszahlen”, sagt er. (dh)









