Grüne bringen Solaroffensive für städtische Dächer auf den Weg

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Buchholz in der Nordheide. Die Stadt wird Mitglied bei der Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG und will künftig kommunale Dächer systematisch für Solarenergie nutzen. Der Stadtentwicklungsausschuss nahm jetzt den entsprechenden Antrag der Grünen mit großer Mehrheit an. Die Entscheidung verspricht nicht nur Kosteneinsparungen, sondern vereinfacht auch die Verwaltung: Eine öffentliche Ausschreibung ist bei der Zusammenarbeit mit der Genossenschaft nicht erforderlich.

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Steigende Energiekosten belasten kommunale Haushalte zunehmend. Gleichzeitig bietet der Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort Chancen für regionale Wertschöpfung und Versorgungssicherheit. Die Stadt Buchholz steht wie viele Kommunen vor der Herausforderung, ihre Klimaziele konkret umzusetzen. 

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Die Verwaltung soll nun gemeinsam mit der Energiegenossenschaft geeignete kommunale Dach- und Freiflächen für Photovoltaik-Projekte identifizieren. Durch die Genossenschaftsmitgliedschaft kann die Stadt Anteile zeichnen und die Stromkosten für die ausgestatteten Objekte reduzieren.

„Die Energiewende ist keine abstrakte Bundesaufgabe, sie findet auf unseren Schuldächern und Sporthallen statt”, sagt Pia Lucienne Bänecke (Grüne), stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Stadtrat. Mit einer Beteiligung an der Energiegenossenschaft stärke man die lokale Stromerzeugung und halte Wertschöpfung in der Region.

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Bisher vergab Buchholz Aufträge für Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Dachflächen an private Investoren. Andere Kommunen wie Neu Wulmstorf haben bereits einen anderen Weg eingeschlagen und die Dächer zahlreicher Schulen und Kindertagesstätten über die Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten bestückt.

Erhebliches Einsparpotenzial für städtische Gebäude

Eine größere kommunale Photovoltaikanlage kann jährlich bis zu 100.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Diese Menge reicht aus, um einen erheblichen Teil des Strombedarfs öffentlicher Gebäude zu decken. Langfristig lassen sich dadurch Kosten senken und Kohlendioxid-Emissionen reduzieren.

„Wer heute in erneuerbare Energie investiert, schützt morgen den städtischen Haushalt”, sagt Bänecke. Klimaschutz sei auch solide Finanzpolitik.

Jetzt muss der Antrag noch im kommenden Stadtrat final beschlossen werden. (tj)

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