Buchholz in der Nordheide. Hackerangriffe auf kommunale Einrichtungen, Sabotageakte gegen kritische Infrastruktur, Desinformationskampagnen in sozialen Medien: Deutschland steht zunehmend im Fokus sogenannter hybrider Angriffe autoritärer Staaten. Doch wie verwundbar sind Städte und Gemeinden? Und wie können sich Kommunen und ihre Bürger schützen?
Diesen Fragen widmet sich eine öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, 17. Juni. Die Liberale Vielfalt lädt gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit um 19 Uhr ins BHB Boutique Hotel Buchholz ein. Der Titel der Diskussion lautet: „Der stille Krieg – Wie Autokraten Deutschland angreifen”.
Gast des Abends ist der FAZ-Journalist und Buchautor Reinhard Bingener. Gemeinsam mit Hosam El Miniawy, Vorsitzender der FDP Buchholz, spricht er über die neue Bedrohungslage für Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle Kommunen bei der Verteidigung der freiheitlichen Demokratie spielen. Ausgangspunkt ist Bingeners aktuelles Buch „Der stille Krieg”, das beschreibt, wie Autokratien versuchen, Demokratien von innen zu destabilisieren.
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Rathäuser geraten ins Visier
„Viele denken bei Cyberangriffen an Bundesministerien oder Großkonzerne”, sagt El Miniawy. Tatsächlich gerieten aber auch Rathäuser, kommunale Einrichtungen und lokale Infrastruktur zunehmend ins Visier. Deshalb betreffe das Thema jeden Bürger unmittelbar.Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürger. Neben einem Impulsvortrag besteht Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per E‑Mail an service@freiheit.org wird gebeten. (dh)
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