
Buchholz in der Nordheide/Seppensen. Billighonig aus dem Supermarkt ist oft mit Zuckersirup verfälscht. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel” berichtete 2025 unter der Überschrift „Billige Schmatze” über die minderwertige Qualität vieler Honige mit der Herkunftsangabe „aus EU- und Nicht-EU-Ländern”. Eine Alternative bieten regionale Imker.
Mitglieder des Imkerverein Buchholz stellen am Samstag, 19. September, von 14 bis 17 Uhr im Museumsdorf Seppensen unter dem Motto HonigKostBar ihre Honige vor. Besucher können verschiedene Sortenhonige probieren und kaufen. Das Angebot umfasst Raps‑, Akazien‑, Linden- und Heidehonig sowie Honige aus der Frühtracht und Sommertracht.
Die Imker erklären vor Ort, wie ihre Honige entstehen. Sie informieren über die Ernte und das Abfüllen. Dabei garantieren sie, dass ihre Honige unbehandelt sind und ohne jegliche Zusätze auskommen.
Von der Wabe ins Glas
Besucher erfahren bei der Veranstaltung den gesamten Weg des Honigs. Die Imker zeigen, wie sie die Waben ernten und den Honig gewinnen. Transparenz steht dabei im Mittelpunkt.
Anders als bei industriell verarbeiteten Produkten aus dem Supermarkt können Interessierte hier direkt mit den Erzeugern sprechen. Die Imker beantworten Fragen zur Bienenhaltung und zur Honigproduktion.
Mehr als nur süßer Genuss
Heimische Bienen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Bestäubung wichtiger Kulturpflanzen. Dazu gehören Äpfel, Beeren, Gurken und Kürbisse. Die Arbeit der Imker trägt somit zur regionalen Landwirtschaft bei.
Parallel zur HonigKostBar findet im Museumsdorf ein Backtag statt. Mitglieder des Geschichts- und Museumsvereins stellen dort Butterkuchen im Lehmbackofen her. Besucher können den Kuchen vor Ort genießen. (tj)









