Grippewelle erreicht den Landkreis Harburg deutlich früher

Grippe. Foto: Symbolbild
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Buchholz in der Nordheide/Landkreis Harburg. Die Grippewelle hat den Landkreis Harburg erreicht. Die Zahl der gemeldeten Influenzafälle ist innerhalb von zwei Wochen von vier auf 28 gestiegen. „Von den Schulen hören wir, dass teilweise fast ganze Klassen fehlen, und auch viele Erwachsene gehen nicht unbedingt gleich in die Arztpraxis”, sagt Jürgen Albrecht vom Gesundheitsamt. Die tatsächliche Zahl der Erkrankungen dürfte daher deutlich höher liegen.

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Die Grippewelle hat damit einige Wochen früher als in der vergangenen Erkältungssaison begonnen. Albrecht warnt davor, die Erkrankung zu unterschätzen. „Influenza ist keine harmlose Erkältung, sondern eine hochansteckende Virusinfektion, die deutlich schwerer verlaufen kann als eine gewöhnliche Erkältung”, sagt er. 

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In Einzelfällen können sich ernste Komplikationen wie Lungenentzündungen entwickeln. Eine Grippeschutzimpfung sei auch jetzt noch sinnvoll, betont Albrecht. Das gelte insbesondere für Risikogruppen wie ältere Menschen, schwangere Frauen oder Pflegekräfte. Die Impfung schütze vor schweren Krankheitsverläufen und Komplikationen. Da die Grippewelle oft bis ins Frühjahr andauert, lohne sich eine Impfung weiterhin. Der volle Impfschutz besteht allerdings erst 14 Tage nach der Impfung.

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Was bei einer Grippeerkrankung hilft

Auf eine Influenzavirusinfektion weisen ein plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, schwerem Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Die besten Hausmittel sind dann Ruhe, viel Flüssigkeit und Schlaf. Auch der Besuch bei einem Arzt ist ratsam. Allerdings erkranken nicht alle Infizierten typisch: Etwa ein Drittel zeigt die genannten Symptome, ein Drittel eine mildere Symptomatik und ein Drittel entwickelt gar keine Symptome. Die Krankheitsdauer liegt in der Regel bei fünf bis sieben Tagen. Eine Behandlung mit Antibiotika ist nicht sinnvoll, da die Krankheit durch ein Virus und nicht durch ein Bakterium ausgelöst wird.

Während der Grippesaison kann es sinnvoll sein, eine Maske zu tragen, vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln und Einrichtungen mit vielen Menschen. Hygienemaßnahmen wie in die Armbeuge niesen und gründliches Händewaschen helfen, Infektionen zu vermeiden. Aufenthaltsräume sollten regelmäßig gelüftet werden. „Das sind Vorsichtsmaßnahmen, wie wir sie von der Corona-Pandemie alle noch kennen”, sagt Albrecht. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.infektionsschutz.de. (dh)

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