Illegale Entsorgung bedroht heimische Waldökosysteme in Buchholz

Grünabfall illegal im Wald entsorgt. Foto: Symbolbild/KI-generiert
Grünabfall illegal im Wald entsorgt. Foto: Symbolbild/KI-generiert

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Buchholz in der Nordheide. Rasenschnitt, Laub und Grünschnitt landen immer wieder im Wald. Was harmlos erscheint, richtet erheblichen Schaden an. Gartenabfälle können heimische Waldökosysteme dauerhaft schädigen und gebietsfremde Pflanzenarten einschleppen.

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Das Problem ist weit verbreitet. Gartenabfälle werden im Wald abgeladen, oft ohne böse Absicht, aber mit spürbaren Folgen für die Natur. Über Grünschnitt gelangen gebietsfremde Pflanzen wie der Japanische Staudenknöterich in die Landschaft. Bereits kleinste Wurzelstücke reichen aus, damit sich solche Arten dauerhaft festsetzen und heimische Vegetation verdrängen. 

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Dazu kommt, dass Gartenabfälle den Stickstoffgehalt im Waldboden erhöhen. Das begünstigt stickstoffliebende Pflanzen wie Brennnesseln und drängt die ursprüngliche Waldflora zurück. Über Gartenreste können außerdem Pilze, Bakterien und Schädlinge eingetragen werden, die heimische Bestände gefährden.

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Bußgeld bei illegaler Entsorgung

Das Ablegen von Gartenabfällen im Wald ist in Niedersachsen verboten. Wer Gartenabfälle trotzdem im Wald ablegt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Adressen für die richtige Entsorgung

Wer Grünschnitt loswerden möchte, kann ihn an der Annahmestelle in der Ritscherstraße 10 in Buchholz abgeben. Die Annahmestelle ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Größere Mengen können zu den Kompostwerken in Tostedt gebracht werden. Kleinere Mengen gehören in die Biotonne. (dh)

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